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        <title>Wahl 2.0</title>
        <description>Soziale Netzwerkseiten haben Potential für den deutschen Wahlkampf. Wie können MeineSPD.de, StudiVZ, Facebook oder MySpace als Instrumente in den Wahlkampf eingebunden werden? Welche Rolle spielen Blogs &amp;nbsp;im Wahlkampf? Wie kann man YouTube-Videos effektiv einsetzen und cross-medial verbreiten ?</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1253</link>
        <lastBuildDate>Wed, 07 Jan 2009 21:26:03 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Ute Pannen</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1253</link>
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            <title>Merci McCain</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1029</link>
            <description>Pünktlich zu John McCains Frankreich Besuch lancierte die linke „Campaign for America’s Future“ am Wochenende ein Video im Internet . In trashiger Collage-Ästhetik untermalt von Akkordeonklängen eines Pariser Straßencafés präsentiert der Anti-Campagning-Spot John McCain vor dem Triumphbogen und am Fuße des Eiffelturms wandelnd. Eine Off-Stimme bedankt sich in französischer Sprache bei McCain für die zehntausendetausenden Arbeitsplätze, die durch seine Beihilfe nun an die französiche Firma Airbus gingen und nicht and den amerikanischen Konkurrenten Boing.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ursprünglich hatte die Air Force die Tankflugzeuge bei Boing leasen wollen, für teure 20 Milliarden Dollar. Jenen überteuerten Deal hatte McCain vor Jahren platzen lassen. Das habe, so erinnert McCain gerne in seinen Wahlkampfreden, dem US-Steuerzahler satte 6,2 Milliarden Dollar gespart. &lt;br&gt;Boing Lobbyisten werfen McCain nun vor, Mitarbeiter seiner Kampagne hätten für Airbus die Strippen gezogen. Nach Berichten der Süddeutschen Zeitung bestreitet McCain erbost irgendeine Form von Unterstützung für Airbus geleistet zu haben. &lt;br&gt;Das Ziel dieser Attacke ist eindeutig: McCains Image des Kriegshelden und Patrioten soll angekratzt werden. Mit über 30.00 Clicks auf You Tube hat das Video schon seine Spuren in der Öffentlichkeit hinterlassen.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Wed, 26 Mar 2008 08:40:30 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>MoveOn: Grassroots-Videos für Obama</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/953</link>
            <description>MoveOn.org, die größte amerikanische Graswurzel-Bewegung schreibt jetzt einen Video-Wetbewerb für Barack Obama aus. MoveOn.org fordert Filmemacher - ganz gleich ob absolute Amateure oder vollkommene Profis – auf, ein „30 Sekunden für Obama“-Video zu produzieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mit Hilfe der Graswurzel-Bewegung hat Barack Obama bereits die Stimmen der meisten Deligierten erhalten. Aber das Rennen ist noch nicht vorbei und MoveOn.org hat sich vorgenommen Barack Obama über die Zielgerade zu ziehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;MoveOn.orgs Geschäftsführer, Eli Pariser, berichtet in einem Video auf der MoveOn-Webseite von ihrem ersten Wettbewerb „30 Sekunden Bush“ aus dem Jahr 2004. Von den damals 2 Millionen Internet-Aktivisten produzierten 1.512 ein Anti-Bush-Video. Das war das erste Mal, dass Menschen aus dem wirklichen Leben politische Werbe-Videos gedreht haben. Unter den Ergebnissen waren unglaublich kreative Leistungen, die MoveOn landesweit im Fernsehen ausgestrahlt hat.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Diesmal heißt es „30 Sekunden für Obama“ und die Frist zum einreichen des Videos ist der 1. April:&lt;br&gt;„Wir zählen auf Dein fantastisches Video, das in den nächsten drei Wochen bei uns eingeht“, lautet der Apell. Dann werden MoveOn-Mitglieder, Top Künstler, Netroots-Experten und professionelle Filmemacher die Sieger auswählen. Zu der Jury gehören unter anderen Stars wie der Schauspieler Matt Damon und der Sänger Moby. Das beste Video wird auch diesmal landesweit im US-Fernsehen ausgestrahlt und der Sieger erhält eine Videoausrüstung im Wert von 20.000$.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Mon, 17 Mar 2008 10:01:15 +0100</pubDate>
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            <title>Web 2.0-Wähler </title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/906</link>
            <description>Wenn es um soziale Netzwerke geht, ist Fred Stutzman, Autor auf dem Webblog TechPresident Muttersprachler. Facebook, You Tube, Twitter – diese Dienstleistungen sind tief in seinen Alltag integriert. Er stellte in dieser Woche die Bedeutung von Web 2.0 für den amerikanischen Wahlkampf vor. Dabei betont er, dass soziale Medien nie die alleinigen Kampagnenintrumente sind, aber die Stoßkraft und Eigendynamik einer Bewegung unterstützen. Barack Obmas Momentum bietet das beste Beispiel, wie soiale Netzwerke Wähler aktivieren können: online und offline. Sie spendeten, sendeten E-Mails, SMS und You Tube Videos, doch allem voran generierten sie Aufmerksamkeit und Interesse.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In diesem US-Wahkampf interagieren eine beträchtliche Zahl von Wählern auf sozialen Netzwerken mit ihren Kandidaten. Millionen schauten You Tube Videos an, tausende pflegen facebook-Freundschaften mit Kandidaten. Diese Wähler tragen massiv zur Verbreitung von Informationen rund um die Kandidaten bei und manche von ihnen nehmen wichtige Funktionen ein. Wer sind also diese Web 2.0-Wähler? Offensichtlich gibt es verschiedene Typen: &lt;br&gt;&lt;br&gt;1.	Der Schaufenster-Typus&lt;br&gt;Nach Angaben des Pew Research Centers haben fast 70 Millionen Amerikaner ein Profil auf Sozialen-Netzwerkseiten und viele Millionen haben sich You Tube Videos angesehen. Der Schaufenster-Typus repräsentiert die große Mehrheit der Web 2.0-Wähler. Sie nehmen aus der Distanz am Geschehen auf den sozialen Netzwerken teil: Sie Schauen Videos an, beobachten Freunde wie diese in sozialen Netzwerke politische Positionen einnehmen, aber sie nutzen sie nicht selbst zur politischenMeinungsäußerung. Das Pew Forschungsinstitut geht davon aus, dass fast ein Viertel der Amerikaner einen Teil ihrer politischen Informationen aus dem Internet zieht. Man kann sich also vorstellen wie verbreitet der Schaufenster–Typus ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;2.	Die Zehen-Eintunker&lt;br&gt;Die Zehen Eintunker gehen einen Schritt weiter als die Schaufester-Typen, sie kommunizieren ihre Interessen aktiv in sozialen Netzwerken. Sie unterstützen Kandidaten auf Facebook oder nutzen traditionelle Möglichkeiten wie E-mails, um im Sinne von viralem Marketing eine politische Botschaft zu verbreiten. Die Gruppe der Zeh-Eintunker ist kleiner und jünger als die der Schaufenster-Typen. Nach Angaben von Pew pflegen 3% der Amerikaner eine „Freundschaft“ mit einem Kandidaten innerhalb eines sozialen Netzwerkes. &lt;br&gt;&lt;br&gt;3.	Der Kommunikator&lt;br&gt;Der Kommunikator ist in etwa die Person, die man als Web 2.0-Muttersprachler bezeichnen würde. Sie benutzen Blogs, Foren oder soziale Netzwerke, um ihre politische Information zu streuen. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass sie selber Blogger sind, aber sie nutzen sie gelegentlich um Botschaften zu versenden. Laut der Blogads 2008 Erhebung haben 17% der Leser politscher Blogs ihren eigenen Blog. Die Kommunikatoren sind wichtige Produzenten von Inhalten in sozialen Netzwerken.&lt;br&gt;&lt;br&gt;4.	Experte&lt;br&gt;Zu den Experten auf dem Gebiet des sozialen Netzwerkens gehören zum Beispiel die 14.000 Amerikaner, die Barack Obama auf Twitter begleiten. Außerdem posten sie Videos auf You Tube und richten ihre facebook-Profile vollkommen auf die Verbreitung ihres Kandidaten aus. Manche Experten haben „Freundschaften“ zu John Edwards auf 14 verschiedenen sozialen Netzwerken eingerichtet. Sie sind diejenigen, die beim Anstoßen einer viralen Kampagne eine wichtige Rolle spielen. Sie kommunizieren mit anderen Multiplikatoren und dienen als Testlauf für neue Initiativen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es sind interessante Parallelen zwischen diesen Gruppen zu beobachten. Sowohl Schaufenster-Typen als auch  Experten neigen dazu im Internet zu spenden. Beide besuchen die Kandidaten-Webseiten und abbonieren Newsletter. Der Unterschied liegt nicht im Konsumieren von Nachrichten, sondern im selber produzieren. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Soziale Netzwerke sind also zu einem wichtigen Instrument des US-Wahlkampfes geworden, weil jeder der etwas zu sagen hat, das auch tun kann. Die Zahl der Schaufenster-Typen überwiegt natürlich über allen anderen, aber mit der Zeit entwickeln sich immer mehr Wähler zu Web 2.0-Muttersprachlern. Es ist eine Langzeitentwicklung, aber eine vielversprechende - auch für Deutschland.&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 20:59:43 +0100</pubDate>
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