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Kinderrechte ins GG

Foto: Wendula Strube
 
von Wendula Strube

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Hier soll diskutiert werden, wie man die Rechte von Kindern stärken und sie ins GG bringen kann. Das haben Politiker/-innen zwar immerhin auch schon als Ziel, aber an der Umsetzung hapert es. Ich halte Kinder für das größte Gut des Menschen, die es zu schützen und zu stärken gilt. Darum möchte ich mit Euch darüber diskutieren, wie Kinder besser zu schützen und zu unterstützen sind.

Foto: Wendula Strube
von Wendula Strube | 14.01.2008 | 21:22 Uhr

Pflichtuntersuchungen

Die Forderung nach Pflichtuntersuchungen bei Kindern ist eine wichtige. Wir sollten am Thema bleiben und vielleicht kann ja eine/-r einen Text dazu formulieren, den wir diskutieren können und letzten Endes wieder an Kurt Beck und als Petition einreichen.

Wie seht Ihr das?

Kommentare (6)

Foto: Wendula Strube
von Wendula Strube | 14.01.2008 | 21:23 Uhr

Ich finde, dass die Untersuchungen bei Kindern erweitert und zur Pflicht werden müssen. Oftmals werden diese Untersuchungen nicht wahrgenommen. Sie werden leider auch sehr schlecht honoriert, dass hat mir ein Kinderarzt  erzählt. Dadurch gibt es auch sehr wenige Kinderärzte, weil die medizinische Versorgung mit Kindern nicht viel Ertrag verspricht.

Aber diese Forderung ist eine wichtige, wir sollten am Thema bleiben und vielleicht kann ja eine/-r einen Text dazu formulieren, den wir diskutieren können und letzten Endes wieder an Kurt Beck und als Petition einreichen.

Wie seht Ihr das?

Gravatar von Alexandra Mallon
von Alexandra Mallon | 14.01.2008 | 23:01 Uhr

Wenn die Gewalt gegen Kinder und die seelische Not und Ausgrenzung zunimmt, hat die Politik die Pflicht, sich schützend vor diese kleinen Seelen zu stellen. Wenn nicht die Politiker, wer denn dann? Es macht tief betroffen, dass die Rechte der Kinder per Gesetz geregelt werden müssen, weil Eltern versagen, aus welchen Gründen auch immer. Ich werde nie verstehen, wieso vielfach Eltern ihre Kinder als persönliches Eigentum betrachten, mit dem sie machen können was ihnen gerade einfällt. Mißachten, quälen, töten, wegwerfen. Kinder sind engelreiche Wesen denen man damit erbarmungslos die Flügelchen ausreißt und sich wundert, wenn sie diese Demütigung, diesen Schmerz niemals vergessen und Vergeltung üben. "Schenke Leben und nimm es nicht wieder. Erhalte Leben und walz es nicht nieder." Wenn Eltern das Leben ihrer Kinder niederwalzen, dürfen sie ihnen nie mehr angehören, dann gehören sie in die Geborgenheit intakter Familien oder staatlicher Betreuung. Z.B. auch in SOS Dörfer. Wir haben eine Schulpflicht, warum also nicht auch eine U-Untersuchungspflicht? Setzen wir uns als SPD  kompromisslos dafür ein. Und wer weiß, vielleicht kommt dann ja auch der Tag, wo das Verantwortungsgefühl für Kinder wieder wächst und ihre Leidenszeit vorüber geht. Aber bis dahin muss  der Staat die Hand über sie halten.

Foto: Sebastian Finsel
von Sebastian Finsel | 15.01.2008 | 08:20 Uhr

Auf jeden Fall ein wichtiges Thema. Natürlich wären Pflichtuntersuchungen bei Kindern ein Eingriff des Staates in die elterliche Erziehung - aber ein notwendiger Eingriff.
Kinder müssen geschützt werden. Manchmal (leider) auch vor ihren Eltern bzw. deren Nachlässigkeit. Daher bin ich für Pflichtuntersuchungen.

Foto: Edmund Barth
von Edmund Barth | 15.01.2008 | 14:17 Uhr

Diese Untersuchungen zur Pflicht zu machen,  unterstütze ich uneingeschränkt und hoffe das sich das Bundesjustizministerium endlich dazu durchringt einen Gesetzentwurf auszuarbeiten.

Foto: Wendula Strube
von Wendula Strube | 18.03.2008 | 19:44 Uhr

An alle Gruppenmitglieder Kinderrechte ins GG

Hier liegt ein Antrag von Derk Schmithals vor, den wir an den Parteivorstand senden können, sofern Ihr alle damit einverstanden seid. Gebt bitte Eure Meinung bis (leider schon) morgen Abend ab, damit der Autor Derk Schmithals das Schreiben auch bei seinem Kreis am Donnerstag einreichen kann. Besserungen in Schrift und Form werden natürlich gerne entgegengenommen. Danke.

Lieben Gruß

Wendula  Strube

Antrag

Evaluation der Vorsorgeuntersuchungen

Folgender Antrag wird gestellt:
1.    Vorsorgeuntersuchungen (U 1 – 9) werden für alle in Deutschland lebenden Kinder bis zum Eintritt in das Grundschulalter verpflichtend.
2.    Das Gesundheitsministerium wird beauftragt, die Vorsorgeuntersuchungen im Sinne der sich ändernden Kontexte weiterzuentwickeln (lt. Kindergesundheitsbericht, Kinderarmutsbericht und Tendenz zu Gewalt und Verwahrlosung).
3.    Eltern, welche die Vorsorgeuntersuchungen nicht von Schulmedizinern durchführen lassen wollen, erhalten die Möglichkeit, eine entsprechende Untersuchung durch anerkannte Heilpraktiker, die im Fachverband stehen, durchführen zu lassen.
Begründung:
Vorsorgeuntersuchungen sind für die Entwicklung aller Kinder ein notwendiger Bestandteil für eine gedeihliche Entwicklung. Sie testen die gesundheitliche Entfaltung des Kindes und mit seinem zunehmenden Alter auch seine motorischen und sensorischen Kompetenzen. In der Betrachtung der gesamten Kindesentwicklung, werden auch die sozialen Kompetenzen des Kindes und ihrer Eltern sichtbar. Es gibt im Wesentlichen zwei Vorgehensweisen des Arztes oder des Heilpraktikers. Erstens die diagnostische Untersuchung des Kindes und zweitens die Amnamnese auffälliger Symptome der Eltern. Spuren von Misshandlung oder anderen Gewalteinwirkungen können auf diese Weise erkannt werden. Verwahrlosungszeichen sind schwieriger zu beurteilen, hierbei wird nur der Status von Gewicht, Unterernährung, Überernährung und anderen "weichen Fakten" festgestellt. Differentialdiagnostisch können ebenso andere Faktoren der Verwahrlosung in Betracht kommen, die nicht durch die Eltern verursacht sind.
Bevor die einzelnen Vorsorgeuntersuchungen Aussagen über Verwahrlosung erheben können, müssen die kontrollierten Parameter im Hinblick auf die genannte Problemstellung überarbeitet werden, ein ganzheitliches System also, dass das Elternhaus, äußere Faktoren, wie z. B. Kitas oder Schulen und das Kind in der Gesamtheit erfasst.
Auch im Hinblick auf die zunehmenden Folgen von Überernährung und Bewegungsmangel im frühen Kindesalter, sind signifikante Anzeichen feststellbar. In die Vorsorge U -  8 soll daher mindestens eine große Blutbilduntersuchung integriert werden, weil Folgeerscheinungen bisher noch nicht ausreichend berücksichtigt, untersucht und bekämpft werden.
Da es eine bedeutsame Anzahl von Eltern gibt, die sich selbst und ihre Kinder nicht mehr der Schulmedizin anvertrauen wollen, soll die Möglichkeit für sie geschaffen werden, die Vorsorgeuntersuchungen bei Heilpraktikern durchführen zu lassen, die sich einem der großen Heilpraktikerverbände in Deutschland angeschlossen haben.

Foto: Wendula Strube
von Wendula Strube | 23.03.2008 | 11:42 Uhr

Der Antrag geht an den Vorstand und an andere Gremien

Hallo und frohe Ostern,

da Ihr fast uneingeschränkt für den Antrag seid, werde ich ihn einreichen und als Petition verfassen.

Es ist schön, dass Ihr so toll mitmacht und lobenswert, dass es Euch gibt, dafür spreche ich meinen hochachtungsvollen Dank aus.