Life, Socialdemocracy and everything - Aktuell: Clement, Kontaktverbot

Über dieses Blog
Hier geht es um Sozialdemokratie, das Leben im Allgemeinen und all die Dinge die sonst noch so passieren. Natürlich immer mit einem (kritischen) Blick nicht nur auf die SPD. Welche Themen mich am meisten interessieren könnt ihr ja beim Lesen herausfinden
Deutschlandtrend: Linksbündnis schreckt wenig
"Naturgemäß löst auch der Gedanke eines Linksbündnisses keinen allzu großen Schrecken mehr aus in einer Gesellschaft, die sich eher nach links orientiert. So sind immerhin 44 Prozent der Befragten der Ansicht, SPD und Grüne sollten den Gedanken einer Koalition mit der Linken nicht von vornherein verwerfen, sondern dies je nach Bundesland und politischer Situation im Einzelfall prüfen. Unter den Wählern von SPD und Grünen gibt es für diese abwägende Position sogar Mehrheiten um die 60 Prozent."
So zu lesen auf tagesschau.de. Der aktuelle "Deutschlandtrend" bescheinigt uns dann auch einen Linksruck in Deutschland.
Klar, nur eine Statistik. Aber eine, über die mensch diskutieren kann und sollte. Und für mich ein Grund mehr, den Kurs der SPD in Sachen Linkspartei noch einmal zu überdenken.
Mehr zum Thema: www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend132.html
Kommentare (7)
Interessanter Bericht über die selbsternannte "Linkspartei" auch bei KONTRASTE gestern in der ARD. Da wurde das wahre Wesen dieses zerstrittenen Haufens aufgezeigt. Von knallharten Marxisten und Leninisten bis zum gewöhnlichen Sozialisten ist alles dabei. Mit denen kann man keine zukunft machen, es wäre eher eine Reise in die Vergangenheit.
Ich muss agen, dass es mich besorgt, dass der rechte und linke Rand immer mehr erstarkt. Aber das ist kein neues Phänomen: Während der 1. Großen Koalition erstarkte der rsechte Rand, flaute dann wieder ab. Möglicherweise wird das diesmal beim linken Rand nicht anders sein.
---------------------
Die Hamburger Jusos scheninen mir derzeit die pragmatischten im Umgang der der SED-Nachfolgepartei:
http://jusos-hamburg.de/
Christoph schrieb: "Von knallharten Marxisten und Leninisten bis zum gewöhnlichen Sozialisten ist alles dabei."
Mal naiv und provokant gefragt: Wo genau ist da der Unterschied zur SPD?
Christoph schrieb: "Ich kenne keine Leninisten in Parteiämtern."
Ich auch nicht. Marxisten und "normale" SozialistInnen sind in der SPD aber häufig vertreten - und der ein oder andere Trotzkist läuft bei uns auch herum, warum auch immer...
Siehst du. Und das ist der Unterschied zwischen uns und der PDS. Bei denen besteht das Führungspersonal aus solchen Leuten.
Lieber Sebastian,
das Problem bei einer wie immer gearteten Zusammenarbeit mit "die Linke" sind die "Rechten" in der SPD.
Die haben sich zwar ein wenig verkrochen, aber sie sitzen an den Hebeln der Macht. Schleswig-Holstein hat es doch gezeigt. Ein bis zwei "Verräter" sind immer aufzutreiben. Und in großen Koalitionen ist der Humus für diese Art "Pflanzen" am bestens geeignet.
Ich befürchte, die SPD wird diese Leute nicht mehr los. Nach der Hamburg Wahl werden zwei neue große Koalitionen geschmiedet, Neuwahlen kann sich die SPD nicht leisten.
In Thüringen wird demnächst über den weiteren Weg der SPD im Osten entschieden. Ich bin gespannt.
Der Unterschied zwischen SPD und Linkspartei? : Die SPD redet von sozialer Gerechtigkeit und macht eine sehr unsoziale Politik. Die Linke fordert die soziale Gerechtigkeit konsequent ein. Die Linke als Mauerschützenpartei oder ähnliches zu diffamieren und vom politischen Leben auszugrenzen bringt gar nichts.
Das Volk wendet sich von der SPD ab, weil Aussagen und Realität nicht übereinstimmen!
Wer Linkspartei mit SED gleichsetzt ist, ist nicht sehr klug. Das ist das Denken von gestern und realitätsfremd.


