Weltlicher Humanismus in der SPD

von Axel Haese
Über dieses Blog
Die Freidenker und Humanisten in der SPD haben eine lange Tradition.
Wer sich der Trennung von Staat und Religion nahe fühlt ist in dieser Gruppe richtig.
Humanistischer Lebenskundeunterricht
Der Humanistische Verband (HVD) ist eine Weltanschauungsgemeinschaft nach dem Grundgesetz und somit den Religionsgemeinschaften rechtlich gleichgestellt. Er ist Träger des "Humanistichen Lebenskundeunterrichts" , der bereits in den 1920er Jahren durch die sozialdemoratische Arbeiterbewegung aufgebaut wurde. Reformpädagogik und weltliche Schulen waren damals die Forderungen der SPD gegen das Bündnis von Kirchen und klerikalen Parteien.
Der Lebenskundeunterricht bot die Möglichkeit, sich in dieser Tradition über ethische Fragen, soziale Verantwortung, Glück und Solidarität zu verständigen.1960 wurde der Lebenskundeunterricht durch den Regierenden Bürgermeister Willy Brandt wieder in Berlin eingeführt.
Im Jahr 2005 nahlen fast 40.000 ScülerInnen an diesem Fach teil. Heute(2007) sind es etwa 47.000 SchülerInnen.
Humanismus als Weltanschauung begründet eine eigenständige Weltanschauungohne Religion und kann durch keinen neutralen Ethikunterricht ersetzt werden. Er bezieht sich aleine auf menschliches Denken und Handeln in dieser Welt. Die Wissenschaft und eine humanistiche Ethik sind die Grundlagen des Humanismus.
Der Humanismus ist für immer mehr Menschen zu einem Lebenssinn geworden und der Humanistische Lebenskundeunterricht vermittelt Schülerinnen und Schüler diese solidarische und tollerante Lebensorientierung. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2004 erklären 56,7% der Berliner/innen,dass sie eine humanistische Lebensorjentierung haben.
Auf diesen Hintergrund wird die Bedeutung einer humanistischen Alternative zum Religionsunterricht für eine pluralistische Gesellschaft deutlich. Wir begrüßen es, dass sich die SPD den Interessen dieser Menschen wieder intensiever zuwendet.
Aus Positionen des HVD zum Religions- Lebenskundeunterrichts
http://www.lebenskunde.de/politik-presse/positionspapier-htm
Der Lebenskundeunterricht bot die Möglichkeit, sich in dieser Tradition über ethische Fragen, soziale Verantwortung, Glück und Solidarität zu verständigen.1960 wurde der Lebenskundeunterricht durch den Regierenden Bürgermeister Willy Brandt wieder in Berlin eingeführt.
Im Jahr 2005 nahlen fast 40.000 ScülerInnen an diesem Fach teil. Heute(2007) sind es etwa 47.000 SchülerInnen.
Humanismus als Weltanschauung begründet eine eigenständige Weltanschauungohne Religion und kann durch keinen neutralen Ethikunterricht ersetzt werden. Er bezieht sich aleine auf menschliches Denken und Handeln in dieser Welt. Die Wissenschaft und eine humanistiche Ethik sind die Grundlagen des Humanismus.
Der Humanismus ist für immer mehr Menschen zu einem Lebenssinn geworden und der Humanistische Lebenskundeunterricht vermittelt Schülerinnen und Schüler diese solidarische und tollerante Lebensorientierung. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2004 erklären 56,7% der Berliner/innen,dass sie eine humanistische Lebensorjentierung haben.
Auf diesen Hintergrund wird die Bedeutung einer humanistischen Alternative zum Religionsunterricht für eine pluralistische Gesellschaft deutlich. Wir begrüßen es, dass sich die SPD den Interessen dieser Menschen wieder intensiever zuwendet.
Aus Positionen des HVD zum Religions- Lebenskundeunterrichts
http://www.lebenskunde.de/politik-presse/positionspapier-htm




