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Christen in der SPD

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von Daniel Leitner

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Für überzeugte und praktizierende Christen in der SPD, die sich untereinander kennenlernen wollen

Foto: Daniel Leitner
von Daniel Leitner | 28.09.2009 | 21:56 Uhr

Schade, aber es geht weiter. Fragt sich nur in welche Richtung

Ich hatte zuletzt nicht mehr wirklich mit einem Wahlsieg gerechnet, aber hatte doch geglaubt, dass ein Verbleib in der großen Koalition möglich wäre, und so schwarzgelb verhindert werden könne. Natürlich wäre mir ein Kanzler Steinmeier lieber gewesen, zumal Frau Merkel ja oft genug bewiesen hat, dass sie eigentlich eine bessere Außenministerin als Kanzlerin ist. Tja, nun wird der Außenminister wohl Westerwelle heißen und unser Land international blamieren. Hoffentlich heißt der nächste Umweltminister nicht Hans-Heinrich Sander. Dieser umweltpolitische Amokläufer richtet schon in Niedersachsen genug Schaden an. Das reicht.

Aber fast noch mehr interessiert mich, wer welche Ämter in unserer Partei in Zukunft wahrnehmen wird. Und ich muss sagen, ich habe große Sorge vor einem Putsch derjenigen in unserer Partei, die eigentlich in die Linkspartei gehören. Ich denke, wenn die sich durchsetzen, gibt es bald zwei Linksparteien, aber keine linke Volkspartei, die noch realistische Politik macht und damit eine große Mehrheit in unserem Volk erreicht. Ich bin gespannt, wie sich die Seeheimer im Falle eines Linksrucks in der Partei verhalten werden. Und ich hoffe, dass es niemals notwendig werden sollte, eine sozialdemokratische Partei rechts von der SPD zu gründen, weil die SPD selber zu einer weiteren linksradikalen Partei mutiert ist, in der man sich bald nur noch mit "sozialistischen Grüßen", "Freundschaft" und anderen merkwürdigen Sprüchen grüßt, und so seine Nähe zum Kommunismus auch im Sprachgebrauch ständig  dokumentiert.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Frank-Walter Fraktionsvorsitzender wird. Dann hätte er die Möglichkeit, die Politik, für die er angetreten ist, in der Opositon immer wieder der falschen Politik der schwarzgelben Regierung gegenüber zu stellen, in der Hoffnung, dass die Wähler es bis zur nächsten Wahl als bessere Alternative erkennen.

Kommentare (2)

Foto: David Boggatz
von David Boggatz | 29.09.2009 | 00:34 Uhr

Der Letzte Despot der sich in Europa selber die Krone auf Haupt setzte war Napoleon und der Tat es als er siegreich war und verlor seine Krone bei Waterloo musste nach Elba.
Frank Walter Steinmeier krönt sich aber am Abend seines Waterloo selbst zu Fraktionsvorsitzenden um als Oppositionsführer die Partei zu führen die er in die Opposition geführt hat.
Na ich glaube das hört sich nicht nur für mich recht seltsam an oder?

Foto: Peter Schulze
von Peter Schulze | 29.09.2009 | 08:16 Uhr

Wenn ich da lese bekomme ich doch Pickel. So so, da gibt es also welche in der SPD die eigentlich in die LINKE gehören? Wenn jene wechseln sollten, gibst Du denen dann auch die Willy Brand Statue mit? Ich bin eher der Auffassung das sich zuviele die aus Karrieregründen die SPD heimgesucht haben besser zur CDU/CSU oder FDP wechseln sollte.

So, das ist dann Dein Kommentar mit Umkehrung der Vorzeichen!
Und bekommt es gut?
Nur ein Unterschied. Die Linken in der SPD haben historische Wurzeln, die so genannte Mitte ist eine Selbstschöpfung der Gegenwart. Die älteste Wurzel in der SPD ist maximal Helmuth Schmidt.
Ihre Existenzberechtigung schöpft die SPD daraus, jenen in der Gesellschaft eine Stimme zu geben die sonst keinen Einfluss haben. Dieses haben Schröder und Konsorten aufgegeben, die Quitung ist der Zuspruch von gerade 23% des Wahlvolkes. Mindestens die Hälfte der LINKEN, und 10 - 15 % der Nichtwähler sind potentielle SPD Wähler, aber nicht Schröder/Steinmeier/Clement/Müntefering usw Wähler.
Der Clement ist nicht ausversehen in die Riege geraten, sondern gehört historisch gesehen zu den Totengräbern der Sozialdemokratie auch wenn jener heute nur noch im Arbeitgeberlager und Kolumnen zu finden ist!