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SPD e noi - Italienischer Wind weht in der SPD

Foto: Gennaro Sposato
 
von Gennaro Sposato

Über dieses Blog

2005 haben Deutschland und Italien 50 Jahre Anwerbeabkommen gefeiert. Dieses Abkommen stellt den Startpunkt der heutigen Präsenz der ItalienerInnen in Deutschland dar. Von 1955 bis heute hat sich vieles geändert: Als Gastarbeiter angekommen, sind die ItalienerInnen heute ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft und haben einen wichtigen Beitrag zu ihrer wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung erbracht. Nicht mehr Emigranten, sondern Bürger, die zu einem gemeinsamen Horizont blicken: Europa.

In dieser Gruppe sollen italienische und italieninteressierte Genossinen und Genossen zusammentreffen, um über Italien, Deutschland und über die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse beider Länder zu diskutieren und sich auszutauschen.

Foto: Gennaro Sposato
von Gennaro Sposato | 30.04.2008 | 23:56 Uhr

Italien nach der Wahl - Veranstaltung in Freiburg, Sonntag 4. Mai

INFORMATION
DISKUSSION
am Sonntag, 4. Mai 2008 um 11 Uhr
Café Velo, Wentzingerstraße 15
(Fahrradstation am Hauptbahnhof)
„Italien nach der Wahl“
mit
GENNARO SPOSATO
Mitarbeiter der Partito Democratico

Knapp 50 Millionen Italiener hatten die Wahl: Veltroni oder Berlusconi? Mit überraschender Deutlichkeit stimmten sie für den 71-jährigen Berlusconi. Seine Partei "Volk der Freiheit" holte in beiden Kammern klar die Mehrheit. 47,32 Prozent der Stimmen im Senat und 46,81 Prozent im Abgeordnetenhaus – so lautet für Berlusconis Partei "Volk der Freiheit" das vorläufige amtliche Endergebnis. Die "Demokratische Partei" unter Walter Veltroni erringt mit 38,01 Prozent der Stimmen im Senat und 37,54 Prozent im Abgeordnetenhaus einen für seine neu gegründete Partei „Demokratische Partei“ achtbares Ergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 82 Prozent.

Der zweimalige Premier und Medienunternehmer Silvio Berlusconi war bereits als Favorit ins Rennen gegangen. Der Vorsprung des 71-Jährigen gegenüber seinem Herausforderer Walter Veltroni betrug zu Beginn des Wahlkampfes mehr als zehn Prozentpunkte, schrumpfte jedoch zwei Wochen vor der Wahl auf die Hälfte. Seitdem durften laut Gesetz keine aktuellen Umfragen mehr veröffentlicht werden. Fachleute rechneten daher schon mit einem Patt zwischen Veltronis "Partito Democratico" ("Demokratischer Partei") und Berlusconis rechtem Wahlbündnis "Popolo della Libertà" ("Volk der Freiheit").

Mit der Wahl hat sich auch das Parteienspektrum im neuen Parlament drastisch reduziert. Dort waren in der letzten Legislaturperiode noch 23 Parteien vertreten. Da sowohl Berlusconi als auch Veltroni im Vorfeld der Wahlen eine Allianz mit kleineren Splitterparteien ausgeschlossen hatten, haben viele dieser Parteien den Sprung ins Parlament nicht mehr geschafft. Damit erwartet die italienischen Wähler eine vergleichsweise übersichtliche Parteienlandschaft: Auf der einen Seite Berlusconis "Volk der Freiheit", eine Listenverbindung aus seiner ehemaligen Regierungspartei "Forza Italia", der rechtsgerichteten "Alleanza Nationale" und der "Lega Nord". Demgegenüber steht die "Demokratische Partei" des ehemaligen römischen Bürgermeisters Veltroni, die erst im vergangenen Herbst aus einem Zusammenschluss von Linksdemokraten und den linken Christlichen Demokraten hervorgegangen
war.
Gennaro Sposato wird die neuen politischen Kräfteverhältnisse im italienischen Parteiensystem darstellen und insbesondere die Perspektiven der „Demokratischen Partei“ aufzeigen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

SPD Ortsverein Stühlinger
www.spd-freiburg.de/stuehlinger

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