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        <title>Tobi's Blog - Ansichten, Kommentare, Lesenswertes</title>
        <description>Hier möchte ich außerhalb der Foren polit. und wirtschaftl. Ereignisse kommentieren - aus meiner sehr facettenreichen Sicht. ;-)&lt;br /&gt;
Hin und wieder werden noch einige persönliche Erlebnisse und Erwähnenswertes mit Bezug zu Polit. od. Wirtsch. eingestreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare sind natürlich erwünscht!</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/731</link>
        <lastBuildDate>Fri, 05 Dec 2008 12:07:15 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Tobias Braun</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/731</link>
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        <item>
            <title>Fanatische Christen</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1891</link>
            <description>&lt;p&gt;Nun ja, das Schlagwort war ziemlich reißerisch. Spiegelt aber nicht meine Position wieder. Sondern die der fanatischen fundamentalistischen Christen des &quot;Neuen Christentums&quot;. Außer, dass sie alle Anglizismen sorgfältig ins Deutsche übersetzen, glänzen sie mit Standpunkten aus dem vorletzten Jahrhundert. Oder noch schlimmer. Wenn ich mich auf denen ihren &quot;Heimseiten&quot; bin, kann ich nur den Kopf schütteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkt euch alle: SPD oder Grüne wählen ist Sünde!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ein Bild dazu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;http://img3.imagebanana.com/view/7k0o8a12/fanatischechristen.JPG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Ich hab das Link-Einfügen hier noch nicht so raus)&lt;/p&gt;</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Fri, 19 Sep 2008 19:57:34 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Werbung für ein niveauvolles Forum</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1549</link>
            <description>Hi,&lt;br&gt;&lt;br&gt;ich mache mal Werbung für ein (noch) niveauvolles, werbefreies Board: Freibrief.net. (Ich hoffe, das ist erlaubt)&lt;br&gt;Welches Mitglied ich bin, möchte ich mal verschweigen. Aber das Forum braucht dringend aktive Mitglieder. Die momentanen Mitglieder sind zum größten Teil aus dem &quot;Gulli:Board&quot;, von dem ich nicht so wirklich viel halte (nur Stalinisten im &quot;Politik &amp;amp; Gesellschaft&quot;, viele Kiddies, Spammer, Trolle, viele Raubkopierer, kein Niveau), aber die Leute auf Freibrief.net sind Okay.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gründe für eine Registrierung:&lt;br&gt;    * keine Kiddies, Trolle und Spammer&lt;br&gt;    * &quot;Kumpelboard&quot;, nette-Leute-Board, Freunde aus dem G:B treffen&lt;br&gt;    * Niveau --&amp;gt; Wir sind das &quot;Séparée&quot;&lt;br&gt;    * Freibrief ist keine Konkurrenz zum G:B, weil Gullis Schwerpunkt auf der Börse und den Warez liegt, und unserer auf einer gepflegten, freundschaftlichen Diskussion ohne (viel?) Werbung.&lt;br&gt;    * keine Sorgen, dass man irgendwie wegen der Börse in juristische Schwierigkeiten gerät, wenn man Boardmember ist.&lt;br&gt;    * bessere Moderation, die lenkt und z.B. auch Titel abändert wie &quot;Bitte helft mir!&quot;, die unparteiisch ist und Spammer, Trolle und ihre Threads schnell sperrt/löscht.&lt;br&gt;    * keine Beleidigungen von niemandem.&lt;br&gt;    * Es werden nur Posts in einigermaßen verständlichem Deutsch zugelassen.&lt;br&gt;    * (Ein Umfrageforum (Anregung von mir :D )&lt;br&gt;    * Die Gruppenfunktion (was bringt mir die Gruppe? gibt es da Spielräume bzgl. der Programmierung?)&lt;br&gt;    * Die Mitgliederkarte&lt;br&gt;    * kompetente Hilfe in den Hard- und Softwarebereichen&lt;br&gt;    * keine Quantität sondern Qualität&lt;br&gt;    * die weiblichen Benutzer hier sind hübscher als im G:B (versucht's mal, nachzuprüfen :p)&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.freibrief.net&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.freibrief.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Sun, 06 Jul 2008 20:57:17 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Längere Laufzeiten für AKWs?</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1548</link>
            <description>Das ist eine Frage, die nun auch in der SPD angekommen ist. Ich bin ganz klar gegen den Bau von neuen AKWs, aber muss man die alten vorschnell abschalten? Das Sicherheitsargument zählt nicht, wenn alle Nachbarländer, allen voran Frankreich laufend neue Meiler bauen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Verlängerung würde vielleicht die Energiepreise senken. Vielleicht. Auf jeden Fall würde sie aber die Gewinne der Energiekonzerne maximieren. Die werden der CDU für den Wahlkampf ein schönes Bonbon geben. Denen ist tonnenweise radioaktiver Abfall doch egal. Soll die Umwelt doch zugrunde gehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Also ich weiß es echt nicht. Aber ich habe die Befürchtung, dass die Umrüstung auf alternative Energien vielleicht nicht schnell genug gelingen könnte. Also doch lieber länger laufen lassen?</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Sun, 06 Jul 2008 20:50:05 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Ich sag's immer wieder... - Vermarktungsproblem</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1342</link>
            <description>Ich sage euch, die SPD HAT ein Vermarktungsproblem: Die Ziele und Errungenschaften der SPD kommen einfach nicht richtig bei den Leuten an.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich diskutiere doch tatsächlich letztens mit einem politisch interessierten (keine Zugehörigkeit zu einer Partei), aber ansonsten nicht wirklich informiertem Mädchen (Alter: 16/17). Man trifft diesen Typ Mensch hier ziemlich häufig an: Man interessiert sich für Politik und liest auch die Zeitung, aber natürlich informiert man sich nicht unabhängig und umfassend über das Thema (wäre ja auch ein Riesenaufwand).&lt;br&gt;  Wir reden über Bildungspolitik und die sozialen Ungerechtigkeiten. Dass reiche Kinder Vorteile haben. Wie schlimm das mit der bildungsfernen Unterschicht ist, wo die Kinder die ganze Zeit nur vor RTLII verblöden. Sie findet es gut, wenn die Kinder min. 1 Jahr lang in eine Kita/ einen Kindergarten kommen würden, wo das Programm dann auch pädagogisch so ausgerichtet ist, dass der Lerndrang (kann man das so sagen?) der Kinder angeregt wird, wie sie es auch schon bei einem Praktikum in einer Kita kennengelernt hat.&lt;br&gt;&quot;...und deshalb finde ich es gut, dass die CDU jetzt wieder an der Regierung ist.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Da ist wohl was ziemlich schief gelaufen. OK, ich weiß, sie haben auch schon Marx und uns kopiert:&lt;br&gt;Marx (nicht überprüft): „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“&lt;br&gt;CDU: &quot;Unabhängig von seiner Herkunft muss jeder die Chance haben, sich seinen Begabungen und Neigungen entsprechend zu entfalten.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das hört sich doch ziemlich nach SPD an. Komisch ist nur, dass in den ganzen Jahren, in denen BaWü jetzt schon CDU-regiert ist, da nichts passiert ist...&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir dürfen das nicht mit uns machen lassen. Wir müssen verhindern, dass die Kopien nachher als Original durchgehen. Wir sind nur zwischen Linkspartei und CDU eingequetscht und schneiden so schlecht ab, weil beide unsere Standpunkte kopieren (ok, die Linken sind schon ziemlcih radikal) und wir es versäumen, klarzumachen, dass das unsere Idee war!&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Sun, 25 May 2008 21:47:33 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Diätenerhöhung? - So ein Quatsch!!</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1246</link>
            <description>Ich habe gerade im SpOn gelesen, dass die Diäten der MdBs schon wieder erhöht werden. Warum macht die SPD da mit?&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die SPD ist die Partei, die in letzter Zeit am meisten leiden musste, und der immer mehr Wählerstimmen von der Linken abgegraben werden. DIE spenden ihr zusätzliches Geld nämlich (an sich selbst, was sie aber gerne verschweigen). Fakt ist, auch ohne Erhöhung nagt ein MdB nicht gerade am Hungertuch. Vor dem Hintergrund des Theaters mit den Rentenerhöhungen (der Staat geht pleite usw. usf.) ist dies für die Leute ein Schlag ins Gesicht! Wie heißt es so schön: &quot;Wasser predigen und Wein saufen&quot;.&lt;br&gt;   Auch wenn sie gerechtfertigt sein sollte, ist eine neuerliche Diätenerhöhung extrem unpopulär. Und wer bezieht dann mal wieder die Prügel dafür? - Die SPD!!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wenn das so weitergeht, sehe ich für die nächsten Wahlen Schwarz. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und noch mehr dunkelrot als wir ja sowieso schon haben...</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Tue, 06 May 2008 20:23:44 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Wie war das nochmal mit dem Vermarktungsproblem - Spiegel-Artikel über Kochs Kehrtwende</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1159</link>
            <description>Hi,&lt;br&gt;&lt;br&gt;sieht so aus, als würde ich mich in eine Art News-Ticker verwandeln... :D Unten folgt auf jeden Fall eine Abschrift eines Artikels aus dem aktuellen Spiegel. Er ist über Kochs 180°-Kehrtwende, aber ich denke, das ist auch eine Bedrohung für die SPD. Erstens klaut die Union mal wieder sozialdemokratische Ideen, und zweitens begeht Koch einfach einen Wortbruch gegenüber seinen Wählern. Während das bei A. Ypsilanti aufgeputscht wurde und der SPD so enorm geschadet hat, hört man bei Koch kaum einen Ton. So was ähnliches habe ich auch schon in einem vorherigen Blog-Beitrag geschrieben: http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594&lt;br&gt;Und das halte ich für gezielte Propaganda zugunsten der CDU. Man muss ja nicht lügen, man kann ja auch nur was weglassen. Deshalb muss auch die SPD was machen, um diese Sache umzudrehen - dass die CDUler auch mal ihr Fett weg kriegen und dass gerecht über die SPD geurteilt wird. Mit ihrem bisherigen Gutmenschentum ist die SPD zwar moralisch auf dem rechten Weg, aber Regieren wird ihr damit schwer fallen.&lt;br&gt;Ich freue mich auf Kommentare.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&quot;Hessen&lt;br&gt;IN DER STEILKURVE&lt;br&gt;Roland Kochs rasanter Imagewechsel vom rechten Hardliner zum Freund der Grünen lässt selbst Parteifreunde schwindelig werden&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auf der Homepage seiner eigenen Landesregierung lässt Roland Koch, 50, keinen Zweifel aufkommen, dass er ein flinker Bursche ist.&lt;br&gt;   „Blitzschnell“, so das regierungsamtliche Internet-Portal www.hessen.de, soll der Ministerpräsident kürzlich in einem Radiointerview gewusst haben, dass ein jamaikanischer Musikstil „Reggae“ heißt. „Auch die Fragen nach dem berühmtesten Reggae-Musiker (Bob Marley) und der Hauptstadt von Jamaika (Kingston) beantwortete Koch sofort“, rühmen die Macher der steuerfinanzierten Website.&lt;br&gt;   Noch beeindruckender ist allerdings das Tempo, das der hessische CDU-Chef derzeit auf dem Weg zu exotischen Politikzielen vorlegt. Er will mit Hilfe einer schwarz-gelb-grünen Jamaika-Koalition doch noch für längere Zeit ungefährdet Regierungschef bleiben. Der Plan treibt den inzwischen nur noch geschäftsführend amtierenden Machtpolitiker jetzt zum radikalen Imagewechsel. Selbst Parteifreunde Kochs staunen, wie rasant der Politikprofi seit der Landtagswahl Ende Januar die 180-Grad-Steilkurve vom beinharten Grünen-Gegner zum freundlichen Musterökologen nimmt. Am deutlichsten bekommt der hessische Grünen-Chef Tarek Al-Wazir die neue, weiche Welle des bisherigen CDU-Hardliners zu spüren. Vor gut zwei Monaten hatte Koch den Grünen noch als Teil eines gefährlichen „Linksblocks“ mit der SPD-Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti und „den Kommunisten“ geschmäht. Ein Bündnis mit den „Al-Wazir-Grünen“  hatte er „absolut ausgeschlossen“.&lt;br&gt;   Das Zerwürfnis ging so weit, dass Al-Wazir dem CDU-Mann sogar den Händedruck versagte, weil Koch seine brachiale Wahlkampagne kräftig mit ausländerfeindlichen Untertönen angereichert hatte. Heute aber steht der von einem jemenitischen Vater abstammende Al-Wazir plötzlich im Mittelpunkt der Kochschen Charme-Offensive: „Auf der persönlichen Ebene mögen wir uns“, behauptet der Regierungschef nun – zur Verblüffung Al-Wazirs, der die Einschätzung nicht ganz teilen mag. Aber Koch sieht in Hessen, wo er vor „die linkesten Grünen“ der Republik verortete, inzwischen ein „interessantes Labor“ für ein erstes Jamaika-Bündnis auf Länderebene.&lt;br&gt;   „Mut zu neuen Wegen“ nennt Koch die Neuausrichtung auf die ehemals verhasste Konkurrenz. Als Ypsilanti kurz nach der Hessen-Wahl zum Flirt mit den Linken ansetzte, hatte er noch eine etwas hässlichere Formulierung für solche Kurswechsel parat: „Wortbruch“.&lt;br&gt;   Das einfachere Parteivolk hat auf den neuen Wegen jedoch mit Problemen zu kämpfen: „Ein Glück, dass wir jetzt keinen Wahlkampf haben“, stöhnte ein CDU-Abgeordneter am vergangenen Dienstag beim Parlamentarischen Abend in Wiesbaden: „Ich wüsste gar nicht, ob ich den Leuten jetzt sagen müsste, dass Al-Wazir noch unser großer Feind ist oder schon unser großer Freund.“&lt;br&gt;   Auch in inhaltlichen Fragen nötigt Koch seinen Anhängern viel Geschmeidigkeit ab. Im Wahlkampf hatte er sie auf den Kreuzzug gegen „Windkraftmonster“ und „völlig unrealistische“ rot-grüne Pläne zum Ausbau von Bio-Energien geschickt – und zeitweise sogar über den Bau neuer Atomkraftwerke sinniert. Am vergangenen Mittwoch überraschte er nun mit der Ankündigung, ausgerechnet er wolle Hessen „zum Musterland der regenerativen Energien machen“.&lt;br&gt;   Rund ein Dutzend Mal verwandte Koch in der Regierungserklärung die in seiner Union zuvor belächelte Öko-Vokabel „Nachhaltigkeit“. Dann forderte er in lupenreiner sozialdemokratischer Diktion auch noch die „Verwirklichung von Bildungsgerechtigkeit“ und erklärte sich bereit, den seit vielen Jahren schwelenden Schulstreit in Hessen „nachhaltig zu entschärfen“.&lt;br&gt;   Dafür müssen nun selbst Scharfmacher wie der bekennende CDU-Rechtsaußen Hans-Jürgen Irmer ran. Der schulpolitische Sprecher war bisher unter anderem dadurch aufgefallen, dass er Homosexuelle aufforderte, „diese Neigung zu überwinden“, vor einer rechtsextremen Burschenschaft referierte oder den Grünen Al-Wazir mit dessen zweitem Vornamen Mohammed ansprach.&lt;br&gt;   Jetzt schickte Koch den Ultrakonservativen mit einem ganz soften Kompromisspapier zu Al-Wazirs Leuten. Es enthält Vorschläge zum Ausbau von Ganztagesschulen und kommt den einst bekämpften Grünen-Forderungen nach deutlicher Entschärfung der umstrittenen Schulzeitverkürzung („G8“) auffällig nahe: „Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus“, sagt der Grünen-Unterhändler Mathias Wagner.&lt;br&gt;   Noch rätseln die Grünen allerdings, ob Kochs intensive Brautwerbung ernst gemeint ist. Möglich sei ja auch, dass sich der CDU-Mann nach seinem Wahldebakel vom Januar einfach nur ein liberaleres Image für mögliche Neuwahlen besorgen wolle.&lt;br&gt;   Besonders tief scheine der vermeintliche Kurswechsel jedenfalls nicht in der Koch-Partei verankert zu sein, meint Al-Wazir. Erst kürzlich hatten etwa CDU-Kommunalpolitiker im Rhein-Main-Gebiet die Standorte für neue Windkraftanlagen gegenüber bisherigen Planungen stark eingeschränkt. Und nur wenige Stunden nach Kochs Regierungserklärung kündigte dessen Innenminister Volker Bouffier (CDU) an, er denke gar nicht daran, einen Abschiebestopp für afghanische Staatsbürger umzusetzen, den die Landtagsmehrheit von SPD, Grünen und Linken beschlossen hatte.&lt;br&gt;  Zumindest in der Ausländerpolitik ist sich Kochs Hessen-CDU noch nicht ganz sicher, ob sie wirklich grüner werden will.&lt;br&gt;Matthias Bartsch&lt;br&gt;Aus dem Spiegel Nr. 16 vom 14.04.08&lt;br&gt;&quot;</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Thu, 17 Apr 2008 15:50:01 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Das Eiserne Kreuz - zu Unrecht verpönt</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/862</link>
            <description>Die Bundeswehrler wollen jetzt einen neuen Orden für ihre Soldaten einführen: Einen, für den man auch tatsächlich außergewöhnliche Taten vollbringen muss, und den man nicht einfach nach einer gewissen Dienstzeit o.ä. bekommt. Finde ich gut. Tut auch keinem weh. Außerdem ist es z.B. in den USA (z.B. Purple Heart für Verwundete) oder in Frankreich (Croix de Guerre, das ähnlich aussieht wie das Eiserne Kreuz) schon lange üblich, solche Orden zu verleihen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jetzt kommt aber die Frage: Wie soll er aussehen? Soll das &quot;Eiserne Kreuz&quot; wieder eingeführt werden?&lt;br&gt;Nein, es sei &quot;geschichtlich zu vorbelastet&quot;. Toll. Nur weil der Adolf es etwas umgemodelt hat, ist das Kreuz an sich gleich etwas Verwerfliches? Dann dürften wir auch keine VW-Käfer mehr fahren, weil der KdF-Wagen ein Nazi-Projekt war. Und schon gar nicht auf Autobahnen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein Zitat aus der Wikipedia:&lt;br&gt;&quot;Das Eiserne Kreuz (EK) ist eine deutsche Kriegsauszeichnung, die erstmals vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. am 10. März 1813 gestiftet wurde. Die Stiftungen von 1813, 1870 und 1914 schlossen sowohl &quot;Tapferkeit vor dem Feind&quot; als auch Verdienste ohne Kampfeinsatz in die Verleihungsbestimmungen ein.&quot;&lt;br&gt;Friedrich war's also, AH hat's nur verfälscht.&lt;br&gt;&quot;Das Eiserne Kreuz war der erste europäische Kriegsverdienstorden, der ohne Ansehen von Stand und Dienstgrad vergeben wurde, was zu seiner Popularität enorm beitrug. Vielleicht lässt sich der einzigartige Ruf des Ordens in seiner Zeit auch mit seiner betonten Schlichtheit und auffälligen Einmaligkeit unter den Kriegsorden erklären.&quot;&lt;br&gt;Somit müsste das Eiserne Kreuz eigentlich höchstes sozialistisches Ziel sein: Alle werden gleich geehrt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Also: Heiße Luft um nichts. Soll das Eiserne Kreuz doch eingeführt werden, micht stört es nicht. Es ist doch sowieso schon auf allen Fahrzeugen der Bundeswehr.</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Sat, 08 Mar 2008 20:24:18 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Schavans Vorstellungen von Schule</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/791</link>
            <description>Hier ein Interview aus dem SPIEGEL (Nr. 9/ 25.02.08), mit Anette Schavan (CDU), der Bundesbildungs- und Forschungsministerin. Die, die es schon gelesen haben, können es ja überspringen, Kommentar folgt unten. Da ich alles abgeschrieben habe, bitte ich darum, Tippfehler zu entschuldigen.&lt;br&gt;F = Fragen vom Spiegel, S = Schavan&lt;br&gt;&lt;br&gt;&quot;SCHULE HEIßT ANSTRENGUNG&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Forschungsministerin Anette Schavan, 52, über die Verkürzung der Schulzeit am Gymnasium und die Überlegungen der SPD, Gemeinschaftsschulen einzuführen&lt;br&gt;&lt;br&gt;&quot;S: Frau Schavan, seit langem hat keine Schulreform die Eltern mehr so aufgeregt wie &quot;G8&quot;, also die Verkürzung der Gymnasialzeit von 9 auf 8 Jahre. Viele Kinder kommen erst am frühen Nachmittag heim und haben dann noch einen Berg Hausaufgaben vor sich. Was haben die Kultusminister da angerichtet?&lt;br&gt;S: Wir vollziehen in Deutschland nach, was in anderen Ländern längst Standard ist. Europa wächst zusmamen, und das gilt auch für die Schule.&lt;br&gt;F: Man hört Schreckliches: Kindergeburtstage, bei denen die Hälfte fehlt, Schulorchester, die mangels Teilnahme aufgeben. &quot;Das neue System stiehlt den Schülern die Kindheit&quot;, klagt selbst ein so wohltemperierter Mensch wie der TV-Moderator Reinhold Beckmann.&lt;br&gt;S: Wer meint, dass nun in 8 Jahren alle das gelernt werden mus, was vorher in 9 Jahren gelehrt wurde, hat die Reform nicht verstanden. Es geht auch um eine neue Pädagogik, und damit um neue, der kürzeren Schulzeit angepasste Lehrpläne. Jetzt von einem Angriff auf die Kindheit zu sprechen, das ist wirklich schräg. Für mich ist die zentrale Frage, wie muss Schule aussehen, damit Kinder gut lernen und ihre Talente entfalten können.&lt;br&gt;F: Aber Kindheit ist doch mehr als Schule, sie ist auch Spiel und Zeit zur freien Verfügung. Ist es wirklich wünschenswert, wenn Kinder schon mit 10 Jahren ein Leben wie kleine Erwachsene führen müssen, eingezwängt in ein enges Terminkorsett?&lt;br&gt;S: Als die erste Pisa-Studie 2001 veröffentlicht wurde, bestand Konsens darüber, dass die Qualität der Schule verbessert werden muss. Und das heißt eben auch, dass Jugendliche am Ende der Schulzeit ein ordentliches Fundament haben müsen, um eine qualifizierte Ausbildung anzuschließen. Natürlich darf Kindheit nicht nur Druck sein, natürlich soll die Schulzeit auch Spaß machen. Allerdings erschöpft sich Schule nicht nur in Spaß. Schule heißt auch Anstrengung, Leistungswille.&lt;br&gt;F: Wie haben Sie Ihre eigene Schulzeit erlebt?&lt;br&gt;S: Ich gehöre zu einem Jahrgang, der schon nach 12 Schuljahren Abitur gemacht hat, und ich kann nicht sagen, dass mir das geschadet hat. Mir hat die Schule Horizonte eröffnet und Dinge möglich gemacht, die mir sonst verschlossen geblieben wären. Natürlich hat es Tage gegeben, an denen ich das Gefühl hatte, den Ansprüchen nicht zu genügen. Aber auch das ist eine elementare Erfahrung der Schulzeit: Sie lässt einen neben senien Stärken auch seine Schäwchen entdecken.&lt;br&gt;F: Als eine erste Folge der G8-Umstellung haben nun die Nachhilfeinstitutionen Zulauf. Nicht jeder kann sich das leisten. Vertieft sich damit nicht die soziale Ungleichheit, die Sie doch gerade durch mehr Bildung für alle bekämpfen wollen?&lt;br&gt;S: Wir haben mittlerweile verlässliche Daten, warum Nachhilfe in Anspruch genommen wird. Die Fachleute sind sich einig: Mehr Nachhilfe ist kein Hinweis auf die steigende Angst, in der Schule zu versagen, sondern sie ist Ausdruck des Ehrgeizes, die Noten zu verbessern.&lt;br&gt;F: In Hessen hat die Debatte um G8 gerade eine Landtagswahl mitentschieden, die zuständige Bildungsministerin ist vor wenigen Tagen zurückgetreten. Wissen all diese Eltern, die aus Protest Roland Koch ihre Stimme verweigert haben, nicht, wovon sie reden?&lt;br&gt;S: Wir haben uns lange genug beschwert, dass sich niemand so richtig für Bildungspolitik interessiert, wir solten froh sein, dass sich das geändert hat. Und natürlich haben alle Eltern absolut recht, die nun sagen, wer eine Reform einführt, muss auch dafür sorgen, dass sie funktioniert. Aber wir dürfen deshalb doch nicht ganz zu dem Kurzschluss kommen, die ganze Reform in Frage zu stellen, weil vor Ort Probleme auftauchen. Es gibt viele Schulen, die den Wechsel gut hinbekommen haben.&lt;br&gt;F: Bringt die Stauchung der Schulzeit wirklich etwas? Was hat ein 18-jähriger Abiturient eigentlich einem 19-jährigen voraus?&lt;br&gt;S: Wir haben immer darüber geklagt, dass die Gesamtzeit der Ausbildung in Deutschland zu lang ist. Früher fertig zu sein bringt den Jugendlichen mehr Chancen, das gilt erst recht, wenn man sich in der internationalen Konkurrenz mit anderen befindet. Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass in der Schule alles vermittelt werden muss, was irgendwie wichtig ist. Schule schafft heute eine Bildungsbasis, und dann muss die nächste Phase der Ausbildung beginnen. Wir halten die jungen Heranwachsenden unnötig zurück, wenn wir sie künstlich in der Rolle von Schülern halten.&lt;br&gt;F: Die neue Wirklichkeit sieht demnach so aus: Mit 18 Abitur, mit 21 einen Bachelor an der Uni, dann ab ins Arbeitsleben. Mit Humboldts Ideal des umfassend gebildeten Menschen hat das nichts mehr zu tun.&lt;br&gt;S: Wollen sie damit sagen, dass im Rest der Welt nur bildungslose Arbeitskräfte produziert werden? Wir diskutieren die ganze Zeit über die Belastung von Gymnasiasten, wer diskutiert eigentlich über das Verschwinden der Kindheit bei Auszubildenden, immerhin 2/3 der Jugendlichen? Bei denen gehen wir ganz selbstverständlich davon aus, dass sie ganztägig im Betrieb arbeiten und dann noch die Schule besuchen. Die Realität in Deutschland war bis vor kurzem doch folgende: Abitur im Durchschnitt mit 19,7 Jahren, das erste Staatsexamen zwischen 28 und 29. Unser Gedächtnis kann doch nicht so kurz seni, dass wir das alles schon komplett vergessen haben.&lt;br&gt;F: Vor kurzem hat die Pisa-Kommission neue Ergebnisse vorgelegt, danach hat sich Deutschland im internationalen Vergleich in den Naturwissenschaften von Platz 18 auf 13 vorgearbeitet, knapp hinter Slowenien und Liechtenstein. Es gab großes Aufatmen, aber reicht das Mittelfeld für die drittgrößte Industrienation der Welt?&lt;br&gt;S: Das reicht natürlich nicht. Wir sind mitten in der tiefgreifendsten Bildungsreform in der Geschichte des Landes, und es muss weitergehen. Die Wende zur Empirie in der Bildungspolitik hat entscheidend dabei geholfen, von gefühlter Wirklichkeit wegzukommen. Bis zu Pisa konnte man ja behaupten, was man wollte. Anfang 2020, also bereits in 12 Jahren, wir Deutschland 13 Prozent weniger Schüler haben, das heißt weniger Ingenieure, weniger Techniker, weniger Wissenschaftler, wenn wir nicht gegensteuern. Ein Land, das eine solche demografische Entwicklung hat, muss den Ehrgeiz haben, bei der Bildung ganz vorn zu sein.&lt;br&gt;F: In kaum einem anderen Industrieland hängt die Bildungskarriere so sehr von der sozialen Herkunft der Eltern ab. Wieso ist das so?&lt;br&gt;S: Weil in der Vergangenheit die frühen Jahre nicht genutzt wurden. Es macht enien enormen Unterschied, ob ein Kind vor der Grundschule zu Haus intellektuell stimuliert wird oder eben nicht. Hier ist die eigentliche Quelle der Chancenungerechtigkeit, da müssen wir etwas tun. Das gilt erst recht für ausländische Kinder. Wer sprachlos in die Schule kommt, hat von Anfang an schlechtere Chancen.&lt;br&gt;F: Sollte man die Kinder länger zusmamenlassen? Viele Bildungsreformer meinen jetzt, nach der vierten Klasse könne man noch nicht sagen, wer aufs Gymnasium gehört und wer nicht.&lt;br&gt;S: Es gibt keine gesicherten Forschungsergebnisse, dass der Bildungserfolg steigt, je länger man diese Entscheidung herauszögert. Was wir allerdings genau wissen, ist, wie wenig Strukturdebatten aus den 70er Jahren bringen. Wer jetzt schon wieder Strukturen ändert und lales andere beim Alten lässt, versetzt dem Bildungssystem den zweiten Schlag.&lt;br&gt;F: Die Einheitsschule scheint dennoch vor einer Renaissance zu stehen. in Hessen will die SPD unter Andrea Ypsilanti alle Schüler bis zur 10. Klasse in einer Gemeinschaftsschule versammeln, die Sozialdemokraten in NRW haben ähnliches vor.&lt;br&gt;S: Das alles hat die SPD vor 30 Jahren schon einmal beschlossen, mit katastrophalen Ergebnissen übrigens. Die Eltern haben der Einheitsschule immer misstraut, und als die erste Pisa-Studie kam, zeigte sich eindeutig, dass es an Gesamtschulen nicht gerechter zugeht, und sie auch nicht erfolgreicher sind. Gerechter und leistungsfähiger wird ein Bildungssystem durch originelle pädagogische Konzepte, nicht durch Zusammenlegung von Schulen.&lt;br&gt;F: Für vieles, worüber wir hier reden, sind Sie als Bundesbildungsministerin strenggenommen gar nicht zuständig. Ärgert Sie das manchmal?&lt;br&gt;S: Erstens bin ich stellvertretende Parteivorsitzende der CDU und damit schon mal für alles zuständig, wenn ich will. Und zweitens sind die Beziehungen zwischen Bund und Ländern im Moment in einer sehr aufgeräumten Atmosphäre, die halten das aus. Die Vorstellung, dass eine Bundesregierung sagt, Bildungspolitik interessiet uns nicht, ist abwegig. Bildung ist die Quelle zukünftigen Wohlstands und damit auch eine Frage nationaler Strategien.&quot;&lt;br&gt;(Interview: Jan Fleischhauer, Dirk Kurbweit)&lt;br&gt;__________________________&lt;br&gt;Ich finde es erschreckend, wie sie die Kinder zu sehen scheint: Als Humankapital, als spätere Ingenieure, Wissenschaftler etc. Dies steht im Einklang mit dem Konzept, die Schule nicht mehr um ihrer selbst willen (wie z.B. beim erwähnten Humboldt), sondern nur noch als Basis für die spätere Ausbildung anzulegen.  Also schmeißen wir gleich mal die Philosophie der Aufklärung aus den Lehrplänen! Die braucht ja eh später keiner mehr!&lt;br&gt; Sie sagt sowieso viel, drückt aber kaum was aus oder verneint dies wieder, wie z.B. bei &quot;Natürlich muss Kindheit Spaß machen&quot;, das sie gleich wieder widerlegt, indem sie Leistungswillen fordert.&lt;br&gt;  Was sie über Nachhilfe sagt, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Bei uns ist es zumindest nicht so wie beschrieben. Auch dass andere Länder (oder die DDR) nur 12 Jahre Schule haben, ist kein Argument. Genauso wenig, wie dass sie selbst nur 12 hatte: Sie hat ja gar keine Vergleichsmöglichkeit! Und wenn ich mir ihre Politik so anschaue, dann habe ich da schon Zweifel, ob es ihr nicht doch geschadet hat...&lt;br&gt;   Aber sie sagt ja nicht nur Falsches: Bei der intellektuellen Stimulation von Kleinkindern und darin, dass Migrantenkinder für den Erfolg erst einmal Deutsch können müssen, hat sie Recht. Dummerweise glänzt ihre Partei gerade bei diesen Themen mit Tatenlosigkeit und Ignoranz.&lt;br&gt;   Das einzige ernstzunehmende Argument ist das mit den besseren Chancen. Das Jahr hätte man aber auch durch Abschaffung des Wehrdienstes gekriegt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was meint sie eigentlich mit dem SPD-Debakel vor 30 Jahren?&lt;br&gt;&lt;br&gt;Alles in allem hat sie mich nicht überzeugt.&lt;br&gt;Mfg&lt;br&gt;PS: Einen weiteren kritischen Beitrag habe ich verlinkt&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E0FDD9A61F96A46B99A147547125720A2~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E0FDD9A61F96A46B99A147547125720A2~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Sat, 01 Mar 2008 16:54:03 +0100</pubDate>
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            <title>Die Linkspartei - in Hessen und anderswo</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/709</link>
            <description>Es sieht ja jetzt so aus, als ob Beck und Ypsilanti nun doch mit den Linken regieren wollen. Es klingt ja auch ganz schön: Die Linke ist auch links, und gewinnt immer mehr Zulauf. Aber von Protestwählern!! Und da sind eindeutig wir schuld, dass wir die nicht aufhalten konnten. Die Stimmen der Linken hätten wir eigentlich auch bekommen können! Das habe ich schon letztens gemeint, als ich sagte: Die SPD hat ein Vermarktungsproblem. (Merkel z.B. macht nichts, ist aber trotzdem beliebt ;-) ) Deshalb ist die Linke meiner Meinung nach eine Art neue USPD.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aber nun ganz egal, wie man jetzt zur Zusammenarbeit mit der Linken steht (ich sehe sie äußerst kritisch): Es darf nicht geschehen!! Damit würde die SPD ihre ganze Glaubwürdigkeit verlieren, denn das wäre genau das, wovor die CDUler im Wahlkampf die ganze Zeit gewarnt haben.&lt;br&gt;  Egal, wie man darüber denkt: Eine Zusammenarbeit mit der Linken wäre politischer Selbstmord und daher (ohne eine stückweise Anerkennung, die einige Jahre dauern würde) unmöglich.</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Thu, 21 Feb 2008 23:36:31 +0100</pubDate>
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            <title>Die SPD hat ein Vermarktungsproblem</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/594</link>
            <description>Hi,&lt;br&gt;&lt;br&gt;alle reden über Hessen. Ich hab mal nen Riesenblogeintrag dazu geschrieben, der jedoch durch einen Computerabsturz vernichtet wurde...&lt;br&gt;  Wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit für Neuwahlen? So kommt ja nichts heraus bei der Sache.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aber was mir schon seit längerem auffällt: Die SPD hat eindeutig ein Problem, ihre Reformen (HartzIV) und Ziele rüberzubringen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nehmen wir z.B. die Agenda 2010, HartzIV: Überall wird darauf geschimpft, sie führte zur Abwahl von Rot-Grün, zusammen mit der Wirtschaftsflaute, für die die Kohl verantwortlich war. Da sich die Reformen aber nicht von jetzt auf nachher auswirken, kam die Wirkung - der Aufschwung - erst in dieser Legislaturperiode. Dafür sacken die Union und besonders Frau Merkel nun das Lob ein. Nur mal am Rande möchte ich hier einen Mangel an politischer Bildung in der Bevölkerung feststellen (das muss geändert werden!).&lt;br&gt;  Gehen wir weiter: Die Union und die FDP meint, dass die Agenda2010 noch nicht weit genug gegangen ist. Aber das interessiert keinen! Die Union wird nicht abgestraft, die SPD ächtet die Reformen selbst und ruckt reflexhaft nach links.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Noch ein Beispiel: Koch mit seiner Schmutzkampagne.&lt;br&gt;Koch hat im Bezug auf kriminelle Jugendliche härtere Jugendstrafen gefordert, die bekannterweise wirkungslos sind, was von Fachleuten auch bestätigt wurde, und dabei ganz gezielt kriminelle Ausländer in den Mittelpunkt gerückt und Ausländerhass geschürt. Die SPD widersprach dem vehement, da keine Gesetzesänderungen vonnöten sind und dies kein ausländerspezifisches Problem ist und statt Strafverschärfungen Sozialprogramme vonnöten sind. Sie hat aber ebenfalls harte Strafen für die U-Bahn-Schläger gefordert.&lt;br&gt; In der Öffentlichkeit kam das aus meiner Sicht aber an, als hätte der mutige Koch eine Diskussion zum wichtigen Problem der Ausländerkriminalität angestoßen, wollte dies lösen, wurde aber von den pösen Linken (Gutmenschen) sofort niedergemacht, da die die unbestreitbar bösen Kriminellen sogar als Opfer hingestellt haben (Unterschicht, soziale Probleme) und sie deshalb lieber totkuscheln wollen. Ähnlich wie bei dem Mörder, dessen Tun mit seiner schlechten Kindheit entschuldigt wird.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Linke: Die Linke ist eine Partei, die jedem nur das Blaue vom Himmel verspricht, aber kein Wort über die Finanzierung verliert. Die Partei der Bildungsfernen und Arbeitslosen (und Ostdeutschen). Hier fällt wieder der Mangel an politischer Bildung auf: Wie kann man das alles glauben?&lt;br&gt;  Allerdings gibt es auch Leute, die es zwar nicht glauben, aber aus Protest lieber die Linke als die NPD wählen. Sozusagen als sozialerer Ersatz für die SPD und um die Politik mal wachzurütteln.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Noch etwas, was mich stört, und zwar genau an dieser Gruppe von Menschen, oder auch an den Nichtwählern, o.ä.:&lt;br&gt;Ist euch schon aufgefallen, dass sich hier im Volk immer mehr eine &quot;Wir werden regiert von der und der Partei&quot;-Mentalität ausbreitet? Dabei heißt &quot;Demokratie&quot; doch, dass das Volk regiert. Jeder kann mitmachen, wer will. Jeder meckert nur, aber keiner tritt in eine Partei ein, um etwas zu ändern! Wir werden ja regiert, wir können nicht mitregieren. Ein schwerer Fehler in meinen Augen. Und auch ein Versäumnis der politischen Parteien.  Wir müssen den Bürgern die Politik, das Eintreten für seine Interessen und für ein besseres Deutschland, wieder näher bringen. Und wenn sich mehr damit beschäftigen, nimmt auch das Problem der politischen Bildung ab.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gibt's hier irgendwelche Werbeagenten in der SPD?&lt;br&gt;&lt;br&gt;MfG</description>
            <author>Tobias Braun</author>
            <pubDate>Sun, 03 Feb 2008 22:52:51 +0100</pubDate>
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