"Shared Space" - Hamburg beschreitet neue Wege in der Verkehrsplanung.
Die SPD-Fraktion Hamburg-Eimsbüttel hat schon im Juni 2007 die Idee des „Shared Space“ oder auch des „Toleranten Miteinanders“ auf den Straßen begrüßt und sich dafür ausgesprochen, ein Pilotprojekt in der Osterstraße zu prüfen.
„Schon lange ist die schwierige Verkehrssituation in Eimsbüttel bekannt“, so Rüdiger Rust, Fraktionsvorsitzender. „ das Konzept des „Shared Space“ oder auch des „Toleranten Miteinanders“ in der Osterstraße könnte aufgehen, da immer weitere Reglementierungen bisher keine Verbesserung gebracht haben. Das Beispiel Bohmte in Niedersachsen macht es uns vor: bisher ist dort die Lärmbelastung sowie die Geschwindigkeitsüberschreitung in kleinen Straßen zurückgegangen. Ein Konzept, wo jeder Rücksicht nehmen muss, trägt vielleicht auch zur allgemeinen Verbesserung der oft bemängelten Ellenbogengesellschaft im Verkehr bei“.
Das Hamburger Abendblatt berichtete wie folgt:
"Shared Space: Konzept für geteilten Verkehrsraum stößt auf viel Zustimmung.Fünf Bezirke wollen die "Straße für alle" - Nach Eimsbüttel und Mitte bewerben sich auch Altona, Bergedorf und Nord für das EU-Projekt. Behörde gibt Gutachten in Auftrag.Hamburg ist im Shared- Space-Fieber. Nachdem Eimsbüttel und Mitte angekündigt hatten, die Osterstraße beziehungsweise die Lange Reihe für das EU-Verkehrsprojekt ins Rennen zu schicken (wir berichteten), ziehen jetzt die anderen Bezirke nach. Das aus den Niederlanden stammende Konzept sieht einen gemeinsamen Verkehrsraum für alle vor. Dafür sollen Bordsteine abgetragen, Verkehrsschilder und Ampeln abgebaut und Straßen neu markiert werden.Altona hat dafür bereits die Blankeneser Bahnhofstraße zwischen Elbchaussee und Oesterleystraße sowie die Bahrenfelder Straße zwischen Alma-Wartenberg-Platz und Spritzenplatz/Erzbergerstraße bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) angemeldet. In Nord gibt es einen Beschluss der Bezirksversammlung für den Mühlenkamp in Winterhude und Erdkampsweg in Fuhlsbüttel. In Bergedorf ist der Weidenbaumsweg angedacht. Der neue Platz vor dem Omnibusbahnhof soll nach dem neuen Prinzip angelegt werden. Da sich dieser Bereich derzeit im Bau befindet, sei mit einer möglichen Umsetzung aber nicht vor dem Frühjahr 2010 zu rechnen, heißt es aus dem Bezirksamt. Nur in Harburg und Wandsbek ist man noch nicht so weit. In Wandsbek gebe es weder einen konkreten Vorschlag, noch habe das Thema bereits auf der Tagesordnung der Bezirksversammlung gestanden, sagte Bezirksamtssprecherin Sonja Fessel. Harburg will zunächst auf die Rahmenbedingungen aus der Fachbehörde warten. Erst wenn diese festgelegt seien, werde der Bezirk mit den Planungen beginnen.Für die Erarbeitung der Rahmenbedingungen hat die BSU ein Gutachten in Auftrag gegeben. Es soll geklärt werden, welche Bedingungen nötig sind, damit man das Konzept auf eine Großstadt wie Hamburg übertragen kann. Mit Ergebnissen rechnet Behördensprecher Volker Dumann im Herbst. Nach dem gemeinsamen Beschluss von Bezirken und Behörde, welche Straße für das Projekt infrage kommt, wird die BSU über die Mittelverteilung entscheiden. Insgesamt steht laut BSU dafür ein einstelliger Millionenbetrag zur Verfügung."
Bleibt die große Frage: Wie wird dieses Konzept bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen?
„Schon lange ist die schwierige Verkehrssituation in Eimsbüttel bekannt“, so Rüdiger Rust, Fraktionsvorsitzender. „ das Konzept des „Shared Space“ oder auch des „Toleranten Miteinanders“ in der Osterstraße könnte aufgehen, da immer weitere Reglementierungen bisher keine Verbesserung gebracht haben. Das Beispiel Bohmte in Niedersachsen macht es uns vor: bisher ist dort die Lärmbelastung sowie die Geschwindigkeitsüberschreitung in kleinen Straßen zurückgegangen. Ein Konzept, wo jeder Rücksicht nehmen muss, trägt vielleicht auch zur allgemeinen Verbesserung der oft bemängelten Ellenbogengesellschaft im Verkehr bei“.
Das Hamburger Abendblatt berichtete wie folgt:
"Shared Space: Konzept für geteilten Verkehrsraum stößt auf viel Zustimmung.Fünf Bezirke wollen die "Straße für alle" - Nach Eimsbüttel und Mitte bewerben sich auch Altona, Bergedorf und Nord für das EU-Projekt. Behörde gibt Gutachten in Auftrag.Hamburg ist im Shared- Space-Fieber. Nachdem Eimsbüttel und Mitte angekündigt hatten, die Osterstraße beziehungsweise die Lange Reihe für das EU-Verkehrsprojekt ins Rennen zu schicken (wir berichteten), ziehen jetzt die anderen Bezirke nach. Das aus den Niederlanden stammende Konzept sieht einen gemeinsamen Verkehrsraum für alle vor. Dafür sollen Bordsteine abgetragen, Verkehrsschilder und Ampeln abgebaut und Straßen neu markiert werden.Altona hat dafür bereits die Blankeneser Bahnhofstraße zwischen Elbchaussee und Oesterleystraße sowie die Bahrenfelder Straße zwischen Alma-Wartenberg-Platz und Spritzenplatz/Erzbergerstraße bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) angemeldet. In Nord gibt es einen Beschluss der Bezirksversammlung für den Mühlenkamp in Winterhude und Erdkampsweg in Fuhlsbüttel. In Bergedorf ist der Weidenbaumsweg angedacht. Der neue Platz vor dem Omnibusbahnhof soll nach dem neuen Prinzip angelegt werden. Da sich dieser Bereich derzeit im Bau befindet, sei mit einer möglichen Umsetzung aber nicht vor dem Frühjahr 2010 zu rechnen, heißt es aus dem Bezirksamt. Nur in Harburg und Wandsbek ist man noch nicht so weit. In Wandsbek gebe es weder einen konkreten Vorschlag, noch habe das Thema bereits auf der Tagesordnung der Bezirksversammlung gestanden, sagte Bezirksamtssprecherin Sonja Fessel. Harburg will zunächst auf die Rahmenbedingungen aus der Fachbehörde warten. Erst wenn diese festgelegt seien, werde der Bezirk mit den Planungen beginnen.Für die Erarbeitung der Rahmenbedingungen hat die BSU ein Gutachten in Auftrag gegeben. Es soll geklärt werden, welche Bedingungen nötig sind, damit man das Konzept auf eine Großstadt wie Hamburg übertragen kann. Mit Ergebnissen rechnet Behördensprecher Volker Dumann im Herbst. Nach dem gemeinsamen Beschluss von Bezirken und Behörde, welche Straße für das Projekt infrage kommt, wird die BSU über die Mittelverteilung entscheiden. Insgesamt steht laut BSU dafür ein einstelliger Millionenbetrag zur Verfügung."
Bleibt die große Frage: Wie wird dieses Konzept bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen?




