<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="FeedCreator 1.7.2-ppt (info@mypapit.net)" -->
<rss version="2.0">
    <channel>
        <title>Wahl 2.0 - Gruppe</title>
        <description>Soziale Netzwerkseiten haben Potential für den deutschen Wahlkampf. Wie können MeineSPD.de, StudiVZ, Facebook oder MySpace als Instrumente in den Wahlkampf eingebunden werden? Welche Rolle spielen Blogs &amp;nbsp;im Wahlkampf? Wie kann man YouTube-Videos effektiv einsetzen und cross-medial verbreiten ?</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1277</link>
        <lastBuildDate>Sat, 30 Aug 2008 01:30:37 +0100</lastBuildDate>
        <generator>FeedCreator 1.7.2-ppt (info@mypapit.net)</generator>
        <image>
            <url>http://www.meinespd.net/media/images/user/portrait/16424/cropped/32.png</url>
            <title>Foto: Ute Pannen</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1277</link>
        </image>
        <item>
            <title>McCain entdeckt YouTube</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1573</link>
            <description>Die McCain Girls haben die YouTube Charts bereits seit Monaten erobert, seit einigen Tagen entdeckt auch John McCains Kampagne den Reiz des Video-Kanals.&lt;br&gt;Das Straight Talk Express-Video stellt einen der Tour-Busse vor mit denen John McCain wie eine Rock-Band durchs Land zieht und zu seinen Wahlkampfveranstaltungen reist. &lt;br&gt;Einem kurzen Small-Talk mit dem Busfahrer, der schon zur „Familie“ gehört, folgt eine Besichtigung des Innenlebens. Küche, WC, Duschkabine ... es geht zu wie beim Campingurlaub, wenn John McCain sich auf den Weg macht, um mit den Menschen zu sprechen. Als weiteres intimes Detail wird Einblick unter die Motorhaube gewährt: 550 PS hat die Kampagne.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Idee ist einfach und gut. Ein sportlicher Mitarbeiter im frisch gebügelten Hemd präsentiert den polierten nicht minder sportlich wirkenden Straight Talk Express. Ohne großen technischen Aufwand wird eine persönliche Ebene aufgebaut und mit exklusiven Bildern eine neue Nähe zu John McCain  hergestellt. Interessant ist auch, dass der nicht mehr ganz junge und athletische Kandidat selbst gar nicht in Erscheinung tritt. Sein Image wird über seine Mitarbeiter und die Volksnähe seines Gefährts generiert. Sicher bietet dieses Modell des Wahlkampf-Videos auch Anregung für deutsche Parteien, deren Wahlkampf-Budgets nicht unbedingt ein professionelles Video-Team umfasst.&lt;br&gt;&lt;br&gt;von Ute Pannen&lt;br&gt;PS: Ihr findet das Video auf...&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Mon, 14 Jul 2008 14:57:45 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Rassismus oder Reflexion?</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1432</link>
            <description>Mit einer umstrittenen Headline löste die als linksalternativ bekannte „tageszeitung“ (taz) große Diskussion nicht nur auf ihrem eigenen Blog &lt;br&gt;aus. Bei vielen in Deutschland lebenden Amerikanern wird die Schlagzeile als extrem rassistisch wahrgenommen, während die taz-Redaktion der Ansicht ist, sie wollte nur zum Nachdenken anregen. &lt;br&gt;Die Überschrift spielt auf den Roman &quot;Onkel Toms Hütte&quot; von Harriet Beecher Stowe an. Stowe schrieb das Buch 1852 als Roman gegen die Sklaverei. Doch gilt, wie auch Spiegel-Online berichtet,&lt;br&gt;das Buch als vorurteilsbeladen und umstritten. Inzwischen ist der Begriff &quot;Onkel Tom&quot; eine Beleidigung für Schwarze, da er mit unterwürfigen Afroamerikanern assoziiert wird.&lt;br&gt;Diese Diskussion über die pejorative Bedeutung des Begriffs scheint an den Deutschen ein Stück weit vorbegegangen zu sein. Gibt es doch in Berlin noch ein Stadtviertel und eine U-Bahn Station in Richtung Wannsee, die nach dem auch hierzulande populären Buch benannt worden sind. So mag sich bei dieser Headline mancher Berliner gefragt haben, ob Obama nach Schwanenwerder ziehen möchte.&lt;br&gt;In diesem Fall sollte die kulturelle Differenz zwischen Amerika und Deutschland in der Wahrnehmung des Buches mitbedacht werden. Sie spielt eine Rolle, auch wenn grundsätzlich in jedem Witz ein ernster Kern steckt, der mehr über den verrrät, der ihn erzählt, als über das Thema selbst. Die taz, die sich gerne selbst als linksintellektuelles Blatt gibt, ignoriert in diesem Fall, die transatlantische Weiterentwicklung des Begriffs anstatt darüber zu informieren. Aber immerhin hat sie uns damit eine neue Debatte beschert. Hier  ein paar Ausschnitte daraus:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;‘’&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Mon, 28 Jul 2008 21:16:39 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Empfehle DIE ZEIT: Die Partei bin ich</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1278</link>
            <description>VON BRIGITTE FEHRLE | © DIE ZEIT, 01.05.2008 Nr. 19&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auf den Fluren des Reichstags, dort, wo die Abgeordneten der Linkspartei sitzen, kursiert ein Witz über Oskar Lafontaine: Trifft ein linker Abgeordneter einen anderen und fragt: »Wieso bist du nicht im Saarland, Wahlkampf machen für Oskar?« Sagt der andere: »Ich will ja nicht, dass der noch mächtiger wird!« Darauf der erste: »Quatsch, erst machen wir ihn im Saarland zum Ministerpräsidenten, und dann schlagen wir die Kosovo-Lösung vor.« – »Kosovo?« – »Na ja, die Unabhängigkeit!«&lt;br&gt;&lt;br&gt;In der Linkspartei tut sich Erstaunliches: Es regt sich offener Widerspruch gegen den übermächtigen Vorsitzenden. Gleichzeitig probt die Kommunistische Plattform für ihre Rückkehr an die Parteispitze. Und Deutschland bekommt gerade erst zu spüren, wie weit der Einfluss Oskar Lafontaines das Land schon umkrempelt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;»Die Erfolge der Linken verändern bereits erkennbar die Diskussionen der anderen Parteien.« Das könnte Lafontaine selbst behaupten. Ermittelt aber hat es Renate Köcher, Meinungsforscherin am konservativen Allensbach-Institut. Köcher fand heraus, dass 55 Prozent der Deutschen nicht nur glauben, dass die Linke stark ist, sie erwarten auch, dass sie noch stärker wird.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lafontaines Vorstellungen von sozialer Umverteilung von oben nach unten sind in Deutschland populär wie nie. Sie haben sich als Angstszenario bis in die Köpfe der Spitzenpolitiker hineingefressen. Panik spricht aus Koalitionsbeschlüssen wie der außerplanmäßigen Rentenerhöhung. Panik vor einem Wahlkampf, den Lafontaine gegen die »altersrassistische Politik« der Volksparteien führen könnte. Ein Blick auf Regierungsbeschlüsse zeigt schon heute verblüffende Analogien zu Forderungen der Linken. Längeres Arbeitslosengeld, höheres Wohngeld, Begrenzung der Privatisierung. Es scheint, als habe Lafontaine mit am Kabinettstisch gesessen. Doch für Lafontaine ist der Einfluss auf die Regierung nur eine Art Kollateralnutzen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wenn Oskar Lafontaine seine Macht mehrt, hat er stets zwei Parteien im Blick: die Linke, die er ausbauen will, und die SPD, die er schrumpfen lassen möchte. Die Stärkung der einen bedeutet die Schwächung der anderen. Es ist eine beidseitige Verstrickung, unlösbar, zerstörerisch. Bis zum Parteitag der Linken sind es noch wenige Wochen, bis zur Bundestagswahl keine 18 Monate mehr. Was will Deutschlands begnadetster Populist bis dahin erreichen – und was danach? Was will er mit seiner neuen Partei anstellen und was mit seiner alten?&lt;br&gt;&lt;br&gt;»Mit Lafontaine nie wieder« sagen fast alle Sozialdemokraten beim Gedanken an mögliche rot-rote Kooperationen. »Lafontaine arbeitet sich an der SPD ab«, sagt einer seiner neuen politischen Freunde. Lafontaine war Willy Brandts Lieblingsenkel, er war ihr bester Wahlkämpfer, er hat sie mit an die Regierung gebracht. Aber eben auch: Er hat die SPD verraten, verlassen, sie ins Herz getroffen. An diesem Trauma leidet die Partei – mindestens so sehr wie ihr Ex-Vorsitzender im Exil.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2008/19/Lafontaine-Linke&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.zeit.de/2008/19/Lafontaine-Linke&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Mon, 12 May 2008 13:47:34 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Was passiert eigentlich auf Facebook?</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1276</link>
            <description>Heute wurde ich von einem Freund eingeladen Mitglied seiner Facebook http://www.facebook.com -Gruppe zu werden und stellte fest, dass die Namen dieser Gruppen immer länger werden. Seit heute bin ich also Mitglied der Gruppe „ Americans Against a third Bush Term – A McCain Presidency“, die nun 41 Unterstützer hat.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Selbstdefinition der Gruppe beginnt mit dadaistisch anmutenden Wortspielen wie „... against a John Bush, George McCain ... John McCain presidency.“ Dann geht sie in populistische Klagen über die Benzinpreise über und endet mit dem ironischen Satz „Yeah John, we’re right where we wanna be.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wer sich zu dieser Gruppe hingezogen fühlt, hat verschiedene Möglichkeiten sich zu engagieren. Zum einen gibt es den Link, der dazu auffordert weitere Freude in die Gruppe einzuladen, zum anderen den View Discussion Bord-Link. Er bietet die Chance sich selbst mit Kommentaren einzubringen und ähnlich wie auf Blogs Diskussionen anzustoßen. Die Americans Against a third Bush Term  - A McCain Presidency-Gruppe hat bisher zwei Diskussionsbeiträge.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Andere Beiträge können nur von dem Gruppen-Administrator gepostet werden. Die Rubrik Recent News beispielsweise informiert über John Mc Cains Politik, die Bushs Steuerkürzungen für Reiche fortsetzen will, den Krieg im Irak weiterführen möchte und vieles mehr. Außerdem bezeugen Fotos die innige Freundschaft zwischen Bush und McCain, während die Applikation Video bislang ungenutzt beibt. Allerdings findet sich unter der Kategorie Postet Items ein Video mit peinlichen Momenten Mc Cains und unter anderen findet man dort einen satirischen Artikel&lt;br&gt;zu John Mc Cains Haltung zur Homoehe.&lt;br&gt;Facebook bietet also beste Möglichkeiten Anti-Campaigning zu betreiben und viral zu verbreiten. Schauen wir uns doch einmal an, welche politischen Gruppen derzeit bei Studi-VZ in Deutschland entstehen. Da wäre die Gruppe Angela Merkel Bundeskanzlerin der Herzen – wir lieben Dich  (2 Mitglieder) oder Anti-Gruppen wie Wenn Kurt Beck Kanzler, wird wandere ich aus!  Niemand polarisiert jedoch so sehr wie Claudia Roth, um die sich ein Fanclub (183 Mitglieder) und die Gruppe Ich hasse Claudia Roth (448 Mitglieder) ranken. Außerdem häufen sich zu ihrer Person Geschmacklosigkeiten wie Gott hasst Claudia Roth (4 Mitglieder), Burkapflicht für Claudia Roth (38 Mitglieder) und Ich bremse nicht für Claudia Roth (69 Mitlgieder). Die Gruppe Ich war mit Guido Westerwelle in der Sauna (7 Mitglieder) zeigt, dass sich nicht alle Studi-VZ-Gruppen in die normativen Kategorien von Pro und Contra, von Campaigning und und Anti-Campaigning einordnen lassen. Zur Wahlkampfkommunikation eignet sich Studi-VZ ohnehin nur sehr eingeschränkt. Es gibt weder ein Discussion Bord, noch Recent News, Videos oder Postet Items. Bei der Entscheidung zu einer Gruppenmitgliedschaft auf Studi-VZ handelt sich demnach eher um das Abgeben eines Statements. Die einzigen aktiven Partizipationsmöglichkeiten bestehen in dem Einladen weiterer Gruppenmitglieder und dem Melden von Gruppen, die möglicherweise die Gefühle oder Moralvorstellungen der Teilnehmer verletzen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;PS: Um die Gruppen in Facebook oder Studi-VZ zu sehen oder ihnen beizutreten, muss man sich vorher in den Netzwerken registrieren.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Mon, 12 May 2008 11:03:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Netzwerke sind die Revolution</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1205</link>
            <description>Am Freitag hielt der Techpresident-Blogger Micha L. Sifry zum Ausklang der Politics Web 2.0-Konferenz in London einen Vortrag über die Rolle von Web 2.0 im US-Wahlkampf: Die Netzwerke sind die Revolution, lautet sein Credo, dass sich an einer simplen Frage festmachen lässt. Was ist mächtiger, eine E-Mail-Liste mit 1 Million Adressen versand von Bill Clinton oder ein Netzwerk von 1000 Bloggern?&lt;br&gt;Anhand von drei Punkten zeigte Micha L. Sifry in welche Richtung die Zukunft weist: Message, Basis-Mobilisation und Fundraising&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Message können die Wähler zu Hause durchaus besser vermitteln, als die Kampagnen-Zentrale. Allein die YouTube–Videos Vote Different  (5Mio Zuschauer), Yes We Can&lt;br&gt;(14 Millionen Zuschauer) und Hillary and the Band (400.000 Zuschauer) haben enorme Aufmerksamkeit erreicht. Phil de Vellis der Produzent des Vote Different-Videos sagte einmal in der Huffington Post, dass er das Video konzipiert hat, um zu zeigen, wie ein einzelner Bürger den Wahlkampf beeinflussen kann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Mobilisation von Freiwilligen geht von den Grassroots-Netzwerken selbst aus. So hat Joe Antony mit MySpace for Obama www.techpresident.personaldemocracy.com/node/301 die Massen aufgerufen. Farouk olu Aregbe aktivierte Million Strong for Obama bei Facebook. Websites wie www.Meetup.com und www.eventful.com halfen tausende Menschen vor Ort zu mobilisieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nicht zuletzt spiegelt sich die Grassroots-Aktivität und das Netzwerken auch in der Fundraising-Struktur Barack Obamas wider. Er spricht nicht die großen Geldgeber an, sondern den “kleinen Mann”, dessen 20$ Spenden im Gegensatz zu Großspenden auch mehrfach eingehen dürfen. Auch die Grassroots-Organisation Move On www.moveon.org unterstütze Obama, indem sie ihr Netzwerk zum Fundraising aktivierte.&lt;br&gt;Die Lektion lautet also: Netzwerke sind einflussreicher, als E-Maillisten.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2008 22:45:44 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Die soziale Dimension der Politik</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1130</link>
            <description>Nach einer Studie des PEW-Meinungsforschungsinstitut nimmt der Gebrauch sozialer Netzwerke und Videos im US-Wahlkampf stark zu.Die Untersuchung zeigt, dass sich unter den jungen Amerikanern ein neues Medienverhalten verzeichnen lässt. Nachrichten werden nicht mehr in erster Linie aus Tageszeitungen oder Nachrichtensendungen im Fernsehen entnommen, sondern aus E-Mails von Freunden. Damit werden die Jugendlichen nicht nur zu Konsumenten von Nachrichten, sondern auch zu Sendern. &lt;br&gt;In der New York Times wird die 25 jährige Lauren Wolfe zitiert, die als „president of College Democrats of America“ aktiv ist: „Oft lese ich eine interessante Meldung im Internet und sende die URL an zehn Freunde.“ Sie fügt hinzu, dass sie lieber einen Artikel liest, der sie in einer E-Mail eines Freundes erreicht, als den Artikel selbst in der Zeitung zu suchen.&lt;br&gt;Somit wächst die Bedeutung sozialer Netzwerke wie Facebook &lt;br&gt;und sozialer Medien wie YouTube von reinen Unterhaltungsformaten zu Nachrichtenmedien. Dieses Phänomen lässt sich auch in den Kampagnen der Kandidaten beobachten. Allen voran nutzt Barack Obama die Möglichkeiten des wachsenden Interesses an Web 2.0.:&lt;br&gt;Als Barack Obama im Januar auf die letzte „State of the Union“-Rede &lt;br&gt;von George W. Bush mit einem fünfminütigen Video-Kommentar reagierte, erreichte diese Rede wenig Aufmerksamkeit von Zeitungen und Fernsehen. Aber das Video war vielmehr für das Internet geschaffen und schnell auf YouTube veröffentlicht, wo es auf der Liste der populärsten Videos erschien und auf Googles Liste der meist gebloggten Themen. Es wurde über 1,3 Millionen Mal angeschaut und von mehr als 500 blogs verlinkt. Außerdem zirkulierte es weit reichend in sozialen Netzwerken wie Facebook. Zwei Drittel der unter 30-jährigen amerikanischen Web-Nutzer, geben an Soziale Netzwerke zu nutzen, während unter 20% der älteren sich dort registrieren.&lt;br&gt;My Space und Facebook dienen auch als Bindeglied zu den Kandidaten. Die Nase vorn hat in diesem Rennen, um die Wählergunst eindeutig Barack Obama mit zirka 1 Million „Freunden“ auf den beiden Webseiten. Hillary Clinton, seine Rivalin innerhalb des demokratischen Lagers, folgt mit kaum 330.000 „Freunden“ und der Republikaner John McCain verzeichnet dort über 140.000 Anhänger.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nach Angaben des PEW Instituts haben vier von zehn jungen Wählern Kandidaten-Reden, Interviews und Spots im Internet angesehen. Sie bezeichnen die Online-Diskussionen und Videos als relevante Quelle für Wahlkampinformationen. So war in den Tagen nach Barack Obamas „Speach on Race der Link zu dem Video und dem Text, das meistversandte Thema auf Facebook.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Thu, 10 Apr 2008 21:37:36 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Merci McCain</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1028</link>
            <description>Pünktlich zu John McCains Frankreich Besuch lancierte die linke „Campaign for America’s Future“ am Wochenende ein Video im Internet . In trashiger Collage-Ästhetik untermalt von Akkordeonklängen eines Pariser Straßencafés präsentiert der Anti-Campagning-Spot John McCain vor dem Triumphbogen und am Fuße des Eiffelturms wandelnd. Eine Off-Stimme bedankt sich in französischer Sprache bei McCain für die zehntausendetausenden Arbeitsplätze, die durch seine Beihilfe nun an die französiche Firma Airbus gingen und nicht and den amerikanischen Konkurrenten Boing.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ursprünglich hatte die Air Force die Tankflugzeuge bei Boing leasen wollen, für teure 20 Milliarden Dollar. Jenen überteuerten Deal hatte McCain vor Jahren platzen lassen. Das habe, so erinnert McCain gerne in seinen Wahlkampfreden, dem US-Steuerzahler satte 6,2 Milliarden Dollar gespart. &lt;br&gt;Boing Lobbyisten werfen McCain nun vor, Mitarbeiter seiner Kampagne hätten für Airbus die Strippen gezogen. Nach Berichten der Süddeutschen Zeitung bestreitet McCain erbost irgendeine Form von Unterstützung für Airbus geleistet zu haben. &lt;br&gt;Das Ziel dieser Attacke ist eindeutig: McCains Image des Kriegshelden und Patrioten soll angekratzt werden. Mit über 30.00 Clicks auf You Tube hat das Video schon seine Spuren in der Öffentlichkeit hinterlassen.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Wed, 26 Mar 2008 08:39:11 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>MoveOn: Grassroots-Video für Obama</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/954</link>
            <description>MoveOn.org, die größte amerikanische Graswurzel-Bewegung schreibt jetzt einen Video-Wetbewerb für Barack Obama aus. MoveOn.org fordert Filmemacher - ganz gleich ob absolute Amateure oder vollkommene Profis – auf, ein „30 Sekunden für Obama“-Video zu produzieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mit Hilfe der Graswurzel-Bewegung hat Barack Obama bereits die Stimmen der meisten Deligierten erhalten. Aber das Rennen ist noch nicht vorbei und MoveOn.org hat sich vorgenommen Barack Obama über die Zielgerade zu ziehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;MoveOn.orgs Geschäftsführer, Eli Pariser, berichtet in einem Video auf der MoveOn-Webseite von ihrem ersten Wettbewerb „30 Sekunden Bush“ aus dem Jahr 2004. Von den damals 2 Millionen Internet-Aktivisten produzierten 1.512 ein Anti-Bush-Video. Das war das erste Mal, dass Menschen aus dem wirklichen Leben politische Werbe-Videos gedreht haben. Unter den Ergebnissen waren unglaublich kreative Leistungen, die MoveOn landesweit im Fernsehen ausgestrahlt hat.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Diesmal heißt es „30 Sekunden für Obama“ und die Frist zum einreichen des Videos ist der 1. April:&lt;br&gt;„Wir zählen auf Dein fantastisches Video, das in den nächsten drei Wochen bei uns eingeht“, lautet der Apell. Dann werden MoveOn-Mitglieder, Top Künstler, Netroots-Experten und professionelle Filmemacher die Sieger auswählen. Zu der Jury gehören unter anderen Stars wie der Schauspieler Matt Damon und der Sänger Moby. Das beste Video wird auch diesmal landesweit im US-Fernsehen ausgestrahlt und der Sieger erhält eine Videoausrüstung im Wert von 20.000$.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Mon, 24 Mar 2008 13:36:35 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Web 2.0-Wähler</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/944</link>
            <description>Wenn es um soziale Netzwerke geht, ist Fred Stutzman, Autor auf dem Webblog TechPresident Muttersprachler. Facebook, You Tube, Twitter – diese Dienstleistungen sind tief in seinen Alltag integriert. Er stellte in dieser Woche die Bedeutung von Web 2.0 für den amerikanischen Wahlkampf vor. Dabei betont er, dass soziale Medien nie die alleinigen Kampagnenintrumente sind, aber die Stoßkraft und Eigendynamik einer Bewegung unterstützen. Barack Obmas Momentum bietet das beste Beispiel, wie soiale Netzwerke Wähler aktivieren können: online und offline. Sie spendeten, sendeten E-Mails, SMS und You Tube Videos, doch allem voran generierten sie Aufmerksamkeit und Interesse.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In diesem US-Wahkampf interagieren eine beträchtliche Zahl von Wählern auf sozialen Netzwerken mit ihren Kandidaten. Millionen schauten You Tube Videos an, tausende pflegen facebook-Freundschaften mit Kandidaten. Diese Wähler tragen massiv zur Verbreitung von Informationen rund um die Kandidaten bei und manche von ihnen nehmen wichtige Funktionen ein. Wer sind also diese Web 2.0-Wähler? Offensichtlich gibt es verschiedene Typen:&lt;br&gt;&lt;br&gt;1. Der Schaufenster-Typus&lt;br&gt;Nach Angaben des Pew Research Centers haben fast 70 Millionen Amerikaner ein Profil auf Sozialen-Netzwerkseiten und viele Millionen haben sich You Tube Videos angesehen. Der Schaufenster-Typus repräsentiert die große Mehrheit der Web 2.0-Wähler. Sie nehmen aus der Distanz am Geschehen auf den sozialen Netzwerken teil: Sie Schauen Videos an, beobachten Freunde wie diese in sozialen Netzwerke politische Positionen einnehmen, aber sie nutzen sie nicht selbst zur politischenMeinungsäußerung. Das Pew Forschungsinstitut geht davon aus, dass fast ein Viertel der Amerikaner einen Teil ihrer politischen Informationen aus dem Internet zieht. Man kann sich also vorstellen wie verbreitet der Schaufenster–Typus ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;2. Die Zehen-Eintunker&lt;br&gt;Die Zehen Eintunker gehen einen Schritt weiter als die Schaufester-Typen, sie kommunizieren ihre Interessen aktiv in sozialen Netzwerken. Sie unterstützen Kandidaten auf Facebook oder nutzen traditionelle Möglichkeiten wie E-mails, um im Sinne von viralem Marketing eine politische Botschaft zu verbreiten. Die Gruppe der Zeh-Eintunker ist kleiner und jünger als die der Schaufenster-Typen. Nach Angaben von Pew pflegen 3% der Amerikaner eine „Freundschaft“ mit einem Kandidaten innerhalb eines sozialen Netzwerkes.&lt;br&gt;&lt;br&gt;3. Der Kommunikator&lt;br&gt;Der Kommunikator ist in etwa die Person, die man als Web 2.0-Muttersprachler bezeichnen würde. Sie benutzen Blogs, Foren oder soziale Netzwerke, um ihre politische Information zu streuen. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass sie selber Blogger sind, aber sie nutzen sie gelegentlich um Botschaften zu versenden. Laut der Blogads 2008 Erhebung haben 17% der Leser politscher Blogs ihren eigenen Blog. Die Kommunikatoren sind wichtige Produzenten von Inhalten in sozialen Netzwerken.&lt;br&gt;&lt;br&gt;4. Experte&lt;br&gt;Zu den Experten auf dem Gebiet des sozialen Netzwerkens gehören zum Beispiel die 14.000 Amerikaner, die Barack Obama auf Twitter begleiten. Außerdem posten sie Videos auf You Tube und richten ihre facebook-Profile vollkommen auf die Verbreitung ihres Kandidaten aus. Manche Experten haben „Freundschaften“ zu John Edwards auf 14 verschiedenen sozialen Netzwerken eingerichtet. Sie sind diejenigen, die beim Anstoßen einer viralen Kampagne eine wichtige Rolle spielen. Sie kommunizieren mit anderen Multiplikatoren und dienen als Testlauf für neue Initiativen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es sind interessante Parallelen zwischen diesen Gruppen zu beobachten. Sowohl Schaufenster-Typen als auch Experten neigen dazu im Internet zu spenden. Beide besuchen die Kandidaten-Webseiten und abbonieren Newsletter. Der Unterschied liegt nicht im Konsumieren von Nachrichten, sondern im selber produzieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Soziale Netzwerke sind also zu einem wichtigen Instrument des US-Wahlkampfes geworden, weil jeder der etwas zu sagen hat, das auch tun kann. Die Zahl der Schaufenster-Typen überwiegt natürlich über allen anderen, aber mit der Zeit entwickeln sich immer mehr Wähler zu Web 2.0-Muttersprachlern. Es ist eine Langzeitentwicklung, aber eine vielversprechende - auch für Deutschland.&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.apparentpolitics.com&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.apparentpolitics.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Ute Pannen</author>
            <pubDate>Sun, 16 Mar 2008 11:15:38 +0100</pubDate>
        </item>
    </channel>
</rss>
