Deutschland-Dialog-Tour-Blog

von SPD Parteivorstand
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Im März hat die SPD den Deutschland-Dialog "Nah bei den Menschen" gestartet. Bei den Veranstaltungen geht es im direkten Gespräch mit der aktiven Bürgergesellschaft um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Hier werden wir über unsere Eindrücke von der Tour quer durch Deutschland berichten.
Forum "Gute Arbeit: Zukunft braucht Erfahrung"
3000 Zukunftskonvent-Teilnehmer verließen das Plenum, um sich auf die angebotenen Diskussionsforen zu verteilen. Ich saß mit 83 Anderen im Forum „Zukunft braucht Erfahrung“. Zwei Stunden reger Austausch standen auf der Tagesordnung.
Mit Angelika Graf moderierte bayerische Bundesprominenz für uns die spannende Veranstaltung. Reinhold Gütebier vom Möbelhaus Segmüller, erläuterte wie seine Firma ältere ArbeitnehmerInnen nicht nur einstellt, sondern regelrecht suchen würde. In der Möbelbranche herrscht ein großer Personalbedarf, da die KäuferInnen gut beraten werden wollen. Ältere Menschen sind hier mit ihrem Know How gefragt. Mit dieser Kenntnis hatte das Möbelhaus Segmüller Ältere und Langzeitarbeitslose geschult und somit eine Grundlage für den Erfolg des Unternehmens geschaffen. Das hatte sogar Franz Müntefering in seiner Funktion als Arbeitsminister so gesehen und das Möbelhaus Segmüller dafür ausgezeichnet.
Dass Ältere andere Stärken haben als Jüngere wurde mir dann wieder deutlich als Dr. Werner Ell, langjähriger Arbeits- und Umweltmediziner sprach. Er verdeutlichte, dass Arbeit so gestaltet werden muss, dass sie den Menschen Spaß macht und sie ausfüllen kann. Allerdings müssen die Arbeitsplätze auch so ausgestaltet sein, dass ältere Menschen sich einbringen können. Für ältere Menschen ist es zwar schwieriger, z.B. eine Küche zu montieren, aber dafür haben sie z.B. Stärken in der Beratung oder der technischen Auftragskontrolle.
Aline Liebenberg leitet das „Zentrum Aktive Bürger“, so sich Jüngere und ältere Menschen engagieren, nicht nur um anderen zu helfen, sondern auch, um Spaß zu haben und nette Leute kennen zu lernen. Gerade die Gruppe 60 plus engagiert sich verstärkt, z.B. um den Übergang in den Ruhestand besser zu gestalten und um weiterhin aktiv zu bleiben. Auch bei ehrenamtlichen Tätigen wird Weiterbildung immer wichtiger, um fitt zu bleiben.
In der Diskussion ging es um die Abschaffung von Altersgrenzen ebenso wie um die Abschaffung der Vorurteile gegen ältere Menschen. Ich frage mich wie man Vorurteile abschaffen kann und höre auf zuzuhören. Denn ich schweife in Gedanken ab und mir fällt das Allgemeine Gleichstellungsgesetztes ein. Aber mit Sicherheit kann kein Gesetz der Welt bei individuellen Vorurteilen helfen. Die muss jede und jeder wohl selbst bekämpfen. Solche Gespräche helfen aber auch dabei.
Ich schaltet mein Ohr wieder in die Diskussion ein und hörte Forderungen, nach denen Bildung und Weiterbildung als lebenslanger Prozess verstanden werden muss. Die relevanten Akteure wurden aufgerufen, die Potenziale ältere Menschen stärker zu nutzen und Erkenntnisse in Handeln umzusetzen. An die SPD wurde die Erwartung gerichtet, dass sie das Engagement der Älteren stärker gewürdigt.
Mir hat die kurze und spannende Sequenz gezeigt: Der demographische Wandel ist gestaltbar. Sicherlich hätten wir darüber noch viel länger diskutiert, wenn nicht die gemeinsame Abschlussveranstaltung angestanden hätte. So sind wir alle zurück ins Plenum.
Mit Angelika Graf moderierte bayerische Bundesprominenz für uns die spannende Veranstaltung. Reinhold Gütebier vom Möbelhaus Segmüller, erläuterte wie seine Firma ältere ArbeitnehmerInnen nicht nur einstellt, sondern regelrecht suchen würde. In der Möbelbranche herrscht ein großer Personalbedarf, da die KäuferInnen gut beraten werden wollen. Ältere Menschen sind hier mit ihrem Know How gefragt. Mit dieser Kenntnis hatte das Möbelhaus Segmüller Ältere und Langzeitarbeitslose geschult und somit eine Grundlage für den Erfolg des Unternehmens geschaffen. Das hatte sogar Franz Müntefering in seiner Funktion als Arbeitsminister so gesehen und das Möbelhaus Segmüller dafür ausgezeichnet.
Dass Ältere andere Stärken haben als Jüngere wurde mir dann wieder deutlich als Dr. Werner Ell, langjähriger Arbeits- und Umweltmediziner sprach. Er verdeutlichte, dass Arbeit so gestaltet werden muss, dass sie den Menschen Spaß macht und sie ausfüllen kann. Allerdings müssen die Arbeitsplätze auch so ausgestaltet sein, dass ältere Menschen sich einbringen können. Für ältere Menschen ist es zwar schwieriger, z.B. eine Küche zu montieren, aber dafür haben sie z.B. Stärken in der Beratung oder der technischen Auftragskontrolle.
Aline Liebenberg leitet das „Zentrum Aktive Bürger“, so sich Jüngere und ältere Menschen engagieren, nicht nur um anderen zu helfen, sondern auch, um Spaß zu haben und nette Leute kennen zu lernen. Gerade die Gruppe 60 plus engagiert sich verstärkt, z.B. um den Übergang in den Ruhestand besser zu gestalten und um weiterhin aktiv zu bleiben. Auch bei ehrenamtlichen Tätigen wird Weiterbildung immer wichtiger, um fitt zu bleiben.
In der Diskussion ging es um die Abschaffung von Altersgrenzen ebenso wie um die Abschaffung der Vorurteile gegen ältere Menschen. Ich frage mich wie man Vorurteile abschaffen kann und höre auf zuzuhören. Denn ich schweife in Gedanken ab und mir fällt das Allgemeine Gleichstellungsgesetztes ein. Aber mit Sicherheit kann kein Gesetz der Welt bei individuellen Vorurteilen helfen. Die muss jede und jeder wohl selbst bekämpfen. Solche Gespräche helfen aber auch dabei.
Ich schaltet mein Ohr wieder in die Diskussion ein und hörte Forderungen, nach denen Bildung und Weiterbildung als lebenslanger Prozess verstanden werden muss. Die relevanten Akteure wurden aufgerufen, die Potenziale ältere Menschen stärker zu nutzen und Erkenntnisse in Handeln umzusetzen. An die SPD wurde die Erwartung gerichtet, dass sie das Engagement der Älteren stärker gewürdigt.
Mir hat die kurze und spannende Sequenz gezeigt: Der demographische Wandel ist gestaltbar. Sicherlich hätten wir darüber noch viel länger diskutiert, wenn nicht die gemeinsame Abschlussveranstaltung angestanden hätte. So sind wir alle zurück ins Plenum.
Mehr zum Thema: www.flickr.com/photos/spdde/sets/72157605397256640/




