Deutschland-Dialog-Tour-Blog

von SPD Parteivorstand
Über dieses Blog
Im März hat die SPD den Deutschland-Dialog "Nah bei den Menschen" gestartet. Bei den Veranstaltungen geht es im direkten Gespräch mit der aktiven Bürgergesellschaft um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Hier werden wir über unsere Eindrücke von der Tour quer durch Deutschland berichten.
Hier gibt es GAS: Genossen, Arbeit und Soziales
Ja, ich habe es getan. Ich begleite Andrea Nahles auf einem Teil ihrer Sommerdialog-Tour. Ich habe Tobi abgelöst, der mit ihr in Erfurt war. Die Übergabe des Staffelstabs - in unserem Fall der Multimediatechnik - müssen wir offensichtlich noch üben, denn ich habe die Hälfte vergessen. Die Fotokamera blieb im Willy-Brandt-Haus liegen, wurde aber sogleich per Kurier hinterhergeschickt. Sie soll mich in Bad Hersfeld erwarten und später bei der Tour begleiten. Auf Bilder aus Reichenbach und Buchwald müsst ihr leider verzichten. Genug gejammert, wir wollen auf die Reise blicken.
Hier im Vogtland ist alles grün. Die Genossinnen und Genossen aus der Region treffen sich in Buchwald zum grünen Bohneneintopf. Schön gelegen zwischen Lausch- und Pfaffengrün. Die anstehenden Landtagswahlen 2009, die Außendarstellung und die Arbeit vor Ort stehen im Vordergrund. Sorgen oder kleine Erfolge sind Andrea Nahles - selbst Kreisvorsitzende in der Eifel – nicht unbekannt. Besonders beeindruckt ist die stellvertretende Vorsitzende davon, dass hier die Genossen mit 300 Mitgliedern Vergleichbares leisten (müssen) wie in der Eifel mit 10facher Personalstärke.
In Lengenfeld fliegen die Fachbegriffe um meine Ohren. Die Leute verstehen ihr Handwerk. Schnell wird auch mir klar, bei Arbeitsvermittlung und Arbeitsplatzsicherung sind viele Erfolge schon zu verbuchen, aber die Leute hier sind ehrgeizig und erst zufrieden, wenn auch das letzte Problem gelöst ist. Deswegen geht es vorrangig, um Förderinstrumente und genauer um ihren zielgenauen und effektiven Einsatz. Hier lässt keiner locker: Im Gespräch mit der ARGE Vogtlandkreis werden die Ideen und Anregungen ausgetauscht. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Rolf Schwanitz werden Praxisbeispiele unter die Lupe genommen. Ihm ist daran gelegen, wie die Menschen hier ihren Erfolg meistern und sich der persönliche Einsatz lohnt. Wenn es hakt, kommt er ins Spiel.
Besonders freut ihn ein soziales Projekt in Reichenbach. Der Leuchtturm e.V. liegt am Steinbach. In ihm steckt viel Herzblut von Frau Schramm und den jungen sowie älteren ehrenamtlichen Helfern, das merkt man gleich, wenn man hört, wie sie über ihr Projekt reden. Neben dem Gemüsegarten, Grillplatz und Hilfen für Kinder und Muttis zählt die direkte Lebenshilfe. Dazu gehören die Essensausgaben, das Erlernen von handwerklichen Fertigkeiten und die Hilfe vor Ort. So ist es auch nicht verwunderlich, dass während des Treffens mit Andrea Nahles und Rolf Schwanitz das Telefon nicht still steht. Die Öffnungszeiten sind vorbei, aber das Haus ist noch gut besucht. Gerade wurde noch schnell ein Anhänger zum Möbeltransport klar gemacht.
Um 20 Uhr geht es weiter. Nach 550 Kilometer Fahrt an diesem Tag schaffe ich es um 23 Uhr in mein Hotel. Ich freue mich auf mein herrschaftliches Reich – denn "Kaiser Heinrich" heißt mein Zimmer hier.
Ich bin Flachlandtirolerin und mit den Bergen des Vogtlandes etwas überfordert. Zum Glück muss ich die Gipfel nur mit dem Auto überqueren, andere haben da engagiertere Verkehrsmittel gewählt: Statt Rehen und Füchsen bin ich nur Radfahrern begegnet. Und das bei 7-12% Steigungen - Chapeau!
Hier im Vogtland ist alles grün. Die Genossinnen und Genossen aus der Region treffen sich in Buchwald zum grünen Bohneneintopf. Schön gelegen zwischen Lausch- und Pfaffengrün. Die anstehenden Landtagswahlen 2009, die Außendarstellung und die Arbeit vor Ort stehen im Vordergrund. Sorgen oder kleine Erfolge sind Andrea Nahles - selbst Kreisvorsitzende in der Eifel – nicht unbekannt. Besonders beeindruckt ist die stellvertretende Vorsitzende davon, dass hier die Genossen mit 300 Mitgliedern Vergleichbares leisten (müssen) wie in der Eifel mit 10facher Personalstärke.
In Lengenfeld fliegen die Fachbegriffe um meine Ohren. Die Leute verstehen ihr Handwerk. Schnell wird auch mir klar, bei Arbeitsvermittlung und Arbeitsplatzsicherung sind viele Erfolge schon zu verbuchen, aber die Leute hier sind ehrgeizig und erst zufrieden, wenn auch das letzte Problem gelöst ist. Deswegen geht es vorrangig, um Förderinstrumente und genauer um ihren zielgenauen und effektiven Einsatz. Hier lässt keiner locker: Im Gespräch mit der ARGE Vogtlandkreis werden die Ideen und Anregungen ausgetauscht. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Rolf Schwanitz werden Praxisbeispiele unter die Lupe genommen. Ihm ist daran gelegen, wie die Menschen hier ihren Erfolg meistern und sich der persönliche Einsatz lohnt. Wenn es hakt, kommt er ins Spiel.
Besonders freut ihn ein soziales Projekt in Reichenbach. Der Leuchtturm e.V. liegt am Steinbach. In ihm steckt viel Herzblut von Frau Schramm und den jungen sowie älteren ehrenamtlichen Helfern, das merkt man gleich, wenn man hört, wie sie über ihr Projekt reden. Neben dem Gemüsegarten, Grillplatz und Hilfen für Kinder und Muttis zählt die direkte Lebenshilfe. Dazu gehören die Essensausgaben, das Erlernen von handwerklichen Fertigkeiten und die Hilfe vor Ort. So ist es auch nicht verwunderlich, dass während des Treffens mit Andrea Nahles und Rolf Schwanitz das Telefon nicht still steht. Die Öffnungszeiten sind vorbei, aber das Haus ist noch gut besucht. Gerade wurde noch schnell ein Anhänger zum Möbeltransport klar gemacht.
Um 20 Uhr geht es weiter. Nach 550 Kilometer Fahrt an diesem Tag schaffe ich es um 23 Uhr in mein Hotel. Ich freue mich auf mein herrschaftliches Reich – denn "Kaiser Heinrich" heißt mein Zimmer hier.
Ich bin Flachlandtirolerin und mit den Bergen des Vogtlandes etwas überfordert. Zum Glück muss ich die Gipfel nur mit dem Auto überqueren, andere haben da engagiertere Verkehrsmittel gewählt: Statt Rehen und Füchsen bin ich nur Radfahrern begegnet. Und das bei 7-12% Steigungen - Chapeau!
Mehr zum Thema: www.deutschland-dialog.de




