Deutschland-Dialog-Tour-Blog

von SPD Parteivorstand
Über dieses Blog
Im März hat die SPD den Deutschland-Dialog "Nah bei den Menschen" gestartet. Bei den Veranstaltungen geht es im direkten Gespräch mit der aktiven Bürgergesellschaft um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Hier werden wir über unsere Eindrücke von der Tour quer durch Deutschland berichten.
Oranienburg, Osten, Orangerie, Obama
Aufgeregt sind die Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl in Brandenburg auf dem Schlossplatz in Oranienburg versammelt. Ende September wird hier gewählt, doch heute sollte es nicht nur um kommunale, sondern vor allem um landes-, und bundespolitische Themen gehen. Kurt Beck und Matthias Platzeck sind nicht nur zur Besichtigung des Landesgartenschaugeländes in Oranienburg eingetroffen, sie wollen auch mit uns diskutieren. Der Bürgermeister eilt mit ihnen über das Baugelände der Blumenschau 2009 und durch den Schlosspark zur Orangerie. Doch bevor sie zu uns rüber kommen, verschwinden sie kurz ins Amtshauptmannshaus zur Vorbesprechung. Das Haus soll sich nächstes Jahr in der Traumlandschaft "Hoffung" wieder finden. Wird die Symbolkraft heute schon tragen? Zumindest die Teilnehmerzahl liegt im Traumbereich: 240 Interessierte erwarten gespannt im historischen Ambiente Kurt Beck und Matthias Platzeck.
Klare Bekenntnisse wurde von der SPD eingefordert: zum Mindestlohn, weil man den Wettbewerb um das Billiglohnland nicht gewinnen kann und will. Zum Bombodrom, weil 15 Jahre juristische Verfahren und ebenso 15 Jahre touristische Nutzung in keinem Verhältnis stehen. Zur Rentenanpassung Ost/ West, um die langfristige Angleichung der aktuellen Rentenwerte in Ost und West sorgfältig prüfen und umsetzen zu können.
Sogar der amerikanische Wahlkampf findet in der Diskussion seinen Platz: Herr Kasokat will wissen, was die SPD auf Obamas-Frage nach mehr Truppen für Afghanistan antwortet. Am nachhaltigsten ist mir das klare Bekenntnis von Kurt Beck zum Solidarpakt in Erinnerung, welches er mit einer schönen Metapher bestärkte: Wenn sich jemand für das Durchschwimmen eines Sees entscheidet, kann er nicht nach einem Dreiviertel der Strecke mit dem Schwimmen aufhören. Recht hat er!
Dass die Bundespolitik nicht an der Kommunalpolitik vorbei kommt, wurde deutlich als Kurt Beck und Matthias Platzeck versuchen das Schloss zu erreichen. Ab heute ist die wichtigste Zufahrtsstraße bzw. Brücke der Stadt gesperrt. Kein Navi der Welt enthält solche kommunalen Baumaßnahmen, auch nicht der des Ministerpräsidenten oder Parteivorsitzenden.
Beim Besuch im nächsten Jahr wird das reibungslos funktionieren, denn bis zur Landesgartenschau 2009 werden nicht nur die Bauarbeiten an der Schlossbrücke beendet sein. Vieles was jetzt aufgebuddelt wird, wird wieder zugeschüttet und in neuem Glanz erscheinen.
Klare Bekenntnisse wurde von der SPD eingefordert: zum Mindestlohn, weil man den Wettbewerb um das Billiglohnland nicht gewinnen kann und will. Zum Bombodrom, weil 15 Jahre juristische Verfahren und ebenso 15 Jahre touristische Nutzung in keinem Verhältnis stehen. Zur Rentenanpassung Ost/ West, um die langfristige Angleichung der aktuellen Rentenwerte in Ost und West sorgfältig prüfen und umsetzen zu können.
Sogar der amerikanische Wahlkampf findet in der Diskussion seinen Platz: Herr Kasokat will wissen, was die SPD auf Obamas-Frage nach mehr Truppen für Afghanistan antwortet. Am nachhaltigsten ist mir das klare Bekenntnis von Kurt Beck zum Solidarpakt in Erinnerung, welches er mit einer schönen Metapher bestärkte: Wenn sich jemand für das Durchschwimmen eines Sees entscheidet, kann er nicht nach einem Dreiviertel der Strecke mit dem Schwimmen aufhören. Recht hat er!
Dass die Bundespolitik nicht an der Kommunalpolitik vorbei kommt, wurde deutlich als Kurt Beck und Matthias Platzeck versuchen das Schloss zu erreichen. Ab heute ist die wichtigste Zufahrtsstraße bzw. Brücke der Stadt gesperrt. Kein Navi der Welt enthält solche kommunalen Baumaßnahmen, auch nicht der des Ministerpräsidenten oder Parteivorsitzenden.
Beim Besuch im nächsten Jahr wird das reibungslos funktionieren, denn bis zur Landesgartenschau 2009 werden nicht nur die Bauarbeiten an der Schlossbrücke beendet sein. Vieles was jetzt aufgebuddelt wird, wird wieder zugeschüttet und in neuem Glanz erscheinen.




