Bahnprivatisierung: Is' nicht!

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Eine nachhaltige Verkehrspolitik braucht eine öffentliche Bahn, die einen preiswerten, attraktiven und flächendeckenden Schienenverkehr anbietet. Eine Bahn, die Renditeinteressen privater Investoren folgt, kann dies nicht gewährleisten.
Deshalb muss die Bahnprivatisierung verhindert werden.
Pressemitteilung des Juso-Bundesvorstands: Bahnprivatisierung aussetzen!
Zum geplanten Börsengang der Bahn erklären angesichts der aktuellen Lage an den Finanzmärkten die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel und der stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Ralf Höschele:
Der Börsengang der Bahn muss ausgesetzt werden! Bei einer Kapitalprivatisierung der Bahn würde öffentliches Eigentum unverantwortlich an private Schnäppchenjäger verramscht – es drohen Mindereinnahmen in Milliardenhöhe. Statt der noch im Sommer dieses Jahres angestrebten acht Milliarden gehen aktuelle Schätzungen von max. 4,5 Milliarden Euro Erlös aus.
Wir fordern die Bundesregierung auf, das Abenteuer Bahn-Börsengang abzubrechen. Die Zeit der Aussetzung muss genutzt werden, um nochmals grundsätzlich über die Bahnprivatisierung zu diskutieren.
Wir Jusos bleiben dabei: Die Bahnprivatisierung ist eine politische Fehlentscheidung, wir lehnen den Börsengang der Bahn ab. Eine nachhaltige Verkehrspolitik braucht eine Bahn in öffentlichem Besitz, die einen preisgünstigen, attraktiven, flächendeckenden und sicheren Schienenverkehr anbietet.




