Life, Socialdemocracy and everything - Aktuell: Landtagswahl in Bayern, Parteikurs, Hessen

von Sebastian Finsel
Über dieses Blog
Hier geht es um Sozialdemokratie, das Leben im Allgemeinen und all die Dinge die sonst noch so passieren. Natürlich immer mit einem (kritischen) Blick nicht nur auf die SPD. Welche Themen mich am meisten interessieren könnt ihr ja beim Lesen herausfinden
Hubers Schnellgerichte
Vorwarnung: hier könnte es gleich doch ein wenig polemisch werden. Allerdings kann ich an folgender Aussage des CSU-Chefs Erwin Huber nicht so einfach ohne Kommentar vorbei:
"Nur schnelles Recht ist gutes Recht" sagte der nämlich in der Debatte um Jugendkriminalität. Klar, wünschenswert ist es sicherlich, die Wartezeit auf Gerichtsurteile zu verkürzen. Hubers Formulierung jedoch ist - wie so vieles was mensch derzeit von der CDSU hört - von der Wortwahl her problematisch.
Zunächst einmal sei von meiner Seite her festgestellt das zumindest für mich gutes Recht primär eben genau das ist: gutes Recht. Schneller ist bei gutem Recht sicher schöner, aber eben nicht per se besser. Mir ist ein durchdachtes, faires Urteil einfach lieber als schnelles Aburteilen - und (ohne da jemandem etwas unterstellen zu wollen) zumindest rein sprachlich ist der Weg nicht allzu weit vom schnellen Recht zum Schnellgericht.
Genau wie sein gleichnamiges Gegenstück im Ernährungsbereich, neudeutsch auch Fast Food genannt ist das schnelle Gericht nämlich nicht ganz unproblematisch. Klar, dem Volk schmeckts wohl in den meisten Fällen, allein, gesund ist das ganze eben nicht. Und was wirklich drin ist, das weiß nur der Koch...
Wo wir beim Thema sind: Koch. Ich bin positiv überrascht, dass dessen ganze Populismusmaschine in diesem Wahlkampf anscheinend eher nach hinten losgeht. Anscheinend sind die Menschen so dumm dann doch nicht. Hoffen wir, das Andrea Ypsilanti daraus noch Profit schlagen kann!
"Nur schnelles Recht ist gutes Recht" sagte der nämlich in der Debatte um Jugendkriminalität. Klar, wünschenswert ist es sicherlich, die Wartezeit auf Gerichtsurteile zu verkürzen. Hubers Formulierung jedoch ist - wie so vieles was mensch derzeit von der CDSU hört - von der Wortwahl her problematisch.
Zunächst einmal sei von meiner Seite her festgestellt das zumindest für mich gutes Recht primär eben genau das ist: gutes Recht. Schneller ist bei gutem Recht sicher schöner, aber eben nicht per se besser. Mir ist ein durchdachtes, faires Urteil einfach lieber als schnelles Aburteilen - und (ohne da jemandem etwas unterstellen zu wollen) zumindest rein sprachlich ist der Weg nicht allzu weit vom schnellen Recht zum Schnellgericht.
Genau wie sein gleichnamiges Gegenstück im Ernährungsbereich, neudeutsch auch Fast Food genannt ist das schnelle Gericht nämlich nicht ganz unproblematisch. Klar, dem Volk schmeckts wohl in den meisten Fällen, allein, gesund ist das ganze eben nicht. Und was wirklich drin ist, das weiß nur der Koch...
Wo wir beim Thema sind: Koch. Ich bin positiv überrascht, dass dessen ganze Populismusmaschine in diesem Wahlkampf anscheinend eher nach hinten losgeht. Anscheinend sind die Menschen so dumm dann doch nicht. Hoffen wir, das Andrea Ypsilanti daraus noch Profit schlagen kann!




