Tobi's Blog - Ansichten, Kommentare, Lesenswertes

von Tobias Braun
Über dieses Blog
Hier möchte ich außerhalb der Foren polit. und wirtschaftl. Ereignisse kommentieren - aus meiner sehr facettenreichen Sicht. ;-)
Hin und wieder werden noch einige persönliche Erlebnisse und Erwähnenswertes mit Bezug zu Polit. od. Wirtsch. eingestreut.
Kommentare sind natürlich erwünscht!
Das Eiserne Kreuz - zu Unrecht verpönt
Die Bundeswehrler wollen jetzt einen neuen Orden für ihre Soldaten einführen: Einen, für den man auch tatsächlich außergewöhnliche Taten vollbringen muss, und den man nicht einfach nach einer gewissen Dienstzeit o.ä. bekommt. Finde ich gut. Tut auch keinem weh. Außerdem ist es z.B. in den USA (z.B. Purple Heart für Verwundete) oder in Frankreich (Croix de Guerre, das ähnlich aussieht wie das Eiserne Kreuz) schon lange üblich, solche Orden zu verleihen.
Jetzt kommt aber die Frage: Wie soll er aussehen? Soll das "Eiserne Kreuz" wieder eingeführt werden?
Nein, es sei "geschichtlich zu vorbelastet". Toll. Nur weil der Adolf es etwas umgemodelt hat, ist das Kreuz an sich gleich etwas Verwerfliches? Dann dürften wir auch keine VW-Käfer mehr fahren, weil der KdF-Wagen ein Nazi-Projekt war. Und schon gar nicht auf Autobahnen.
Ein Zitat aus der Wikipedia:
"Das Eiserne Kreuz (EK) ist eine deutsche Kriegsauszeichnung, die erstmals vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. am 10. März 1813 gestiftet wurde. Die Stiftungen von 1813, 1870 und 1914 schlossen sowohl "Tapferkeit vor dem Feind" als auch Verdienste ohne Kampfeinsatz in die Verleihungsbestimmungen ein."
Friedrich war's also, AH hat's nur verfälscht.
"Das Eiserne Kreuz war der erste europäische Kriegsverdienstorden, der ohne Ansehen von Stand und Dienstgrad vergeben wurde, was zu seiner Popularität enorm beitrug. Vielleicht lässt sich der einzigartige Ruf des Ordens in seiner Zeit auch mit seiner betonten Schlichtheit und auffälligen Einmaligkeit unter den Kriegsorden erklären."
Somit müsste das Eiserne Kreuz eigentlich höchstes sozialistisches Ziel sein: Alle werden gleich geehrt.
Also: Heiße Luft um nichts. Soll das Eiserne Kreuz doch eingeführt werden, micht stört es nicht. Es ist doch sowieso schon auf allen Fahrzeugen der Bundeswehr.
Jetzt kommt aber die Frage: Wie soll er aussehen? Soll das "Eiserne Kreuz" wieder eingeführt werden?
Nein, es sei "geschichtlich zu vorbelastet". Toll. Nur weil der Adolf es etwas umgemodelt hat, ist das Kreuz an sich gleich etwas Verwerfliches? Dann dürften wir auch keine VW-Käfer mehr fahren, weil der KdF-Wagen ein Nazi-Projekt war. Und schon gar nicht auf Autobahnen.
Ein Zitat aus der Wikipedia:
"Das Eiserne Kreuz (EK) ist eine deutsche Kriegsauszeichnung, die erstmals vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. am 10. März 1813 gestiftet wurde. Die Stiftungen von 1813, 1870 und 1914 schlossen sowohl "Tapferkeit vor dem Feind" als auch Verdienste ohne Kampfeinsatz in die Verleihungsbestimmungen ein."
Friedrich war's also, AH hat's nur verfälscht.
"Das Eiserne Kreuz war der erste europäische Kriegsverdienstorden, der ohne Ansehen von Stand und Dienstgrad vergeben wurde, was zu seiner Popularität enorm beitrug. Vielleicht lässt sich der einzigartige Ruf des Ordens in seiner Zeit auch mit seiner betonten Schlichtheit und auffälligen Einmaligkeit unter den Kriegsorden erklären."
Somit müsste das Eiserne Kreuz eigentlich höchstes sozialistisches Ziel sein: Alle werden gleich geehrt.
Also: Heiße Luft um nichts. Soll das Eiserne Kreuz doch eingeführt werden, micht stört es nicht. Es ist doch sowieso schon auf allen Fahrzeugen der Bundeswehr.
Kommentare (1)
Da kann ich mich voll und ganz anschließen. Vergangenheitsbewältigung darf nicht zu weit gehen.
Schade das hier noch kein totaler Bundeswehrgegner Alarm geschlagen hat. Mit solchen hätte man dann super diskutieren können, aber scheint wohl doch nicht so "politisch Brisant" zu sein.
Leif




