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Für einen neuen Kurs! Die SPD muss in die Mitte!

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von Enzo Dionisio

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Die SPD muss sich wieder in der Mitte sammeln. Wir haben Regierunsverantwortung und müssen nun langsam wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen! Wir brauchen programatische Ideen. Auf Dauer! Wir dürfen es uns nicht leisten, heute A zu sagen und morgen B daraus zu machen!

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 16.08.2008 | 16:39 Uhr

Franz Müntefering vor Comeback!

Liebe Genossen, es geht vorwärts mit unserer SPD! Franz Müntefering
steht vor einem Comeback! Wir brauchen ihn, die SPD brauch ihn!

Im Spiegel heisst es: Müntefering ist zunehmend unzufrieden mit der Entwicklung der SPD. Mit seiner Rückkehr verbindet sich in Teilen der Sozialdemokratie die Hoffnung auf ein stärkeres Eingreifen des 68-Jährigen bei der Bewältigung der derzeitigen Führungskrise der Partei. Erst am Donnerstag hatte Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) erklärt, Müntefering fehle der SPD.
Zahlreiche SPD-Politiker begrüßten die mögliche Rückkehr Münteferings. Der SPD-Wirtschaftsexperte Rainer Wend sagte, er sei froh, dass Müntefering wieder nach Berlin komme. "Gerade in diesen für die SPD schwierigen Zeiten können wir einen erfahrenen Fahrensmann wie ihn bestens gebrauchen."
Und ganz wichtig liebe Genossen:

Die Entwicklung in Hessen rücke die SPD weiter an den Rand und nicht in die Mitte der Gesellschaft. "Daran können wir vernünftigerweise kein Interesse haben."

Wir brauchen Franz Müntefering, mehr denn je! Wir dürfen kein Interesse daran haben, am Rand der Gesellschaft zu stehen! Die MITTE zählt! Der Linke Flügel unserer Partei muss das endlich verstehen können. Jedem ist klar, dass Müntefering dem linken Flügel unangenehm ist. Aber das ist irgendwo gut so. Genau deswegen muss Franz zurück in die Parteiführung! Er war und ist unentberlich.

Auch vom Seeheimer Kreis gibt es Unterstützung: Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises, Johannes Kahrs, sagte, Müntefering werde "als Urgestein von uns allen geschätzt, er hat viel mit der Seele der Partei zu tun". Zwischen Parteichef Kurt Beck, dem Fraktionsvorsitzenden Peter Struck und ihm werde sich etwas finden, das die SPD weiter bringt. "Er ist für die Partei eine Integrationsfigur und für viele Wähler einfach unverzichtbar."

Den Vorschlag der SPD-Linken, Franz Müntefering sollte Chef der Friedrich Ebert Stiftung werden, kann nur mit dem Hintergedanken, ein Comeback auf wichtigeren Positionen in der Partei-Führung zu verhindern, verbunden sein.
Ich denke der Weg ist klar für Franz Müntefering.

Ich hoffe besonders, dass Franz Müntefering zu uns in die Parteiführung zurück kommt. In unserer Mitte ist Platz für ihn. Wir brauchen ihn. Franz weiß das. Er wird kommen.

Glück auf!

Kommentare (26)

Foto: Stefan Wagemann
von Stefan Wagemann | 16.08.2008 | 17:22 Uhr

Bleibt nur zu hoffen, dass der SPIEGEL Recht behält.

An dieser Stelle übrigens noch einmal mein Beileid, Franz!

Foto: Daniel Leitner
von Daniel Leitner | 16.08.2008 | 17:25 Uhr

Habe diese Nachricht mit Erleichterung, und verbunden mit Hoffnung für unsere Partei, zur Kenntnis genommen. Auch ich denke, dass die SPD wieder in die Mitte gehört.

Willkommen daheim, lieber Franz!!!

Gravatar von Martin
von Martin | 16.08.2008 | 18:07 Uhr

Herzliches Beileid auch von mir! Und die inständige Hoffnung auf Franzens Rückkehr.

Müntefering steht noch für Sozialdemokratie mit Rückgrat, frei von Lobbyismus und linksideologischer Realitätsfremde. Jemand, der das Wohl der arbeitenden Mittelschicht im Auge hat - und, nebenbei bemerkt, deswegen auch schon oft mit den Seeheimern aneinandergerasselt ist. Die SPD braucht jemanden wie Müntefering, der noch weiß, für wen die SPD eigentlich eintritt.

Bitte, bitte, Franz, lass uns nicht allein mit den Lafontaines und Ypislantis!

Foto: Alexander Krüger
von Alexander Krüger | 16.08.2008 | 19:46 Uhr

YEAH!!!
Das wäre Super Klasse, wenn Franz sich wieder mit einmischt.
Müntefering & Steinmeier wären auch das richtige Team bezüglich der Bundestagswahl 2009.
Hoffentlich kommt er auch wirklich wieder, damit die SPD wieder zu einer Politik der Mitte zurückkehrt.

Foto: Pascal Andernacht
von Pascal Andernacht | 16.08.2008 | 19:51 Uhr

Endlich mal wieder positive Nachrichten!
Franz, komm wieder!
Was besseres kann momentan gar nicht passieren.

Total aus dem Häuschen!

Allen einen schönen Tag!

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 16.08.2008 | 20:05 Uhr

Für eine SPD der Mitte!!

Foto: Nando-Dragan Augener
von Nando-Dragan Augener | 16.08.2008 | 20:20 Uhr

Die SPD braucht einen Charakter wie Franz Münterfering.
Politik wird auch mit Persönlichkeiten gemacht und nicht nur mit Inhalten!
Wäre wünschenswert wenn er wieder dabei wäre.

Gravatar von Martin
von Martin | 16.08.2008 | 21:01 Uhr

Politik entsteht aus der Verbindung von Persönlichkeiten mit Inhalten. Und genau darin liegt der Grund für die z.Z. katastrophale Außenwirkung der SPD: Keiner weiß, wo die Akteure wirklich stehen.

Gravatar von G. Brunner
von G. Brunner | 16.08.2008 | 22:05 Uhr

.Ich fühle mich fast von jeder Pressemeldung der SPD weiter zu den LINKEN gedrängt. Statt sich endlich von der neoliberalen ettikettenschwindel-Politik der Schröderianer zu distanzieren, wird auch noch das Münte-Revival gefeiert und der Versuch der hessischen Genossen den Wählerwillen umzusetzen unterlaufen.
Ich verstehe die SPD nicht mehr...
Wacht auf! Nehmt die Sorgen und Nöte der Menschen wieder wahr und macht soziale Politik ohne Zynismen wie  " ...fordern und fördern...mit Hartz 4" -  Geht die Konfrontation mit der neoliberalen Medienverschwörung ein statt Euch davon politisch beeinflussen zu lassen, denn wir alle sind Deutschland; auch die LINKEN!!

Gravatar von Alldach
von Alldach | 16.08.2008 | 22:41 Uhr

Bei der nächsten Bundestagswahl gibt es in meiner Familie das erste mal "jemals" allergrösste Schwierigkeiten in der Entscheidung für die SPD. Meine Familie ist eine Arbeiterfamilie, es wurde die Verpflichtung "SPD zu wählen" immer mit grosser Zustimmung für entsprechende Kanzlerkandidaten wahrgenommen. Auch ein Kanzlerkandidat "Scharping" hat unser Wahlverhalten nicht in solche Abgründe gestossen.
"Müntefering for Kanzler" und wir sind wieder dabei....
Jeder andere Gedanke ist absurd.

Gravatar von Martin
von Martin | 16.08.2008 | 22:52 Uhr

"Ich fühle mich fast von jeder Pressemeldung der SPD weiter zu den LINKEN gedrängt. Statt sich endlich von der neoliberalen ettikettenschwindel-Politik der Schröderianer zu distanzieren, wird auch noch das Münte-Revival gefeiert und der Versuch der hessischen Genossen den Wählerwillen umzusetzen unterlaufen."

Welcher Wählerwille. Wenn Rot-Rot-Grün wirklich dem Wählerwillen entspräche, müßte Ypsilanti ja auch keine Neuwahlen fürchten. Macht sie aber - denn laut Umfragen würden die Koch eine komfortable Mehrheit garantieren:

http://www.wahlrecht.de/umfrag … hessen.htm

Genauso wie der Wähler 2005 eben keine wirtschaftsliberale Merkel, sondern eine sozialdemokratisch eingebremste Merkel wollte, möchte der hessische Wähler auch keine linke Ypsilanti, sondern bestensfalls eine verbeampelte.

"Geht die Konfrontation mit der neoliberalen Medienverschwörung ein statt Euch davon politisch beeinflussen zu lassen, denn wir alle sind Deutschland; auch die LINKEN!!"

Ja. Aber Mehrheit liegt weder beim Großbürgertum noch beim Proletariat / Prekariat, sondern bei der hart arbeitenden Mitte. Einer Mitte, die in weiten Teilen sozialdemokratisch, aber nicht linkssozialistisch denkt. Warum fährt denn Merkel einen so sozialdemokratischen Kurs?

Insofern ist es nur folgerichtig, daß jemand, der nicht mit der breiten Masse der Bevölkerung auf einer Wellenlänge ist, von Verschwörungen phantasiert, um sein Weltbild zu erhalten.

Foto: Alexander Krüger
von Alexander Krüger | 17.08.2008 | 16:58 Uhr

mal schauen, in welcher Funktion Franz wieder mitmischen wird.
Wie es heißt, wird er ab Sep. wieder seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter voll aufnehmen, aber ich hoffe doch, dass das nicht alles sein wird.

Von mir aus, kann er gerne wieder ordentlich mitmischen, gerne auch auf ganzen hohen Ebenen, um unsere Partei wieder flott zu machen.

Bin gespannt und freue mich schon....

Foto: Karin Holzer
von Karin Holzer | 17.08.2008 | 19:28 Uhr

Also ich bin dafür, Willy Brandt zum Kanzlerkandidaten zu machen.

Ich denke, mich knutscht ein Elch. Mir ist völlig schnuppe, ob Münte wieder mitspielt oder nicht.
Er würde doch nicht das Geringste an der Situation ändern, dass hier die eine Hälfte die Agenda strikt ablehnt, und die andere Hälfte immer noch den neoliberalen Abenteuer nachtrauert.

In der Frage Rot-Grün-Rot in Hessen würde Franz auch nichts ausrichten.
Die hessische SPD will diese Regierung. Diese Aufregung in Berlin wrikt nur lächerlich. Wir in Hessen kennen die Meinung, wir haben eine andere.

Also, was erwarten wir von Münte?

Karin Holzer

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 17.08.2008 | 20:04 Uhr

Liebe Karin,

zuersteinmal bleib bitte realistisch und verunglimpfe Willy Brandt nicht. Wir leben heute.
Münterfering kann sehr wohl ein Machtwort in Richtung Ypsilanti sprechen - vorrausgesetzt er hätte den Spielraum dazu. Wenn Dir Münte schnuppe ist, tut mir Deine Ansicht leid. Münte sollte Dir nicht schnuppe sein, er ist ein Sozialdemokrat mit Rückgrat, anders als manche Deiner Genossen in Hessen incl. Ypsilanti. Ihr habt euch in Hessen total verannt und erkennt die Sachlage nicht mehr. Glaubt ihr, die Grünen lassen sich durch Lafontaine knechten? Die Mehrheit aller Hessischen Bürger sind gegen ein Rot-Rot!

Was wir von Müntefering erwarten? Den Kurs der Mitte, der Sozialdemokratie,  den er gehen will und schon immer gegangen ist. Eine Abkehr von Rot-Rot!

Lies Dir folgende Zeilen durch:

Wie im antiken Drama ist die hessische Klytämenstra offenbar von blindem Furor und Machtwillen getrieben. Ihr Agamemnon ist die SPD und ihr mordender Liebhaber Ägistos trägt den Vornamen Oskar. Und wie in der griechischen Mythologie endet die Geschichte ziemlich sicher im Desaster. Denn der zweite Anlaufversuch von Andrea Ypsilanti führt unweigerlich zu drei Verletzungen am eigenen sozialdemokratischen Leib.

Dass es Andrea nun zwei Mal hintereinander dennoch versucht, ruiniert
nicht nur ihre persönliche Integrität. Es lässt auch die SPD-Führung, die die Wiederholungstäterin stoppen will aber nicht kann, ausschauen wie eine ohnmächtige Operetten-Combo. Dabei sind Ypsilantis Chancen, diesmal eine Mehrheit im Parlament zu erringen, eher kleiner. Der Schaden aber, den sie für das Ansehen der SPD anrichtet, wird immer größer.

Zum zweiten verursacht der abermalige Anlauf auch eine strategische Selbstschwächung der SPD. Indem Ypsilanti in Hessen vorführt, wie die eigene Partei immer weiter in die Geiselhaft der Linken gerät, programmiert sie den Bundestagswahlkampf zu einem Verliererspiel für die SPD: Niemand dürfte der SPD nun noch glauben, dass ähnliches wie in Wiesbaden nicht auch in Berlin passieren könnte. Eine Kanzlerkandidatur Frank-Walter Steinmeiers wird damit immer schwieriger. Mit diesem Manöver schneidet sich die SPD aber ihre Wahlchancen in der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft schlagartig ab. Die neuesten Umfrage-Ergebnisse sprechen eine vernichtende Sprache.

Und drittens sorgt die unbekümmerte Umarmung der Linkspartei für eine moralische Selbstverletzung der SPD, da Teile der SPD so wenige Jahre nach der Revolution von 1989 offensichtlich schon vergessen haben, was die Wir-sind-das-Volk-Ostdeutschen damals so bravourös abschafften:

Eine Diktatur ebenjener Partei nämlich, die jetzt koalitionsfähig sein soll....

Gravatar von Brunner
von Brunner | 17.08.2008 | 20:12 Uhr

Lieber Martin,

erstens......
ich rede vom Wählerwillen der Landtagswahl! Danach wäre ein Politikwechsel in Hessen möglich gewesen, hätte nicht der Seheimer Kreis durch Gehilfin Frau Metzger dies verhindert.

zweitens.......
Sie haben vollkommen Recht: momentan ist Merkel sozialer als es die SPD zuletzt war also: wenn ich diese politik wünsche, dann wähle ich künftig Merkel und/oder Westerwelle aber bestimmt nicht SPD, denn da weiß ich seit Schröder überhaupt nicht was drin ist.
Darum geht es.
Endlich wieder soziales Profil zeigen. Auch ich bin dafür die Mitte zu stärken aber genau das Gegenteil ist durch sogenannte Sozialdemokratische Politik geschehen: der hart arbeitende Mitttelstand blutet aus, zahlt übermäßig Steuern, soll für seine Altersvorsorge zusätzlich Rücklagen bilden, wird mit immer teurer  aber schlechter werdenden medizinischen Versorgung konfrontiert , soll dabei seine Kinder und die pflegebedürftig-dementen Eltern möglichst zu Hause pflegen - gleichzeitig nimmt der Druck am Arbeitsplatz zu und ebenso die Angst Mitte Fünfzig arbeitslos zu werden um dann das ersparte Häuschen verkaufen zu müssen, weil es ein Paar Qm Wohnfläche zuviel hat und dann nicht einmal Hartz4 greift.
Dann braucht man wenigstens für die vorher täglich zurückgelegten 140 Km um zum Arbeitsplatz und wieder nach Hause zu kommen keine Pendlerpauschale mehr.


drittens....
was die verschwörungsphantasien angeht, so empfehle ich Ihnen sich einmal mit der Rolle von Bertelsmann

http://www.comedverlag.de/file … lueder.pdf

und anderen Konzernen, Interessengruppen und deren Netzwerken zu beschäftigen - wenn der Arbeitgeberverband Gesamtmetall  über eine sogenannte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) schließlich die Aktion "DU BIST DEUTSCHLAND" initiiert, so ist für die Mitte des Volkes und auch für viele Andere nicht mehr erkennbar ( und genau das ist gewollt ) welche Interessen und Ziele hinter dieser gigantischen Medienaktion steht: das hat für mich, ganz abgesehen von meinem Weltbild, durchaus Verschwörungscharakter.
Und diese Neoliberalen Medien-Netzwerke sind es auch, die die SPD bei jeder Gelegenheit diskreditieren.

Literaturtip: Albrecht Müller   "Machtwahn"

Die SPD verliert  weiter in beide Richtungen, wenn sie nicht bal wieder Ihr Soziales Profil schärft - warum sollte das nicht auch mit den Linken gehen?
Mit den Grünen ging`s ja auch.... auch und gerade  in Hessen!

Gravatar von Brunner
von Brunner | 17.08.2008 | 20:37 Uhr

an Karin:

sehr schönes Statement - finde ich richtig gut!!!

Leider sind Teile der SPD  hypersensibel wie es scheint und hauptsächlich mit sich selbst und ihrer Rolle beschäftigt anstatt vernünftige Politik zu unterstützen.

Foto: Alexander Krüger
von Alexander Krüger | 17.08.2008 | 20:40 Uhr

wir müssen nicht immer selber Meinung sein und wir müssen auch nicht miteinander gemeinsame "Favoriten" haben.

Jedoch sollten wir sachlich miteinander diskutieren können, ohne dabei gegenseitig zu beleidigen, oder aber dritte zu verunglimpflichen.

Demnach kann ich über den Spruch in Bezug auf Willy Brandt nur enttäuschend mit dem Kopf schütteln.

Ansonsten kann ich mich den ausführlichen Äußerungen von Enzo anschließen. Das Debakel in Hessen hat die hessisches SPD selbst zu verantworten und es muss wohl nicht jeder in den restlichen Bundesländern die selbe Meinung haben, wie die Genossinnen und Genossen in Hessen, oder deren Befürworter.

Mag sein, dass auch Franz Müntefering diese Situation nicht hätte verhindern können. Aber es wäre wahrscheinlich um einiges geordneter gelaufen und er hätte sich von Anfang an klar positioniert, ohne ein ständiges hin und her.

Übrigens, bei Franz Müntefering weiß man wenigstens auch für was er steht, im Gegensatz zu manch anderen Politikern (egal welcher Partei).

In diesem Sinne.....

Beste Grüße
Alexander

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 17.08.2008 | 20:42 Uhr

Die Politik mit Rot-Rot soll vernünftig sein? Sagt mal verkennt ihr die Lage? oder wollt ihr einfach nicht? Sie schadet der ganzen SPD!!!
Ich kann mich Alexander nur voll anschließen.

Wir brauchen Müntefering, mehr denn je! Er hat die nötigen Fähigkeiten, die SPD vor einem Drama von Unglaubwürdigkeit, linker Tellerrand und Knechtschaft  zu schützen!
Ypsilanti ist der Hase, Lafontaine die Schlange..... im Sprichwörtlichen Sinn.

Foto: Alexander Krüger
von Alexander Krüger | 17.08.2008 | 20:48 Uhr

Wenn Münte wieder zurückkehrt und sich aktiv wieder voll einmischt, dann haben wir wahrscheinlich auch eine bessere Aussicht bezüglich der Bundestagswahl 2009.

Franz Müntefering wäre der ideale Partner an der Seite von Frank Walter Steinmeier, beide stehen für die selbe Politik und sind gegen eine Koalition oder Duldung durch die Linkspartei.

Insofern sollten wir uns auf eine Rückkehr von ihm freuen.

Viele Grüße
Alexander

Gravatar von Brunner
von Brunner | 17.08.2008 | 21:01 Uhr

...wer soll denn dann noch, und vor allem warum, SPD wählen, wenn mit Münte die Schröder`sche Politik weitergetrieben wird, die man wenigstens mit ein wenig sozialer Garnierung auch vom Original, der CDU, bekommt.
Dann liefe ja diesmal die ganze SPD zum zweiten Mal mit demselben Kopf gegen die gleiche Wand.

Gravatar von Martin
von Martin | 17.08.2008 | 23:29 Uhr

Interessanter Kommentar der Berliner MoPo:

"Am Ende steht ein einziges Szenario, das Münteferings Rückkehr einen Sinn geben würde. Die Pragmatiker in der SPD sammeln sich nach einem möglichen Hessen-GAU, beenden alle linken Experimente und jagen Kurt Beck auf dem Parteitag zurück nach Mainz. Müntefering könnte bis zur Bundestagswahl den Parteivorsitz ohne Ambitionen, aber mit großer Integrationskraft übernehmen, Frank-Walter Steinmeier wäre Kanzlerkandidat, Sigmar Gabriel ein angriffslustiger Fraktionschef. „Müntes“ Comeback kann nur dieses eine Ziel haben: den Dienst an der Mannschaft. "

Quelle: http://www.morgenpost.de/berli … ungen.html

Foto: Alexander Krüger
von Alexander Krüger | 18.08.2008 | 10:57 Uhr

Ich finde die letzten beiden Kommentare sehr interessant.
Sicherlich kann man geteilter Meinung sein, ob die Schröderische Politik richtig war oder nicht, ich persönlich stehe voll und ganz zur Politik von Schröder und bin auch der Meinung, dass wir dahin wieder zurück müssen.

Aber was ich interessant finde ist, bei Schröder & Müntefering war wenigstens ein klarer Kurs erkennbar. Derzeit ist es doch ziemlich schwierig zu erkennen, welchen Kurs unsere Partei einschlägt (außer Hessen). Da fehlt doch manchmal ein "Basta".

Der Beitrag von Martin aus der Berliner Morgen Post ist ebenfalls sehr interessant, obwohl es natürlich nur mögliche Szenarien sind.

Ich denke, dass eine Rückkehr von Franz Müntefering der Partei mehr als gut tut, und das man ihm definitiv ein Spitzenamt geben sollte.

Beste Grüße
Alexander

Foto: Günther Gruchala
von Günther Gruchala | 18.08.2008 | 13:12 Uhr

Normal, geht jemand in Rente mit 67, jedoch versuchen die Schröderianner wieder aufzustehen.
Genosse Müntefering, steht für die härtesten Einschnite im sozialen Bereich. die weitere Prekarisierung der Gesellschaft.
Verdoppelung der Kinderarmut.
Die Vergrößerung der Schere zwischen Arm und Reich.
Almählichem Verschwinden der Mittelschicht.

Ich finde wir sollten wieder Politik des demokratischen Sozialismus machen, den nur das bring die SPD wieder in eine Position, die ihren Grundsatzprogrammen gerecht wird.
liebe Karin, danke für deinen Ruf nach Willy Brandt und seiner Politik, in der 1 großen Koalition

mit feundschaftlichen grüßen
Günther

Foto: Alexander Krüger
von Alexander Krüger | 18.08.2008 | 18:57 Uhr

Franz Müntefering steht für eine gesunde Reformpolitik und vor allem einer gesunden Sozialdemokratischen Politik.
Die "Einschnitte" sind und waren nunmal unumgänglich, übrigens, ich sehe es nicht so, dass die notwendigen Reformen der Agenda 2010 für mehr Armut gesorgt haben.
Die Agenda war und ist erfolgreich, auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen.

Übrigens hier ein Aussage vom Bundesumweltminister Sigmar Gabriel über die Agenda Politik:

„Wenn wir Sozialdemokraten diese unbestreitbaren Erfolge unserer Politik nicht loben, werden andere diese Erfolge für sich reklamieren“.

Im übrigen habe ich absoluten Respekt, für die Entscheidung von Franz, seine politische Arbeit wieder aufzunehmen.
Nach diesen schweren Schicksalsschlag, ist dies eine mutige Entscheidung von ihm, der ich meinen vollen Respekt zoll.

Das Franz als gutes Beispiel voran geht, und mit 68 Jahren sich eben nicht zur Ruhe setzt, spricht für ihn. Das zeigt, dass auch die Entscheidung "Rente mit 67" absolut richtig war und wie schon geschrieben, er geht mit guten Beispiel voran, dass man auch mit 68 noch arbeiten kann.

Ich freue mich auf die Rückkehr von Franz Müntefering und wünsche ihm nur das Beste.

In diesem Sinne.

die besten Grüße
Alexander

Foto: Patrik Bey
von Patrik Bey | 18.08.2008 | 19:50 Uhr

Ich möchte hier als eher passiver Bloger nur eines sagen:
Genau diese Diskussion über die Erfolge der Schröder Politik ist es doch, die die SPD immer weiter in die Krise reitet, abgesehen von diesem Heckmeck da unten in Hessen. Selbstbewusstsein ist die Devise, wir haben eine einmalige Geschichte geschrieben in den letzten 145 Jahren. Aber so wie sich die Zeiten ändern, so muss sich auch die SPD wandeln.

Wir sollten als Partei in Regierungsverantwortung - ich bin mir nicht sicher, ob alle die Tragweite dieses Begriffes verstehen - uns nicht dazu hinreißen lassen, in das Gemeckere gegen die Regierung mit ein zu stimmen, sondern klar zu unsere Rolle als Politik-Gestalter für das Volk stehen.

Kritik ist immer willkommen, aber wir sollten es schaffen, dabei wieder um konkrete Themen zu feilschen und uns nicht mit den Kommunisten beschäftigen.
Wir sind die SPD! Deutschland hat eine starke, selbstbewusste und pragmatisch gestaltungswillige Sozialdemokratische Partei verdient.

Ich hoffe Franz vermark dieses Zickzack-Debackel in unserem Inneren endlich zu beenden.

Grüße zum Feierabend,
Patrik

Gravatar von Martin
von Martin | 18.08.2008 | 20:40 Uhr

Merkel lacht sich ja auch entsprechend in's Fäustchen: Die Anti-Agenda-Front in der SPD nimmt ihr die Arbeit ab, indem sie die Nachteile und sozialen Härten der eigenen Partei anlastet, während die Kanzlerin die Erfolge der Schröder-Politik (niedrigste Arbeitslosigkeit seit Ewigkeiten) für sich selbst in Anspruch nehmen kann. Dank dem linken Flügel der SPD kommt keiner mehr auf den Gedanken, daß beides zusammengehört, die medienwirksame Trennung nutzt aber nur der CDU.