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Christen in der SPD

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von Daniel Leitner

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Für überzeugte und praktizierende Christen in der SPD, die sich untereinander kennenlernen wollen

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von Daniel Leitner | 10.01.2010 | 16:50 Uhr

Gedanken zur Jahreslosung

"Jesus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich." (Johannes 14,1)

Ist das nicht ein netter Neujahrsgruß: "Euer Herz erschrecke nicht!"? In den Nachrichten hören wir so viele Schreckensmeldungen über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt, die Ausbreitung der sog. Schweinegrippe und anderer Seuchen, die Klimakatastrophe, Kriege, zunehmende Gewaltbereitschaft auch in unserem Land, ... . Und dann steht da in der Jahreslosung, wir sollen nicht erschrecken. Ist das einfach nur eine naive Floskel, so nach dem Motto: "Alles wird gut!"?

Nein! Der, der das sagt, ist derjenige, dessen Geburtstag wir kürzlich noch in unseren Kirchen, Gemeinden und in unseren Familien Weihnachten gefeiert haben: Jesus Christus. Im weiteren Text sagt Er weiter: "Wer mich sieht, sieht den Vater." Und Gott, der Vater, ist es, von dem es in einem Gospel so schön heißt: "Er hält die ganze Welt in Seiner Hand". Unsere eigenen, aber auch die globalen Probleme, können so groß sein, wie sie wollen, aber wir dürfen wissen, dass Gott selbst die Dinge in der Hand hat.

Vor einigen Jahren ging ich in Cuxhaven an den Salzwiesen spazieren. Da Springflut war, überflutete das steigende Wasser die Wiesen und die dort grasenden Schafe standen in kleinen Grüppchen auf kleinen, noch aus dem Wasser ragenden Erhöhungen zusammen und blökten sich aus Angst die Seele aus dem Leib. Der Bauer, dem die Schafe wohl gehörten, stand mit verschränkten Armen daneben, unternahm aber nichts, um seinen blökenden Schafen irgendwie aus ihrer Nort zu helfen. Als ich ihn ansprach, erklärte er mir, dass in wenigen Minuten das Hochwasser erreicht sei und dann die Ebbe wieder einsetzen würde.

Ich erinnerte mich in dem Moment an 1. Petrus 5,7: "Alle Sorgen werfte auf Ihn, denn Er sorgt für euch." Auch wir erschrecken manchmal, haben das Gefühl, das Wasser stehe uns bis zum Hals und fragen uns, warum Gott nicht eingreift. Aber der sagt nur: "Euer Herz erschrecke nicht." Er ist es, der die ganze Welt in Seiner Hand hält.

In einer anderen Strophe des gleichen Liedes heißt es: "Er hält auch Dich und mich in Seiner Hand." Dass wir uns dessen immer bewusst sind, wünsche ich uns allen für's neue Jahr 2010. Und mit dieser Zuversicht wünsche ich uns allen und unser Partei Gottes reichen Segen und viel Erfolg bei allen anstehenden Aufgaben und Wahlen.

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