meineSPD.net - Vernetz Dich in der SPD Community

zur SPD-Community
 

Für einen neuen Kurs! Die SPD muss in die Mitte!

Foto: Enzo Dionisio
 
von Enzo Dionisio

Über dieses Blog

Die SPD muss sich wieder in der Mitte sammeln. Wir haben Regierunsverantwortung und müssen nun langsam wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen! Wir brauchen programatische Ideen. Auf Dauer! Wir dürfen es uns nicht leisten, heute A zu sagen und morgen B daraus zu machen!

Foto: Enzo Dionisio
von Enzo Dionisio | 18.08.2008 | 20:22 Uhr

Franz Müntefering komm wieder in unsere Mitte / Sigmars Gabriels wichtige Worte

Heute im Spiegel zu lesen:

"Gabriel beklagt fehlende Disziplin in der SPD"

Der Umweltminister mahnte auch einen selbstbewussteren Umgang seiner Partei mit der Agenda 2010 an:

"Wenn wir Sozialdemokraten diese unbestreitbaren Erfolge unserer Politik nicht loben, werden andere diese Erfolge für sich reklamieren."

Zudem meldete Gabriel Bedenken gegen eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei in Hessen an.

"Wir können uns doch nicht den Launen von Oskar Lafontaine aussetzen."

Der Linksparteichef habe kein Interesse daran, SPD-geführte Regierungen zu stabilisieren.

"Sein einziges Ziel ist es, die SPD zu destabilisieren", betonte Gabriel.

So schnell, wie die Linke jetzt die hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti mitwählen werde, so schnell werde Lafontaine Ypsilanti auch wieder fallen lassen, sobald der amtierende Ministerpräsident Roland Koch (CDU) abgelöst sei.

Zwischenzeitlich gibt es Wortmeldungen zu Münteferings Comeback:

"Ich fände es großartig, wenn Franz Müntefering in diesen schwierigen Zeiten Verantwortung übernimmt", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider

Müntefering habe "Erfahrung und Gefühl für die Partei und genießt in der Fraktion hohen Respekt".

"Er ist eine zentrale Identifikationsfigur für die SPD." Müntefering stehe für die Tradition der Partei, aber auch für die Notwendigkeit von Reformen und verkörpere als Person Autorität. (Nötige Reformen - ohja! Agenda2010)

Dass junge moderate Sozialdemokraten den knorrigen Müntefering verehren, hat sicher auch mit seinem politischen Pragmatismus zu tun. Überraschender ist da schon die positive Reaktion von SPD-Linken zur politischen Wiederkehr Münteferings. "Ich persönlich wäre froh, wenn er wieder an Bord ist, weil ich ihn menschlich und politisch schätze", sagte der Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer.

Hamburg war verbunden mit der Hoffnung, Terrain zu gewinnen. Aber die Lage ist für die SPD seitdem nicht einfacher geworden. Sie hat keine klare programmatische Vorstellung.


Liebe Genossen, das zeigt uns doch allen ganz deutlich, dass wir Franz Müntefering brauchen und uns freuen können, dass er zurück kommt. Der Weg wichtige Reformpolitik, wie die Agenda2010, zu gestalten und umzusetzen, die Mitte der Gesellschaft stärker anzusprechen, ist der richtige. Ein wichtiger Schritt in in die richtige Richtung, für den richtigen Kurs. Sicher wird man nicht von Heute auf Morgen alles ändern können, aber wichtig ist der Blick nach Vorne, ans richtige Ziel. Franz ist unser Wegweiser.

Für eine SPD der Mitte!!

Kommentare (6)

Foto: Alexander Krüger
von Alexander Krüger | 18.08.2008 | 21:00 Uhr

Und ich freue mich auch darüber, dass Franz wieder kommt.

Übrigens, ich finde, dass teilweise unser Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ganz schön unterschätzt wird.
Der hat einiges auf den Kasten und ich denke, wenn man ihn mal machen lässt, dann kommen da richtig gute Sachen bei raus.

Vielleicht klappt es ja gemeinsam mit Franz.
Zu wünschen wäre es.

Gravatar von Edmund.Barth
von Edmund.Barth | 18.08.2008 | 21:03 Uhr

...find ich nicht gut das Münte zurückkommen will........einer Verfechter der AGENDA 2010.......wieviel Parteiaustritte braucht es denn noch...?????

Demokratisch wäre es, wenn die Parteimitglieder ihren Vorsitzenden (aus verschiedenen Kandidaten) selber wählen könnten und nichts mehr vorgesetzt bekämen.....

Foto: Sven Braune
von Sven Braune | 19.08.2008 | 00:51 Uhr

Was soll dieses unqualifizierte Gerede über die Mitgliederentwicklung?

Die Mitgliederentwicklung hat ,wenn überhaupt, nur wenig mit Schröder, Agenda 2010, oder HartzIV zu tun.

Wir hatten 1990 noch ca. 940Tsd. Mitglieder und 1998, dem Schröder-Jahr noch ca. 750Tsd.

Macht in den 8 Jahren der Vor-Schröder-Aera Minus 190 Tsd.

Schröders Erklärung zur Agenda 2010 war 2003, da waren wir noch ca. 670Tsd. Einführung HartzIV war 2005, Stand der Mitglieder Ende 2005 war 596Tsd.

Das macht ein Minus in der Schröder-Zeit von ca. 154Tsd.

Also: in den acht Jahren vor Schröder haben wir MEHR Mitglieder verloren als in der achtjährigen Schröder-Zeit!

Und dass wir derzeit bei 530Tsd Mitgliedern liegen, kann man zum Einen Schröder nicht direkt anlasten und zum Anderen liegt das im allgemeinen Trend der Mitgliederentwicklung seit 1990.

Grüße aus Aachen

Sven

Gravatar von Edmund.Barth
von Edmund.Barth | 19.08.2008 | 02:53 Uhr

"...und werfet weg die Augenbinden und den Stirnverband......"

Foto: Pascal Andernacht
von Pascal Andernacht | 19.08.2008 | 17:03 Uhr

„Die Sozialdemokratie darf in dieser Regierung nicht der Rotkreuzwagen sein, der die Schwachen aufsammelt und der verhindert, dass die Schwarzen irgendwas Schlimmes machen.“

Franz Müntefering.

Hoffen wir, dass er uns wieder auf den richtigen Kurs bringt und den Laden mal wieder ordentlich aufmischt.

Foto: Roger Bernecker
von Roger Bernecker | 29.08.2008 | 17:26 Uhr

Ich glaube, in unserer Partei wird es bald fürchterlich krachen - mit oder ohne Franz Müntefehring in führender Funktion: die Partei besteht aus zwei Lagern. Die einen wollen die SPD mit fast bürgerlicher Prägung der alten Bundesrepublik behalten, die anderen die Vereinigung mit der Partei 'die Linken' voranbringen. Setzen sich die ersten in der Partei durch, werden die gewerkschaftlich orientierten stärker zur Linkspartei abwandern, aber die strukturelle Mehrheit links von der CDU/CSU erhalten bleiben. Im anderen Fall wird der bürgerliche Teil der Mitglieder abwandern. Wo dieser Teil sich sammeln wird ist unklar. Eine sozial demokratische Partei als Neugründung wäre ebenso möglich wie ein Aufgehen in Grünen, Union und FDP.