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        <title>Denken ist eine Tugend....</title>
        <description>Ein politisches (Lay)out(ing)</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1116</link>
        <lastBuildDate>Fri, 05 Dec 2008 10:17:18 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Ann-Kathrin Biewener</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1116</link>
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            <title>Hört mal wer da quängelt</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1644</link>
            <description>Kaum ist man mal ein paar Tage außerhalb dieses komischen Landes und schon muss wieder alles drunter und drüber gehen.&lt;br&gt;Man hat ja so am frühen Morgen gegen 11 Uhr nach dem Frühstück wenig zu tun und so beschäftigt man sich mit dem geilen Plasmafernseher vor dem Bett. Österreichisches Fernsehen ist ja bekanntlicher weise irgendwie auch nur ein deutscher Ableger. Egal. Zumindest kam die berühmten Morgennews. Und was muss man da in der viel zu frühen Frühe sehen und hören. Parteiausschluss für Wolfgang Clement. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Bitte was???&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was für ein Quatsch soll denn das jetzt schon wieder sein.&lt;br&gt;Es ist nicht zu fassen. Wenn man nichts zu tun hat, weil man bald leider eh die Regierungsmehrheit verlieren wird, muss man nicht noch politischen Selbstmord begehen.&lt;br&gt;Gut, es beruhigt ein wenig, dass bisher nur die Landesschiedskommission ihr Urteil gefällt hat, aber es macht wirklich keine Hoffnung, wenn der eigene OV, UB und das eigene Bundesland politisch nicht hinter einem steht.&lt;br&gt;Ok, Clement ist sicherlich noch nie der netteste gewesen. Natürlich sind seine polemischen Artikel in Neon, Spiegel und Co nicht in Ordnung. Vielleicht ist es für einen Ex-Minister(Präsident) auch nicht ratsam, sich gegen eine eigene Spitzenkandidaten zu stellen.&lt;br&gt;Nur, ich verstehe das nicht. Jeder sollte seine Meinung üben können.&lt;br&gt;Klar ist das besonders schwierig, wenn dabei eine bedeutende (Ex-)Meinungsführende Persönlichkeit dies tut, aber muss man dann gleich einen öffentlichen Parteiausschluss anstreben?&lt;br&gt;Warum darf ein Helmut Schmidt laufend Kritik üben und ein Schröder seine Ideale verkaufen.&lt;br&gt;Diese „Altvorderen“ haben die Partei damals zur Regierung gemacht. Sie haben es geschafft.&lt;br&gt;Und die Konsorten von heute. Beck, Nahles und Co werden wohl noch ewig den Traum von der Regierung träumen bei diesen Ideen und abstrahierte Vorstellungen von der Wirklichkeit.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Na gut, also was machen wir da. Ganz klar. Jemanden raus schmeißen. Hätten wir mit dem Thierse auch schon längst machen sollen. Er nervt irgendwie auch ständig.  &lt;br&gt;Wer nicht stillsteht und pariert, der muss gehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jemand sollte diese Partei aufhalten. Sie ist suizid gefährdet. Vielleicht wäre Moderator al a Tiefensee im Bahnkonflikt das richtige. Lasst uns mal schauen, was da geht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich für meine Wenigkeit, hoffe auf eine wahrlich überlegte Entscheidung und bessere Begründung bei der Bundesschiedskomission.&lt;br&gt;Irgendjemand muss doch hier noch mal Vernunft zeigen.</description>
            <author>Ann-Kathrin Biewener</author>
            <pubDate>Fri, 01 Aug 2008 15:30:32 +0100</pubDate>
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            <title>Eien kritische Auseinandersetzungen mit der Demographie </title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/880</link>
            <description>Ich möchte ja hier bekanntlicher weise nicht herum meckern, würde meiner Karriere nicht gut tun ( die es nicht gibt, aber dat muss ja jetzt hier keiner wissen). Eins möchte ich jedoch wirklich los werden. Heute Ortsvereinsversammlung. Schöne Sache.&lt;br&gt;Wir haben viel diskutiert. Viel aktuelles, viel existenzielles.&lt;br&gt;Ich muss mich fragen, wie weit ist diese Partei schon gekommen.&lt;br&gt;In manchen Kommunen sind wir inzwischen so weit, dass die entsprechenden Oberbürgermeisterkandidaten ohne SPD-Logo antreten sollen.&lt;br&gt;Schäm dich, du bist in der SPD.&lt;br&gt;Ein Parteiloser also, der zufälligerweise als Hobby Fraktionsvorsitzender der SPD in der Stadt ist.&lt;br&gt;Zufälle soll es ja geben in Deutschland.&lt;br&gt;Aber mal ernsthaft. Wo sind wir denn jetzt hingekommen.&lt;br&gt;Sicherlich ist son Oberbürgermeister nichts parteipolitisches. Also nicht zwangsläufig, aber eine reine Personenwahl ist diese Veranstaltung sicherlich auch nicht.&lt;br&gt;Sagen wir es doch mal so wie es ist. 30% dieser Stadt kennen den Namen des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten, das heißt 30%, die diesen Mann kennen. Ungefähr 80% kennen dagegen die SPD und ihre Standpunkte. (Leider muss diese Zahl abzüglich des Proletariats der Stadt gesehen werden). So, stehen wir also vor der Wahl. Da sind ganz viele Kandidaten von den unterschiedlichen Parteien. Anzunehmen, dass sie ungefähr auch die Leitgedanken der Partei tragen.&lt;br&gt;Rein hypothetisch, hätt ich Landtagswahlen SPD gewählt, da denke ich mir doch jetzt, Mensch, die Partei fand ich schon immer super, dann wähle ich die doch jetzt auch. Aber heu, was fällt bei der Wahlpropaganda auf: Kein SPD-Schild.&lt;br&gt;Mensch Leute, wo sind wir denn angekommen, dass wir nicht mal mehr mit unserer Partei werben kann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nächste Geschichte. Ich möchte mich über keinen Bundespapi oder so aufregen, aber irgendwie hat  sich da jemand janz dolle unbeliebt bei der Partei gemacht. Richtig unser Vorsitzender. Nicht, dass ich gegen ihn was hätte. Man nimmt Notsituationen halt, aber peinlich ist, wenn man versucht irgendeine Linie zu fahren, aber keine eigene zu besitzen. Un-Stringent, was soll ich denn dann nun glauben. Darf ich nun mit den Linken oder darf ich nicht.&lt;br&gt;Klare Aussagen fehlen manchmal in dieser Partei. Ach was sag ich, in allen.&lt;br&gt;Blöde, dass es dann da solch braunes gesocks gibt, die nun mal einen genauen Plan vom Leben und für Deutschland haben. Wäre ich ein bisschen naiver und gutgläubiger und dazu vielleicht ein Langzeitarbeitsloser (ohne jetzt böse zu klingen, aber man weiß ja, was der Staat so alles „gute“ den sozial Schwachen dieser Gesellschaft tut) vielleicht würde ich dann auch dem schwachsinnigen Gerede verfallen. Da hätte wenigstens jemand Ziel und Linie.&lt;br&gt;Ich wünsche mir keine Umbrüche, das steht mir nicht zu zusagen, aber ich möchte doch noch stolz auf diese Partei sein wollen und dürfen.&lt;br&gt;Auf Oberbürgermeisterwahlplakate der SPD gehören SPD-Logo. First one&lt;br&gt;Das nächste, stringente Haltungen sind manchmal im Leben was wirklich Gutes.&lt;br&gt;Drittens, Wahlversprechen sollten eingehalten werden und revidieren ist was ganz schlechtes.&lt;br&gt;Und noch was, liebe Parteien dieses Landes denkt auch mal in anderen Schematas, Schema F ist leider nicht mehr drinne.&lt;br&gt;Viel Spaß beim Mehrheiten scheffeln. </description>
            <author>Ann-Kathrin Biewener</author>
            <pubDate>Mon, 10 Mar 2008 21:11:19 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Anleitung sich ein politisches Profil zu zulegen</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/765</link>
            <description>Man nehme eine x-beliebige wohl gemerkt demokratische Meinung, kopiert sie bis zur Unerkennbarkeit und vertritt sie dann.&lt;br&gt;Es muss nicht gegeben sein, dass man sie wirklich mit Herzblut vertritt. Darum geht’s hier nicht. &lt;br&gt;Wenn man einer politischen Gruppierung beitreten möchte, sollte man entweder seine Meinung dessen Leitbild dieser Gruppierung anpassen oder man geht einfach. Gesetz dem Fall ich wäre bei der SPD, so sollte ich nicht zwangsläufig für die Abschaffung des Sozialstaates sein. Wie gesagt, Gesetz dem Fall. Es gilt ein Gesetz, was man bei der Suche des politischen Profils unbedingt beachten sollte. Man darf nie, aber wirklich nie versuchen sich selbst eine Meinung zu basteln. Es besteht akute Lebensgefahr bei diesem Versuch. „Wir“ „Bild(en)“ uns halt die Meinung. Gott segne gibt es dafür politisch richtige oder auch neudeutsch gesprochen „korrekte“ (mit akzentuierter Betonung) Blätter und Medien die uns ausreichend bilden. Übernehmen wir doch einfach mal theoretisch die Meinung einer bekannten Tageszeitung, die da behauptet, alle Ärzte koksen und saufen den ganzen Tag. Was würde theoretisch passierten:&lt;br&gt;Zunächst würde eine wirklich vollkommen unerwartete Meinungsbildung der deutschen Bevölkerung statt finde. Dann wäre es eine recht homogene Meinung, kann auch nur Vorteiler haben, so gibt es keinen Streit mehr in der Welt. Als letztes würde niemand mehr zum Arzt gehen, weil wir Angst hätten es würde gepfuscht werden. Ergo eingelieferte Patienten rennen mit Schürzen, sobald sie den Arzt erblicken, davon. Damit sterben 50% der Bevölkerung. Die Ärzte wären darüber entrüstet, würden streiken, die Zeitung verklagen, scheitern und den Beruf aufgeben. Eine Massenbewegung erscheint da in meinem Kopf. De facto hätte sich diese Tageszeitung dann selbst ausgeschaltet. Ohne Ärzte keine bösen Artikel mehr, damit auch Massenentlassungen bei den Redakteuren, keine „pluralistische“ Meinungsbildung mehr und im Endeffekt bräuchte man einen neuen Reißer, so wie „gefährlicher Pirannia (alias Henry der Goldfisch) biss liebevollen Halter die Hand ab“ (sprich benässte in Wirklichkeit die Krawatte des Redakteurs). Neue Medienkultur, neue Chance. Jeden Tag eine neue Meinung zum entdecken. </description>
            <author>Ann-Kathrin Biewener</author>
            <pubDate>Wed, 27 Feb 2008 17:56:04 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>An was man Glauben kann...</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/722</link>
            <description>„Jesus Christ. Der ist doch nicht blöd!“ So steht es geschrieben auf den T-Shirts junger Menschen, denen man nicht mal im Schlaf zutrauen würde, dass sie sich „christlich“ fühlen. Immer mehr junge Menschen bekennen sich, ich glaube an Gott, ich habe Jesus für mich gefunden, Gott hört mir zu. Was macht einen Atheisten zum Gläubigen? Erkenne ich Religionszugehörige an der Hautfarbe, riechen sie irgendwie penetranter nach Moos vom Friedhof oder sitzen sie den ganzen Tag auf den Boden und beten? Nein, Christen sind wie ich und du, der einzige unterschied, sie beten und glauben. In Gesprächen werden alltägliche Probleme, Missstände, Klagen, aber auch Danksagungen Gott geschildert und formuliert. Warum suchen immer mehr Jugendliche den Halt nach dem Göttlichen? Ganz einfach, die Welt um uns herum dreht und verändert sich ständig. Vor allem junge Menschen, die nach ihrem Ich suchen und das konstanten und den Halt brauchen, finden sich leichter zu Gottes Wegen. Christ sein bedeutet nicht zwangsläufig jeden Sonntag in die Kirche zu gehen, nicht zu allem Ja und Amen zu sagen und nicht unbedingt alles einhalten, was an Gesetzen vorgegeben wird von der Institution Kirche, viel mehr bedeutet es, sich Gott anzuvertrauen, einen unsichtbaren Gesprächspartner zu haben, der einem einfach nur zuhört und Antworten in Taten bereit hält. &lt;br&gt;Für einen Atheisten mag dies nun wahrlich schwierig zu verstehen sein, für den glaubenden bedeutet es viel, täglich Gottes Nähe um sich herum spüren zu können und zu wissen, da ist etwas überirdisches, was nicht aus meinem Freundeskreis oder Familienkreis stammt. Jemand, der mir einfach nur zuhört, für mich da ist, wenn man ihn braucht und einen beschützt, wenn alle Stricke zu reißen drohen. Viele Jugendliche finden sich in den Jungen Gemeinden wieder. Hier wird gesungen, gelacht, getanzt, gekocht und musiziert. Im Mittelpunkt steht das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit und natürlich der Glaube. Wer sich noch nicht in der Religion selber wieder finden konnte, für den gibt es Zeitschriften, Bücher und viele viele Internetseiten, wo sich junge Menschen miteinander über Religionen austauschen können und sich gegenseitig Gefühle, Gedanken, Ängste, aber auch Existenzkritik von Gott schildern. Für interessierte gläubige Abenteurer gibt es auch spezielle Ferienfahrten in die unterschiedlichsten Teile der Welt, um Religionen haut nah zu erleben. Trau dich es auszuprobieren und vielleicht entdeckst du den Glauben für dich. Ein Kirchbesuch schadet nicht und entspannt. Der Blick in die Bibel hat noch niemanden umgebracht ;).Schau, was dich bewegt und wie du über Welt denkst, vielleicht kann der Glaube für dich ein alternativer Weg darstellen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ann-Kathrin Biewener (Selbstinterview mit einer Gläubigen)</description>
            <author>Ann-Kathrin Biewener</author>
            <pubDate>Sat, 23 Feb 2008 13:48:56 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Massenmedium</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/721</link>
            <description>Heute wurden bei einem Selbstmordattentat in der Stadt Kabul fünf Menschen umgebracht, darunter zwei Kinder und ein deut....&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Krieg im Nahen Osten tobt schon seit nun mehr als zwei Monaten. Nachrichten zu folge sind dabei schon drei tausend Menschen ums leben ge....&lt;br&gt;&lt;br&gt;Täglich solch Meldungen. Im Fernsehen sieht man die Bilder, sie sind voller Blut. Im Radio hört man das Geschrei der Menschen. Im Internet liest man den aktuellen Plan zur Offensive. Ob die Menschen gewarnt wurden? Das interessiert mich nur nebenrangig. Ich habe besseres zu tun. Muss meine Kriegsschiffe noch genauso in Position bringen, wie gezeigt wird. Rattatatam Rattatatam- das macht einen heiden Spaß. Und rauf auf die Zivilisten. Was kümmert es mich. Ich habe einen Plan und kurble ja auch irgendwie so meine eigene kleine Kriegswirtschaft an. Was der Fernseher zu bieten hat, interessiert mich schon lange nicht mehr. Ich hab hier meinen eigenen Krieg mit meine eigenen Toten und es macht Spaß. Das Blut auf den Opfern ist nichts anderes als Ketchup. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Gestern beim Großen Preis von Deutschland hat Michael Schumacher seinen Rückstand auf den ersten Platz auf 11 Punkte verringern können.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ah endlich mal was interessantes. Das was mich angeht. Ich muss meinen Kumpel anrufen. &lt;br&gt;Es gibt zu viele Tote auf der Welt. Sie beschäftigen mich inzwischen nicht mehr. Am Anfang hab ich noch ganz entsetzt in die toten Augen der Getöteten geschaut, aber nun ist es in der Flimmerkiste etwas ganz alltägliches und da schalte ich doch lieber auf Britt am Mittag, da weiß ich wenigstens was ich hab. Immer wieder was neues. Tote gibt es täglich, die sind nicht mehr so sehr interessant und die ganzen Kriege scheren mich nicht solange mir hier nichts passiert. Sie dienen ausschließlich nur noch dazu, um meine Kriegsmaschinerie in Stellung zu bringen. Ich will ja hautnah dabei sein. Was sagte grad das Radio. Eine Front rollt auf den Süden Libanons zu. Aufstellung Soldaten, jetzt wird wieder heiß geschossen. Und das Blut fließt nur so. Leider sind es nur Zinnsoldaten, aber das Blut hab ich schon gut hinbekommen und es sieht alles so realistisch aus. Eben wie im Fernsehen, so macht das Spaß, besser als jede Nachricht im Fernsehen.&lt;br&gt;</description>
            <author>Ann-Kathrin Biewener</author>
            <pubDate>Sat, 23 Feb 2008 13:46:16 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Warum eigentlich nicht die Linke??- Kritik und Ideen für weiter denkenden </title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/714</link>
            <description> Ja, wir koalieren mit Grünen, CDU und Co, aber sind davon abgeneigt mit dem wahrscheinlich am nächsten Stehenden auf Bundesebene zu koalieren. Liegt es noch an Lafontaine? Auch wir wenden uns vom Kapitalismus ab, auch wir sehen keinen Grund weiterhin die Liberale Wirtschaftsform anzustreben. Der Neoliberalismus stand für uns noch nie auf dem Tagesprogramm. So dumm es klingt, vielleicht haben die Meinungen recht. Die politische Linke. Eigentlich ein starker Verbund, der von der Wählerschaft unterstützt wird. Seit neusten schreiben sie sich Demokratie auch auf die Flagge, so wie wir, demokratischer Sozialismus. Solch Sätze kennen wir zumindest auch „einigend, demokratisch und sozial, ökologisch, feministisch und antipatriarchalisch, offen und pluralistisch, streitbar und tolerant, antirassistisch und antifaschistisch, eine konsequente Friedenspolitik verfolgend. Wir sind Teil der europäischen Linken, der sozialen und Friedensbewegungen.“ Sicherlich erkennt man auch die Ideologischen Strömungen, aber für wen gilt heutzutage noch das eigene Programm. Wer schreibt sich denn wirklich noch das auf die Flagge, was eigentlich das Parteiprogramm sagt. Selbst die NPD versucht schon sich im demokratischen Gefüge einzupassen. Ganz davon abgesehen, dass es peinlich ist, aber bei solch einer Partei, da muss man einfach nichts mehr sagen. Vielleicht doch aus der Geschichte lernen. Damals hätte man vielleicht verhindern können, damals, als man noch SPD und KPD hieß. So wurde man von Konservativen abgesägt, damals als man noch Schmidt hieß. &lt;br&gt;Man fragt sich, was wollen wir? Vertreten die eigentliche Meinung Demokratie und Gleichberechtigung anzustreben und in Wirklichkeit? Eigentlich machen wir manchmal nichts anderes, als Kapitalismus voran zu treiben. Ja, ich stelle in Frage. Vielleicht ist es doch nicht das Wahre. Zumindest wer verrät hier wen? Nun sicherlich sehe ich auch ein, dass die Linke einige nun sagen wir, abtrünnige Ideen hat. Jaja, so waren wir früher auch mal, als wir noch klein und marxistisch waren. Ach ja, lang lang ists her. Denn sicherlich wollen heutzutage nur sehr wenige Menschen noch ihr Eigentum missen bzw. eine Regelung in Genossenschaften anstreben, aber das lässt man wohl lieber im Raum stehen. Selbst Umweltpolitik steht jetzt auf dem Tagesprogramm, vielleicht sogar mit der einzigen Möglichkeit, die man hat, um aus dem ganzen Schlammassel raus zu kommen, aber ich sage ja schon immer, dass die Bahn gefälligst wieder verstaatlicht werden soll. Hey, und wenn man so will, die Hartz-Gesetze sind heutzutage von den eigenen Machern missbillig. Vielleicht denk ich jetzt mal über Rot-Rot-Grün nach. Zumindest wird diese Frage uns noch 2009 stark beschäftigen. Irgendwie sind wir auf dem Rückzieher Kurs. Die große Koalition tut uns nicht gut. Man bleibt überzeugter Schröder-Fan, auch wenn er eindeutig eher einen liberalen Kurs gefahren hat. Vielleicht also ein neuer Schritt. Neue Denkrichtung. Altes beseitigen und so wie ich schon immer predige, wir denken an das Ziel, die Sache, den Wunsch und nicht mehr an die Parteigrenzen und Wählerzahlen, aber das muss man wahrscheinlich erst mal kapieren. Ich kann auch mit den Linken oder der FDP reden, wenn wir es dann schaffen können, Sachen durchzusetzen. Ich will die Gleichberechtigung der Homo-Ehe. Auch Kinder für Homosexuelle. Wieso nicht. Mindestlohn ist eh die Debatte. Warum eigentlich nicht. Mal was anderes und eindeutig bleibe ich damit immer noch Sozialdemokratisch, nur vielleicht schon ein bisschen Weitdenkender. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>
            <author>Ann-Kathrin Biewener</author>
            <pubDate>Fri, 22 Feb 2008 17:38:50 +0100</pubDate>
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