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Kinderrechte ins GG

Foto: Wendula Strube
 
von Wendula Strube

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Hier soll diskutiert werden, wie man die Rechte von Kindern stärken und sie ins GG bringen kann. Das haben Politiker/-innen zwar immerhin auch schon als Ziel, aber an der Umsetzung hapert es. Ich halte Kinder für das größte Gut des Menschen, die es zu schützen und zu stärken gilt. Darum möchte ich mit Euch darüber diskutieren, wie Kinder besser zu schützen und zu unterstützen sind.

Foto: Wendula Strube
von Wendula Strube | 26.03.2008 | 20:20 Uhr

Die vaterlose Gesellschaft

Thema von Derk Schmithals | 24.03.2008 | 00:51 Uhr

"Die industrielle Revolution hat die Männer ihrer Väter beraubt, mit dramatischen Folgen für ihr Seelenleben und ihre innere Reifung. Anders als über die Jahrhunderttausende zuvor wachsen Jungen nun schon seit sieben Generationen weitgehend ohne Mentoren, Initiationen und väterliche Führung auf - weil Männer weitgehend aus dem Sozial - und Erziehungsleben ausgeschieden sind."
Diese Worte des australischen Familienpsychologen Steve Biddulph zeigen eindrucksvoll, dass die Jungen in den westlichen Industriegesellschaften weitgehend vaterlos aufwachsen und auf dem Weg zu ihrem Mannwerden nicht im ausreichenden Maße die Vorbildfunktion von Männern erfahren.
Natürlich brauchen auch Mädchen ihre Väter und männliche Mentoren, für Jungen wird das emotionale Fehlen solcher Menschen aber zu einem existenziellen Problem.
Doch was leitet sich daraus ab? Was haben Erziehungszeiten und Elterngeld wirklich dafür getan, dass sich dieser Trend umkehrt? Welche Veränderungen brauchen wir, um den immer mehr auf die Verliererstraße geratenden Jungen in unserer gesellschaft zu helfen?
Was muss sich konkret ändern, damit Väter ihren Verantwortungen gegenüber ihren Jungen nachkommen können?

von Wendula Strube | 26.03.2008 | 20:16 Uhr
Problem erkannt, doch wie gebannt?
Lieber Derk,

Du hast das Problem erkannt, doch wie können wir dem etwas entgegensetzen?

Ich empfehle allen Müttern das Buch: "Kleine Helden in Not. Jungen auf der Suche nach Männlichkeit." (Taschenbuch) von Dieter Schnack (Autor) und Rainer Neutzling (Autor) und natürlich auch den Vätern. Sowie den oben erwähnten Steve Biddulph mit seinem Buch: "Jungen! Wie sie glücklich heranwachsen" sozusagen als Pflichtlektüre, wenn Jungen in der Familie heranwachsen.

Unbedingt lesen!!!

Und bringt bitte Ideen herein, wie wir dagegen steuern könnten.

Kommentare (1)

Foto: Manfred Michael Schwirske
von Manfred Michael Schwirske | 27.03.2008 | 00:30 Uhr

Lieber Derk Schmithals,

richtig, da ist in der Industriegesellschaft ein Problem des Vaterlosseins entstanden, ein Problem, das sich übrigens durch das weitgehende Fehlen männlicher Erzieher und Lehrer in Kindergärten und Schulen potenziert hat.

Nun aber komplettiert die Dienstleistungsgesellschaft die Problemsituation, indem Frauen wie Männer beruflich gebunden werden. Vielleicht würde Mitscherlich heute von der Elternlosen Generation sprechen.
Im Kabarett hieß es neulich mal in Bezug auf den Nachwuchs namens Max:  "Max ist allein erziehend".  

Wer - so würde ich fragen - soll also Max oder Lea erziehen, wenn in der schon vaterlos erzogene Generation Väter und Mütter nun beide der Erwerbsarbeit nachgehen?