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Christen in der SPD

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von Daniel Leitner

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Für überzeugte und praktizierende Christen in der SPD, die sich untereinander kennenlernen wollen

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von Daniel Leitner | 09.12.2007 | 21:20 Uhr

Christsein nicht nur am Sonntag

Dann will ich mich auch mal selbst etwas näher vorstellen. Ich bin Mitglied einer evangelischen Freikirche. Die Freikirchen finanzieren sich im Gegensatz zur ev. oder kath. Landeskirche nicht aus Kirchensteuern, sondern aus freiwilligen Beiträgen ihrer Mitglieder, praktizieren also bereits die Trennung von Staat und Kirche. Die meisten Freikirchen, wie auch der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), dem ich angehöre, praktizieren nicht die Säuglingstaufe, sondern die sog. "Glaubenstaufe". Soll heißen, der Mensch muss sich selbst irgendwann in seinem Leben für ein Leben in der Nachfolge Jesu entscheiden, und lässt sich dann aufgrund dieser Entscheidung taufen. Das unterscheidet uns von den beiden großen Landeskirchen. Im Rahmen der Evangelischen Allianz, und mancherorts auch im Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK/Ökumene) arbeiten wir mit anderen christichen Kirchen und Freikirchen zusammen.

Für mich heißt Christsein, Jesus nachzufolgen (s.o.). D.h. ich habe Seinen Kreuzestod für mich persönlich in Anspruch genommen. Aber ich glaube auch, dass Er auferstanden ist und lebt, so wie die Bibel es lehrt, und dass Er eines Tages wiederkommen wird. Nachfolge heißt, Sein Jünger sein, mit Ihm kommunizieren, in dem ich das Wort Gottes, die Bibel, täglich lese, verinnerliche (zu mir reden lasse) und mich bemühe, danach zu leben und Impulse für meinen Alltag daraus zu entnehmen. Im Gebet kann ich mit Ihm reden. In unseren Gottesdiensten feiern wir mit fröhlichen Liedern unseren Gott und hören durch die dort gehaltenen Predigten aus Seinem Wort. Darüber hinaus ist die Gemeinde ein Ort der Gemeinschaft mit anderen Christen. Diese Gemeinschaft ist mir/uns sehr wichtig. Deshalb treffen wir uns auch während der Woche in persönlichen Kleingruppen (Hauskreisen),

Mein Christsein lebe ich nicht nur sonntags im Gottesdienst, sondern ist ständiger Bestandteil meines Lebens, findet also auch während der Arbeit statt, und gehört nach meinen Begriffen von daher auch mit in meine Mitgliedschaft in dieser Partei. Denn auch, wenn ich politisch aktiv bin, versuche ich dabei, nach Gottes Willen zu fragen und dem Vorbild Jesu zu folgen.

Deshalb habe ich diese Gruppe gegründet, in der Hoffnung, hier andere Christen kennen zu lernen, die ihren Glauben ernst nehmen, und auch politisch umsetzen wollen. Ich möchte Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen, vielleicht auch Fragen klären, und vielleicht lernt man den einen oder anderen ja auch mal in der realen Welt kennen. Dabei ist es egal, welcher christlichen Konfession Ihr angehört. Ich weiß, dass es in allen christlichen Konfessionen praktizierende Christen gibt. Mir geht es also nicht darum, hier konfessionelle Grenzen aufzubauen. Aber ich möchte hier Christen kennenlernen, die ihren Glauben ernst nehmen und praktizieren.

Ich wünsche Euch Gottes Segen.

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