SPD e noi - Italienischer Wind weht in der SPD

Über dieses Blog
2005 haben Deutschland und Italien 50 Jahre Anwerbeabkommen gefeiert. Dieses Abkommen stellt den Startpunkt der heutigen Präsenz der ItalienerInnen in Deutschland dar. Von 1955 bis heute hat sich vieles geändert: Als Gastarbeiter angekommen, sind die ItalienerInnen heute ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft und haben einen wichtigen Beitrag zu ihrer wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung erbracht. Nicht mehr Emigranten, sondern Bürger, die zu einem gemeinsamen Horizont blicken: Europa.
In dieser Gruppe sollen italienische und italieninteressierte Genossinen und Genossen zusammentreffen, um über Italien, Deutschland und über die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse beider Länder zu diskutieren und sich auszutauschen.
Berlusconi zerreißt Wahlprogramm seines Rivalen Veltroni
Der italienische Oppositionsführer Silvio Berlusconi hat vor den Kameras der Medien das Wahlprogramm seines Konkurenten Walter Veltroni zerrissen. "Das Programm der Linken ist nichts weiteres als Papiermüll", sagte der Kandidat der Rechts-Koalition für das Amt des Ministerpräsidenten auf der ersten Wahlversammlung seines Bündnisses in Mailand. Er nahm das Zwölf-Punkte-Programm von Veltronis Demokratischer Partei und fing zunächst an, es zu zerreißen, während er seine Anhänger dazu aufrief, keine Zeit mit dem Studium der Wahlaussagen ihres politischen Gegners zu verschwenden.
Veltroni weigerte sich, auf die Provokationen näher einzugehen. "Die Programme des politischen Gegners zu zerreissen ist eine traurige Sache. Schlimmer noch ist es, die eigenen zu zerreissen weil man sie nach der Wahl einfach vergisst."
Kommentare (2)
Ist doch mal eine richtige "Auseinandersetzung" mit dem Programm des politischen Gegners ... *g*
Diese Aktion passt wieder mal zum Cavaliere - sukzessive den politischen Gegner diffamieren, anklagen, schlechtreden, lächerlich machen. Bereits gesehen haben wir das schon zur Genüge gegen Richter und Staatsanwälte, usw. Von Respekt gegenüber dem pol. Gegner oder gar Organen des Rechtsstaates fehlt da meist jede Spur.


