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        <title>Veddel-Blog</title>
        <description>Alles rund um die Veddel in Hamburg</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/933</link>
        <lastBuildDate>Wed, 07 Jan 2009 20:49:22 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Klaus Lübke</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/blog/933</link>
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            <title>Hubertus Heil twittert - Ein gelungenes Experiment oder naiv?</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1792</link>
            <description>&lt;strong&gt;Die Onlineaktivitäten von Hubertus Heil werden im Netz eifrig diskutiert. Der Generalsekretär bedient sich eines Kurznachrichtendienstes namens &quot;&lt;a href=&quot;http://twitter.com/hubertus_heil&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt;&quot;, der in den letzten Monaten immer beliebter geworden ist, und schickt persönliche Eindrücke vom Nominierungsparteitag der Demokraten in Denver.  Vor allem seit dem &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,574521,00.html&quot;&gt;Spiegel-Online&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;die Aktion in einem Artikel zerrissen hat, werden immer mehr Kommentare veröffentlicht. Die meisten sind angetan. &lt;a href=&quot;http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/26/internetpartei-spd-hubertus-heil-twittert/&quot;&gt;Eine kleine Übersicht über die Reaktionen habe ich bereits hier veröffentlicht&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Man darf wohl vermuten, das hinter der Twitterei von Hubertus Heil keine naive Spontanität steckt, sondern das dies ein vorbereitetes und abgestimmtes Experiment aus dem Willy-Brandt-Haus ist. Denn schließlich stecken auch die Onlineaktivitäten bei &lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/spdvision&quot;&gt;Youtube&lt;/a&gt;, jedenfalls was die Nutzerzahlen angeht, noch in den Kinderschuhen, und man braucht dringend neue Ideen um mehr Resonanz beim Wahlvolk zu bekommen. Gelingt das Experiment, wird Twitter im bevorstehenden Bundestagswahlkampf zum Einsatz kommen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bis jetzt sieht das Ergebnis nach einem vollen Erfolg aus. Hubertus Heil hat den Vorteil, das er das erste bundespolitische Schwergewicht ist, der diesen Dienst nutzt. Gerade weil er dabei einen sehr persönliche Stil pflegt, und keine Pressemitteilungsphrasen versendet, wurde er zum Medienereignis. Deshalb dürfte man sich über den Spiegel-Artikel in der SPD-Zentrale gefreut haben, denn er sicherte die Aufmerksamkeit des Publikums und anderer Zeitungen. Jetzt ist der Generalsekretär auf dem besten Weg in der Hitliste der deutschen Twitterer ganz nach oben aufzusteigen. Und Followers in einem Twitter-Account sind nicht ohne Wert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Übrigens dürfte klar sein, das sich kein Minister für so ein Experiment geeignet hätte. Hubertus Heil dagegen, der man seine Jugendlichkeit noch abnimmt und der auch nicht durch ein öffentliches Amt auf die Staatsinteressen Rücksicht nehmen muss ist ein idealer Kandidat dafür. Man stelle sich dagegen vor, Außenminister Steinmeier würde sich über Twitter zur Georgien-Krise in einem ähnlich persönlichen Stil äußern. Das ginge gar nicht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Man darf mit Spannung erwarten, wie es weitergeht. Zu große Erwartungen sollte man nicht haben. Denn bei der Bundestagswahl wird es schließlich um ein Millionenpublikum gehen. Da kann ein Dienst wie Twitter nur ein nettes Zusatzangebot sein. Und schließlich kann es auch immernoch sein, das Twitter den Ansturm der Open-Source Konkurrenz nicht übersteht. Schließlich weiß man bis heute noch nicht, wie sich Twitter auf lange Sicht finanzieren soll. Und wenn die Nutzer tatsächlich auf andere Dienste wie identi.ca umsteigen sollten, wären alle bis dahin gesammelten Follower verloren. Dann müsste man wieder bei null anfangen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;So darf man sich fragen, wie es mit der Twitterei nach dem Ausflug in die USA weitergeht. Denn auf dem Nominierungsparteitag spielt Hubertus Heil keine Rolle, und hat Zeit sich mit dem Blackberry zu beschäftigen. Schließlich ließt Er auch Nachrichten, die an Ihn gerichtet sind, und antwortet darauf.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Doch je mehr Abonnenten Hubertus Heil für seine Nachrichten bekommt, desto schwieriger wird es alle an ihn gerichteten &quot;Tweets&quot; auch zu lesen. Denn das kostet Zeit. Und Zeit wird ein Generalsekretär für diesen Dienst kaum wird aufbringen können, wenn er in Deutschland wieder seinen gewohnten Aufgaben nachgehen wird. Denn schließlich erreicht man mit der &quot;Tagesschau&quot; immer noch sehr viel mehr Menschen, als über die neue Web-2.0 Anwendung, und da muss man einfach Prioritäten setzen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bis dahin empfehle ich jedem der diese Seite aufrufen kann sich bei Twitter zu registrieren und sich selbst ein Bild zu machen. Dann hat man auch die Möglichkeit andere Leute zu beobachten, und ihnen Meldungen zukommen zu lassen. &lt;a href=&quot;http://twitter.com/inet_k&quot;&gt;Mir&lt;/a&gt; zum Beispiel!&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Reaktionen&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;strong&amp;gt;&lt;a href=&quot;http://twitter.com/enrico_kreft&quot;&gt;Enrico Kreft&lt;/a&gt; aus Lübeck schreibt &quot;SPON (Spiegel-Online) ist eine journalistische Resterampe. Politik soll doch nah bei den Menschen sein, also darf getwittert werden. Ohne Konventionen.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.haseler.de/blog/?p=1182&quot;&gt;Robin Haseler&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; formuliert es unter der Überschrift Hubertus-Heil-Bashing wegen Twitter so: &quot;Vielleicht hat es aber auch gerade so schön gepasst: Heute sonst keine Meldungen von der SPD? Ah, der Heil macht doch da was aus Denver? Keine Ahnung was das ist. Pah! So ein Blödsinn. . . . Artikel fertig.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.netplanet.org/2008/08/26/was-ist-denn-nur-mit-dem-spiegel-los/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Besim Karadeniz&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; fragt &quot;Was ist denn mit dem Spiegel los?&quot;, und wunderet sich,&quot;wie sich SPIEGEL-Journalisten offenbar durch die Blogosphäre richtiggehend in die Enge gedrückt fühlen.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auch &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://lumma.de/eintrag.php?id=3856&quot;&gt;Nico Lumma&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://blog.christian-soeder.de/2008/08/hubertus-heil-twittert-spiegel-online.html&quot;&gt;Christian Soeder&lt;/a&gt; &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.reichels.org/2008/08/25/238/&quot;&gt;Sebastian Reichel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; berichten positiv.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.andre-pechmann.de/2008/08/26/hubertus-heil-nutzt-twitter/&quot;&gt;Andre Pechmann&lt;/a&gt; &lt;/strong&gt;bleibt dagegen skeptisch, und wünscht sich dagegen lieber einen Generalsekretärs-Blog.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jetzt macht sich auch schon &lt;a href=&quot;http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1901&quot;&gt;&lt;strong&gt;Thomas Knüver im Handelblatt Weblog&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; über den &quot;Spiegel&quot; unter der Überschrift &quot;Keiner darf Internet außer Spiegel Online - erst recht nicht Hubertus Heil&quot; lustig: &quot;Früher war der &quot;Spiegel&quot; dafür bekannt, gegen alles zu sein. Heute ist er vor allem gegen das Internet, scheint es. Und diese Haltung setzt sich fort gen Spiegel Online. Dort ist heute ein dummer Artikel über Hubertus Heil und seine ersten Schritte im Bereich Twitter zu lesen.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Und weiter unten resümiert er: &quot;Es ist leicht, Heils Twitter-Berichte runterzumachen. Manche sind wirklich platt, andere bringen kurze Stimmungsmomente, einige auch kleine Schmunzler. Aber: Hier macht sich ein Politiker ansprechbar. Und dieser Versuch verläuft bisher besser als all die auf TV-getrimmten Langeweiler-Videos.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weitere positive Meinungen zum Thema:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://wolfwitte.de/?p=256&quot;&gt;Blog vom Wolf&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.politik-digital.de/sozialdemokratisches-gezwitscher/&quot;&gt;Politik Digital&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.nz-online.de/vipraum/archives/204&quot;&gt;Nürnberger Zeitung VIP-Raum&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.medien-gerecht.de/2008/08/26/dnc-nachhilfe-fuer-spd-obama-hubertus-heil/&quot;&gt;Medien gerecht&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.leere-signifikanten.net/2008/08/26/artikelschreiben-im-twitterrausch/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Leere Signifikanten&lt;/strong&gt; &lt;/a&gt;- &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.jan-filter.de/2008/08/26/twitter/&quot;&gt;Filterblog&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.simoncolumbus.de/2008/08/26/keine-experimente/&quot;&gt;Simoncolumbus&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.simoncolumbus.de/2008/08/26/keine-experimente/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hansjörg Schmidt&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - &lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://nurmeinstandpunkt.wordpress.com/2008/08/26/hubertus-heil-twittert/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Nur mein Standpunkt&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.lostfocus.de/archives/2008/08/26/igitt-twitter/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Lostfocus&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; - &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dieweltistscheisse.de/2008/08/26/menschwerdung/&quot;&gt;Die Welt ist ...&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.bluejax.net/2008/08/26/spon-artikel-uber-twitternden-politiker-das-problem-mit-der-moderne/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bluejax&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://popschmecker.blogspot.com/2008/08/hubertus-heil-twittert.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Popschmecker&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.tanith.org/?p=1073&quot;&gt;Tanithblog&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://blog.netplanet.org/2008/08/27/das-problem-der-journallie-mit-dem-graswurzeljournalismus/&quot;&gt;Blog@Netplanet&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.20undso.de/2008/08/27/chapeau-herr-heil/&quot;&gt;20undso&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/man-muss-sich-nicht-wundern/&quot;&gt;Datenschutzblog&lt;/a&gt; - &lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://przweinull.de/eintrag.php?id=118&quot;&gt;&lt;strong&gt;PR 2.0&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/08/27/mal-was-anderes-als-immer-nur-pressemitteilungsfloskeln/&quot;&gt;Til Westermeyer&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://prcdv.typepad.com/cdv/2008/08/folgen.html&quot;&gt;CDV!&lt;/a&gt; - &lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.connectedmarketing.de/cm/2008/08/nominierungspar.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;ConnectedMarketing&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weitere negative Meinung zum Thema:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/924/307874/text/&quot;&gt;Sueddeutsche.de &lt;/a&gt;- CSU Blogger&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/924/307874/text/&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weiß nicht so recht:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/digitale/internet/607330/Heil-entdeckt-das-Zwitschern.html&quot;&gt;RP-Online&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.onlinejournalismus.de/2008/08/26/hubertus-heil-twittert-aus-denver/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Onlinejournalismus.de&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.majakowski.com/2008/08/26/hubertus-heil/&quot;&gt;Majakowski&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; - &lt;a href=&quot;http://oko-bloko.blogspot.com/2008/08/den-hubertus-verfolge-ich-mal-lieber.html&quot;&gt;oko-bloko&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.onlinejournalismus.de/2008/08/26/hubertus-heil-twittert-aus-denver/&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ergebnis der kleinen Online-Artikelzählung: 29 für, 3 gegen den twitternden Generalsekretär bei 5 Enthaltungen. Im Deutschen Bundestag wäre das eine verfassungsändernde Mehrheit.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bemerkenswert, das gerade die Print-Journalisten dem Thema gegenüber eher negativ eingestellt sind. Entweder wissen Sie nicht, worüber sie schreiben, oder das passt einfach nicht in ihr Weltbild. Vielleicht fürchten Sie auch, das die Politik über die neuen Medien stärker ohne den Filter der Presse mit ihren potenziellen Wählern in Kontakt kommen, und die Wahlkampangen der Verlage noch weniger verfangen. als in der Vergangenheit.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/27/hubertus-heil-twittert-ein-gelungenes-experiment-oder-naiv/&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.veddel.net/wordpress/2008/08/27/hubertus-heil-twittert-ein-gelungenes-experiment-oder-naiv/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Klaus Lübke</author>
            <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 19:26:34 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Die SPD Hamburg und die Stimmzettel - eine unendliche Geschichte?</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1714</link>
            <description>Das war für die Sozialdemokraten keine angenehme Geschichte. Nach einem einem Streit um die Bürgermeisterkandidatur mit einem vielbeachteten innerparteilichen Wahlkampf der nicht ganz ohne Blessuren ablief, waren nach einem aufwendigen Mitgliederentscheid einige hundert Briefwahlstimmen gestohlen worden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mit der in den letzten Tagen wieder aufgeflammten Diskussion um die Aufklärung des Falles sollten die Genossen gelassen umgehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zwar lag es im Verantwortungsbereich des damaligen Vorstandes, das eine solche Tat überhaut möglich war, doch war es am Ende die SPD selbst, die einem Einzelnen oder wenigen Tätern zum Opfer gefallen ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In den letzten Tagen wurde berichtet das aus Parteikreisen, die Rede ist von zwei von achtzig Distrikten und einer von zahllosen Arbeitsgemeinschaften, alle aus dem Kreis Eimsbüttel, die Veröffentlichung des sogenannten Grambow-Berichtes gefordert werde, den der Parteivorstand zur Untersuchung der Tat hat anfertigen lassen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ingo Egloff, der seit dem Debakel um die Stimmenauszählung Parteivorsitzender ist, hat den Bericht im geschäftsführenden Vorstand beraten lassen und der Staatsanwaltschaft für ihre Ermittlungen zur Verfügung stellen lassen. Die wiederum hat den Diebstahl trotzdem nicht aufklären können.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Um das Thema Stimmenraub zu einem ordentlichen Abschluss bringen, die Schuldigen bestrafen, und den zahllosen Sozialdemokraten die sich an der Abstimmung beteiligt haben erklären zu können was tatsächlich gewesen ist, wäre eine Aufklärung des Falles selbstverständlich sehr wünschenswert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das kann der Grambow-Bericht indes nicht leisten, denn sonst hätte die Staatsanwaltschaft das Rätsel bereits aufklären können.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Im übrigen haben wir keinen Grund Ingo Egloff zu misstrauen. Ihm ist es nach einem bitteren Zerwürfnis gelungen, die Lager der SPD Hamburg zusammenzuhalten und  weitgehend zu befrieden. Das ist nicht nur in einem gemeinsam geführten Wahlkampf deutlich geworden, sondern zuletzt auf dem Parteitag auf dem die Partei auf dem schwierigen Feld der Bildungspolitik Beschlüsse mit großer Mehrheit gefasst hat.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die jetzt erneut aufgeflammte Diskussion bringt also keinen Nutzen für die SPD Hamburg, sondern sie schadet ihr.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Diejenigen innerhalb der Partei die sie wieder auf die Tagesordnung bringen darf man fragen, welche Motive sie dafür haben. Im günstigsten Fall ist es Gerechtigkeitssinn, im schlechteren Rechthaberei und im schlechtesten der Versuch persönliche Feindschaften zu pflegen. Welches Motiv es auch immer ist, in jedem Fall dient es den Anderen, denjenigen, die sich die Diskussion zunutze machen um der SPD zu schaden. Auch die Presse in Hamburg wird Gefallen an einem inneren Zerwürfnis finden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Denjenigen, denen es um die Verhinderung sozialdemokratischer Erfolge bei der nächsten Wahlen, sollten wir nicht in die Hände spielen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Im Jahr 2004 hat die SPD noch alle Wahlkreise in Hamburg direkt gewonnen. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, das wieder zu erreichen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Natürlich werde ich, sollte ich die Gelegenheit bekommen den Grambow-Bericht zu sehen oder Näheres über ihn erfahren mit großen Interesse hinsehen. Doch ich kann darauf auch gerne verzichten, solange ich weiß, das die Sozialdemokratie in Hamburg dadurch nicht zur Ruhe kommt, und vielleicht nur innerparteiliche Grabenkämpfe wiederbelebt werden sollen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es kann sei, das wir irgendwann erfahren werden, was sich im Kurt-Schumacher-Haus in den Stunden vor der Stimmenauszählung ereignet hat. Es kann aber auch sein, das wir das nie erfahren. Und obwohl sich das niemand wünschen sollte, wären wir doch gut beraten uns an eine alte Regel zu erinnern: Nicht vergessen, aber niemals darüber reden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir sollten uns vielmehr auf unsere Aufgabe konzentrieren: Politik für die Menschen machen, Wahlen gewinnen und sozialdemokratische Inhalte durchsetzen. Erst kommt die Stadt, dann die Partei und danach die Person. Klingt das naiv? Vielleicht ist es ganz gut, manchmal noch Ideale zu haben.</description>
            <author>Klaus Lübke</author>
            <pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:54:14 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Ich blogge, also bin ich? Erfahrungen als Politikblogger</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1696</link>
            <description>&lt;strong&gt;In diesen Tagen wird viel über Blogs und Politik geschrieben. Neben Robert Basic, der über &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/20/politblogger/&quot;&gt;bloggende Politiker&lt;/a&gt; berichtet, schrieb der Hamburger Nico Lumma auf seiner Seite einen &lt;a href=&quot;http://lumma.de/eintrag.php?id=3831&quot;&gt;Beitrag&lt;/a&gt; in dem er berichtet, das er seit  2003 jeden Politiker auffordert zu bloggen. Dennoch sind nur wenige Deutsche Politiker mit Blogs im Netz.  Warum ist das so?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;In den Vereinigten Staaten ist das ganz anders. Die heutigen Blogseiten mit ihrer  sogenannten Web 2.0 Technik sind Teil neuer Möglichkeiten im Netz.  Barak Obama und Hillary Clinton hatten auf ihren Konten bei Facebook, Twitter, YouTube und Flickr hunderttausende Fans und nutzten diese Plattformen geschickt, um ihre Botschaften an dem Filter der Redaktionen vorbei an das Publikum zu bringen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Für einen Lokalpolitiker in Hamburg sieht die Sache schon anders aus. Natürlich merke ich, das meine Seite gelesen wird, doch frage ich mich ob ich auch meine eigentliche Zielgruppe erreiche. Das sind die Menschen vor Ort, die oft überhaupt nicht mitbekommen, worüber die Politik gerade diskutiert. Das sind die Menschen, von denen man erfahren möchte, was ihre Themen sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Immerhin kann ich über einhundert Veddeler über StudiVZ erreichen, aber die dort vertretene Gruppe bildet ein bestimmtes Klientel wieder. Zudem ist StudiVZ nicht wirklich ein Web 2.0 Werkzeug, weil sich dort keine Verbindungen mit den Programmen außerhalb der Plattform herstellen lassen. Im übrigen tut man gut daran, die Plattform nicht mit Polit-Spam zu überfluten, sondern lediglich als ansprechbar dabei zu sein.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Facebook ist da schon interessanter, ich treffe dort auch eine andere Gruppe Elbinsulaner wieder, aber es sind insgesamt zu wenige.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bei Twitter erreiche ich meine Zielgruppe nur über den Umweg, die Tweets ober rechts auf der Webseite oder bei Facebook einzublenden. Als Nutzer kenne ich niemanden aus Wilhelmsburg oder von der Veddel, kein Follower wohnt im Wahlkreis. Twitter könnte daher eher ein Werkzeug für die Bundespolitiker oder die Parteizentralen sein, die auch so im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Daher kann die Beschäftigung mit dem Internet und seinen neuen Möglichkeiten immer nur ein Zusatz zu der tatsächlichen Präsents vor Ort sein. Dort, IRL, im richtigen Leben, spielt die eigentliche Musik. Zumal sehr viele Menschen immer noch keinen Zugang zum Internet gefunden haben, und selbst wenn, oft in den einfachsten Anwendungen stecken bleiben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Machen wir uns doch noch einmal klar, das alleine auf den Elbinseln über 50.000 Menschen leben, von denen die meisten wohl noch nie auf eine lokalpolitische Internetseite geschaut haben. Wahrscheinlich ist es leichter unter ihnen eine Gruppe  &quot;1.000 Elbinsulaner, die  George Bush nicht mögen&quot; zusammen zu bringen, und es gibt ganz sicher mehr die nach Gina-Lisa und ihrem Video suchen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Internet spielt eine Rolle, um weitere Kontakte  zu pflegen, weil man nicht an jedem Ort zugleich sein kann. Und es ist ein zusätzliches Angebot.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Immerhin besteht die Aussicht, das die Bedeutung des Internets weiter zunimmt, und man möchte ja bei der Entwicklung dabei sein, und profitieren. Also, schauen wir mal, wohin die Reise in den nächsten zwanzig Jahren geht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ja, so banal ist die Wirklichkeit eines Lokalpolitikers.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.veddel.net/wordpress/2008/07/22/ich-blogge-also-bin-ich-erfahrungen-als-politikblogger/&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.veddel.net/wordpress/2008/07/22/ich-blogge-also-bin-ich-erfahrungen-als-politikblogger/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Klaus Lübke</author>
            <pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:55:37 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Verlängerung des Studentenprogrammes auf der Veddel vorgesehen</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1695</link>
            <description>&lt;strong&gt;&quot;Das Studierenden-Programm auf der Veddel mit Mietvergünstigungen wird als Erfolg angesehen und soll verlängert werden.&quot; Dieser Satz findet sich im heute veröffentlichten Koalitionsvertrag zwischen der GAL und der CDU auf der Seite 41.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Michael Neumann hat den Satz geprägt, das wir Richtiges richtig, und Falsches falsch nennen. In diesem Sinne muss man sagen, das zumindest diese Entscheidung zu begrüßen ist. Es bleibt noch abzuwarten, ob die Schwarz-Grüne Koalition zustande kommt, denn nur dann tritt der Vertrag auch in Kraft.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eine kleine Klippe gilt es für die Vertragspartner noch zu umschiffen: eine Mitgliederversammlung der GAL und der Landesparteiag der CDU müssen noch zustimmen.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.veddel.net/wordpress/2008/04/17/verlaengerung-des-studentenprogrammes-auf-der-veddel-vorgesehen/&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.veddel.net/wordpress/2008/04/17/verlaengerung-des-studentenprogrammes-auf-der-veddel-vorgesehen/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Klaus Lübke</author>
            <pubDate>Wed, 13 Aug 2008 18:10:11 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>CDU beginnt Wahlperiode mit einer Unwarheit</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1694</link>
            <description>&lt;strong&gt;Bereits in der konstituierenden Sitzung der Bezirksversammlung gibt es einen Antrag der CDU, der Bezirk Mitte solle darüber beraten, wie die Arbeit des Beirates für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg wiederbelebt werden kann. Damit will die CDU davon ablenken, das sie es war, die den Beirat faktisch abgeschafft hat.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Noch im Juni 2007 bezeichnete der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Frommann den Beirat für &quot;überflüssig&quot;, und ein SPD-Antrag im Ortsausschuss Wilhelmsburg für den Erhalt wurde von der CDU abgelehnt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auch der Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte zum Erhalt des Beirates musste gegen die Stimmen der CDU durchgesetzt werden. Damals erklärte der jetzige CDU-Fraktionsvorsitzende Gunter M. Böttcher mit Hinweis auf die Sanierungsbeiräte und das IBA/IGS Beteiligungsgremium, in dem der Abgeordnete aus St. Georg selber Mitglied ist, den Beirat für Stadtteilentwicklung für &quot;entbehrlich&quot;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Folgerichtig hat der Senat die Finanzierung des Beirates aus Mitteln der Fachbehörde zum Jahresende eingestellt. Damit musste die professionelle Begleitung der ehrenamtlich tätigen Beiratsmitglieder beendet werden. Der Beirat erklärte unter diesen Umständen nicht weiter arbeiten zu können, und löste sich auf.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gegen den erklärten Willen der CDU Wilhelmsburg wäre die Finanzierung durch die Fachbehörde nicht abgeschafft worden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jetzt legt die CDU den Schwarzen Peter dem Bezirk Mitte vor die Nase, und zwar ohne sich für die Einwerbung der Mittel einzusetzen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Im Grunde genommen ist dies eine verspätete Ostergeschichte, nur das die C-Partei vergessen hat, das die Wiederauferstehung nicht durch Pontius Pilatus bewirkt worden ist.&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.veddel.net/wordpress/2008/03/31/cdu-beginnt-wahlperiode-mit-einer-unwarheit/&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.veddel.net/wordpress/2008/03/31/cdu-beginnt-wahlperiode-mit-einer-unwarheit/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Klaus Lübke</author>
            <pubDate>Sat, 09 Aug 2008 12:26:26 +0100</pubDate>
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            <title>Die Merkel war hier</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/505</link>
            <description>Gestern war die Bundeskanzlerin hier, und der Innenminister Schäuble auch.&lt;br&gt;&lt;br&gt;1.500 Leute hatten sich im Schuppen 52a zur Großveranstaltung der CDU versammelt.  Gerhard Schröder hatte fast doppelt so viele Zuhörer im CCH.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Haben sie was vom Besuch der Kanzlerin bemerkt? Ich nicht. Das scheint nicht so wichtig gewesen zu sein!&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.klaus-luebke.net/wordpress/2008/01/19/die-merkel-war-hier/&quot; title=&quot;externer Link - öffnet sich in neuem Fenster&quot;&gt;www.klaus-luebke.net/wordpress/2008/01/19/die-merkel-war-hier/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>Klaus Lübke</author>
            <pubDate>Mon, 21 Jan 2008 21:09:45 +0100</pubDate>
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