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Life, Socialdemocracy and everything - Aktuell: Clement, Kontaktverbot

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von Sebastian Finsel

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Hier geht es um Sozialdemokratie, das Leben im Allgemeinen und all die Dinge die sonst noch so passieren. Natürlich immer mit einem (kritischen) Blick nicht nur auf die SPD. Welche Themen mich am meisten interessieren könnt ihr ja beim Lesen herausfinden

Foto: Sebastian Finsel
von Sebastian Finsel | 21.02.2008 | 13:20 Uhr

Beck schließt Tolerierung durch Linkspartei aus

Nach Informationen von tagesschau.de schließt Kurt Beck eine Koalition mit der Linkspartei in Hessen genauso wie eine Tolerierung aus.
"Nein, Nein, Nein" soll auch Michael Naumann in Hamburg zu einer möglichen Zusammenarbeit dort gesagt haben.

Ist ein so kategorisches Nein wirklich sinnvoll? Oder schränkt sich die Sozialdemokratie hier nicht doch zu sehr ein.

Mit dem Ausschluß einer der DKP-Abgeordneten im Niedersächsichen Landtag zeigt die Linkspartei ihre beiden Seiten: Ja, es sind dort politische DDR-Nostalgiker unterwegs - aber die Partei weiß auch durchaus damit umzugehen.

Langfristig hat die SPD sich damit abzufinden, das auch die Linkspartei ein politischer Faktor ist. Und zumindest inhaltlich schon heute koalitionsfähiger als die FDP.

Mehr zum Thema: www.tagesschau.de/inland/landtagswahlen24.html

Kommentare (20)

Foto: Pascal Korz
von Pascal Korz | 21.02.2008 | 13:53 Uhr

Die SPD muss sich auch nicht durch die sie tolerieren lassen. Sie könnte darauf spekulieren, dass Ypsilanti von ihnen mitgewählt wird - und dann für jede politische Baustelle eine passende Mehrheit suchen. Das ist anstrengend, aber nicht unmöglich.

Damit wäre man nicht von einer einzigen Oppositionspartei abhängig. Spitzfindig vielleicht, aber einen Versuch wert.

Foto: Sonja Elser
von Sonja Elser | 21.02.2008 | 16:56 Uhr

Das Problem ist doch ein anderes.

Wie kann Andrea in den Wahlkampf gehen und sogar eine Tolerierung ablehnen, und dann nach der Wahl diese Situation?

Leute, wir fragen uns ernsthaft, warum das Volk politikverdrossen ist! Nicht wirklich, oder?

Wir haben hier das Phänomen der Macht. Doch zu welchem Preis! Glaubwürdiger macht uns das Theater mit Sicherheit nicht.

Wer sich klar von der Linken distanziert, der benötigt Rückrat.......das ist das, was derzeit ein wenig abgeht in der schönen Berliner Republik.

Ich hoffe, Andrea bleibt bei dem was sie gesagt hat und steht dazu. Alles andere wäre eine herbe Enttäuschung und würde die Basis für 2009 nicht in Motivationsstimmung versetzen.

Wie wollen wir denn die geringe Wahlbeteiligung bekämpfen, wenn das gesprochene Wort nicht mehr zählt?

Hoffnungsvolle und bange Grüße gen Hessen
Sonja

Gravatar von Susanne
von Susanne | 21.02.2008 | 18:02 Uhr

Hallo Sonja,
>>Wie wollen wir denn die geringe Wahlbeteiligung bekämpfen, wenn das gesprochene Wort nicht mehr zählt?<<
Nicht vergessen werden darf hierbei nicht, dass die wenigsten Wähler noch Vertrauen in Versprechungen haben. Dafür ist im Vorfeld - auf Jahre gesehen - schon zuviel zerstört und die Wählerschaft missbraucht worden. Genau dieser Grund ist es auch, weshalb die Meisten Wähler einen Wortbruch bereit sind und "mit wählen" - nicht alle, aber viele. Das Kind ist vor langer Zeit schon in den Brunnen gefallen und der Krug zerbrochen. Flickschusterei ist jetzt nicht mehr angebracht.

Foto: Michael Hechsel
von Michael Hechsel | 21.02.2008 | 19:04 Uhr

Da können wir, derzeit zumindest, spitzfindig argumentieren wie wir wollen, wenn Andrea sich mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen lässt, wird dies klar und deutlich als Unglaubwürdigkeit und als Wortbruch gesehen. Zusätzlich würde nach derzeitiger Stimmungslage eine ziemlich Bruch durch die SPD gehen (zumindest bei uns in Hessen). Die Auswirkungen auf die Hamburgwahl bleibt abzuwarten...
Gerade jetzt, wo wir in Hessen etwas erreicht haben, was kaum einer zu glauben wagte, würden wir erhebliches Wählerpotential verlieren und die Motivation und die Aufbruchstimmung bei uns Genossinnen und Genossen würde einen durch einen tiefen Riss vieles wieder zunichte machen - zumindest nach derzeitiger Lage ....

Foto: Knut Niebuhr
von Knut Niebuhr | 21.02.2008 | 19:08 Uhr

Hallo,
das ist doch eine Debatte, die die CDU versucht uns aufzudrängen, nachdem sie selbst durch den Skandal um Steuerhinterziehung und Managerschelte ins Hintertreffen geraten ist.
Die Koalitionsfrage in Hessen sollte, in alter sozialdemokratischer Tradition,  nicht der Parteivorsitzende sondern Frau Ypsilanti und die hessische SPD entscheiden.
Und die Antwort darauf sollte man aus guten Gründen auch erst nach der erfolgten Wahl in Hamburg geben.

Gruß Knut

Foto: Michael Hechsel
von Michael Hechsel | 21.02.2008 | 19:12 Uhr

Knut, da hast Du grundsätzlich recht. Doch das gesprochene Wort muss wieder was Wert sein und da haben wir in Hessen eine äusserst klare Aussage getroffen - keine Duldung und keine Koalition mit den Linken.
Da hilft uns nun mal weder Hamburg noch irgendwelche spitzfindigen Begründungen.

Gravatar von Frank Kolb
von Frank Kolb | 21.02.2008 | 19:51 Uhr

Dumme Lage. Erst schraubt Schrödi vor den Augen der verduzten Genossen die Agenda in die Partei und alles was vorher war gewesen war, war über Nacht eine Lüge. Niemand in der SPD wurde wirklich gefragt. Weder die Fraktion, noch die Mitglieder. Inzwischen ist die SPD so weit nach Rechts gerückt, dass eine Forderung nach sozialer Sicherheit und einer Regierung, der man das anvertrauen kann, schon als links gilt. Diese Schröder Gruppe hat die SPD zu einer Basta Partei gemacht und die Mitglieder haben sich dran gewöhnt. Ich erinnere hier z. B. an den, sagen wir mal, Geschäftsordnungstrick, mit der der die Diskussion über die Privatisierung der Bahn komplett abgewürgt war. - Und dabei ging es ums OB und nicht ums WIE.
Beck hat in den letzten Wochen so viel Zeug über Nicht-Koalitionen und Nicht-Zusammenarbeit in die Welt gesetzt, dass man ihn nicht ernstnehmen kann, wenn man die grosse Übereinstimmung in wichtigen Punkten der Programme der Linkspartei und dem der SPD sieht. Haben die Sozialdemokraten Angst vor der Macht? Auch im Bundestag gibt es eine linke Mehrheit, das wundert so manchen Genossen, wenn ich ihn dran erinnere. SPD-Wähler und Genossen fragen sich: Wieso eiern die mit der Union herum? Ich glaube, Helmut Schmidt wäre das alles scheissegal gewesen, was Beck über seine Phobien gegen Links erzählt. Der geneigte Wähler wundert sich. Da kommen Ex-SPD Mitglieder und schreiben das Programm der SPD aus den 80er Jahren ab und gelten auf einmal als Untergang des Abendlandes. Egal wie Beck sich entscheidet - und ER wird das entscheiden und sonst keiner - er wird sich in den Fuss schiessen dabei. Ich frage mich seit vielen Jahren wie lange die Mitglieder sich das noch bieten lassen.

Foto: Michael Hechsel
von Michael Hechsel | 21.02.2008 | 20:16 Uhr

Jepp, dass ist was dran. Die SPD sind schließlich wir alle. Eine Partei - das sollte in allen Gruppierungen so sein - sollte von unten nach oben gestaltet werden. Irgendwie scheint das landauf, landab so üblich zu werden, zu sein, dass Vorstände und Vorsitzende nicht führen und leiten sondern bestimmen. Nur ändern, dass wir kann ausschließlich die Basis.

Foto: Nils Brockschnieder
von Nils Brockschnieder | 21.02.2008 | 20:41 Uhr

Lustig wärs ja, wenn die Linkspartei kurz vor der Wahl des/der MinisterpräsidentIn verkünden würde, dass sie Roland Koch unterstützen.
Bei dem Geschrei, welches seine Partei zur Zeit veranstaltet, dürfte er dann ja eigentlich nicht antreten oder er müsste direkt wieder zurücktreten.

Zwar wäre es absolut gegen meine Prinzipien, so einen wie Koch zu wählen, aber wenn ich Abgeordneter der Linkspartei in Hessen wäre, würde ich mir den Spass gönnen. ;-)

Foto: Frank Kolb
von Frank Kolb | 21.02.2008 | 20:42 Uhr

Ich erinnere mich ans Jahr 1980. Da waren die Grünen frisch und ALLE Parteien reagierten wie heute auf die Linke. Erinnert ihr euch?

Holger Börner war der erste, der verstand, dass er nichts zu verlieren, nur zu gewinnen hatte. Es war ein Risiko aber es war grandios. Er wusste: Wenn ich mit den Grünen koaliere, hab ich immer gewonnen. Wenn sie sich blamieren, sind sie politisch weg. - SPD hätte gewonnen weil bewiesen gewesen wäre, dass "Tomaten erst grün, dann rot" wären. Wenn sich die Grünen beweisen, das wusste er, dann kann er SEINE Politik durchsetzen.

Edit: Und - kicher - zur "Stimmung an der Basis" kann ich nur lächelnd anmerken, dass sich Beck diese Anti-Linke Stimmung selber geschaffen hat. Genau das wirkt sich jetzt fatal aus. Der Bund, Hessen und Hamburg könnten Links regiert werden. Die Mehrheiten und somit der Wählerwille sind da. Nur der SPD-Wille fehlt. "Nee, wenn der doofe mich wählt, will ich kein Klassensprecher sein". Aufstampf

Meingott, und ich kann es wirklich erzählen, damals waren wirklich seltsame Gestalten bei den Grünen unterwegs. *g* ich war damals, sagen wir mal, dabei. Alleine bei dem Gedanken an den Linken Flügel aus Frankfurt wird mir noch heute leicht schlecht. Dank Holger Börner flogen diese Leute aber sehr sehr schnell raus und padauz - heute sind sie sogar für die Union Koalitionsfähig.

Ich verstand die SPD Oberen und viele Genossen als sie sagten "Mit Oskar nie, dieser Verräter.."... und ich dachte lange Zeit, solange Beck und Oskar da oben sind, geht da nix zwischen den beiden.

Inzwischen sind, meiner Meinung nach die Probleme in der Gesellschaft so dringend, dass ich pragmatisch denke und über jeden Tag traurig bin, an dem die Vertreter der neoklassichen Wirtschaftselite unser Land ausbluten lassen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal nach der alten SPD zurücksehne und Fan zweier SPD Rentner und ihrer Webseite Nachdenkseiten bin.

Wenn mir das for 15 Jahren jemand gesagt hätte, .. mann. Aber ich hoffe...

Zum von Oben nach Unten möchte ich mal sagen dass mir inzwischen saure Abgeordnete und Mitglieder ALLER Parteien begegnet sind. Da sitzen die Leute von der Union im gleichen Boot mit denen der SPD.
Diskussion findet an der Basis statt. *g*

Foto: Pascal Korz
von Pascal Korz | 21.02.2008 | 22:10 Uhr

Das Problem ist, dass diese PDS bei aller herzlicher Abneigung gegen ihre Personen und ihr Programm nun einmal im hessischen Landtag sitzt und es keine Mehrheit für irgendwen gibt.

Soll sich die SPD nun ganz raushalten? Sie hat auch eine Große Koalition ausgeschlossen, das wäre auch eine Kehrtwende und vielleicht eine schmerzlichere als eine Minderheitsregierung. Die Ampel scheitert an der Wahlaussage der FDP.

Wenn die Minderheitsregierung unter SPD-Anhängern keine Zustimmung findet, kann sie sich nur noch raushalten, so wie die FDP es auch gerade macht. Das ist ja dann dasselbe in rot.

Foto: Frank Kolb
von Frank Kolb | 21.02.2008 | 22:24 Uhr

Ist es glaubhaft für eine demokratische Partei mit Führungsanspruch und  mit mehr als 40 Prozent Stimmen und einer faktischen  Mehrheit für IHRE Politik "sich rauszuhalten"? Dann müsste man wohl den Namen in SVD ändern. Sozialdemokratischer Verein Deutschlands. Eine Partei will regieren.
Das ist alles so traurig. Wie lange muss ich den Koch hier noch aushalten?
*gg*

Dass die Grünen auf die Linke genauso reagieren wie man damals auf sie reagiert hat, finde ich natürlich sehr putzig und genauso fatal.

Gravatar von MARIAN KREINER
von MARIAN KREINER | 21.02.2008 | 23:10 Uhr

Sebastian, ich bin auf der Meinung das so lange der Wort Kampf nicht weg von der Wort Wahl genommen ist so lange bleibt der Gefühl das die Politiker eigentlich NUR an sich selbst denken und wir wissen das so etwas nicht die Wahrheit entspricht   . Wo ich sehe mit welche Ruhe und Schamlosigkeit das passiert komme zu dem Gedanken das unseren Wählern genießen diese politische Zirkus. Ich bin neugierig wie ein Tag in Bundestag oder auch hier in Wiesbaden so läuft. Diese Political Angel bei der Arbeit zu sehen und zu hören. Das die Europa ein Kessel geworden ist und der Kessel unter Druck ist bedeutet für unseren ,,Streit Henne´´ nur    bleib kühl Genosse und auch andere Aspekten die sowohl für Hessen schlecht sind aber auch für Deutschland und Europa. Was mich sehr stört ist die Gegenfrage die ich als Antwort von jeden Volksmitgliedern fast immer bekomme: Ach Marian(Seufzt, Schluchzt, Jammer, tiefen Stirnrunzeln) was können WIR schon machen(dagegen tun )? Beim denen die ich mir ein Antwort erlaube gebe ich mit weinerliche Stimme der Antwort:
deine Antwort sieht aus wie unsere führenden Politiker, Gewerkschafter, EU Volksvertreters und alle Anderen die in diese Fachrichtung gehören. Traurig von Außen aber volle Zufriedenheit drin den Die bekommen eure dicke Löhne und du kannst noch deine Essen und Trinken bezahlen. Sebastian ich weis ich habe viel ohne Punkt und Komma geschrieben und für vielen vielleicht nur in die Leere. Aber ich habe das deswegen geschrieben weil ich ANGST habe. Nicht für mich. Für die Kinder, ich habe auch Drei. Auch wenn ich schon 54 bin und meine Ehefrau 50 möchten wir auch weiter leben.  Und wir müssen aufwachen bevor zu spät wird’s. Diese Schreiben ist ein SCHREI und keine Satire wenn auch hin und her ein Grund zum lachen wäre. Wenn diese Schreiben übertrieben findet dann schmeiße es raus. Danke

Foto: Sonja Elser
von Sonja Elser | 21.02.2008 | 23:10 Uhr

Ich möchte mich nicht mit dem Gedanken vetraut machen müssen, die LINKE sei salonfähig,,,nein, nie nicht.

Bitte geh einmal die Liste der Mitglieder durch, die bereits von denen in Parlamenten sitzen....

Ich kann nur zu Ulli Maurer aus BW wirklich was sagen. Ich bin seit 16 Jahren in der Partei, unter Ulli Maurer als Landeschef und Fraktionsvorsitzender im Landtag....Er war noch nie in der linken Politik zu Hause......doch als er gegen Evelyn Gebhardt verlor und eben nicht Platz 1 auf der BaWü Liste zum Eropaparlament bekam, ging der Schlamasell erst los. Austritt über die Presse und nun im Bundestag über die Linke.....

Die, die aus der ehemaligen SED sind, nein da spar ich mir jetzt die Erinnerung, was eine demokratische Partei ausmachen sollte, und was gelebt wurde, aus.

Wir steuern im Moment auf eine planlose Zukunft unserer Oberen zu. Sie sind nicht mehr in der Lage Akzente zu setzten. Nein, sie selber entwickeln populistische Äusserungen zu jedem Thema, welches auch immer kommt.

Eine klare Ansage ist eine klare Ansage und Punkt.

Welche Wertediskussion ist es denn noch WERT, überhaupt geführt zu werden, wenn wir es nicht vorleben.

Die Wähler rennen nicht zu den Linken, weil die soooo toll sind, NEIN sie rennen dort hin, weil wir zum Teil CDU Teil II sind.

Verkaufen wir unser Image nur um an die Macht zu kommen....OK......Münte hat gesagt, Opposition ist Scheiße.... Hallo.....Macht um jeden Preis, auf Kosten der ältesten Mitgliederpartei D.
Nein, das darf nicht sein....

Foto: MARIAN KREINER
von MARIAN KREINER | 21.02.2008 | 23:17 Uhr

Sebastian, ich bin auf der Meinung das so lange der Wort Kampf nicht weg von der Wort Wahl genommen ist so lange bleibt der Gefühl das die Politiker eigentlich NUR an sich selbst denken und wir wissen das so etwas nicht die Wahrheit entspricht   . Wo ich sehe mit welche Ruhe und Schamlosigkeit das passiert komme zu dem Gedanken das unseren Wählern genießen diese politische Zirkus. Ich bin neugierig wie ein Tag in Bundestag oder auch hier in Wiesbaden so läuft. Diese Political Angel bei der Arbeit zu sehen und zu hören. Das die Europa ein Kessel geworden ist und der Kessel unter Druck ist bedeutet für unseren ,,Streit Henne´´ nur    bleib kühl Genosse und auch andere Aspekten die sowohl für Hessen schlecht sind aber auch für Deutschland und Europa. Was mich sehr stört ist die Gegenfrage die ich als Antwort von jeden Volksmitgliedern fast immer bekomme: Ach Marian(Seufzt, Schluchzt, Jammer, tiefen Stirnrunzeln) was können WIR schon machen(dagegen tun )? Beim denen die ich mir ein Antwort erlaube gebe ich mit weinerliche Stimme der Antwort:
deine Antwort sieht aus wie unsere führenden Politiker, Gewerkschafter, EU Volksvertreters und alle Anderen die in diese Fachrichtung gehören. Traurig von Außen aber volle Zufriedenheit drin den Die bekommen eure dicke Löhne und du kannst noch deine Essen und Trinken bezahlen. Sebastian ich weis ich habe viel ohne Punkt und Komma geschrieben und für vielen vielleicht nur in die Leere. Aber ich habe das deswegen geschrieben weil ich ANGST habe. Nicht für mich. Für die Kinder, ich habe auch Drei. Auch wenn ich schon 54 bin und meine Ehefrau 50 möchten wir auch weiter leben.  Und wir müssen aufwachen bevor zu spät wird’s. Diese Schreiben ist ein SCHREI und keine Satire wenn auch hin und her ein Grund zum lachen wäre. Wenn diese Schreiben übertrieben findet dann schmeiße es raus. Danke

Foto: Frank Kolb
von Frank Kolb | 22.02.2008 | 08:44 Uhr

Je lauter die SPD eine Berührung mit der Linkspartei ausschliesst - desto mehr Wähler werden die Linke wählen. Ich freue mich schon auf die Wahl im Saarland.

Kurt Beck wird dann erklären müssen warum eine NICHT-WÄHLBARE Partei über 15 Prozent bekam. Lach - und ich werde dann eine Flasche Sekt öffnen. Spätestens dann muss sich die SPD entscheiden - Regieren oder ab ins

Ich für meinen Teil bin stinkesauer. Es ist mir nicht möglich eine Partei zu wählen, deren Abgeordnete bei der Abstimmung zur Vorratsdatenspeicherung erst zustimmen, (Fraktionszwang) und dann anschliessend ein Papier veröffentlichen in dem sie sich entschuldigen und meinen das Verfassungsgericht würde schon alles klarmachen. Sorry, ein zurechnungsfähiger und erwachsener Mensch kann solche Sachen nicht mehr verstehen. Sind das Feiglinge oder sind die nur dumm?

Genosse Immanuel Kant
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?

Aufklärung ist der Ausgang des SPD-Mitglieds aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung des SPD-Vorstands, Spiegel, Focus und BILD zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung von Oben zu bedienen.

Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Gravatar von Susanne
von Susanne | 22.02.2008 | 09:03 Uhr

Danke Frank! Das entspricht in ungefähr dem, was den Großteil der Gedanken von Wählern betrifft. Fatal nur, dass diese Oberen meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und der Grundgedanke des Wählers nur noch als "Protest" gesehen wird. Dem ist mitnichten so! Die Menschen bekommen ganz genau mit was politisches Kalkül heute bedeutet und dem entsprechend wird gewählt.

Auch stimme ich der Aussage zu das die SPD sich zum Handlanger der CDU gemacht hatte. Da heraus zu kommen wird mitunter schwer, aber durch prinzipiellen Ausschluss eigener Programme (die bei den LINKEN zu hauf zu finden sind) ist eher eine Milchmädchenrechnung. Wer so rechnet, hat mit Stimmverlusten zu rechnen und das ist widerum "berechtigte" Kritik des Bürgers und "kein" Protest!

Gravatar von Susanne
von Susanne | 22.02.2008 | 09:17 Uhr

Nachtrag:
Wenn der kritische Wähler zum Protestwähler degradiert wird, darf man davon ausgehen, dass dieser bei den nächsten Wahlen dann "Protest" wählt. Dies ist nur logisch; ich selbst würde mich auch nicht beschimpfen lassen um dann dem Schimpfenden Rosinen in den Hintern zu schieben. Fie Parteien sind auf die Wähler angewiesen - nicht anders herum ;)

Foto: Frank Kolb
von Frank Kolb | 22.02.2008 | 14:14 Uhr

Zitat von W. Lieb, einem SPD Mann:

So haben es die Union und die FDP gerne: die SPD kann auf Jahre hinaus keinen Regierungschef mehr stellen, und ihre schönen Wahlprogramme sind politisch blockiert. Überall dort, wo es in den Parlamenten künftig fünf Parteien gibt, kann kein Herausforderer der SPD mehr gegen einen Kandidaten der CDU antreten, denn er könnte ja von einer „linken“ Parlamentsmehrheit gewählt werden. Wie beim Mindestlohn im Bundestag müssen in Zukunft die SPD-Fraktionen gegen ihre eigenen, politischen Vorschläge stimmen, wenn sie in den Parlamenten zur Abstimmung gestellt würden, denn es könnte ja sonst sein, dass solche Konzepte mit den Stimmen der Linken eine parlamentarische Mehrheit bekämen. Die SPD macht sich handlungsunfähig und stellt sich selbst ins politische Schachmatt - und die Schröderianer wollen das sogar so.

Gravatar von Manuel
von Manuel | 24.02.2008 | 21:38 Uhr

Tja, die Glaubwürdigkeit. Ypsilanti und Beck haben tatsächlich gesagt, man werde nie und nimmer undsoweiter. Und das war von Anfang an extrem ärgerlich, gerade die abschätzigen Aussagen von Kurt Beck. Schon vor der Wahl hätte man darauf wetten können, dass sie so ausgeht, wie sie ausgegangen ist. Wollten Beck und Ypsilanti das nicht wahrhaben? Haben sie gehofft, dass es schon nicht passieren wird?
  Ohne diese merkwürdigen Schwüre wäre das Leben für die SPD jetzt einfacher. Selbst wenn sie am Ende dann doch keine Stimmen von der Linkspartei haben will. Hoffentlich hat man sich nun ein für alle Mal gemerkt, dass man nicht Politik macht, indem man verspricht, mit dem oder jenem auf keinen Fall zu reden. Hat Andrea nicht wenigstens irgendwo versprochen, auf  keinen Fall Roland Koch zu wählen? Also, ich weiß nicht, wessen Glaubwürdigkeit dessen Verbleib im Amt fördern würde....