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Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ)

Foto: Arne Schneider
 
von Arne Schneider

Über dieses Blog

Der ASJ gehören Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an, die Rechtswissenschaft studieren bzw. studiert haben oder in sonstiger Weise Sachkunde auf einem Rechtsgebiet besitzen.

Foto: Arne Schneider
von Arne Schneider | 06.05.2009 | 14:16 Uhr

Jugendgewalt in Deutschland - Was ist zu tun?

Mehr als 40 Personen waren auf Einladung der ASJ gekommen, um im Niedersächsischen Landtag in Hannover über das Thema „Jugendgewalt in Deutschland - Was ist zu tun?“ zu diskutieren. Als Experten waren der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Prof. Dr. Christian Pfeiffer, die ASJ-Bundesvorsitzende Anke Pörksen und der Landtagsabgeordnete Marco Brunotte anwesend.

 

Zunächst stellte Prof. Dr. Christian Pfeiffer die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von 45.000 Jugendlichen vor. Im Mittelpunkt stand dabei die Analyse der Jugendgewalt, in Opfer- wie in Täterperspektive. Er ging dabei auf Themen wie Schulschwänzen, Computerspielabhängigkeit, Integration von Migrantinnen und Migranten, elterliche Gewalt, Männlichkeitsnormen, Freundesgruppe, Medienkonsum, Lehrereinschätzung und Gewaltprävention ein.

 

Prof. Dr. Christian Pfeiffer lobte bei der Veranstaltung das kürzlich vom ASJ-Bundesvorstand herausgegeben Diskussionspapier Rationaler Umgang mit Jugendkriminalität als das beste Papier aus dem politischen Raum, das er in letzter Zeit zu diesem Thema gelesen habe. Er gab mit den neun Thesen seines Papiers Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt dazu weitere wertvolle Hinweise, die die stellvertretende ASJ-Bundesvorsitzende Anke Pörksen gerne aufnahm.

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