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        <title>Jesus Christus</title>
        <description>Was glauben Menschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus sagte: &amp;quot;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben (Joh 14, 6)&amp;quot;. Was passiert, wenn ich das wörtlich nehme und mich darauf einlasse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hamburger Programm bekennt sich die SPD zu ihren Wurzeln im Christen- und Judentum. Jesus Christus war Jude - passt doppelt!</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1305</link>
        <lastBuildDate>Fri, 05 Dec 2008 13:22:24 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Rudolf Starosta</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1305</link>
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            <title>22. Sonntag nach Trinitatis, Heuschreckenfütterung</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/2032</link>
            <description>&lt;p&gt;500.000.000.000 € damit Hr. Ackermann, Vorstandsprecher der Deutsche Bank AG - er selbst sieht sich gern als Vorstandsvorsitzenden, auch nächstes Jahr seinen Bonus bekommt. Ich bin fassungslos. Die einzige Entschuldigung, die ich für Frau Merkel gelten lasse ist, dass sie aus einem anderen System stammt und gar nicht merk(el)t, wie sie von den Nieten in Nadelstreifen vera****t wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Vorstandsetagen der Türme in Frankfurt werden nun Freudentänze aufgeführt und jeder bemüht sich weitere Milliarden aus dem Sumpf der ungedeckten Zockereien zu heben, damit wir dafür gerade stehen - wir die Steuerzahler. Verteilung von Unten nach Oben pur. Jesus würde sich im Grab umdrehen, wäre er nicht auferstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Redenschreiber von Herrn Gysi und Herrn Lafontaine verfassen vermutlich schon die passenden Reden, die Der Linken die nächsten Prozentpunkte sichern.&lt;/p&gt;</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Thu, 16 Oct 2008 09:43:13 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>18. Sonntag nach Trinitatis, Finanzmärkte, Imperium und Gott</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1897</link>
            <description>&lt;p&gt;Es gibt viele christliche Glaubensrichtungen und mir werden oft Standpunkte unterstellt, von denen ich gar nichts halte. Nun bin ich froh, dass dieses Jahr ein Papier der Evangelischen Kirche im Rheinland herauskam, das ein paar Eckpflöcke einschlägt, die ich aus ganzem Herzen bejahen kann. Ich habe das Dokument &quot;Wirtschaften für das Leben&quot; als PDF angehängt. Weitere Informationen gibt es unter  &lt;a href=&quot;http://www.ekir.de/globalisierung&quot;&gt;www.ekir.de/globalisierung&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein Zitat:&lt;br&gt;&lt;br&gt;Reformierte Kirchen identifizieren die neoliberale Globalisierung als ein totalitäres Glaubenssystem, das absolute Macht auch gegenüber der Souveränität Gottes und den Forderungen des Evangeliums beanspruche; die internationalen Finanzmärkte seien Imperium und Gott zugleich. In der Tradition der Barmer Theologischen Erklärung und des Bekenntnisses von Belhar, das Rassismus als Sünde identifizierte, steht die Absage an eine &quot;Konzentration wirtschaftlicher, kultureller, politischer und militärischer Macht zu einem Herrschaftssystem unter der Führung mächtiger Nationen, die ihre eigenen Interessen schützen und verteidigen wollen&quot; sowie das Bekenntnis zu einem Gott, der an der Seite der Schwachen, Armen und Entrechteten steht und die Fülle des Lebens für alle verspricht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zitatende&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das liest sich zwar nicht so leicht wie die Bergpredigt, aber hier steht:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Internationale Finanzmärkte sind Imperium und Gott zugleich.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Das lehnt die reformierte Kirche ab.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Sie bekennt sich zu einem Gott, der an der Seite der Schwachen, Armen und Entrechteten steht.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:17:32 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>17. Sonntag nach Trinitatis, Judas Müntefering</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1870</link>
            <description>Von Jesus wird berichtet, dass er mit Unruhe in seinem Team zu kämpfen hatte. So wird sehr eindringlich geschildert, wie er beim letzten gemeinsamen Abendessen vor seiner Verhaftung wusste, dass ein Verräter mit am Tisch saß. Er wusste, sogar wer es war. Judas. Er wusste auch, dass engste Vertraute wenige Stunden später vorgeben würden, ihn nicht zu kennen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wie Kurt Beck seine letzten Stunden als Vorsitzender der SPD durchlebte, weiß ich nicht. Aber wie so oft finden sich die Feinde in unmittelbarer Nähe. Kurt Beck hat sich meines Wissens nicht um das Amt des Vorsitzenden gerissen. Er hat auch nicht die Partei ausgerichtet, aber die Partei begann sich an ihm auszurichten. Im Spagat zwischen Mainz und Berlin hat er austariert und geschlichtet, ohne dass es ihm jemand dankte.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nun wird wieder die alte Schallplatte von &quot;wir müssen alle zusammenhalten&quot; aufgelegt und die Riege der Karrieristinnen und Karrieristen übt brav Selbstzensur. Die Akteure der letzten Tage haben allerdings selbst das Maß vorgegeben, wie viel Loyalität sie erwarten können. Ich kann zwar nicht hellsehen, aber da jetzt dieselben Leute am Werk sind, deren Politik der Partei schon so viele Prozentpunkte gekostet hat, wird sich dieser Trend wohl fortsetzen. In einer Analyse des DAX-Verlaufs habe ich eine Formulierung gefunden, die auch auf uns passen könnte: &quot;Es werden Jahrestiefststände ausgetestet.&quot; Wie heißt es in Bayern so schön: &quot;Schaun mer mal!&quot;</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:16:10 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>16. Sonntag nach Trinitatis, Fairer Kaffee bei ALDI</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1835</link>
            <description>Fairer Handel ist bei uns zwar noch nicht so etabliert wie z.B. in Großbritannien, aber auch bei uns in Deutschland findet man die aus Dritte-Welt-Läden mutierten Eine-Welt-Läden und immer mal wieder werden wir vor Ort in der Gemeinde daran erinnert, doch fair gehandelten Kaffee bei unseren vielen Kaffeerunden zu trinken. &lt;br&gt;&lt;br&gt;In meiner kleinen Welt war bisher klar, dass das System ALDI dafür sorgt, dass sich auch ein deutscher Proletarier an der Ausbeutung von Kleinbauern in Brasilien beteiligen kann, indem er superbilligen Kaffee bei ALDI kauft.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Total verblüfft bin ich nun, als ich in der ALDI-Werbung fair gehandelten Kaffee finde. Mein ganzes Weltbild gerät durcheinander. Sind die Bösen doch nicht so böse? Da trifft es sich gut, dass ich seit frühester Kindheit treuer ALDI-Kunde bin. Die kümmern sich um den kleinen Mann in Deutschland und anderswo.</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:15:40 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>15. Sonntag nach Trinitatis, Antisemiten in der SPD</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1805</link>
            <description>&lt;p&gt;Bei meinen Streifzügen durch meineSPD.net stolpere ich in den letzten Wochen immer wieder über einen der aktivsten BLOGs „Juden in der SPD“ mit 3 Beiträgen und 871 Kommentaren.&lt;br&gt;&lt;br&gt; Jesus Christus war Jude. Jeder Christ trägt also Judentum in sich. Es ist ein und derselbe Gott, auf den sich die beiden Religionen beziehen. Neugierig schaue ich mir also an, was dort gebloggt und kommentiert wird. Die Blogeinträge zu Nationalfeiertagen lesen sich wie Staatenkunde über Israel. Komisch finde ich die Kommentare. Anonym hinterlassen Autoren wie flower1800, Axyt oder Kgds Botschaften der Art:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oeitrnkd &amp;lt;a href=&quot;&lt;a href=&quot;http://freeiq.com/claritinalex/%22%3Eclaritin%3C/a%3E&quot;&gt;http://freeiq.com/claritinalex … n&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;/a&gt;; upbcixiw&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir fällt auf, dass die Einträge alle neun Minuten erstellt wurden. Das sieht mehr nach programmgenerierten Einträgen als nach echtem Menschenwerk aus. Wenn das die mehr als 20.000 Community-Mitglieder sind, die auf der Startseite von meineSPD.net gefeiert werden, dann „Gute Nacht“. Das ist nicht meine SPD.&lt;br&gt;&lt;br&gt; Wie ein Denkmal steht nun der Blog an höchster Stelle. Und wirklich werde ich nachdenklich. Genosse Ian Levenfus schreibt: „Juden gab es in der SPD schon immer - man denke nur an Ferdinand Lassalle, Eduard Bernstein, Rosa Luxemburg, Karl Marx u.a. Und sie gibt es auch heute!“&lt;br&gt;&lt;br&gt; Gab es auch schon immer Antisemiten in der SPD? Bin ich womöglich selber einer, wenn ich die Siedlungen und die unsägliche Mauer Israels auf Palästinensergebiet als eine Ursache für den nicht enden wollenden Streit ansehe?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:15:14 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>13. Sonntag nach Trinitatis, SPD auf dem Weg zur Splitterpartei</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1738</link>
            <description>Hoffentlich organisiert Frau Ypsilanti bald die Abwahl von Hr. Koch. Dafür wurde sie gewählt und es wäre wie ein Startschuss dafür, dass die SPD wieder auf dem linken Flügel spielt. Es wird Zeit, dass die rechts gesinnten Genossen ihr Parteibuch zurückgeben, bevor es ihnen gelingt die Partei unter die 5-Prozent-Hürde zu wirtschaften.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Den Moralisten besonders aus den C-Parteien empfehle ich, sich zu erinnern, dass Jesus der erste wäre, der Sünden vergibt. Eine Beichte genügte und Frau Ypsilantis Sündenregister wäre rein wie das eines frisch geborenen Babys.</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 31 Aug 2008 07:53:55 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>5. Sonntag nach Trinitatis, Arm</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1483</link>
            <description>Letzten Samstag war ich auf der Synode des Kirchenkreises. Ich bin Vertreter des Vertreters einer der Synodalen unserer Gemeinde. Für die, die sich mit diesen Wörtern nicht so auskennen, sei gesagt, ich bin Ersatzdelegierter des Ersatzdelegierten auf dem Kreistag oder der Delegiertenkonferenz unseres Kirchenkreises. Ich bin stolz darauf, dass demokratische Strukturen in der evangelischen Kirche schon geübt wurden, als die säkulare Politik noch von Monarchien bestimmt war. Aber das ist ein anderer Blogeintrag.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auf der Synode ging es um Familienpolitik und damit kam die Diskussion schließlich auch bei der Armut in Familien an. Auch wenn Kinder im Sinne von Minderjährigen nicht zwingend zu einer Familie gehören, sind sie bei der Diskussion über Familien als einer Gemeinschaft von Menschen, die über Generationen hinweg Verantwortung füreinander übernehmen, stets präsent. Die mathematische Definition von Armut als „Einkommen ist geringer als 60 % des Durchschnittseinkommens“ zeigt, wie weit wir schon verarmt sind. Alles wird vom Geld her aufgezogen und auch auf der Synode wurde gleich wieder das „Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich“ bedauert. Es geht um materielle Armut. Und es geht darum, Dinge messbar zu machen. Aber was hilft es mir, wenn ich meinen nächsten Wutanfall dadurch beschreibe, welche Mengen von Wut-Hormonen in mir freigesetzt wurden. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Da gefiel mir eine andere Definition von Armut viel besser: Arm ist, wer den Überblick über sein Leben verloren hat. Ich muss also nicht erst im statistischen Jahrbuch nachschauen, wo gerade das durchschnittliche Einkommen liegt, um das Wort „arm“ korrekt anzuwenden. Ich schaue mir die Situation an, und wenn ein Kind stumpf zwischen einem Berg von teueren Spielsachen einsam vor dem eigenen 120-cm-Diagonale-Flachbildschirm-Fernseher mit dem iPod-Nano auf den Ohren neben der kürzlich erschienenen Sony-Spielkonsole sitzt, dann werde ich mich fragen, ob ich hier nicht einen ganz armen Menschen vor mir habe.</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:14:28 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Trinitatis, Diätenerhöhung</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1308</link>
            <description>Ich  hätte gern auch zu Pfingsten einen Beitrag eingestellt, aber das Pfingsttreffen der Deutschen Wanderjugend in Nordrhein-Westfalen, das dieses Jahr in Blankenheim in der Eifel stattfand, ließ mir keine Zeit. So ist heute schon der Sonntag, der Trinitatis heißt, was bedeutet Dreifaltigkeit. Zu „Dreifaltigkeit“ fällt mir in Kürze nur ein, dass ich dieses Gewurstel mit Gott, Jesus und Heiligem Geist, die Drei und dann wieder Eins sind, nie kapiert habe. Ich war sehr erleichtert, als ich feststellte, dass ich diesen Quatsch, der sich drei- bis vierhundert Jahre nach Jesu Tod herauskristallisiert hat, für meinen Glauben gar nicht brauche.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nach meinem letzten Blogeintrag über Managergehälter juckt es mich viel mehr etwas über einen anderen Dauerbrenner in den diversen Neiddebatten, die unsere Kultur am Anfang des 3. Jahrtausends prägen, zu posten: die Diätenerhöhung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auch einige unsere Genossen stehen unter dem Generalverdacht, dass sie nur an ihre Tasche denken und jeder Diätenerhöhung willig zustimmen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jesus bittet in seinem berühmten Gebet: „Unser tägliches Brot gib uns heute.“ Nicht mehr und nicht weniger. Jesu Maß ist das tägliche Brot, kein Managergehalt, keine Diätenerhöhung. Statt dessen weist Jesus darauf hin, dass wir uns selbst durch unsere Äußerungen beschmutzen können: „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen. Aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.“ (Mt 19,19-20)&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich frage mich, wie viele, die die „ungerechtfertigten Diätenerhöhungen“ anprangern, selbst schon einmal eine Erhöhung bekommen konnten und diese generös ablehnten mit dem Hinweis, sie hätten ja erst vor Kurzem eine Erhöhung bekommen. Schaue ich mich um, so sehe ich eine Mentalität, dass man nehmen muss, was man kriegen kann, weil man sonst blöd ist. Ich sehe Steuerbetrug und Vorteilnahme im Kleinen und im Großen. Wie unglaublich aktuell erscheint mir Jesus mit seiner Aufforderung: „Kehrt um!“ Räumt in und um euch erst einmal auf, bevor ihr auf den Schmutz anderer zeigt.</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:13:58 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Exaudi, Managergehälter</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1240</link>
            <description>Der 6. Sonntag nach Ostern heißt Exaudi, auf Deutsch Höre.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In den letzten Tagen habe ich in mich hinein gehört und habe versucht, mich an jegliche Aussagen in der Bibel zu erinnern, nach denen man Managergehälter beschränken sollte. Mir fallen keine ein. Im Gegenteil in seinem Gleichnis vom anvertrauten Geld (Mt 25, 14-30) ist es gerade der erfolgreich wirtschaftende Diener, den Jesus als Beispiel für gottgefälliges Leben heranzieht. Ein Diener, der das ihm zur Verfügung stehende Kapital verdoppelt und am Ende an den Freuden seines Herrn teilhaben darf, ohne dass in irgendeiner Form angezweifelt wird, dass es etwas Schlechtes sein könnte, große Geldmengen anzuhäufen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jesus hatte auch keine Probleme damit, dass dem unermesslich reichen Kaiser weitere Steuern zufließen, wie in Mt 22,15-22 geschrieben. „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört.“, sagt er mit Blick auf eine kaiserliche Münze.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Selbst dass Menschen ungerecht bezahlt werden, wie in seinem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, Mt 20, 1-16, stört Jesus nicht. Am Ende des Tages bekamen die Arbeiter, die den ganzen Tag im Weinberg geschuftet hatten, den gleichen Lohn wie jene, die nur kurz am Nachmittag mit angefasst hatten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gleichwohl hat Jesus gesehen, dass Geld uns korrumpiert wie in der Geschichte von dem reichen jungen Mann (Mt 19,16-30), die in dem berühmten Satz gipfelt: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ Wenn wir dem Geld nachjagen, haben wir natürlich keine Zeit uns um Gott zu kümmern.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Diese ganze Diskussion um „gerechte“ oder „gerechtfertigte“ Managergehälter erscheint mir ohne viel Substanz von Populisten getrieben. Wenn ein Manager die Hälfte seiner Millionen als Steuern abführt, ist das nicht gerecht genug? Letztlich sind die Versuche die sogenannten „Auswüchse“ zu besteuern doch nur taktisches Geplänkel auf dem Niveau von Roland Koch. So wie er gegen Ausländer wetterte, die ihn ohnehin nicht wählten, werden hier Spitzen gegen einige wenige Spitzenverdiener losgelassen, in der Hoffnung Stimmen an ich weiß nicht welcher Seite des politischen Spektrums einzusammeln.</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 22 Jun 2008 23:20:25 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Rogate, Christenverfolgung im Irak</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1215</link>
            <description>Der 5. Sonntag nach Ostern heißt Rogate, auf Deutsch Betet / Bittet / Fragt. Ich frage mich, ob es sich um Propaganda handelt, wenn von der Christenverfolgung im Irak berichtet wird. Mittlerweile sollen in Deutschland 10.000 Christen aus dem Irak leben und ich kenne keinen einzigen. Ich werde immer ganz unsicher, wenn ich versuche, aus der Kriegsberichterstattung heraus zu lesen, was gerade wirklich in den Kriegsgebieten geschieht. Geht es darum, neue Einsätze, Maßnahmen, politische Kurswechsel vorzubereiten oder hat die Meldung Substanz.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jesus sagt in Mt 5, 11: „Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen.“ Man findet noch mehr Textstellen dieser Art, so als wenn Jesus vorhergesehen hätte, dass Menschen, die ihm folgen, eine Menge Ärger bekommen können. Er ging den Weg ans Kreuz voran.&lt;br&gt;&lt;br&gt;An guten Tagen fühle ich in mir die Kraft, für ihn auch gegen Widrigkeiten einzutreten. In meinem Umfeld ist es gerade mal etwas Spott von Arbeitskollegen. Es gibt auch Sticheleien im privaten Umfeld, wenn mich Leute maßregeln, dass irgendeine meiner Aussagen oder Taten nicht christlich sei. Mehr nicht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wie wäre es, wenn jemand meiner Frau oder meinen Töchtern Gewalt antäte, weil ich Jesus nicht verleugnen wollte, ich fürchte, ich würde sehr schnell einbrechen. Ich frage mich, wie die christlichen Märtyrer das machten. Manche sollen am Kreuz gesungen haben.</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:12:23 +0100</pubDate>
        </item>
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