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Hier geht es um Sozialdemokratie, das Leben im Allgemeinen und all die Dinge die sonst noch so passieren. Natürlich immer mit einem (kritischen) Blick nicht nur auf die SPD. Welche Themen mich am meisten interessieren könnt ihr ja beim Lesen herausfinden
Strahlende Kinder: Studie des BfS zum Krebsrisiko bei AKW
"Das Risiko für Kinder an Leukämie zu erkranken nimmt zu, je näher ihr Wohnort an einem Kernkraftwerk liegt."
Eine Studie mit diesem Ergebnis legt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vor. Gleichzeitig weist es aber darauf hin, daß "nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand" die Strahlenbelastung durch AKW für den beobachteten Anstieg bei Krebserkrankungen "zu niedrig sei".
Dazu möchte ich darauf hinweisen, das selbst ein dauerhaft nur leicht erhöhtes Strahlungsniveau durch das Inkorporieren Radioaktiver Partikel im Körper über längere Zeit durchaus zu höheren Belastungen (und damit Erkrankungen) führen kann.
Die vollständige Studie ist auf den Seiten des BfS verfügbar.
Mehr zum Thema: www.bfs.de/de/bfs/presse/aktuell_press/Studie_Kernkraftwerke.html
Kommentare (7)
Ich habe auch den Endruck, dass das nicht so unklar und unverständlich ist, wie unser Sigmar Gabriel und seine Experten das in der Öffentlichkeit darstellen.
Es ist doch seit langem bekannt, dass Alfa-, Beta-, und Gammastrahlen sehr unterschiedlich auf die Gesundheit wirken, nämlich dass die größte Gefahr von den Alfastrahlern ausgeht, die in den Körper gelangen.
Die natürliche Stahlenbelastung hat nur einen geringen Anteil von Alfastrahlen, die wirklich gefährlichen Stoffe haben nun mal eine kurze Halbwertzeit und kommen deshalb in der Natur so gut wie überhaupt nicht vor.
Bei der künstlichen Radioaktivität sieht das anders aus, das dürfte doch bekannt sein. Die gefährlichsten Stoffe sind Plutonium und die in der Natur so gut wie überhaupt nicht vorkommenden instabilen Isotope des Jods, des Strontiums und des Yttriums.
Hier wird vermutlich wieder Lobbyarbeit betrieben, aber nicht aus der Lobby, sonder aus dem Ministerium.
Mir ist da noch eine alternative Erklärung für die Ergebnisse eingefallen, vermutlich die einzige Alternative:
Man müsste unterstellen, das die Ärzte recht häufig Leukämie oder Krebs bei Kindern nicht erkennen oder nicht melden. Dann könnte man schließen, dass in der Umgebung der Atomanlagen die Ärzte einfach häufiger "daran denken", weil sie ja um die Anlagen in der Nähe wissen.
Wer so etwas unterstellt, sollte das offen sagen, und nicht von unerklärbaren Zusammenhängen faseln, dann hätten die Ärzte die Chance, den Gegenbeweis anzutreten, was ihnen meiner Meinung nach wohl gelingen würde.
@René: Mir scheint Leukämie von den Symptomen her keine Krankheit zu sein, die mensch leicht übersieht...
Stimme Dir zu
Aber ist das "Übersehen" nicht tatsächlich die einzige Alternative dazu, dass die künstliche Radioaktivität im Vergleich zur natürlichen Strahlung eben doch gefährlicher ist als bisher angenommen, vor allen im Bereich kleiner Strahlungsintensität? Mir fällt keine andere Alternative ein.
Ich habe schon vor 28 Jahren von Studien gehört, die die etablierten Rechenmodelle im Bereich kleiner Dosis in Frage stellten.
Vielleicht gibt es ja hier ein ähnliches Problem wie bei den Diesel-Partikeln; dort hat man herausgefunden, das nicht die Gesamtmasse der Partikel mit der Schädigung in Relation steht, sondern die Anzahl, relativ wenig abhängig von der Größe.
Damit sind dann viele sehr kleine Partikel gefährlicher als wenige große, auch wenn diese großen mehr Gesamtmasse haben.
Übertragen auf künstliche radioaktive Stoffe würde das bedeuten, dass man alle Rechenmodelle zum Vergleich von natürlicher und künstlicher Strahlung, die auf Massenvergleich beruhen, in die Tonne treten kann.
Bei den Diesel-Partikeln hat es übrigens etliche Jahre gedauert, bis die Erkenntnisse der Forschung gegen die Interessenvertreter der Industrie durchgesetzt werden konnten.
Ich persönlich glaube eher, dass es etwas mit der Akkumulation radioaktiver Partikel im Körper zu tun hat. Und die ist eben selbst bei nur geringfügig erhöhter Umgebungsstrahlung etwas höher als normal.
Aber ich überlasse diesen Punkt gerne Menschen, die sich mit den biologischen Auswirkungen von Radioaktivität besser auskennen.
Eine weitere Möglichkeit wäre der Placebo-Effekt.
Es ist durchaus denkbar, daß allein die kontinuierliche Angst vor einer Kranktheit diese sogar erzeugt bzw. begünstigt. Das ergibt sich aus der Funktionsweise von neurobiologischen Regelungssystemen.
Gruß
jede statistik lügt oder kann gelogen sein. frei nach winston churchill
es kommt ganz drauf an wie diese statistiken, die einen zusammenhang zwischen strahlenbelastung und anstieg der leukämieerkrankungen sehen, gemeint sind. und wer sie in auftrag gegeben hat und zu welchem zweck.
wenn das bfs zu dem schluss kommt das die strahlenbelastung zu niedrig ist, um sie für den anstieg der leukämieerkrankungen verantwortlich zu machen, kann diese doch auch nicht dafür verantwortlich sein.
krebs entsteht in
erster linie
durch eine gewebeveränderung.
auch bekannt unter dem namen chronische entzündung.
bakteriellen oder viralen ursprungs.
zweitens
erbliche predisposition
drittens
dnaveränderung bei zellteilung (mutation)
viertens
radioaktivität
in dieser reihenfolge für jeden einzelnen bürger dieses landes.
frieden
marcus a.


