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Life, Socialdemocracy and everything - Aktuell: 1. Mai, NPD, Bahnprivatisierung

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von Sebastian Finsel

Über dieses Blog

Hier geht es um Sozialdemokratie, das Leben im Allgemeinen und all die Dinge die sonst noch so passieren. Natürlich immer mit einem (kritischen) Blick nicht nur auf die SPD. Welche Themen mich am meisten interessieren könnt ihr ja beim Lesen herausfinden

Foto: Sebastian Finsel
von Sebastian Finsel | 30.04.2008 | 08:53 Uhr

Alles neu...

...macht der Mai, oder so. Was ganz und gar nicht neu ist: morgen kommen wieder einmal die Nazis nach Nürnberg. Zwar konnte mensch die unappetitliche Braune Masse diesmal aus der Innenstadt fernhalten, es ist aber schon schlimm genug, das sie sich überhaupt immer wieder so präsentieren dürfen.

Ja, ich bin für ein Verbot der NPD. Ich weiß auch, das das Problem so nicht beseitigt, sondern nur verschoben wird, aber (und das ist für mich ein großgeschriebenes ABER) immerhin müsste mensch ihre Demos und Kundgebungen dann nicht mehr erlauben.

Auch nicht neu, aber erst ein Jahr alt: das heutige Erbsensuppenkochen der Norddeutschen Exiljusos in Nürnberg. Für die eben ein erster Mai ohne Erbsensuppe nicht denkbar ist, und diese sich deshalb selbst kochen. Dazu gibts dann noch lecker was zu trinken und ein paar schöne(?) ArbeiterInnenlieder.

Noch ziemlich neu: Ich kandidiere auf der Liste der SPD für den Bezirkstag Mittelfranken. Ja, richtig. Ich. Kandidiere. Aber keine Angst, nur weit hinten auf Platz 23(!).

Entweder also es passiert bis morgen noch irgendwas, oder es müsste im Volkslied richtiger heißen: Ein klein wenig neu macht der Mai vielleicht.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die dies hier bis zu Ende gelesen haben einen schönen 1. Mai!

Kommentare (1)

Foto: Reinhold Nawratil
von Reinhold Nawratil | 30.04.2008 | 11:42 Uhr

Solange dieser Mob in den Amtsstuben noch seine Befürworter hat, wird sich daran nichts ändern.
Hamburg 1. Mai 2008
Dieser Mob veranstaltet seinen 'Kameradschaftsabend' am traditionellen Endpunkt der 1.Mai-Kundgebung und Marsch vor dem Museum der Arbeit in Hamburg im Stadtteil Barmbek.
Barmbek, Altona und Hammerbrook waren die traditionellen Arbeiterviertel Hamburgs. In diesen Stadtteilen hat dieser Mob seinen 'Blutsonntag' veranstaltet. Viele GenossInnen und KollegInnen haben damals dabei ihr Leben gelassen bzw. fanden sich anschließend in Gefängnissen und Kz's wieder.
Die Bevölkerung des Stadtteiles Barmbek will dieses mit einer friedlichen Demonstration aus den Fenstern heraus mit der Unterstützung von 'RADIO FSK' begegnen. Bei letzten Demonstration der Faschischten kam die Polizei auf die 'glorreiche' Idee die Bürger ein- bzw. auszusperren. Entweder du kamst nicht aus deiner Wohnung/Haus heraus, oder du kamst nicht in dein Wohnquartier herein. Dieser Mob hatte so ein Durchstehvermögen, daß mehrere Bewohner Schwächeanfälle erlitten.
Unsere Verwaltung und unsere Gerichte haben bezogen auf diesen Mob ein getrübtes Wahrnehmungsbedürfnis.
Übrigens unsere 'Chaoten' und 'Spontis' sind auch wieder am mitmischen. Das Boulevard wird wieder hurra schreien. Friede Springer hat wieder ihre Schlagzeile. Sie wird wieder auf die die SPD lospreschen.
msg
Reinhold Nawratil