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Kurt Beck und sein Schmusekurs mit Lafontain und Gysi

Foto: Christiane Hagen
 
von Christiane Hagen

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Auch hier habe ich mir Gedanken über den Schmusekurs mit der Partei "Die Linke" gemacht.

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 14.03.2008 | 04:33 Uhr

Fragen über Fragen

Oskar Lafontain hat bestimmt nicht eine neue Partei gegründet , um später eine Partnerschaft mit seinen Gegnern einzugehen?

Darf man den Kommunisten vertrauen?

Das sind für mich die wichtigsten Fragen, auf die ich immer noch keine Antwort bekommen habe.

Kommentare (31)

Foto:
von | 14.03.2008 | 09:37 Uhr

Hallo,

Du solltest schon mal ein bisschen deutlicher werden und beschreiben was Du damit aus-sagen möchtest.

Grüße von der Saar (einstmals Oskarland)

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 14.03.2008 | 10:44 Uhr

Ich will zum Ausdruck bringen, dass Die Linke bestimmt nicht gegründet wurde, um später mit der SPD zu "schmusen" und das wir uns lieber vor denen in Acht nehmen sollten (siehe Beschluss aus Berlin)

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von | 14.03.2008 | 11:21 Uhr

Ich seh´das alles recht locker..da wo die Schnittmengen groß genug wären (in den Ländern) könnte reale linke Politik mit ROT/ROT/Grün gestaltet werden..auf utopische finanz. Forderungen der LINKEN kann die SPD natürlich nicht eingehen.....
Wenn sich die SPD oben beschriebenem dauerhaft verweigern würde profitieren davon nur CDU (ich glaube manchmal Kochs schallendes Lachen bis ins Saarland zu hören :-(  ), FDP, RECHTE weiter nix...

Selbst die Grünen werden wahrscheinlich in Hamburg mit deren einstmaligem  Erzfeind CDU gemeinsame Sache machen......das muß doch auch mal zu denken geben !!!

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 14.03.2008 | 11:37 Uhr

In den Medien,denen ich eigentlich nichts glaube, was Politik angeht, prügelt die CDU doch immer auf Die Linke ein wenn die nur den Mund aufmachen.

Jeder Bürger denkt dann logischerweise:
Aha, die CDU will nicht mit der Die Linke!

Foto: Pascal Korz
von Pascal Korz | 14.03.2008 | 13:21 Uhr

Ein "Schmusekurs" gegenüber der Konkurrenz wird uns nicht weiterbringen. Wir müssen die Partei inhaltlich stellen - ich sage auch deshalb "stellen", weil ja gar nicht klar ist, wie die PDSler die Probleme Deutschlands lösen wollen.

Wir haben dagegen ein modernes Programm. Wir haben bereits Erfolge erzielt, selbst aus der Großen Koalition heraus (Senkung der Arbeitslosigkeit über die Maße eines normalen Aufschwungs hinaus, Senkung der Neuverschuldung, immerhin schon mal ein Post-Mindestlohn, etc.).

Wo immer die PDS laut ihr NEIN herausposaunt, müssen wir sie fragen: "Wie sieht eure Antwort aus, und wie finanziert ihr sie?"


Koalitionen werden sich vielleicht in manchen Ländern nicht mehr vermeiden lassen - aber das entbindet uns nicht der inhaltlichen Auseinandersetzung!

Foto: Wenzel Svobota
von Wenzel Svobota | 14.03.2008 | 13:23 Uhr

Beck's "Schmusekurs" is richtig!
Tagesspiegel (und alle anderen sicher auch):

Ex-PDS-Vize Marquardt tritt in die SPD ein

Sie war lange Zeit das jugendliche Aushängeschild der PDS. Jetzt will Angela Marquardt in der SPD die Parteilinke stärken. Als Überläuferin sieht sie sich nicht.

....
Zur Begründung führte sie an, die SED-Nachfolger seien zu beliebig und trügen ihre inhaltlichen Auseinandersetzungen nicht aus.

SPD-Chef Kurt Beck habe sie bei einem persönlichen Gespräch im November 2007 gefragt, ob sie SPD-Mitglied werden wolle, sagte Marquardt der "Sächsischen Zeitung". Eine mögliche Rückkehr zu den Linken habe für sie "nie eine Rolle gespielt". Dort habe sie zwar noch etliche Freunde. "Andererseits gibt es in der Linkspartei nationalistische und fremdenfeindliche Töne sowie soziale und friedenspolitische Forderungen, die nicht der Realität entsprechen. " Außerdem dürfe "niemand für sich beanspruchen, die linke Wahrheit zu haben und mit billigem Populismus auf Stimmenfang gehen".
--Ende Zitat-- Punkt

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 14.03.2008 | 14:11 Uhr

Pascal, so sehe ich das auch.

@ Wenzel: Bitte unterlasse es hier irgendeinen Schwachsinn aus den Medien zu verbreiten!

Ich bin gegen Menschen, die uns über die Medien, schlecht machen und durch den Dreck ziehen allergisch.

Bestes Beispiel dafür war der große Bild am Sonntag -Bericht über Herr Ypsilanti ( Andreas Ex-Mann). dazu wo anders  mehr.

Foto: Wenzel Svobota
von Wenzel Svobota | 14.03.2008 | 18:22 Uhr

@  Christiane

???????????
Willst du nich oder kannst du nich verstehen? Oder findest du grundsätzlich alles falsch, was in Zeitungen steht???
Dann hast du ein Problem mit dir und deiner Partei. In den Zeitungen stehen normalerweise (bis auf blöde Ausnahme) Sachen ,die die Menschen (unsere Wähler) interessieren. Und wenn du hier schon "große" Wahlkampfstrategien diskutierst, sollstest du vom Wähler, der uns Wählen soll, denken und nich, wer mit wem und mit wem nich...

cyaaopitw

Foto: Pascal Korz
von Pascal Korz | 14.03.2008 | 18:36 Uhr

So sehr ich mich für jeden freue, der in diesen Zeiten der SPD beitritt - Marquardt kehrt der PDS ja nicht wegen eines Kurswechsels der SPD den Rücken, sondern hat schon länger ein Problem mit der anderen Partei.

Foto: Winfried Heinzel
von Winfried Heinzel | 14.03.2008 | 22:10 Uhr

Hallo zusammen,
Liegt es nicht an der Agenda-Politik der SPD selbst, dass die Linke – jedenfalls im Westen – „gegen die SPD gebildet“ werden konnte. Über Jahre hat eine sozialdemokratisch geführte oder mitgeprägte Bundesregierung – geradezu eine Lust an Zumutungen zur Schau getragen, ohne den Menschen nachvollziehbar zu erklären, welchen Nutzen diese für sie und ihre Kin­der haben sollten. Sie haben nur beim Blick auf ihren Geldbeutel erfahren, dass eine große Mehrheit bis in die Mitte der Gesellschaft hinein Opfer abverlangt wurden, während es der Wählerklientel der Konservativen und Liberalen Jahr für Jahr besser ging und die Vermögenden sich immer schamloser bedienen konnten und dabei noch von der Politik hofiert und unterstützt wurden. Die SPD hat eine politische Leerstelle zurück gelassen, in die früher oder später eine politische Kraft eindringen musste. Solange sie nicht begreift, dass – wie alle Umfragen beweisen – die Menschen soziale und solidarische Sicherheit wollen, dass soziale Sicherheit nach wie vor einen hohen Wert in der Gesellschaft hat, werden der SPD auch künftig ein Teil der Wählerinnen und Wähler (und Mitglieder) zur Linken davon laufen, die wenigstens auf diese Werte hinweist – egal ob ihre Forderungen erfüllbar sind und egal ob diese Partei ein geschlossenes Programm hat. Der SPD ist in jüngerer Vergangenheit schon einmal ein Flügel abgebro­chen: als sie viel zu lange das wachsende Umweltbewusstsein ignoriert und die Chancen eines Miteinanders von Ökonomie und Ökologie für dummes Zeug gehalten hat. Als sie nach dem Entstehen und Erstarken der Grünen auf den Zug aufspringen wollte, war es zu spät – zumindest, um die Grünen wieder aus der Parteienlandschaft zu verdrängen.

In Hamburg hat die SPD zwar um 3,6 Prozent auf mäßige 34,1 Prozent zugelegt und ist auf ihr zweitschlechtestes Ergebnis gekommen. In Niedersachsen ging der Niedergang weiter: die SPD hat ihr schlechtestes Wahlergebnis aus dem Jahr 2003 nochmals um 3,1 % unterboten und kam nur noch auf 30,3 % Prozent der Stimmen. In Hessen hat die als glaubwürdiger und sympathischer eingeschätzte Andrea Ypsilanti die SPD mit 36,7 % im „sozialdemokratischen Kernland“ (Koch) um 7,8 % von ihrem schlechtesten auf ihr zweitschlechtestes Ergebnis wieder etwas hochgezogen. Die Schönrednerei der Wahlergebnisse geht wie unter Schröder und Müntefering bei den vorausgegangen rund ein Dutzend Wahlniederlagen also munter weiter. Keine Analyse, warum die Ergebnisse mies bleiben, offenbar auch kein Grund zur Korrektur des eingeschlagenen politischen Kurses, keine Konsequenz daraus, dass gerade eine Kritikerin der Agenda am meisten Stimmen zurückgeholt hat. Und gerade die erfolgreichste Wahlkämpferin hat nun die SPD-Rechte an die Wand laufen lassen, besser gesagt gegen die Wand geschleudert.

Gruß
Winfried Heinzel
www.heinzelweb.com

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 15.03.2008 | 00:46 Uhr

@Wenzel:
Ich habe kein Problem mit meiner Partei sondern sehe ein großes Problem durch die Medien, die über das Maß der Privatsphäre und des Datenschutzes hinaus schießen.

@ Alle:
Wenn unserer Chef, Kurt Beck, unbedingt mit Linkspartei zusammenarbeiten will, kommt mir der Gedanke, das er vor der Die Linke Angst hat, obwohl jeder vernünftige Bürger weiß, das die nur Parolen auf Lager haben und sonst nichts.

Foto: Guido Wenzel
von Guido Wenzel | 15.03.2008 | 18:40 Uhr

"Jeder vernünftige Bürger"? Wer soll das bitte sein? Wenn eine Partei zehn Prozent  der Stimmen bekommen kann, dann sind ihre Parolen vielleicht trotzdem leer, aber immerhin sehr wirkungsvoll. Die Linke bzw. ihre Wirkung zu unterschätzen, wird uns nicht weiterbringen!

Kurt Beck hat die Linke als politischen Gegner bezeichnet und genau das ist die Linke auch. Ich sehe einfach diesen "Schmusekurs" nicht! Wenn die Fraktion der Linken in einem Landtag aus vernünftigen Leuten besteht, dann kann man auch mit ihnen zusammenarbeiten. Die SPD arbeitet mit allen im Bundestag vertretenen Parteien zusammen, bzw. hat es getan. Trotzdem würde niemand vom Schmusekurs mit der CDU oder der FDP sprechen. (Auch wenn man da vielleicht mal genauer hinschauen sollte.)

@Wenzel: Poste ruhig weiter! Immerhin ist der Artikel etwas, über das man diskutieren kann und dafür ist diese Seite ja auch da!

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 15.03.2008 | 23:35 Uhr

Habe ich etwas gegen anderer  Menschen ihrer Meinung gesagt?
Nein, ich wollte nur zum Ausdruck brngen was ich von den Medien, die über das Maß hinaus schießen, halte!

Foto: Reinhold Nawratil
von Reinhold Nawratil | 16.03.2008 | 03:47 Uhr

Liebe Christiane,
In der langen der Geschichte der SPD hat es immer wieder Abspaltungen und Wiedervereinigungen gegeben. Vielfach waren falsche Annahmen über Realität und Wirkungen ein Grund unsere Partei zu verlassen. Waren private Gründe (z.B. Demütigungen) ausschlagebend, dann ist die Trennung in den meisten Fällen unüberbrückbar.
Die Medien haben zu allen Zeiten in erster Linie ihren Anzeigenkunden genützt, nicht der Information und/oder der Wahrheit/Realität.
Sollte der eingeschlagene Kurs zum Erfolg führen, dürften wir einige Genossen bald wiedersehen.
Findet ein ehrgeiziges Mitglied in der Partei kein Rückhalt und/oder auch keinen Sitz im Parlament und keine Stimme, so wendet es sich ab und einer anderen Partei zu.
Dieses ist in der Politik genauso üblich, wie das Vergessen der Ziele von vor der Wahl, wenn die Wahl gewesen ist. Deswegen sage in der Politik fast niemals nie.
msg
Reinhold

Foto: Reinhold Nawratil
von Reinhold Nawratil | 16.03.2008 | 03:59 Uhr

Kann man Kommunisten trauen?
Dieses ist nicht die Frage nach der Gesinnung, sondern die Frage, wie hält das Individuum es mit der Wahrheit? wann verliere ich mein Gesicht?
Es ist nicht die Frage Kommunist oder Christdemokrat?
Es ist am besten, man traut nur sich selbst.
Die enttäuschesten Bürger der DDR waren die Kommunisten in der DDR, sie hatten feststellen müssen, daß sie aus Selbstsucht von ihren eigen Leuten verraten wurden (Margot Honnecker und Co. waren die Verräter).
Es waren übrigens Sozialdemokraten (u.a. Lappas von der NGG), die in Westdeutschland die Gemeinwirtschaft ruinierten und zu Grabe trugen.
msg
Reinhold

Foto: Jürgen Jakubeit
von Jürgen Jakubeit | 16.03.2008 | 12:36 Uhr

Würde die SPD heute in der Opposition sein, gäbe es keine Die Linke. Wenn man das eigene Profil um des Regierens willen bis zur Austauschbarkeit verwässert, muss man sich nicht wundern, wenn man keine Zustimmung mehr erhält. Wahlerfolge erzielt man, indem man seine Politik vertritt, ohne wenn und aber. Vor und nach der Wahl.
Und da nach der Wahl vor der Wahl ist, darf die Kommunikation über die Ziele der Partei nicht abbrechen oder zu Gunsten einer möglichen Zusammenarbeit mit irgendwem verändert werden. Ich kenne keine Partei, die ein gleich breites Spektrum politischer Richtungen aufweist.
Die SPD braucht keine Partner um auch breite Zustimmung zu finden.
Sie braucht eine effektive Kommunikation. 5 Jahre nach Einführung von Hartz IV ist die SPD immer noch in der Defensive, weil sie weder den Wählern noch den Nichtwählern mit den richtigen Argumenten die Notwendigkeit eines solchen Programms nahegebracht hat. Das macht ja sogar der politische Gegner besser. Nur hat dieser auch eine andere Klientel zu versorgen. Die SPD müsse sich fest in der Mitte verankern, sagt der Ex-Kanzler. Was er nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass die Diskussion dabei nicht um Rechts,Links oder Mitte zu führen ist, sondern um Oben Unten oder Mitte. Die Mittelschicht schrumpft, Oben und Unten wachsen. Damit ist das soziale Ziel eindeutig. Wie verhindern wir, dass die Mitte weiter schrumpft, wie nehmen wir der Mitte die Angst, morgen zu den Unteren zu gehören und wie wird es möglich, wenigstens einige Prozent der Unteren wieder zur Mitte zu bringen? Natürlich ist es leichter Fragen zu stellen, als diese zu beantworten. Wer aber klar kommuniziert, dass er an diesem Ziel arbeitet, gerät weniger in die Kritik.

Foto: Pascal Korz
von Pascal Korz | 16.03.2008 | 13:01 Uhr

Natürlich wurde bei der Durchsetzung der Reformen, vor allem innerhalb der Partei, zu wenig erklärt und diskutiert - das wurde einfach gemacht, und erst hinterher hat man mit teuren Werbekampagnen der Bundesregierung begonnen, näher zu erklären.

Eine andere Frage ist natürlich, ob wir z.B. 2003 noch die Zeit hatten, lähmende Paradigmenwechsel als Regierungspartei einzuleiten.

Der Aufschwung hat uns noch einmal etwas Zeit verschafft, in der wir Ungerechtigkeiten ausbügeln müssen (die es ja gibt, nur würde ich ausgerechnet die ursprüngliche Bezugsdauer für Ältere beim ALG-I gerade nicht als solche bezeichnen, sondern eher der Griff zu den Versicherungen, bevor man ALG-II bezieht ... anderes Thema) - aber in der wir auch die positiven Veränderungen endlich als solche begreifen.

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 17.03.2008 | 15:08 Uhr

Richtig erkannt: Würde man ehrliche und treue Sozialdemokraten/ innen ernst nehmen, gäbe es weder Die Linke noch die NPD!

Trotzdem bin ich dafür das wir uns wieder auf unser Partei besinnen und weiter gegen das Erstarken der Linkspartei, DKP und der NPD kämpfen, die Frust immer ausnutzen werden, um der SPD zu schaden.

Ich war im vergangenem Jahr auch schon so frustriert, das ich in Die Linke wechseln wollte, habe mich aber wieder aufgerafft und bin gerne wieder dabei.

Was mich an jeder Partei stört
Jeder, der sich für das Gute einsetzt und sich zusätzlich einbildet, er könne was bewegen, wird erst mal dumm angeschaut und schlimmstenfalls mundtot gemacht.

Gruß von eurer Christiane, die man doch nicht so ganz davon überzeugen kann das nur Die Linke oder nur die SPD wie ein Stern am Himmel leuchten kann

Gravatar von Gerd Lerche
von Gerd Lerche | 18.03.2008 | 16:23 Uhr

Nach dem ich (fast) alle Kommentare gelesen habe kommt mir eine Erkenntnis.
1. Die SPD muss begreifen lernen das die Linke in ihrem Hauptbestand eine reine Kommunistische Partei ist, und auf lange Sicht nicht Regierungsfähig im demokratischem Sinne ist.
2. Die SPD braucht einen starken ersten Mann (oder Frau) und nicht einen Kurt Beck der nur rumeiert.
Der Wähler wird es nicht verstehen das man auf Stimmenfang geht, in dem lauthals - und damals überzeugend- eine Ablehnung der Linken
propagiert wird und im Nachhinein mit Politischer Verantwortung erklärt wird das man dann ja doch.
Bei der Bundestagswahl wurde auch erklärt: mit uns kei ne Merkelsteuer
(gemeint war da die Mehrwertsteuererhöhung) und im Nachhinein geht man sogar noch darüber hinaus.
Liebe SPDler ein gradlinige Politik ist auf Dauer immer noch die Beste, nur wenn man immer Schnellschüsse will, muss man weiter so machen.
Gruß

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 19.03.2008 | 21:05 Uhr

KEINE MACHT FÜR KOMMUNISTEN!!

Die SPD hat der Die Linke zwar ihre Lücke (Austritt aus der NATO und "Raus aus Afghanistan") offengelegt, trotzdem halte ich diese Partei nicht für regierungsfähig.

Foto: Guido Wenzel
von Guido Wenzel | 20.03.2008 | 01:15 Uhr

Sitzen im Westen nicht haufenweise ehemalige SPD-Mitglieder in Die Linke? Würdet ihr die als Kommunisten bezeichnen?

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 20.03.2008 | 02:22 Uhr

Von ehemaligen SPD- Genossen/innen ist hier auch nie die Rede gewesen!

Hier mache ich Gysi für die Bauernfängerei verantwortlich.

Was haltet ihr von einer Partei, die heimlich DKP-Mitglieder in die Landesregierung einbindet und hinterher erschrocken zugibt man habe es nicht gewußt, das die DKP nach dem Erstarken der Linkspartei über die Medien in die Offensive startet und kommunistische Parolen trällert?

Gravatar von Gerd Lerche
von Gerd Lerche | 21.03.2008 | 11:40 Uhr

Ich bleibe dabei , Die Linke ist eine verkappte KPD.
Ihre Thesen sind so abenteuerlich wie früher nur die Kommunisten sie verbreitet haben.
Das schlimme daran ist: In der Theorie sind die Thesen super, nur in der Praxis, sprich mit Menschen, nicht durchführbar und dadurch reine Bauernfängerei.
Liebe SPDler werdet nicht die Steigbügelhalter für diese Rattenfänger,
grenzt euch ab, und erzählt nicht: in der Landespolitik ja, in der Bundespolitik nein, das glaube nur die D......,
Übrigens sollte der Parteivorsitzende wissen das über den Bundesrat auch die Länder Bundespolitik mitbestimmen.

So und damit frohe Ostern

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 21.03.2008 | 23:14 Uhr

Nicht aufregen Gerd!
Wer Die Linke aus Frust gewählt hat wird es nach den Landtagswahlen bestimmt nicht wieder machen, eben weil danach in Hannover jetzt ein DKP Mitglied im Landtag sitzt!

Der "Schmusekurs" mit der CDU muss aber auch bald ein Ende haben.
DENN: DAVON PROFITIERT NUR DIE LINKE

Gravatar von gerd
von gerd | 24.03.2008 | 09:53 Uhr

Hallo Christiane,
Dein Wort in Gottes Ohr,
aber ich halte es da lieber mit Albert Einstein.
Gruß

Foto: Christiane Hagen
von Christiane Hagen | 25.03.2008 | 05:36 Uhr

@Gerd:
Albert Einstein? Inwiefern?

Der hat doch nicht gesagt:

"Was nicht sein kann, das nicht sein darf!!
Oder soso ähnlich?

Gravatar von Gerd
von Gerd | 25.03.2008 | 13:29 Uhr

Einstein sagte:" Es gibt zwei Unentlichkeiten, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht sicher"
Und ich bin mir mit dem lernen auch nicht so sicher.
Gruß
Gerd.

Gravatar von Peter Weigelt
von Peter Weigelt | 08.04.2008 | 10:44 Uhr

Es ist schon "spassig" wenn Sozialisten vor Kommunisten warnen ;-)

Beide Bezeichnungen bedingen einander, denn sie entstammen der gleichen Idee. Wer als Sozialdemokrat an der "Verteufelung" des Begriffs Kommunisten mitarbeitet, der gräbt sich sein eigenes Grab.

Und die Linken im Westen sind Sozialdemokraten, die lediglich die Forderungen der Sozialdemokraten von 1998 noch vertreten. Darunter maximal 10 Prozent Ex PDS Wähler.

Wer heute als Sozialdemokrat gegen Lafo polemisiert, polemisiert letztlich nur gegen sich selbst - glaubwürdig ist das nicht. Und Gespensterdiskussionen über die 0,5 Prozent Partei DKP helfen höchstens der CDU.

Gravatar von Gerd Lerche
von Gerd Lerche | 15.04.2008 | 13:12 Uhr

Es ist überhaupt nicht spassig, wenn Sozialisten über Kommunisten schreiben und warnen.
Die jüngere Geschichte unseres Volkes hat es ja gezeigt, oder ist die Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED schon vergessen.
In diesem Staat, mit dieser Zwangspartei wurde alles nur fürs Volk getan, so sagte es zumindest die Propaganda der SED als Staatspartei.
Und was waren die "Errungenschaften" dieses Staates?
Totalbespitzelung, Ausreiseverbot, Mauerbau mit Schiesbefehl, und das alles ist spassig?
Wie kurz muss das Gedächtnis sein um soetwas zu behaupten?`
Wer hat denn in der DDR, dem Arbeiter und Bauernstaat die Privilegien gehabt? und in Saus und Braus gelebt? wer? dasVOlk dem man es vorgegaukelt hat bestimmt nicht, und den Nachfolgern dieser Verführer soll jetzt wieder Tür und Tor geöffnet werden?
Lafontain lebt nicht das was er predigt.
Also lasst die Finger vor solchen Verführern.

Gravatar von Peter Weigelt
von Peter Weigelt | 17.04.2008 | 13:05 Uhr

Sag mal Gerd,

was soll deine Aussage zu Lafontaine?

Was lebt der nicht? Willst du behaupten Hausbesitzer oder Millionäre könnten keine Sozialdemokraten sein. Denn das war und das ist Lafontaine - und er wird es auch bleiben.

Und deine Plattitüden zur DDR ohne eine Reflexion auf die politischen Gegebenheiten werden zwar in allen Medien verbreitet, sie sind deshalb jedoch immer noch nicht wahr.

Und wer bei den "DDR Bonzen" von großartigen Privilegien und besser gestellt sein schreibt, der ist in seiner Wahrnehmung wohl mehr als ein wenig gestört. Jeder "Bonze" hätte es wirtschaftlich leicht gehabt innerhalb kurzer Zeit wesentlich besser gestellt zu sein.

Aber diese ganze Diskussion ist unsinnig. Die Linke im Westen hat mit dem, was in der DDR passiert ist, unter den Bedingungen des kalten Krieges, aber auch rein gar nichts gemein.

In Zypern bereitet gerade ein frei gewählter Kommunist die Wiedervereinigung mit dem türkischen Teil vor.

Die Geschehnisse in der DDR haben mit Kommunismus nicht zu tun. Der Kommunismus ist eine logische Weiterentwicklung des Sozialismus. Und der Soziallismus ist eine Grundbedingung zur Weiterentwicklung des Kapitalismus. Natürlich nur dann, wenn es der Kapitalismus nicht schafft, diese Welt vorher zu vernichten. ;-)

Gravatar von Gerd Lerche
von Gerd Lerche | 02.05.2008 | 14:41 Uhr

Lieber Peter Weigelt,
Gott , oder wer sonst erhalte Dir Deinen Glauben.
Auf die Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD bis Du garnicht eingegangen.
Und warum gab es um Berlin Wantlitz eine Sperre für jeden Normalbürger der DDR? Weil die Herren über neue "Wohltaten fürs Volk nachdenken mussten? oder für was sonst?.
Wenn jemand in der DDR gelebt hat, wie ich z.B. und mit offenen Augen durch diesen Staat gegangen ist, der kann Deine Thesen nicht für voll nehmen.
Und Lafontaine hatte ,als Finanzminister, alle Chancen der Welt etwas zu verändern, und was macht er? ausreissen.
Trotzdem alles Gute und Gruß