Altonaer Blog

von Thorsten Scheffner
Über dieses Blog
In diesem Blog werde ich mehr oder weniger regelmäßig (wie ich mich kenne weniger regelmäßig) aktuelle Themen besprechen. Natürlich absolut subjektiv.
John Pinnington
John Pinnington - ein Name, den man sich merken sollte.
John Pinnington hat einen autistischen Stiefsohn und engagierte sich daher zunächst freiwillig, später hauptberuflich in der Betreuung autistischer Kinder. Doch dann kam es zu einem Vorfall, der sein Leben veränderte: Er wurde (fälschlicherweise!) des sexuellen Missbrauchs an den betreuten Kindern beschuldigt. Die Vorwürfe wurden schließlich von der Polizei und seinem Arbeitgeber entkräftet.
Als Pinnington zu einem neuen Arbeitgeber wechselte, kam es zu einer "erweiterten Abfrage" seiner Daten bei der Polizei. Dieses Vorgehen ist in Großbritannien bei Berufsgruppen, die mit Kindern oder behinderten Erwachsenen zu tun haben, üblich. Diese Abfragen können jede Art zusätzlicher Informationen enthalten, wie es eben dem lokalen Polizeibeamten gefällt. Für John Pinnington hatte es fatale Folgen: Er wurde wegen der damaligen Missbrauchsvorwürfe, die fälschlicherweise gegen ihn erhoben wurden, entlassen.
John Pinnington klagte bis zur letzten Instanz, die nun entschieden hat: Gegen Pinnington und für die Polizeibehörden. Lord Justice Richards war der Ansicht, dass die Polizeibehörden nichts falsches getan haben und zukünftige Arbeitgeber von Anschuldigungen Kenntnis haben sollten - egal auf wie dünnem Eis sie stehen.
In Deutschland werden zahllose Daten gesammelt und teilweise missbräuchlich verwendet: Angeblich zum Segen des Kunden, für vereinfachte Abläufe, Kundendienst oder im Kampf gegen das Böse. Was mit diesen Daten geschieht, weiß man oft nicht. Doch die Angst vor Missbrauch ist groß.
Der Fall "John Pinnington" sollte uns eine Lehre sein.
(Quelle zur Vorgeschichte: http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/legal-opinion-police-face-legal-challenge-over-criminal-records-checks-775627.html )
John Pinnington hat einen autistischen Stiefsohn und engagierte sich daher zunächst freiwillig, später hauptberuflich in der Betreuung autistischer Kinder. Doch dann kam es zu einem Vorfall, der sein Leben veränderte: Er wurde (fälschlicherweise!) des sexuellen Missbrauchs an den betreuten Kindern beschuldigt. Die Vorwürfe wurden schließlich von der Polizei und seinem Arbeitgeber entkräftet.
Als Pinnington zu einem neuen Arbeitgeber wechselte, kam es zu einer "erweiterten Abfrage" seiner Daten bei der Polizei. Dieses Vorgehen ist in Großbritannien bei Berufsgruppen, die mit Kindern oder behinderten Erwachsenen zu tun haben, üblich. Diese Abfragen können jede Art zusätzlicher Informationen enthalten, wie es eben dem lokalen Polizeibeamten gefällt. Für John Pinnington hatte es fatale Folgen: Er wurde wegen der damaligen Missbrauchsvorwürfe, die fälschlicherweise gegen ihn erhoben wurden, entlassen.
John Pinnington klagte bis zur letzten Instanz, die nun entschieden hat: Gegen Pinnington und für die Polizeibehörden. Lord Justice Richards war der Ansicht, dass die Polizeibehörden nichts falsches getan haben und zukünftige Arbeitgeber von Anschuldigungen Kenntnis haben sollten - egal auf wie dünnem Eis sie stehen.
In Deutschland werden zahllose Daten gesammelt und teilweise missbräuchlich verwendet: Angeblich zum Segen des Kunden, für vereinfachte Abläufe, Kundendienst oder im Kampf gegen das Böse. Was mit diesen Daten geschieht, weiß man oft nicht. Doch die Angst vor Missbrauch ist groß.
Der Fall "John Pinnington" sollte uns eine Lehre sein.
(Quelle zur Vorgeschichte: http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/legal-opinion-police-face-legal-challenge-over-criminal-records-checks-775627.html )
Mehr zum Thema: www.dailymail.co.uk/news/article-1040209/Teacher-fails-unique-High-Court-bid-fanciful-rape-claims-struck-record.html




