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Kai aus der Kiste

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von Hagen Frey

Über dieses Blog

Ich will hier Material zusammenzutragen, um mehr Licht in die Situation der Thüringer SPD zu bringen. Diskussionen bitte in der Gruppe/Blog "SPD Thüringen". Kommentare sind erwünscht, sie sollten aber nicht über den Sinn dieses Blogs gehen und keine Diskussion über Fundamentaleres beinhalten.

Foto: Hagen Frey
von Hagen Frey | 23.02.2008 | 11:25 Uhr

Schicksalsfrage für Thüringer SPD

Diese Überschrift fand ich auf der Titelseite der Thüringischen Landeszeitung, als ich sie heute morgen um 7:15 Uhr nach dem Brötchenholen vom Bäcker Rüger aus dem Briefkasten holte. Um weiter ist zu lesen:

Am Sonntag entscheidet sich das Schicksal der Thüringer SPD: Mit klaren Worten warnt SPD-Urgestein Gerd Schuchardt vor einem Sieg von Richard Dewes bei der Urwahl. "Es darf nicht sein, dass sich die Thüringer SPD als Steigbügelhalter für einen PDS-Ministerpräsidenten anbietet."

"Ein prägender Tag" schreibt Gerlinde Sommer in ihrem Kommentar auf Seite 2 und stellt fest:

Es geht um viel mehr im Kern um einen Richtungsstreit, den diese kleine Partei wohl besser auf andere Weise und vor allem nicht als polarisierende Personalfrage ausgetragen hätte. Mit der Urwahl ist ja eben gerade nicht Schluss der Debatte.

Die Seite 5 - "Thema des Tages" - hat folgende Überschriften:

Sonntag der Entscheidung: Hamburg erhält eine neue Bürgerschaft - Thüringer SPD geht zur Urwahl.

Eine Handgranate mit Zeitzünder - Schuchardt warnt vor Dewes und sieht Partei in Gefahr

"Nur mit uns machbar" - Bodo Ramelow sorgt sich um verlorene Reformchancen

Die Bataillone gehen in Stellung - Drohkulissen: Ablösung des Landesgeschäftsführers - Vorgezogene Neuwahl

95 Wahllokale haben geöffnet - Ortvereine zuständig - Mehr als 4500 fälschungssichere Stimmzettel gedruckt

In der Lokalausgabe Jena ist unter der Überschrift Sehr deutlich soll es sein von Thomas Stridde zu lesen:

Sofort nach dieser Ur-Wahl komme "es darauf an, die Gräben zuzuschütten". Sie (Kreisvorsitzende Sabine Hemberger) wisse sich nicht allein in der Forderung, im nächsten Schritt eine Neuwahl des SPD-Landesvorstandes über die Bühne zu bringen.

Sabine Hemberger sagte, sie habe sich in den letzten Tagen mit vielen Genossen von der Basis auch anderer Kreisverbände ausgetauscht. "Die meisten sind reichlich entsetzt, womit sich die Thüringer SPD beschäftigt - statt die ganze Kraft auf den politischen Gegner zu richten."