meineSPD.net - Vernetz Dich in der SPD Community: Modulbezeichnung

zur SPD-Community
 

Life, Socialdemocracy and everything - Aktuell: Landtagswahl in Bayern, Parteikurs, Hessen

Foto: Sebastian Finsel
 
von Sebastian Finsel

Über dieses Blog

Hier geht es um Sozialdemokratie, das Leben im Allgemeinen und all die Dinge die sonst noch so passieren. Natürlich immer mit einem (kritischen) Blick nicht nur auf die SPD. Welche Themen mich am meisten interessieren könnt ihr ja beim Lesen herausfinden

Foto: Sebastian Finsel
von Sebastian Finsel | 07.12.2007 | 14:38 Uhr

Wer die menschliche Gesellschaft will... (zur Quote)

"Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden", so heißt es im Parteiprogramm. Eigentlich war es ja klar, das einige meiner Geschlechtsgenossen das gleich wieder als Provokation, bzw. als Diskriminierung von Männern begreifen würden.

So wundert mich auch die immer wieder aufflammende Diskussion über die Frauenquote bei den Jusos (und die Geschlechterquote der Partei) wenig. Ärgern allerdings, das tut sie mich.

Viele Strukturen, auch in der SPD, sind heute nach wie vor von Männern geprägt. Es herrscht eine männliche Redekultur, und in so manchem Ortsverein hat sich noch nicht kommuniziert, das Frauen durchaus mehr können, als Kaffee und Kuchen für den Ortsvereinsnachmittag zu kochen bzw. zu backen. Und so lange dies so ist, ist die Quote ein nötiges Mittel, diese Strukturen aufzubrechen.

Emanzipation ist keine Sache der Frauen allein, es ist auch die Sache der Männer. Dabei gilt es, sich von allen Zerrbildern von "vorgegebener Rollenverteilung" zu emanzipieren. Als Juso gehöre ich nicht umsonst eben einem sozialistischen _und_ feministischem Verband an.

Wenn diejenigen, die immer wieder über die Quote meckern und diskutieren stattdessen die dafür verwendete Zeit nutzen würden, etwas zur Beseitigung der Zustände, welche die Quote nötig machen, zu tun - dann würde sie vielleicht sogar schneller nicht mehr nötig sein...

Kommentare (0)