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Foto: Sascha Krüger
von Sascha Krüger | 22.04.2008 | 21:05 Uhr

Darf man mit 14 Juso OV Vorsitzende werden?

Mit 14 die jüngste Juso-Vorsitzende


Herausforderin Maria Dietzsch gewinnt Wahl beim Ronneburger SPD-Nachwuchs
Ronneburg. Maria Dietzsch ist neue Vorsitzende der Ronneburger Jusos. Die 14-Jährige löst Sascha Krüger (23) an der Spitze des Ortsvereins des SPD-Nachwuchses ab.

Die Jusos trafen sich am Sonnabend, um den Ortsvorstand neu zu wählen und die politischen Ziele bis zu den Kommunalwahlen 2009 zu beraten. Als Gäste der Veranstaltung waren die SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Heike Taubert, Geras Juso-Kreischef Tobias Maier und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ronneburg, Peter Reichmann, anwesend.

Herausforderin Maria Dietzsch war bisher stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der Jusos. Die Schülerin aus dem Osterlandgymnasium Gera wurde einstimmig gewählt. Bereits seit zwei Jahren engagiert sie sich für die Jusos Greiz, ist jüngstes Thüringer SPD-Mitglied und zugleich jüngste Funktionsträgerin an der Spitze eines Vorstandes der Jusos. "Ich möchte die Jusos Ronneburg attraktiver und aktiver gestalten. Wir als Jugendorganisation müssen in der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen werden, was wir durch originelle Aktionen erreichen können", definiert Dietzsch ihre Ziele. Die Vorhaben der letzten Monate, beispielsweise die Videodokumentation der Stadtratssitzungen, werden von der neuen Vorsitzenden weiter verfolgt.

Der bisherige Ortsvereinsvorsitzende Sascha Krüger trat zur Wahl der Stellvertreter nicht mehr an. "Ich freue mich für den neuen Vorstand und gratuliere diesem zur Wahl , äußerte er sich. Die Jusos werde er weiter unterstützen und sein Engagement bezüglich des Volksbegehrens "Für mehr Demokratie in Thüringer Kommunen" fortsetzen. So wurden die parteilose Katrin Hört und Thomas Liehr (SPD), welcher zugleich die Position des Vorsitzenden des Juso-Kreisverbandes Greiz begleitet, zu den stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden gewählt.

21.04.2008 Quelle: OTZ

Mehr zum Thema: www.jusos-ronneburg.de

Kommentare (1)

Foto: Reinhold Nawratil
von Reinhold Nawratil | 23.04.2008 | 03:58 Uhr

Das finde ich besser, als umgekehrt. Ich durfte als "Opa" mit 35 Jahren den Vorsitz in unserem Juso-OV übernehmen, weil unsere 'Betonköpfe' mal wieder unserem Nachwuchs, das Grauen gelehrt haben. Leider hat es sich seid dem kaum gebessert.
In Norderstedt gibt es in dem Ortsverein der SPD 450 Mitglieder, davon ca. 50 mehr oder minder aktiv. Ganze 5 Mitglieder sind unter 35 und bei den Jusos aktiv. 2 im Juso-LV, 2 im KV und 2 im OV. Viele davon in Doppelfunktion. Sie sind zudem Kandidaten zur Stadtvertretung und zum Kreistag. Das Durchschnittsalter der derzeitigen Stadtfraktion ist bei 55 Jahren, dank der Jusos.
Mir ist jedes junges SPD-Mitglied, daß in jungen Jahren Funktionen übernimmt, recht. Soviel ich weis, schreibt das Parteiengesetz keine Altersbegrenzungen für Leitungsfunktionen vor.
Das einzige Problem sehe ich bei den Kreditinstitutionen, wenn es um die Verfügungsberechtigung über Euer Konto geht. Der Kassierer Eurer Juso-AG sollte volljährig sein, insbesondere wenn Ihr RPJ-Mittel bezieht.
mit sozialistischen Grüßen
Reinhold Nawratil
mittlerweile Altsozi mit 60 Jahren auf dem Buckel