Achtung! Könnte Nüsse enthalten.

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Es geht oft um Freiheit.
Manchmal geht es um Gerechtigkeit.
Solidarität kommt auch vor.
Vor allem aber geht es um den Unterschied zwischen Freisinn und Sinnfreiheit, meine Hoffnungen und Ziele für Deutschland und die SPD.
Say da name: YPSILANTI
Günther Beckstein, zitiert in "Die Zeit", Rubrik "Worte der Woche"
Als Gerd mit Frau XY angefangen hat, war das nicht nett, aber lustig.
Aber was zur Hölle reitet die CDSU-Kasper und die Medienmaschinen, immer wieder mit diesem "Lygilanti" oder "Tricksilanti" Schwachsinn anzukommen?
ERSTENS ist es kindisch und zeugt von völliger Respektlosigkeit gegenüber der Person.
Mir würden da auch einige sinnfreie Verballhornungen einfallen, von Helmut Hohl, über Günther Dreckstein (Dreckschwein am Stammtisch) und Erwin Puper, Franz-Josef Dung, Ursula von dem Schweine bis Roland A. Loch.
Kabarettisten und Comedians machen auch mal Witze über Namen, aber die wollen damit ein paar (billige) Lacher produzieren. Das kann man in der Politik auch mal machen (siehe Gerd), aber das geht jetzt seit über 'nem halben Jahr so! Und besser geworden ist der Spruch nicht, denn
ZWEITENS ist der Spruch einfach sachlich falsch. Lügen und Austricksen setzen Vorsatz voraus, der in diesem Fall einfach nicht konstruierbar ist.
Also, Damen und vor allem Herren von der CDSU, merken:
Die Frau heißt YPSILANTI, ist Vorsitzende eines der erfolgreichsten Landesverbände der SPD und, toi toi toi, bald Ministerpräsidentin von Hessen.
Prägen Sie sich das gut ein, wenn Sie das nächste Mal von Lokalreportern abgefragt werden.
Kommentare (6)
Frage: Macht die SPD, bzw ihre Protagonisten nicht das Gleiche, wenn die LINKE als PDS oder SED bezeichnet wird?
gruss
Frank Kolb
Ja, und es ist genauso falsch und lächerlich.
Wobei ich PDS oder PDS/WASG noch erträglich finde, weil es zwar immer noch kindisch ist, so zu tun, als könnte man sich den Namen nicht merken oder als wäre der Name werweißwie obskur, aber es zumindest sachlich richtig ist.
Einen Namen zu verballhornen, ist verdammt billig.
Aber Andrea Ypsilanti wird auch ohne sich an ihrem Namen zu vergreifen diskriminiert und lächerlich gemacht. Ich erinnere nur an "machtgeile Z:" "politisches Leichtgewicht". Sorry, meine Tastatur sträubt sich, noch schlimmere Bezeichnungen zu tippen.
Und diese Sachen kommen oft aus der eigenen Partei oder werden von unseren Parteigenossen genüsslich benutzt.
Wenn ich mal einige Wochen weiterträume, wie wollen diese Genossen dann mit einer amtierenden Ministerpräsidentin kommunizieren?
Ach ich vergaß, es sind ja die bekannten Schleimer und Anpasser. Denen fällt es überhaupt nicht schwer, sich im Licht einer erfolgreichen Frau zu zeigen.
Ich wollte lachen, aber der Brechreiz war stärker
Karin Holzer
"ZWEITENS ist der Spruch einfach sachlich falsch. Lügen und Austricksen setzen Vorsatz voraus, der in diesem Fall einfach nicht konstruierbar ist."
Irrtum: Andersrum wird ein Schuh draus. Das Wahlversprechen, Koch abzulösen, ist per Definition schon konditional: Dazu muß man nämlich erstmal die Wahl gewinnen. Entsprechend kann man da gar nicht lügen, wenn die Wahl halt anders ausgeht, passt man sich der Realität an.
Anders beim Versprechen, nicht mit den Linken zu kooperieren. Das wurde so gegeben und wenn man's nachher anders macht, ist man nunmal schlicht ein Lügner.
Ok, Ypsilanti hat gleichzeitig wohl auch mal versprochen, keine große Koalition einzugehen, aber wer zwei sich gegenseitig ausschließende Versprechen abgibt, ist allein schon philosophisch nicht zur Ministerpräsidentin geeignet.
"Die Frau heißt YPSILANTI, ist Vorsitzende eines der erfolgreichsten Landesverbände der SPD und, toi toi toi, bald Ministerpräsidentin von Hessen."
Toi, toi, toi triffts. Ein Heckenschütze, Neuwahlen und Ypsilanti läge (nach derzeitigen Umfragen) 13% hinter Koch.
http://www.wahlrecht.de/umfrag … hessen.htm
Und im Vergleich dazu gibt es erfolgreichere Landesverbände. Hamburg zum Beispiel. Trotz der Sabotage aus Hessen.
"Anders beim Versprechen, nicht mit den Linken zu kooperieren...."
Eine Lüge ist etwas anderes als ein Wortbruch.
Den Vorwurf des Wortbruchs muss sie sich Gefallen lassen, nur aus dem Grund wird das Wort ja auch von Berlin bis an die Stammtische von allen papageienhaft nachgequakt.
"wer zwei sich gegenseitig ausschließende Versprechen abgibt, ist allein schon philosophisch nicht zur Ministerpräsidentin geeignet."
HA! Das ich nicht lache. Hast du dir mal ein paar Wahlkampfreden angeschaut? Ganz allgemein, ohne Parteibezug, was bei den Gewerkschaften und was beim BDI gesagt wird?
Das ein Politiker sein Wort bricht ist schlimm genug, dass die Wortbrüche, auch wenn sie nicht jedesmal zum großen Skandal hochstilisiert werden, systematisch und akzeptiert benutzt werden ist noch schlimmer, aber diese Heuchelei und Bigotterie mit der so getan wird, als wäre Ypsilanti die erste Politikerin, die im Wahlkampf Mist erzählt hat, ist der Gipfel!
"13% hinter Koch."
Umfragen sind überbewertet.
"gibt es erfolgreichere Landesverbände"
Könnte das der Grund sein, warum ich "eines der" und nicht "des" geschrieben habe?
Na ja, bald kommt ja dann die Abstimmung im Landtag.
Ich drücke mal die Daumen, dass es nicht noch einen SPD Mann oder Frau gibt, die im Hintergrund operiert. ;-)
Also Andrea, wenn das klappt, dann wäre es ein gutes Zeichen für 2009 - die Hoffnung stirbt zuletzt!
PS:
Bei Wortbruch fällt mir immer die MWSt Erhöhung ein.




