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Kai aus der Kiste

Foto: Hagen Frey
 
von Hagen Frey

Über dieses Blog

Ich will hier Material zusammenzutragen, um mehr Licht in die Situation der Thüringer SPD zu bringen. Diskussionen bitte in der Gruppe/Blog "SPD Thüringen". Kommentare sind erwünscht, sie sollten aber nicht über den Sinn dieses Blogs gehen und keine Diskussion über Fundamentaleres beinhalten.

Foto: Hagen Frey
von Hagen Frey | 19.02.2008 | 23:26 Uhr

Amateure und Profis

Als "Hobby-Journalist" schaut man etwas neidisch auf den Artikel der Profis. Aber Neid ist es nicht, eher Dankbarkeit, dass jemand das Leiden der Thüringer SPD doch so treffend beschreibt. Die Mutmaßungen über die Zukunft sind allerdings ihrer journalistischen Freiheit geschuldet. Was kommt, wird sich erst noch zeigen.

Der liberalen Internetpolitik der Zeitung, deren Name durchaus auch als Programm gesehen werden kann, ist es zu danken, dass der Artikel, der morgen in der Druckausgabe erscheint, schon heute in Thüringen und ganz Deutschland gelesen werden kann:

"Der Tag der Urwahl und der Tag danach" von Eike Kellermann und Matthias Thüsing, Freies Wort, 20.02.2008

Weiterhin bin ich froh, dass es am Sonntag vorbei ist mit der Plage, einen Blog halbwegs seriös zu schreiben. Ich habe dabei einiges gelernt - und wenn es der Respekt ist vor den Leuten, die sich mit Schreiben ihren Lebensunterhalt verdienen.

Kommentare (4)

Foto: Hagen Frey
von Hagen Frey | 20.02.2008 | 07:41 Uhr

weitere Pressestimmen am Morgen des 20.02.2008:

Ein großer Artikel von Elmar Otto in der TLZ unter der Überschrift "Die nicht ganz freiwillige Thüringen-Tour der SPD" beschreibt, wie Christoph Matschie trotz Heckenschützen in den eigenen Reihen seine Arbeit als Fraktions- und Landeschef der SPD macht (Leider nicht im Internet zu finden, also TLZ kaufen!).

In gleicher Ausgabe sind auch noch drei (!) Leserbriefe in Sachen Matschie/Dewes zu finden.

Dass Dewes nebenbei auch ein Besuchsprogramm absolviert, ist in der OTZ Zeulenroda zu lesen. Der passende Kommentar dazu unter dem Titel "Gewisses G´schmäckle" von Marcel Werner muss Dewes allerdings hinnehmen (Im Internet für ein paar Tage bei der OTZ zu finden - Suche nach Dewes).

Die TLZ im Unstrut-Hainich-Kreis hinterfragt das Agieren führender Lokalpolitiker unter dem Titel "Kreisreform wieder im Gespräch" (Im Internet für ein paar Tage bei der TLZ zu finden).

Und die TA nutzt den Besuch von Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ-Gruppe, zur Werbung für ihren TA-Vlog. Die TA Sondershausen berichtet über die Kandidatenvorstellung am Montag vor Ort. Beide Artikel sind auch vorübergehend online zu finden.

Währenddessen bereitet sich die Erfurter SPD auf das Kandidatentreffen am Donnerstag abend vor. Siehe:
http://www.freyware.de/images/ … tschie.pdf

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Foto: Ursula Wertheim-Schäfer
von Ursula Wertheim-Schäfer | 20.02.2008 | 10:28 Uhr

zu Amateure und Profis:
klingt gar nicht gut. Der beschriebene Artikel ist allerdings für Außenstehende schlecht nachvollziehbar, bzw. ein klares Bild vermittelt er nicht. Nur dass unqualifiziert, emotional gestritten wird und Machtthemen vor Sachthemen zu stehen scheinen. Landesvorstände sind für Viele und über ihr Land hinaus verantwortlich, persönliche Profilierung ohne Rücksicht auf das Amt -das es Inhaltlich zu füllen gilt- halte ich für sehr unprofessionell. Es schadet Thüringen ungemein!

Stellt Euch vor diese Kräfte wären konstruktiv gebündelt die Thüringer SPD wäre unschlagbar!!!

Foto: Hagen Frey
von Hagen Frey | 20.02.2008 | 20:44 Uhr

zum Kommentar von Ursula:
Du hast recht, der Artikel ist für Außenstehende schwer zu durchschauen. Für Nichtthüringer sind die überregionalen Zeitungsartikel und die Rundfunkaufzeichnung im Blogbeitrag "Showdown im mon ami" vom 08.02.2008 sicher besser geeignet, um zu verstehen, was hier passiert:

http://www.meinespd.net/weblog … eitrag/625

Ich bin Dir sehr dankbar für Deine "Außenansicht". Es wäre schön, wenn wir unsere Kräfte hätten konstruktiv bündeln können - wir wären mindestens unschlagbar. Aber leider waren im letzten Herbst Kräfte am Werk, denen persönliche Eitelkeiten wichtiger waren als die Einheit und die Stärke der Partei. Trotzdem habe ich die Hoffnung, dass wir unschlagbar werden im nächsten Jahr zur Landtagswahl.

Foto: Stephan Kunze
von Stephan Kunze | 20.02.2008 | 23:57 Uhr

"wir wären mindestens unschlagbar"
manchmal fühle ich mich genötigt an Parallel-Universen zu glauben!
Dir ist schon klar, dass wir im Landtag die ersten von hinten sind und wir 2009 nicht einfach so die Nummer eins im konservativen Thüringen werden?!
Aber du hast Recht mit der neuen Supertaktik des Vorsitzenden werden wir unschlagbar wieder die Nummer Drei. Dafür ist man doch gerne Mitglied!
Aber nach Agenda-Politik, Großer-Koalition und Hessen-Wahltaktik schockt mich nichts mehr so leicht in dieser Partei. Da gibt's wohl nur eins: Frustrationstoleranz hochsetzen.
Na dann gute Nacht