Deutsche Partrioten in der SPD

Über dieses Blog
"Ich will nie ein Nationalist sein, aber ein Patriot. Ein Patriot ist
jemand, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet. Wir
aber wollen ein Volk der guten Nachbarn sein, in Europa und in der Welt," (Johannes Rau SPD)
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Kommentare (3)
Gute Idee! Ich werde mir die Seite bei Gelegenheit anschauen.
Patriotismus - Als ISMUS hat der Begriff für mich einen schalen Beigeschmack. Den Beigeschmack unserer Geschichte im positiven wie negativen und den Beigschmack der Ideologisierung.
Damit kann ich nicht viel anfangen und dies stößt mich eher ab.
Für mich ist es ganz natürlich zu sagen: Ich bin stolz darauf eine Frau zu sein, auf meine Familie, meine Freunde, meinen Ortsverein, auf meinen Ortsteil Holzlar-Hoholz, auf meine Stadt Bonn, auf mein Rheinland, auf das Bönnsch, meinen Karnevalsclub, auf NRW, auf das Land Deutschland, in dem ich lebe und die Sprache die ich spreche, auf das tolle Europa und die wundervolle Erde, auf der wir alle leben. etc. etc. etc.
Und je nachdem, um welches Thema es geht, ist WIR eben eine spezielle Gruppe, der ich angehöre. Und diese Zugehörigkeit durch Fahnen und Gesänge, Wappen und Symbolen, Bemalungen und Kleidung zu dokumentieren, ist für mich das Normalste der Welt. (Und das das Ganze meist auch etwas ungewollt komisch wirkt, das finde ich besonders gut dabei...)
Denn das alles hat sehr viel damit zu tun, wer ich bin. Dies auch nur in einem Teil zu verleugnen heißt sich selbst zu verleugnen.
Aber das Wesentliche dabei ist für mich dabei die Haltung gegenüber denen, die keiner oder einer anderen Gruppe angehören: Sie sind deshalb nicht weniger wichtig, nicht schlechter oder etwas anderes.
Patriotismus ohne TOLERANZ ist "Teufelswerk"
Patriotismus UND TOLERANZ ist nicht nur Trikotausch beim Länderfussballspiel.
Patriotismus darf nicht Ausgrenzung bedeuten.
Zu welcher Gruppe wir gehören, hat zumeist mehr mit Zufall als mit unserer eigenen Entscheidung zu tun. Deshalb ist die reine Gruppenzugehörigkeit auch nur eine sehr schlechter Grund für STOLZ. Patriotismus, der nur auf der blossen Zugehörigkeit basiert und nicht auf einer Reflektion der Bedeutung für einen Selbst, ist nichts mehr als Abgrenzung. Es ist eine Zeichen von mangelndem Selbstbewußtsein.
Patriotismus (bezieht sich nicht nur auf das Land!) ist gesund, wenn er mti Selbstbewustsein und Toleranz gepaart ist.
- so wie vor den Begriff Marktwirtschaft die adjektive sozial und demokratisch gehören.
Übrigens - Toleranz bedeutet auch, es alles nicht so spiessig Ernst zu nehmen (Typisch deutsch??? ;-> ). Bei Patriotismus bedeute dies eben, über sich selbst zu lachen....
Oder weniger kopflastig: Wenn ich mich an der Farbe der Flagge der Menschen aus anderen Ländern und ihrem anderen Temperament erfreue und wenn ihre Manschaft gewonnen habe, eben mit ihnen feiere und diese Flagge mir mal umhänge... ;-)
@ Gaby Zimmermann
Dein Beitrag hat viele vernünftige Argumente



