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Kai aus der Kiste

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Über dieses Blog

Ich will hier Material zusammenzutragen, um mehr Licht in die Situation der Thüringer SPD zu bringen. Diskussionen bitte in der Gruppe/Blog "SPD Thüringen". Kommentare sind erwünscht, sie sollten aber nicht über den Sinn dieses Blogs gehen und keine Diskussion über Fundamentaleres beinhalten.

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von Hagen Frey | 10.02.2008 | 22:25 Uhr

Lügen haben kurze Beine

Richard Dewes hat sich in der Vorwoche über die Einmischung aus Berlin beschwert. So war am 2. Februar in der Ostthüringer Zeitung unter der Überschrift "Dewes verbittet sich Einmischung aus Berlin" zu lesen:

"Über strategische Dinge wie Koalitionsaussagen müssen die SPD-Landesverbände selbst entscheiden können, sagte Dewes gestern in Erfurt. Er sei sehr verwundert, dass die Bundesvizevorsitzende Andrea Nahles am Dienstag einen Auftritt in Thüringen mit Landeschef Christoph Matschie haben soll. In der sensiblen Situation, in der sich die Thüringer SPD durch die Kandidaten-Urwahl am 24. Februar befinde, müssten Bundespolitiker bereits den Eindruck einer Parteinahme vermeiden."

Dumm für ihn, was letzte Woche anlässlich des Besuchs von Andrea Nahles herauskam und in der Südthüringer Zeitung vom 7. Februar im Artikel "Gute Arbeit, gute Strategie" von Georg Grünewald zu lesen war:

"Matschie-Herausforderer Dewes hatte am vergangenen Freitag zur Pressekonferenz geladen. Und just die bundespolitische Einmischung in Thüringer Angelegenheiten beklagt. Dass Matschie mit Parteivize Nahles und Außenminister Frank-Walter Steinmeier in einer Woche gleich zwei Schwergewichte aus Berlin geordert habe, wirft er dem Landeschef dann auch beim Halbzeitduell in Rudolstadt vor. Der Konter Matschies war das Ausrufezeichen des Abends: Man könne doch wegen der Kandidatenfrage die politische Arbeit nicht einstellen, der Nahles-Termin sei schon lange geplant gewesen und außerdem habe Dewes zuvor versucht, sich die Unterstützung von Nahles zu sichern. Aber vergeblich. Hoppla.

Ein Brief war unterwegs. Von Landesvorstandsmitglied Christina Römer. Eine Dewes-Getreue, wie selbst der etwas verklausulierte Inhalt unschwer verrät: Als Vertreterin des linken SPD-Flügels, so bittet Römer, könne Nahles doch die unterstützen, die für einen Politikwechsel ohne Hintertürchen einer großen Koalition eintreten."

Der Mann hat Nerven. Beschwert sich über Einmischung aus Berlin, aber nur, weil sie nicht für ihn ist. Aber so ist er nun mal, der Richard. "Entlarvt" titelt dann Grünewald auch seinen Kommentar in der gleichen Zeitung.

"Politik ist ein hartes Geschäft" - Richard Dewes am 7. Januar zu seiner Pressekonferenz auf Gut Bechstedt.

Kommentare (2)

Gravatar von Christina Roemer
von Christina Roemer | 15.02.2008 | 19:26 Uhr

Ach Hagen, du hast ja so recht. Nun wollen wir mal deine Verdrehungen/Lügen auf ihre kurzen Beine stellen:

Am 29. 01. 08, also deutlich nachdem der Besuchstermin von Andrea, über den ich mich übrigens sehr gefreut habe, festgestanden hat, habe ich Andrea einen Brief geschrieben.  Darin habe ich ihr meinen Standpunkt dargelegt, dass der/diejenige, der einen Politikwechsel in Thüringen wirklich will, sich kein Hintertürchen für eine große Koalition offen halten darf. Ich habe sie gebeten, diesen linken Standpunkt hier in Thüringen zu vertreten und sich in der Personalfrage neutral zu verhalten. Nicht mehr und nicht weniger und vor allem nicht zu der Zeit, die du in deinem Beitrag unterstellst. Ach und übrigens wäre es nett, wenn du meinen Namen richtig schreiben würdest.

Viele Grüße

Christina Roemer

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von Hagen Frey | 16.02.2008 | 08:30 Uhr

Damit es auch Frau Roemer versteht, habe ich die Zitate im Blogbeitrag jetzt durch Kursivschrift kenntlich gemacht. Mehr gibt es zu ihrem Kommentar eigentlich nicht zu sagen.