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Rotkäppchen

Foto: Franziska Wende
 
von Franziska Wende

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Klein Franzis Sicht auf aktuelles Tagesgeschehen.

Foto: Franziska Wende
von Franziska Wende | 28.01.2008 | 14:07 Uhr

FDP zu Hessenwahl

Ich habe mir gerade die Pressekonferenz der FDP zu den Ergebnissen der Landtagswahlen angesehen. Eigentlich war ich der Anischt, dass nur unsere Parteispitze Wahlergebnisse so realitätsfern analysiert, wenn man das überhaupt so nennen kann.
Da lobhudelt Westerwelle die eigene Partei, weil die FDP in so Städten wie Frankfurt dolle Ergebnisse erzielt hat. Wundert mich aber ehrlich gesagt nicht. Man muss sich ja nur vor Augen führen, wie das in Frankfurt aussieht. Ich als 05er bin in Bezug auf Frankfurt vielleicht etwas befangen, aber man kann ja eindeutig und objektiv feststellen, dass vor allem die Klientel der FDP in Frankfurt ansässig sind. Da haben wir zB die Deutsche Bank und die Deutsche Börse. Nicht das, was ich bürgerliche Mitte nennen würde. Geldadel trifft es da eher. Aber nein, die FDP will eine Partei der bürgerlichen Mitte sein. Zu blöd nur, dass das Bürgertum nicht unbedingt sehr mittig in der Gesellschaft angesiedelt ist, daher ist bürgerliche Mitte garantiert nicht die Mitte der Gesellschaft, auch wenn die FDP sich das gerne einredet.
Auch schön war die Begründung des Parteivorsitzenden zum Regierungsauftrag. Schwarz-Gelb hat mer als Rot-Grün also hat Schwarz-Gelb einen eindeutigen Regierungsauftrag. Gut, aber euren Ministerpräsidenten bekommt ihr so nicht gewählt in dem Landtag...wird sehr interessant wie das gehen soll.

Kommentare (26)

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von | 28.01.2008 | 14:25 Uhr

Koch muß weg...Genossin Ypsilanti muß die Finger von der FDP lassen..einer Partei für die oberen Zehntausend dieser Gesellschaft.....Duldung durch die LINKSpartei heisst das Zauberwort !

Foto: Franziska Wende
von Franziska Wende | 28.01.2008 | 14:36 Uhr

Das wäre vermutlich die beste Möglichkeit. Aber die "großen" Genossen tun sich immer ein wenig schwer mit der Linkspartei, zumindest im Westen. Das muss überwunden werden.

Foto:
von | 28.01.2008 | 14:46 Uhr

Das große Dilemma ist doch alleinig folgendes:  Die Partei Spitze bewegt sich in Sachen Linkspartei nicht.......Fakt aber bleibt : ...wenn Beck eines Tages geht oder gehen muß, fällt auch dieses Dogma und die Kochs dieser Republik sind am Ende........

Foto: johannes israel
von johannes israel | 28.01.2008 | 16:45 Uhr

Fakt, ist aber auch, das sich die SPD nicht nur auf den Mindestlohn, Hartz IV, Bildung konzentrieren darf und schon garnicht auf so einen weiteren Wahlhelfer wie dem dummen Koch warten darf.
Vergleiche Niedersachsen.
Vergleiche die Protestwähler, die Linke gewählt haben.
Vergleiche die ungültig gemachten Wahlzettel.
Vergleiche die geringe Wahlbeteilung in Niedersachsen, aber auch in Hessen.
Vergleiche mit den hundertausenden SPD-Parteiaustritten.
Die SPD Wähler haben das Vertrauen in unsere Partei weitgehend verloren.
Es gehört als wichtigstes das Thema Arbeit muß her.
Ein Thema womit sich meine Gruppe intensiv befasst und im realen Leben einbringen wird und ich teils schon machen kann.
Bis bald Johannes

Foto: Franziska Wende
von Franziska Wende | 28.01.2008 | 16:59 Uhr

Die Wahlbeteiligung war doch nicht so schlecht...im Vergleich zur Regionalwahl in Sachsen-Anhalt...

Klar, die SPD hat noch viel vor sich, aber Hessen ist ein Etappensieg.

Foto: johannes israel
von johannes israel | 28.01.2008 | 21:38 Uhr

Franzika,
ich bitte dich, die Wahlbeteiligung in Niedersachsen ist von 67% auf 57% gesunken.
Und in Hessen nur aus plakativen Gründen wenigsten gleich geblieben .

Und in Niedersachsen hat die SPD das schlechteste Ergebnis nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland eingefahren.

Das wird in Zukunft, bei unveränderten Parteithemen, nicht besser.
Unsere Partei muß sich als Haupthema  Arbeit für alle widmen.

Verstehst Du?


Gruß Johannes

Foto: Sebastian Finsel
von Sebastian Finsel | 29.01.2008 | 09:34 Uhr

Arbeit ist nicht alles, lieber Johannes. Das Thema Arbeit ist wichtig, aber es kann und darf in der Sozialdemokratie niemals alleine stehen. Das musst doch auch du einsehen.

Aber in Franziskas Eintrag ging es ja um etwas ganz anderes: um die FDP und deren Sicht der Dinge.

Die FDP ist durch ihre Aussagen und ihren Wahlkampf natürlich fest an die CDU gebunden. Und da die Wünsche (zumindest in der Politik) oft die Wahrnehmung beeinflussen, kann die Hessen-FDP das Wahlergebnis natürlich gar nicht anders sehen. Weshalb die FDP in Hessen für mich übrigens auch keinen Koalitionspartner für uns darstellt. Aber das müssen die GenossInnen vor Ort natürlich selber einschätzen...

Foto: johannes israel
von johannes israel | 29.01.2008 | 10:52 Uhr

Lieber Sebastian.

Fehlende Arbeitsplätze ist der Zentralpunkt aller unsererProbleme.
Das heißt doch noch lange nicht, dass ich die anderen Probleme unter den Teppich kehren will.
Das habe noch nie bestritten.

Gruß johannes

Foto: Franziska Wende
von Franziska Wende | 29.01.2008 | 14:23 Uhr

Hallo Johannes, ich sehe das immer ein wenig aus der sächsichen Sicht, und hier lag die Wahlbeteiligung 2006 bei 44%...degegen sehen 57% schon richtig gut aus, solange die Mehrheit der Wahlberechtigten zur Wahl geht, ist das doch schon mal positiv.
Oder zB in Leipzig, da haben die Bürger mit 87% gegen der Verkauf der städtischen Betriebe gestimmt, aber abgestimmt haben nur 41%.

Gravatar von Susanne
von Susanne | 30.01.2008 | 14:43 Uhr

Seid ich denken kann haben sich die einzelnen Parteien aus ihren Wahlergebnissen versucht das Beste herrauszuholen. Regieführend dabei natürlich die Tatsache sich keine Blösse vor dem Wähler zugeben. Ich empfand diese Haltung schon immer mehr als nur schwachsinnig, fragwürdig und völlig inkompetent.
Was bringe ich denn meinen Kindern bei: "Du hast dir das eingebrockt, jetzt musst' auch die Suppe auslöffeln". Diese These weiterhin zu vertreten wird nunmehr schwieriger, wenn die Kinder von Erwachsenen vorgelebt bekommen das man besser den Schein zu wahren hat. Und gerade wenn unsere obersten Volksvertreter mit solch Aktionismus liebäugeln, sehe ich zukünftig nur noch Lügner und Kleinkriminelle die weder von Moral noch von Werten etwas gehört geschweigendenn etwas erlebt haben. Um noch einmal auch hier Bezug auf mögliche Koalitionsbildungen zu nehmen: Gelb läuft wenig konform, aber zunehmend entgegengesetzt.

Foto: johannes israel
von johannes israel | 18.02.2008 | 12:49 Uhr

von johannes israel | 18.02.2008 | 11:15 Uhr
Unsere Partei ist noch immer unfähig umzudenken, aus Angst.....

Unsere Partei ist noch immer unfähig umzudenken, aus Angst.....

....Wähler aus der Mitte an die CDU zu verlieren.
Darüber hinaus läuft sie immer mehr in das offene Messer "Die Linke",
offenbar ist es der SPD egal, was aus den 10 Millionen arbeitsuchender Menschen wird. Das Thema ist tabu.

MsG johannes

Foto: Pascal Korz
von Pascal Korz | 18.02.2008 | 13:13 Uhr

Lieber Johannes, das musst du erklären.

Foto: johannes israel
von johannes israel | 23.02.2008 | 12:29 Uhr

Hallo Pascal,
nachfolgend ein Auszug aus dem Hamburger Programm.
Warum steht dieses Thema nicht im Wahlkampfprogramm?

3.6 Gute Arbeit für Alle-Recht auf Arbeit- Auszug des Hamburger Grundsatzprogramm vom 28.Oktober 2007

Seite 50
3.6 Gute Arbeit für alle
Jede Frau und jeder Mann hat das Recht auf Arbeit. Arbeit ist der Schlüssel
für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie gibt Lebenssinn und
Anerkennung. Arbeit verhindert soziale Ausgrenzung und ermöglicht ein
selbst bestimmtes Leben. Arbeitslosigkeit dagegen, meist nicht selbst verschuldet,
verletzt die Menschenwürde, grenzt aus und kann krank machen.
Jede gut gemachte Arbeit verdient Respekt, aber nicht jede Arbeit ist gute
Arbeit. Arbeit gehört zum menschenwürdigen Leben, aber sie muss auch
menschenwürdig sein.
Seite 51
Wir wollen Arbeit, die gerecht entlohnt wird, die Teilhabe an den sozialen
Sicherungssystemen voll ermöglicht, Anerkennung bietet, nicht krank
macht, die erworbene Qualifikationen nutzt und ausbaut, demokratische
Teilhabe garantiert und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht.
Gute Arbeit umfasst auch selbstständige Erwerbsformen. Auch
ehrenamtliche und gesellschaftlich wertvolle Arbeit jenseits der Erwerbsarbeit
gilt es zu fördern.
Arbeit für alle
Gute Arbeit wollen wir für alle ermöglichen.
Wir geben das Ziel der Vollbeschäftigung nicht auf, auch nach Jahrzehnten
hoher Arbeitslosigkeit in Deutschland. Wir wissen, dass dieses Ziel
nicht einfach zu erreichen ist. Die Globalisierung verändert den Arbeitsmarkt:
Einerseits wächst das Angebot von Arbeitskräften, die jenseits ihrer
Heimatgrenzen nach Beschäftigung suchen. Andererseits treten Standorte –
nicht zuletzt auch in ein und demselben Konzern – in Konkurrenz zueinander.
Die Löhne und Arbeitsbedingungen geraten unter Druck. Vielfach
dominieren kurzfristige Unternehmensstrategien. Der Zwang zur permanenten
Verfügbarkeit im Arbeitsleben geht einher mit der Zunahme
prekärer Arbeitsbedingungen. Durch Befristungen, Unternehmensausgliederungen,
Leiharbeit und die massive Zunahme niedrig entlohnter
Beschäftigung ist Arbeit für viele keine sichere Lebensgrundlage mehr.
Die wachsende wirtschaftliche Dynamik fordert von den Menschen
Arbeitsplatz- und auch Berufswechsel, vor allem aber ständiges Dazulernen.
Deshalb bedeutet Vollbeschäftigung heute für uns nicht die unausgesprochene
Garantie, dass jeder ein Leben lang in derselben Firma denselben
Arbeitsplatz hat. Vollbeschäftigung bedeutet für uns heute: Jeder Mensch
soll immer wieder neu die Chance auf gute Arbeit und die dafür nötige
Qualifikation erhalten. Notwendige und erwünschte Zeiten der Qualifizierung
und Weiterbildung, der Kindererziehung und Familienarbeit, der
ehrenamtlichen und politischen Arbeit sollen die angemessene Anerkennung
erfahren und deshalb in gesellschaftlicher Solidarität sozial
abgesichert sein.
Seite 52
Deutschland geht die Arbeit nicht aus. Es gilt, vorhandene und neue
Potenziale zu erschließen.
Sozialdemokratische Politik für Vollbeschäftigung basiert auf vier Säulen:
erstens einem möglichst hohen und qualitativen Wachstum, einem Vorsprung
bei innovativen Produkten und einer besondern Beschäftigungsdynamik
im Dienstleistungsbereich, die zu einem deutlich höheren
Angebot an Arbeitsplätzen führen. Zweitens unterstützt der vorsorgende
Sozialstaat durch koordinierte Arbeitsmarkt-, Bildungs-, Gleichstellungsund
Familienpolitik die Menschen dabei, Übergänge und Unterbrechungen
in ihren Erwerbsbiografien zu meistern und ihre Beschäftigungsfähigkeit
zu erhalten. Drittens sind für Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt
keine Perspektive haben, besondere Angebote öffentlich geförderter und
gemeinwohlorientierter Arbeit nötig. Viertens ist eine moderne Arbeitszeitpolitik
erforderlich, die Selbstbestimmung und Flexibilität fördert
sowie durch Arbeitszeitverkürzung mehr Menschen in Beschäftigung
bringt.

An alle meine Gruppenmitglieder!
Zitat von Albert Einstein:
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Mit solidarischen Grüßen
johannes

PS: Gruppensuchwort   Arbeitsmarkt: Recht auf Arbeit

Foto: Bernd Schumann
von Bernd Schumann | 27.02.2008 | 19:41 Uhr

Ehrlich gesagt, finde ich diese ewigen Diskussionen um rechts, links und Mitte zum kot....! Mich interessiert eher oben und unten.

Wo finde ich Inhalte? Ich finde diese Niveau alles was die SPD will ist gut, alles was die Anderen wollen ist pfui, kindisch. Dann sollte man lieber Bayern-Fan werden, da gewinnt man fast immer.

Echte politische Inhalte finde ich leider nur bei ausgesuchten Beiträgen. Hauptsache SPD regiert, egal wie, das interessiert dann nicht mehr.

Wo sind die Mitglieder wo das Niveau über Partei-Hooligans hinausgeht?

Foto: Franziska Wende
von Franziska Wende | 27.02.2008 | 20:02 Uhr

wow...danke, dass du mein verhalten gegenüber der spd anhand einer vielleicht nicht allzu bierernsten analyse der wahlaufbereitung der fdp festmachst.
und dann noch so dezente hinweise wie: "Eigentlich war ich der Anischt, dass nur unsere Parteispitze Wahlergebnisse so realitätsfern analysiert, wenn man das überhaupt so nennen kann."
dass ich nichts über unsere wahlanalyse geschrieben habe liegt a) an mangelnder motivation und b) daran, dass ich da keine so doofe pressekonferenz gesehen habe...
das mit dem hooligan ist unfair...ich bin immer so friedlich. :(

aso, die größte dreistigkeit ist das mit bayern...pfui!!!! nie und niemals nicht! ich verkaufe meine seele doch nicht dem teufel!!!(nicht k'lautern, und dem fc hollywood erst recht nicht!!!)

Foto: Bernd Schumann
von Bernd Schumann | 27.02.2008 | 21:18 Uhr

Naja liebe Franziska, ich neige vielleicht dazu alles immer zu bierernst zu nehmen. Aber ehrlich gesagt, findest du nicht die Selbstbeweihräucherung, die überall zu lesen ist, nicht auch an der Grenze zum Ekelhaften. Ich möchte mich um Meinungen fetzen, aber da bin ich schon vor dreißig Jahren ausgebremst worden, und heute wieder. Alles ist tot, wenn nicht geredet und gestritten wird, die Familie , die Partei! Und die SPD ist schon fast tot.

Foto: Franziska Wende
von Franziska Wende | 27.02.2008 | 21:27 Uhr

Ich weiß nicht so genau, in den Gruppen und Foren, wo ich unterwegs bin, wird die Partei schon kritisch gesehen und verschiedene Themen kontrovers diskutiert.

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von P168 | 13.04.2008 | 03:35 Uhr

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von | 15.04.2008 | 03:39 Uhr

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von | 19.04.2008 | 02:07 Uhr


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von wow gold | 05.05.2008 | 23:19 Uhr

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von wow gold | 09.05.2008 | 20:45 Uhr


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von google | 13.05.2008 | 19:47 Uhr


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von wow gold | 18.05.2008 | 05:14 Uhr


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von cheap gold wow | 09.06.2008 | 19:21 Uhr