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        <title>Wegen den Unruhen in Tibet: Neue Flaggenaktion am Montag, den 31.03.2008!!!</title>
        <description>Liebe Freunde,

angesichts der blutigen Unruhen in Tibet, die China unter Ausschluß der Weltöffentlichkeit und mit militärischer Gewalt in aller Härte unterdrücken will, haben zahlreiche Bürgermeister vorgeschlagen, zum Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk ein weiteres Mal die Tibetflagge zu hissen. Eine Reihe von Städten und Gemeinden - auch im Ausland - flaggen schon seit vergangener Woche! Dies teilte mir gerade Monika Deimann-Clemens am Telefon mit. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1034</link>
        <lastBuildDate>Tue, 13 May 2008 14:39:53 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Thomas Liehr</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1034</link>
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            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1034#kommentar4131</link>
            <description>Gestern auf der Panorama-Seite der SZ (Süddeutsche Zeitung für die Freunde aus dem Raum Dresden ;-)):

&lt;zitat-anfang&gt;Wird die Tibet-Flagge jetzt zum Mode-Artikel?
..
Andreas Saur, Promex GmbH Konstanz: &quot;Die Nachfrage nach der Tibet-Flagge ist in den letzten Wochen immens gestiegen. Bis vor kurzem haben wir im Normalfall pro Jahr kleinere vierstellige Stückzahlen verkauft, momentan ist das unser Wochenabsatz.
..
Ironischerweise produzieren viele unserer Wettbewerber ihre Flaggen in der Volksrepublik China. Wir haben es da mit Taiwan etwas passender erwischt.&quot; &lt;zitat-ende&gt;

Also: Made in China ist für Tibet-Flaggen tabu!</description>
            <author>Hagen Frey</author>
            <pubDate>Thu, 03 Apr 2008 12:32:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1034#kommentar3500</link>
            <description>Tibet – ein Fallbeispiel des kommunistischen Zentralismus?


Schon seit einiger Zeit wird auch in Deutschland die tibetische Flagge gehisst, jährlich steigt die Anzahl der Sympathisanten und Unterstützer der Tibetinitiative, doch wird sie im Jahre 2008 wohl ihren Höhepunkt erreichen – ihren traurigen Höhepunkt.

Die Machthaber in Peking, verkaufen das, was momentan in Tibet vorgeht als „geordnetes Vorgehen der chinesischen Sicherheitskräfte“, das chinesische Staatsfernsehen, besser gesagt der gesamte Medienapparat der Chinesen, will seiner Bevölkerung und der Welt glauben machen, dass die Lage weder katastrophal noch tödlich für die dort ansässige Bevölkerung ist. 

Die Geschehnisse zeugen jedoch vom blanken Gegenteil: Tod steht auf der Agenda, egal ob durch die Waffen der chinesischen Besatzer oder durch die Hungerproteste der tibetischen Mönche, die Zahl der Opfer ist wohl hoch, doch erfahren wird sie niemals jemand – der Staatspresse sei dank.

Die Unterstützer der Tibetinitiative hierzulande scheinen wohl die nötige Weitsicht zu besitzen, um erahnen zu können, was in Tibet geschieht. Und vielleicht werden die Unterstützer am 31.03. noch ein ganz anderes Ereignis im Blick haben, wenn er oder sie die tibetische Flagge hisst. 
Die Rede ist vom Arbeiteraufstand in der DDR 1953, was als spontaner Protest begann und schnell zur Massenkundgebung ausartete, zeigt durchaus Parallelen zu Tibet. 
Wie auch in der DDR wurden die Ereignisse durch das Staatsfernsehen und der SED-Regierung geschönt und solange niedergeschwiegen bis sich keiner mehr erinnern wollte. Doch Fakt ist ja wohl auch, dass die Proteste in der berliner Stalinallee am 16. und 17. Juni 1953 keinesfalls Opferfrei abliefen. Wiederholt sich die Geschichte? 
Unabhängige Medien melden etwa 100 Tode aus Tibet, in Wahrheit sind es wohl wesentlich mehr.
Aber eine Frage lässt bei dieser Betrachtung wohl stets auf eine Antwort warten: die Frage nach dem „warum“. Während in der DDR gegen die Erhöhung der Arbeitsnorm und die zentralistische Festsetzung der Preise in allen Bereichen des Lebens demonstriert wurde, demonstrieren die Tiberterinnen und Tibeter für wesentlich existenzieller Werte; es geht um nicht weniger als ihr Leben, ihre Freiheit und gegen die Besetzung der Chinesen.
Die „abtrünnige Provinz Tibet“ gehört heim ins chinesische Reich, dass sich ein freiheitsliebender Mensch mit einer solchen Aussage nicht anfreunden kann, liegt wohl auf der Hand. Der Zweck, den China mit seiner Politik verfolgt, lässt sich nur vermuten. Sind es die kommenden Olympischen Spiele? Was wäre China für ein Gastgeber, wenn neben den Prunk-Stadien Proteste ablaufen würden und die Volksrepublik, die sich in den letzen Jahren um einen liberalen Anstrich bemühte, sich letztendlich als brutaler Unterdrücker entpuppen würde? Die Regierung in Peking will nur eins: schnell ruhe nach Tibet bringen, und allen Mitteln und Maßnahmen dagegen zum Trotze, wird sie das auch schaffen – auf die eine oder andere Weise.  

Aber genauso wie in Tibet gab es im Verlauf der Geschichte immer wieder Beispiele die zeigen, dass man keinen Staat mit blanken Zentralismus verwalten kann, in der DDR scheiterte es, ebenso in der UdSSR und so wird es auch in China scheitern.</description>
            <author>David Anders</author>
            <pubDate>Wed, 26 Mar 2008 23:07:15 +0100</pubDate>
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