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Für einen neuen Kurs! Die SPD muss in die Mitte!

Foto: Enzo Dionisio
 
von Enzo Dionisio

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Die SPD muss sich wieder in der Mitte sammeln. Wir haben Regierunsverantwortung und müssen nun langsam wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen! Wir brauchen programatische Ideen. Auf Dauer! Wir dürfen es uns nicht leisten, heute A zu sagen und morgen B daraus zu machen!

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 17.05.2008 | 20:22 Uhr

Die Alternative - Franz Müntefering unser nächster Kanzler!

Machen wir uns nichts vor liebe Genossen. Unsere Partei ist in Nöten.
Wir alle wissen dass unser Parteivorsitzender Kurt Beck in der Fraktion viele Gegner hat, der Großteil traut ihm nicht zu, einen Stimmungswandel zu schaffen. Was nicht unbegründet ist. Hinter den Kulissen kracht es, das wissen wir alle. Bleibt nur Fank-Walter Steinmeier. Er wäre sicherlich ein guter Kanzlerkanidat, ich würde es begrüssen. Er hat Format und zeigt ein ausgesprochenes politisches Verständnis. Aber auch er hat mächtige Gegner innerhalb der Fraktion. Deswegen liebe Genossen, lasst uns Franz Münterfing zum Kanzlerkandiaten machen. Als Phönix aus der Asche! Mit ihm können wir neue Wege gehen. Er ist in der Partei noch immer beliebt, wird in allen Flügeln respektiert, sowie (was das wichtigste ist) von der Opposition geachtet und gefürchtet! Natürlich ist dieses Statement gewagt und es spricht auch vieles dagegen, aber lasst uns doch einmal konstruktiv darüber diskutieren. Entweder Frank-Walter Steinmeier oder Franz Müntefering! Franz wäre eine gute Alternative!

****Da es in letzter Zeit immer wieder Angriffe oder nonsens Kommentare gab, sind diese nicht geduldet und werden gleich gelöscht****

Kommentare (11)

Foto: Christoph Brodhun
von Christoph Brodhun | 18.05.2008 | 11:59 Uhr

Ja, warum nicht.

Foto: Helge Raab
von Helge Raab | 18.05.2008 | 14:48 Uhr

"Er ist in der Partei noch immer beliebt, wird in allen Flügeln respektiert" - wie kommst Du darauf?
Und wieso erwartest Du einen Stimmungswandel von denen, die diese Stimmung erst herbeigeführt haben?

Foto: johannes israel
von johannes israel | 18.05.2008 | 16:06 Uhr

Ja, ja die Seeheimers wird es freuen.
Egal ob Münte oder einer der "stones".
Persönlich mag ich beide, aber nicht mit der gegenwärtigen Agenda 2010.
Hinzu käme für Münte der Wortbruch zu sich und zu seiner Frau.

Beck ist zur Zeit, leider der einzige Kandidat den unsere Partei zu bieten hat und er ist aus der Arbeiterschaft.
Er ist der einzige, der zumindest ansatzweise linke Politik betreibt und voran bringen könnte.
In 5 Jahren evtl. Andrea Y. oder Klaus Wowereit.
Unsere Partei gehört nicht in die Hände der Schrödianer-Seeheimer.

@ Wer hat einen Stimmungswandel herbei geführt?
msg
johannes

Gravatar von Karin Holzer
von Karin Holzer | 18.05.2008 | 16:08 Uhr

Wir haben einen Chef und damit auch einen Kanzlerkandidaten.
Die SPD verliert in dem Moment ihre Existenzberechtigung, wenn sie die Politik, auch die Personalpolitik, von der Journaille bestimmen lassen (die ja nur das Beste für die SPD will, gell).

Foto: johannes israel
von johannes israel | 18.05.2008 | 16:11 Uhr

Hallo Karin,
keinesfalls meinte ich einen Doppelpack.
Wenn Kurt unser Kanditat sein wird, dann aber nicht auf beiden Positionen.

Wie wäre es denn mit Matthias Platzek, nein geht auch aus gesundheitlichen Gründen nicht.
Und ginge das, geht Brandenburg verloren.

Dieses Thema ist "Journaille."
Die Zeit ist noch nicht ran sich über ungelegte Eier zu ereifern.
msg
johannes

Foto: Olaf Kapulla
von Olaf Kapulla | 18.05.2008 | 16:36 Uhr

Eine Alternative muss her – Dampfer SPD auf Titanic-Kurs!

Jüngst fragte der stern: „Welcher Wähler soll Beck noch abkaufen, dass die SPD 2009 im Bund tatsächlich nicht gemeinsame Sache mit der Linkspartei macht?“

Die Frage finden offensichtlich viele sehr berechtigt. Wie sonst ist er Einbruch der Umfragewerte zu erklären; just nachdem Kapitän Beck die SPD - durch die beim Linksabbiegen verursachte Kollision - zur Titanic machte?!! Ein neuer Kapitän muss her!

In Anspielung auf einen Kinderreim war unter dem Titel „Eene meene Beck und ihr seid weg“ im selben Artikel eine äußerst spannende Analyse über den aktuellen Zustand der SPD zu lesen:„Ratlos in den Untergang. Die SPD steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte.“

Berichtet wird anlässlich einer Beck-Rede vor der Fraktion (im sonst tendenziell eher pro-SPD eingestellten stern, etwas despektierlicher, als „einer seiner berüchtigten Schwurbelberichte“ bezeichnet) in der er von einer Delle in den Umfragen sprach (der stern nannte es Totalschaden).

Es sollten aber nicht bloß die erbärmlichen Umfragewerte publiziert werden, sondern der stern nahm diese nur zum Anlass, um über einen ganz anderen Aspekt zu berichten.

Praktisch EIN DRITTEL (!) aller SPD-Abgeordneten laufen Gefahr Ihr Mandat zu verlieren, würden sich die seit Monaten gültigen miserablen SPD-Umfragewerte tatsächlich manifestieren.

Es ist zu lesen: „In der Bundestagsfraktion macht sich Panik breit. Jeder Dritte bangt um seinen Sitz. Noch traut sich keiner, Parteichef Beck wegzuputschen. Noch hoffen alle, dass er freiwillig auf die Kanzlerkandidatur verzichtet.“
Neben dem Image Schaden für die Partei entstünde so für viele Abgeordnete ein sehr realer und persönlicher Schaden. Der stern: „Von der eigenen Partei und deren Chef .. in den Abgrund gerissen.“

Die Absicht durch den Linkskurs die imaginäre „linken Mehrheit“ zu erreichen erwies sich nicht nur als Fata Morgana, sondern vielmehr gerät nun für einige Abgeordnete dadurch die EIGENE Macht in Gefahr.

Wenn ein Drittel der SPD Mandatsträger  zur Debatte stehen, DANN geht’s um die EIGENE Haut. Jeder wird sich dann selbst  der Nächste sein – Solidarität hin oder her. Mal ehrlich, auch bei der SPD ;-)

Und in GENAU DEM FALL, wenn es um die EIGENE MACHT geht, W I R D Steinmeier oder sogar Münte in der Tat wieder eine sehr realistische Alternative für viele, die bezüglich des LINKSkurses im Zweifel waren!!!

Nur einer von deren Kaliber könnten noch einigermaßen  glaubhaft ein „Nicht mit der LINKEN“ vertreten und die SPD damit wieder für die Mitte der Wähler (wo Wahlen nun mal gewonnen werden) wählbar machen.

Der stern Artikel holt die Genossen aber auch hier wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Ein Fraktionär wird zitiert:  „Egal, wer unser Kandidat wird – der nächste Kanzler heißt Angela Merkel…für die SPD geht es nur noch darum, Juniorpartner in der Großen Koalition zu bleiben. Für ein Bündnis mit der FDP und den Grünen sind wir zu schwach.“ (!!!!!!!!)

Steinmeier oder Münte könnten nur antreten, um wenigstens ein nicht ganz erbärmliches Ergebnis einzufahren und damit einige Mandate zu retten. Ob sich Herr Steinmeier oder Münte allerdings mit einem Loser-Label „schmücken“ wollen ist noch offen…. Viele sind ja auch der Meinung Feelgood-Beck soll seine voraussichtlich magere Ernte mal schön selbst einfahren – nur dann wäre eine echte Katharsis und ein Neuanfang möglich. Das hieße dann für viele – Beck an die Wand fahren lassen und … Geduld bis 2009.

Der stern weiter über den „Beck-Schwurbelberichtstag“: Von ALLEN Seiten gab es „ätzende Kritik und Resignation, wohin man hört“.

Dass die Tatsache, dass man in Deutschland Wahlen immer in der Mitte gewinnt ignoriert wurde, rächt sich jetzt.  

Aber keine Sorge, die Linke in der SPD hat nicht plötzlich die Erkenntnis erhellt (im Gegensatz zum o. a. Fraktionär, der einsichtiger zu sein scheint, denn die LINKE als Alternative für einen 3er bringt er garnicht mehr ins Spiel…). Im Focus Online kann man lesen, dass allen Erfahrungen zum Trotz, just 40 linke SPD-Bundestagsabgeordnete Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausloten. Es dürfe es keine Tabus geben. (http://www.focus.de/politik/de … 01014.html)
Ach wirklich nicht? Der Spiegel schreibt am selben Tag, dass der Verfassungsschutz vor Extremismus bei den Linken warnt. Da gibt es solche netten Verbindungen wie die Kommunistische Plattform, das Marxistische Forum, die Sozialistische Linke, Arbeitsgemeinschaft Cuba Si. (http://www.spiegel.de/politik/ … tschland/0,1518,553114,00.html)

Also alles ganz tolle und spannende Vereinigungen, die sicher auch Franzi und ihresgleichen in der SPD gefallen (und Kuba hört sich schließlich immer toll nach Sonne und Karibik an, wer braucht da schon Demokratie?). Passt ja auch, denn Frl. D. UND die LINKE stellen beide die „Systemfrage“.

Demokraten sollten sich eindeutig und klar gegen rechte UND linke Radikale positionieren. Besser wäre es, DAS würde die SPD tun, statt der LINKEN hinterherzuhecheln, wie ein Rüde der läufigen Hündin. Schon aus Respekt vor der eigenen, noblen Historie, in der Sozialdemokraten unter Vertretern BEIDER radikalen Richtungen zu leiden hatten, anstatt sich mit der etwas gefälligeren Nase zusammentun zu wollen und diese durch ihre Akzeptanz auch noch zu adeln.

Kann schon sein, eine rote Nase ist weniger hässlich als ein brauner Arsch. Der SPD würdig sind BEIDE nicht! Mutig selber die Meinungsführerschaft übernehmen, statt der Linken hinterherzurennen. Besser wäre es, aggressiv gegen Linke - und „Pimmelköppe“ sowieso (Udo Lindenberg über Neonazis) – aufzutreten.

Die Linke wird man niemals links überholen können. Das ist zwar im Grunde auch klar, nur diese Erkenntnis ist für manche sehr schwer.

Für wichtige und richtige soziale Themen (z. B. Mindestlohn!) sind definitiv viele Menschen zu gewinnen; für den Sozialismus ist es die Mehrheit NICHT! Die „tollen“ Erfahrungen DAMIT hat, im Gegensatz zur SPD (leider), eine Mehrheit der Wähler (Gott sei Dank) noch nicht ganz vergessen.

Die moderaten Kräfte in der SPD beginnen, dank der sich aufzeigenden Alternativen, wieder aufzuatmen. Die eigenen Linken würden sicher nicht weil sich die genannte Tatsache (Wahlen gewinnen => Mitte mitnehmen!)  etabliert hat mitmachen, sondern weil der Verlust der Macht droht (AUCH für linke Abgeordnete). Wie sinnvoll das Zusammenbleiben dieser mittlerweile 2-(nicht mehr viel miteinander verbindenden)-in-1-Partei vor diesem Hintergrund überhaupt noch ist, ist allerdings eine ganz andere Frage, die an anderer Stelle auf diesen Seiten auch schon diskutiert wurde ….

Der stern schließt: „Unter weit blickenden Fraktionsmitgliedern kursiert bereits ein Horrorszenario: … so könnte die SPD nächstes Jahr nicht nur 70 Mandate verlieren, sondern auch noch auf der harten Oppositionsbank landen - gleich neben den Genossen von der Linkspartei. Die würden die Sozialdemokraten in einen erbarmungslosen Wettbewerb treiben: Wer ist der linkeste Linke im ganzen Land? Dabei könne die SPD nur verlieren. Zitat: "Dann kann Oskar Lafontaine gleich den Vereinigungsparteitag vorbereiten."
(Der ausgezeichnete vollständige Artikel: http://www.stern.de/politik/de … html?q=spd)

Das Fazit bleibt: Mit der Linksausrichtung hat die SPD schon verloren. Der Tanker SPD ist im Sinken begriffen. Aber wie man lesen kann … nach unten ist noch Spiel, es ginge NOCH tiefer! Der Grund ist noch nicht erreicht. Einfach den Linkskurs durchhalten (wie die 40 oben erwähnten) bis zur Bundestagswahl und auch bei der Aussage ‚Nicht mit der LINKEN’ bleiben - sich die Option aber ganz heimlich (wie in Hessen) offen halten (pssst, den Wählern nichts verraten)! Dann ist der Tiefpunkt am Boden bald ganz nah!

Eine wirklich allerletzte Chance noch ein paar Wähler einzusammeln, kann man doch wohl ausschließlich einem Alternativangebot Steinmeier oder Münte zusprechen.

Die Sache ist nur, ob es nicht bezüglich der Glaubwürdigkeit für die Wahl 2009 so oder so schon, dank Demolition-Beck und Lygilanti, längst zu spät ist…..?!?! Wer will es den Wählern übelnehmen, wenn sie sich fragen: ‚Wer auch immer SPD-KK sein wird, wann werden sich SPD 1 und SPD 2 wieder an die Gurgel gehen, statt sich um die Anliegen der Menschen und des Landes zu kümmern?’ Bei allen anderen Parteien haben wir solche, die ein wenig so sind, die anderen ein wenig anders, aber wir haben doch mehr oder weniger die eine CDU, FDP oder Grüne Partei. Bei der SPD weiß man’s seit Beck nicht mehr so genau. Da haben wir Sozialisten und wir haben soziale Demokraten - und die schlagen sich bei meinespd.net in zahllosen Foren die Köpfe ein. Wie viele Wähler werden sich sagen: ‚Bei Frau Merkel haben wir wenigstens Ruhe im Karton???

Foto: johannes israel
von johannes israel | 18.05.2008 | 16:51 Uhr

Zu Deinem Beitrag: Keinen Kommentar.
Der Titel dieses Blog ist ja schon eindeutig genug.
johannes

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 18.05.2008 | 20:14 Uhr

"Dieses Thema ist "Journaille."
Die Zeit ist noch nicht ran sich über ungelegte Eier zu ereifern."


Der Wahlkampf  hat schon begonnen, lieber Johannes, das wissen wir beide. Schon jetzt werden die Karten für den Wahlkamp 09 gelegt. Es wird klar sein, dass die CDU und auch die FDP unsere Versäumnisse und Fehler ganz klar ausschlachten und breittreten wird. Fakt ist, dass Olaf (wenn auch sehr kritisch, was sehr gut ist!!) die Dinge klar darlegt. Es ist einfach so, wie er schreibt. Wir können mit Beck keine Wahl mehr gewinnen. Wir können nur an Glaubwürdigkeit gewinnen mit einem neuen Kurs, der zwar sozial und links ist, aber nicht so links wie es Ypsilanti, Nahles, der ganze linke Flügel und auch die Linkspartei wollen! Wir wissen alle, dass die SPD eine linksorientierte Partei ist. Wir dürfen aber die Mitte nicht vergessen!!! In der Mitte werden Wahlen gewonnen. Wir brauchen Mitte-Links! Der strikte ultra Linkskurs und die vergangenen Zick-Zack Kurse, das Polit-Debakel in Hessen und der Wortbruch Ypsilantis mit Billigung von Kurt hat uns sehr geschadet. Noch immer sind wir gefesselt. Und glaube nicht, unsere Parteispitze ist sich darüber nicht im klaren. Nur eine Alternative kann uns noch helfen. Sollte Kurt wirklich als Kandidat antreten, sehe ich "schwarz" und minimale Chancen. Er hat leider nicht das Rhetorische Potential eines Helmut Schmidt oder Gerhard Schröder, die fesselnde Wahlkämpfe führten und unsere SPD aus Umfrage-Tiefen herausholten. Wir brauchen eine Alternative mit einem neuen Kurs. Einen starken Redner und Denker!

Foto: johannes israel
von johannes israel | 19.05.2008 | 16:51 Uhr

Leider haben keinen zweiten Münte.
Wir werden auch keine Mehrheiten schaffen mit Kurt oder Frank-Walter.
Ich vermute lediglich, das der väterlich wirkende( positiv gemeint) Frank der Kandidat sein wird, aber uns auch keine Mehrheiten wird verschaffen können.
Beide werden verheizt.
Mitte-Links hört sich gut an, aber wer setzt das Hamburger Programm um und dazu gehört die Vollbeschäftigung.
Das ist aus meiner Sicht das Hauptproblem.
Es ist niemand da, dass ist unser Dilemma.

"Die Linken" werden uns noch den Marsch blasen.
Dem haben wir offensichtlich nichts entgegen zubringen.

Arme SPD.

MsG
johannes

Foto: Christoph Brodhun
von Christoph Brodhun | 19.05.2008 | 18:50 Uhr

Wenn wir den Leuten klar machen, dass die "Linken" lediglich Demagogen mit hohlen Phrasen sind, nicht.

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 19.05.2008 | 19:53 Uhr

Richtig.