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Deutschland-Dialog-Tour-Blog

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von SPD Parteivorstand

Über dieses Blog

Im März 2008 startete die SPD den Deutschland-Dialog "Nah bei den Menschen". Bei den Veranstaltungen ging es im direkten Gespräch mit der aktiven Bürgergesellschaft um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Hier können Sie unsere Eindrücke von der Tour quer durch Deutschland nachlesen.

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von SPD Parteivorstand | 01.09.2008 | 22:51 Uhr

Die Zukunft gestalten

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Der Freitag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück im Cottbusser Hotel. Am Nachbartisch sitzt unser Außenminister Frank-Walter Steinmeier und nutzt die Gelegenheit, sich mit dem Oberbürgermeister Frank Szymanski auszutauschen. Gleich geht’s los zur ersten Station, dem Stahlwerk ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt. Der Polizeihund hat die Koffer der begleitenden Journalisten untersucht und die Kolonne mit dem Ministerwagen voran macht sich schon auf die weitere Sommerreise durch Brandenburg.

Eisenhüttenstadt sowie das dortige Stahlwerk haben eine schwierige Geschichte hinter sich. Die Stadt kämpfte nach der Wiedervereinigung mit einem rasanten Bevölkerungsschwund und das Werk hat bereits den fünften Eigentümer. Doch der Bürgermeister und die Geschäftsführung sind sich sicher: Das Tal ist überstanden. Der Mutterkonzern ArcelorMittal ist der größte Stahlproduzent der Welt und die Eisenhüttenstädter sind froh darüber. Im Stahlwerk arbeiten heute rund 3.000 Mitarbeiter und jedes Jahr werden 50 Azubis ausgebildet.Fachkräftemangel soll es hier nicht geben. Bei einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro kann sich das Werk sehen lassen. Das Werk hat sich als Hauptlieferant von Qualitätsprodukten für Auto und Industrie entwickelt und sieht einer positiven Martkentwicklung entgegen.

Dennoch ruht sich in Eisenhüttenstadt keiner aus. Das Stahlwerk kümmert sich auch im gesellschaftlichen Bereich sehr intensiv. Bei der Jugend- und Kinderhilfe, im Kultur- und Sportbereich sowie um Sozialprojekte. Getreu ihrem Motto „Ein attraktiver Arbeitgeber in einer attraktiven Region“. Die Mitarbeiter erhalten freien Eintritt zum stadteigenen Schwimmbad und halten sich so fit und gesund. Auch um Toleranz wird sich im Alltag bemüht: Wer sich nicht an die demokratischen Spielregeln hält, fliegt raus. Extremismus von Rechts wie von Links wird nicht geduldet. Eine Philosophie, die Schule machen sollte.

Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck betont: „Hier ist eine Region, die noch Industrie mag. Die Stadt hat ein schwieriges Jahrzehnt hinter sich. Doch mit dem großen Engagement aller Beteiligten haben sie hier viel zur Aufwertung des Stadtumfelds getan.“ Frank-Walter Steinmeier ergänzte: „Wir setzen auf die Schwerindustrie, wo noch mit dem Hammer auf den Amboss gehauen wird. Weg von den grünen Wiesen mit Beleuchtung.“ In Anspielung auf die vielen aufwändig errichteten Gewerbegebiete, die seit Jahren leer stehen. Ein gutes Beispiel, wie sich mit Tatkraft und Ideen viel bewegen lässt.

Fotos der Sommerreise von Frank-Walter Steinmeier finden Sie in unserem Flickr-Fotoalbum.

Kommentare (1)

Foto: johannes israel
von johannes israel | 09.05.2009 | 15:47 Uhr

Das Erscheinungsbild unserer SPD ist traurig, dazu trägt dieser Blog erherblich
bei.
Bis zum nächsten Frühstück, oh ist das schlimm.
Ich bin nicht käuflich.
Arme SPD.
Johannes