Familienfeindlichkeit

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Warum wehren sich Familien nicht, gegen den Zustand in unserer Gesellschaft? Was können Familien tun, damit die finanziellen Mittel, die durch ihre Verbräuche und die dadurch eingenommene Mehrwertsteuer, besser an sie zurückverteilt werden?
Familienversicherung bei den Krankenkassen
Noch ein Witz, über den ich nicht lachen kann.Als ich mich mit meinem LAG (Lebensabschnittsgefährten) mit dem ich drei gemeinsame Kinder habe, in einer Krankenkasse Familienversichern wollte, durfte ich mir anhören, dass ich erst heiraten müsse, um in diesen Genuss zu kommen!!! Hört, hört, hier besteht eine Zwangsheiratsmaßnahme, die ich aber nicht will, weil ich nicht meine persönliche Freiheit zu Gunsten eines Mannes aufgeben will. Zudem es mit einem Mann aus einem anderen Land erhebliche Aufwände zu bestreiten gilt, auf die ich einfach keinen Bock habe.
So und nun bin und bleibe ich Hartz-IV-Empfängerin, weil ich nicht heiraten werde.
Was mich besonders stört ist, dass Menschen mit Ring und ohne Kinder, egal ob Schwule, Lesben oder Heteras immer auch die Familienversicherung in Anspruch nehmen dürfen, wir als wirkliche Familie mit drei Kindern aber nicht!
Dazu ein Auszug aus der BKK-Werbung im Internet:
Lebenspartner
Familienversichert kann auch der eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner sein. Er ist dem Ehepartner gleichgestellt. Es muss sich jedoch um eine eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft handeln.
Wo lebe ich eigentlich und wer macht solche Gesetze?
Ich fordere daher die Gleichstellung der Familien ohne Trauschein, wenn nachweislich gemeinsame Kinder vorhanden sind und die Möglichkeit der Familienversicherung unter diesen Bedingungen.
Vorstand ändere das!!!
Kommentare (15)
Du kannst ja in deiner Parteigliederung diesen Antrag stellen. Das wäre wirklich eine möglichkeit Sachen, die einem nicht behagen, zu ändern.
Ich hab schonmal einen Antrag ins Regierungsprogramm der niedersächsischen SPD gekriegt ;-)
Da ich selber eine Ausbildung bei einer gesetzlichen Krankenkasse mache kann ich das Unverständnis unserer Mitmenschen sehr gut nachempfinden. Allerdings ist es dann der „falsche Weg“ bei der KK dann eine Rebellion aufzuführen. Die Gesetze machen nur mal nicht wir (die Krankenkassen) sondern Frau Schmidt.
Also wie dein Block schon heißt währe dich.
Das Gesundheitsministerium ist bestimmt auch per Email zu erreichen :)
Hallo @All,
danke für Eure Beiträge, vor ca. einem Jahr habe ich an das Gesundheitsministerium eine Petition gestellt, mit einem Bundestagsabgeordneten drüber gesprochen und zu hören bekommen, dass das Problem bekannt sei, aber nicht in dieser Legislaturperiode verändert werden würde. Trotzdem, ich bleibe jetzt dran, auch dank Eures Verständnisses und vielleicht mit Eurer Unterstützung.
Danke
Liebe Wendula,
du forderst Gleichstellung wo es Nichts gleich zu stellen gibt. Die von dir genannten gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften haben nur einen Anspruch auf Familienversicherung wenn es sich um eine "eingetragene Lebenspartnerschaft" handelt. Den Weg zum Standesamt müssen Lesben und Schwule ebenso gehen wie Heteros die in den "Genuss" dieser Vergünstigung kommen wollen. Gemeinsame Kinder zu haben reicht leider nicht aus.
Dafür diesen Umstand zu ändern kannst du mit den schon beschriebenen Mitteln eintreten. Allerdings solltest du die vielen Ehepaare mit Kindern nicht vergessen wo Vater und Mutter berufstätig sind und beide Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sein müssen. Bei denen fragt nämlich auch keiner nach ob sie es sich leisten können doppelte Beiträge zur Krankenversicherung zu zahlen.
Dein Problem liegt doch wohl eher darin das Hartz IV dein Zusammenleben und die gemeinsamen Kinder mit deinem LAG als Wirtschaftsgemeinschaft einstuft und bei der Berechnung einbezieht. Dafür kann aber die Krankenversicherung nichts.
@Waldemar
Das Schwule und Lesben zum Standesamt müssen ist mir bekannt. Ich will aber nicht zum Standesamt müssen und mein Lebensstand ändern. Das hat z. B. damit zu tun, das ich es für abwegig halte, meinen Lebensplan so auszurichten, wie es einst der Schultheiß für richtig hielt. Der war nämlich Bürgermeister und verbürgte sich für die Heirat. ER gestattete oder, je nach politischem Interesse, versagte die Heirat eines Paares. Zeugte es dennoch Kinder, dann wurde meistens die Mutter mit dem Tode bestraft und das Kind zum Mündel. Ich finde daher nichts Interessantes an dieser Tradition. Als Frau möchte ich nicht auf meine persönliche Freiheit verzichten und als Mensch auch nicht.
Trotzdem lebe ich in einer fünfköpfigen Familie, die wohl eher Familie ist, als irgendein Schwules-, Lesbisches- oder Kinderloses-Über-Vierzig-Jahre-Altes-Ehepaar, das gerne eine gemeinsame Krankenkasse in Anspruch nehmen möchte, was ist dagegen einzuwenden? Bist Du Krankenkassenvorstand oder RA für sie?
Hartz-IV ist nicht alleine daran schuld, sondern die Toleranz aller Mitbürgerinnen in der BRD, die so tun, als ob es ein tolles Geschenk wäre, in die Fänge des Staates zu gelangen. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass ich zu wenig Rechte habe in der jetzigen Situation. Außerdem schneidet sich Mutter Staat selbst ins Fleisch, weil sie mit Steuergeldern bezuschusst, was ich in der Lage wäre, selber zu bezahlen, nämlich die zusätzliche Krankenkasseninanspruchnahme meines LAG. Frei nach dem Motto, doppelt hält besser.
Ich verweise einfach mal auf den Grundgesetz Artikel 6
http://dejure.org/gesetze/GG/6.html
Die Frage ob ich Krankenkassenvorstand oder RA bin beantworte ich mit Nein.
Ich bin berufstätig, Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse und Familienvater.
Ich glaube, es ist ein wenig spät, bei der eingetragenen Lebenspartnerschaft davon zu sprechen, "in die Fänge des Staates" zu geraten. Neben gewissen Meldepflichten (Hauptwohnsitz, Geburt von Kindern, div. Steuergeschichten) wirkt das m.E. eher wie eine Lapalie. Ganz davon abgesehen, dass der "Nachweis gemeinsamer Kinder" auf die Geburtsurkunde hinausläuft, die ja vom gleichen Amt kommt. Nur, dass das Amt nicht von gemeinsamen Kindern direkt auf eine Lebenspartnerschaft schließen kann.
Und das die Eintragung der Lebenspartnerschaft ein Formakt ist, der nichts mit dem Gutdünken oder der Willkür eines Schultheiss zu tun hat, steht wohl außer Frage.
Generell finde ich ein kritisches Überarbeiten der Meldepflichten/Personenstandserfassung wünschenswert und ich sehe da einige Möglichkeiten zur Liberalisierung, aber ich würde da nicht an dieser Stelle ansetzen.
@Sascha Voß
Ich bin weder lesbisch noch schwul (obwohl ich als Hetera mit Männern Sex habe), daher kann ich keine Lebenspartnerschaft eintragen lassen. Das können nur Lesben und Schwule. Ich müsste heiraten und meinen letzten Rest an Freiheit aufgeben, das werde ich mit Sicherheit nicht.
Vom Ja-Wort kann ich jede Frau nur abraten, warum sollte sie das tun? Genügend Frauen laufen in diese Falle. Sie kriegen die Kinder, kümmern sich darum, damit ihr Schatz sein Studium beendet und wenn sie merkt, dass er keinen Bock mehr auf die ganzen Verpflichtungen hat, lässt er sie sitzen. Dann ist sie schon mitte dreißig ohne abgeschlossenes Studium oder mit gerade mal einem ausgelernten Beruf, der gehobenen Klasse, aber ohne Berufserfahrung. Er ist fein und frei raus aus der Verantwortungskiste, nimmt am Wochenende die Kids und ansonsten kann er weiter mit seinem Beruf Karriere machen. Hat nie wirkliche Sorgen und lässt vom Steuerberater auch noch sein Gehalt minimieren, damit ja die Kinder nicht zuviel von seinem schwer erarbeiteten Geld profitieren, wenn er überhaupt angeblich zahlungsfähig ist. Das höre ich sehr sehr oft von Frauen in jeder Schicht. Sie ist immer die angesch...
Daher rate ich dringenst davon ab, zu heiraten.
Aber hat das was mit dem Trauschein zu tun?
Auf dem Gebiet kenne ich mich wirklich nicht aus, aber rechtlich scheint das kaum einen Unterschied zu machen. Im Gegenteil, aus der Scheidung müssten sich (ggf.) Vermögensansprüche für die Frau ergeben, bei den Kindern ist die Ehelichkeit sowieso egal.
Oder geht es um den psychologischen Effekt, dass sich die Frau mit dem Trauschein "in Sicherheit wiegt" und sich eher auf den Mann verläßt als ihre eigene Karriere fortzuführen?
@Sascha Voß
Du bist für mich kein würdiger Diskutant, weil Du fern ab jeder Realität stehst, niemals Verbindlichkeiten in Deinem Leben, die über Deine eigenen Vorteile hinaus gehen werden, eingehen wirst und letztendlich niemals verstehst, um was es wirklich im Leben geht. Ich habe keinen Bock mit Dir über Grundlagen des Feminismus zu reden, weil Du völlig verbohrt bist und dafür sowieso kein Verständnis finden wirst. Such Dir eine Gruppe, damit Du noch irgendeine Chance auf ein normales Leben ohne Frauenhass in Gesellschaft erhältst, besser heute als morgen. Ende.
Offensichtlich bin ich kein "würdiger Diskutant", sonst wäre mir vielleicht einmal mit irgendeinem Argument geantwortet worden und nicht ausschließlich mit persönlichen Angriffen, wilden Anschuldigungen und hahnebüchenen Voraussagen über mein Leben.
Vielleicht sollten Sie die Kommentarfunktion einfach abschalten, da Sie offenbar mit Nachfragen oder kritische Anmerkungen nicht umgehen wollen oder können.
Kommt immer darauf an, ob ich merke, dass es für mich und meine begrenzte Zeit Sinn macht, zu antworten und zu argumentieren. Da ich bereits etwas älter und erfahrener bin, kann ich das ganz gut einschätzen. Auf verbohrte Meinungsinhaber habe ich keinen Bock, die kosten mir zu viel Lebenszeit und daher lasse ich es dann lieber. Freiheit ist doch was tolles oder?
Hallo,
ich melde mich mal als Opfer der derzeitigen Gesetze. =) Ich bin mit meinem Freund schon über 6 Jahre zusammen. Kinder haben wir nicht. Leider muss mein Freund momentan für mich aufkommen und auch die krankenkassenbeiträge für mich zahlen und das gefällt ihm gar nicht. Dicke haben wir es schon so nicht. wir streiten uns deshalb sehr oft. ich kann ihn verstehen und mir tut es sehr leid. sollen wir uns erst zwangsverheiraten? =)
und da wundert man sich über schlechte geburtenraten, wir zum beispiel verschieben das kinder kriegen u.a auch wegen diesem thema.
lg ani
Witziger Weise ist es egal was man bei der BLOG-Suche als Stichwort eingibt:
"Homosexualität"
"gleichgeschlechtlich"
"Lebenspartnerschaft"
"Schwul"
"Lesbisch"
Immer findet man irgendwelche idiotischen Kommentare von Frau Strube, die anscheinend von einem gewissen Verfolgungswahn spricht. Will Sie doch immerhin gleichgestellt werden mit Schwulen und Lesben, anscheinend unwissend oder verdrängend der Tatsache, dass sie bessergestellt ist, wenn sie ihre Möglichkeiten entsprechend ausnutzt.
@ Daniel
Danke für den überaus weisen Beitrag, den Du hier geleistet hast, lieber Daniel. Er spricht von einschlägigen Erfahrungen, die Familien betreffen. Du scheust Dich nicht davor, die Dinge beim Namen zu nennen und das ist durchaus lobenswert. Der Beitrag wird vielen Familien, die in ähnlichen Situationen leben, wie ich, einen Anschub geben und für eine höhere Geburtenrate sorgen, da bin ich mir ziemlich sicher. Danke.
Fühlt Euch alle gekuschelt.




