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Für einen neuen Kurs! Die SPD muss in die Mitte!

Foto: Enzo Dionisio
 
von Enzo Dionisio

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Die SPD muss sich wieder in der Mitte sammeln. Wir haben Regierunsverantwortung und müssen nun langsam wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen! Wir brauchen programatische Ideen. Auf Dauer! Wir dürfen es uns nicht leisten, heute A zu sagen und morgen B daraus zu machen!

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 25.05.2008 | 14:46 Uhr

Die Gefahr der Linkspartei mit ihrem Vorsitz Oskar Lafontaine

"Der Mainzer Parteienforscher Professor Jürgen Falter warnt: „Lafontaine macht sich zu wenig Gedanken über die Finanzierbarkeit seiner Forderungen. Deutschland wird so zum Schulden- und Umverteilungsstaat und gerät wirtschaftlich weltweit ins Hintertreffen – ähnlich wie seinerzeit die DDR.“

Die ganze Linkspartei mit Oskar Lafontaine und Gregor Gysi an der Spitze ist eine Zumutung und Gefahr für uns alle. Für alle Sozialdemokraten und alle Demokraten! Eine Gefahr für das ganze Volk. Hinzu kommt der neue Bericht des Verfassungsschutzes, eine klare Warnung, die uns alle betreffen sollte: "Offen extremistischen Strukturen“ in der Partei „Die Linke“!
Stärkste Einzelgruppe (840 Mitglieder) innerhalb der Linkspartei ist demnach die „Kommunistische Plattform“ (KPF). Sie kämpfe offen für die „Überwindung des Kapitalismus“ und versuche massiv, das neue Parteiprogramm zu beeinflussen".
Würde eine solche Partei gar Regierungsverantwortung übernehmen, vielleicht sogar mit Unterstützung der SPD, wäre das die allergrößte Katastrophe! "Weitere linksextremistische Strömungen in der Linkspartei sind die „Sozialistische Linke“ (550 Mitglieder) sowie die pro-kubanische „Arbeitsgemeinschaft Cuba Si“ (420 Mitglieder)"

Sozialistische Linke... irgendwie erinnert mich das ein bisschen an "Demokratischer Sozialismus" ...... kein weiteres Kommentar hierzu...

Diese Berichte sind nicht bei den Haaren herbeigezogen... Diese Berichte sind die Realität... da sollte sich jetzt endlich jeder klar darüber werden.
Jegliche Zusammenarbeit!!!! Jegliche!! sollte unbedingt vermieden werden. Auch nicht um an irgendein Amt zu kommen... sich von Stimmen dieser extremistischen Partei wählen zu lassen muss tabu sein! Es muss endlich klar und deutlich werden, dass wir diese Partei bekämpfen müssen! Ich betone es immer wieder: Wir müssen mit einem neuen Kurs einen starken Gegenpol zur Linkspartei bilden! Mit der Mitte! Wenn es nach Lafontaine geht (und leider auch einigen Sozialdemokraten), wird am besten alles Geld ausgegeben... Es ist ja Sozial.. das hört sich immer gut an. Wo das Geld herkommt, die Finanzierbarkeit ist egal! Falscher Weg!!! Zerstörung der Wirtschaft, DDR Verhältnisse!

Fordern und Fördern! Das muss der Weg sein. Vertrauensvoll, klug und realistisch mit den Finanziellen Kräften und Mitteln des Staates umgehen. Und dabei die Sozialen Brennpunkte angehen! Sozialdemokratisch sein!

Das liebe Genossen, sollte unser aller Credo sein!

Kommentare (2)

Foto: Manfred Michael Schwirske
von Manfred Michael Schwirske | 27.07.2009 | 23:58 Uhr

Heisst der Prof. eventuell  Einfalter?   Hat Lafontaine die Staatsfinanzen ruiniert? Predigt Lafontaine Steuersenkung bis zum Kollaps? Schiebt Lafontaine den desaströsen Banken Hunderte Milliarden ins Spielcasino?

Es ist doch grotesk, den LINKEN und Oskar unseriöse Finanzvorstellungen vorzuwerfen, währdenddessen die etablierten Parteien den Karren finanziell an die Wand gefahren haben und derzeit noch mehr Gas geben.

Foto: Georg Schmidt
von Georg Schmidt | 25.01.2010 | 12:32 Uhr

Liebe SPD und liebe Mitglieder!
Wäre es nicht an der Zeit einzugestehen, dass Oskar Lafontaine, einer unserer erfolgreichsten Vorsitzenden überhaupt, seine sozialdemokratische Überzeugung, Motivation und Linie  n i c h t  aufgegeben hat. Schon gar nicht hat er "Fahnenflucht" begangen. Bitte haltet inne, denkt nach, wenn ihr jünger seid: Recherchiert, bitte.
Gerhard Schröder, unser "Basta-Kanzler", der nicht immer eine demokratische Mehrheit in unserer Partei hatte, veränderte als Kanzler die Politik, er verließ sozialdemokratische Positionen. Oskar Lafontaine ist damals von der Partei  nicht so gestützt worden, wie er es als Vorsitzender verdient hätte. Bevor er ging hat die Partei ihn und die sozialdemokratischen Grundsatzpositionen (Arbeitnehmerpolitik, Sozialpolitik, Friedenspolitik etc.) im Stich gelassen.
Es ist an der Zeit darüber zu diskutieren, was  w i r  falsch gemacht haben und ob wir nicht einen furchtbaren historischen Fehler gemacht haben. So denken sehr, sehr viele in der SPD, auch von denen, die noch da sind. Und nun empört euch!