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        <title>Erstes Bundesland führt allgemeines Tempolimit ein</title>
        <description>Zwar besitzt Bremen nur etwa 60 Kilometer Autobahn, dies sind aber nun die ersten in Deutschland, auf denen ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h gilt. Begründet wird dies mit geringerer Umweltbelastung und höherer Sicherheit auf Bremens Autobahnen.&lt;br /&gt;
Für die Bremer ist dies nur ein erster Schritt: Ziel ist es, gemeinsam mit anderen Bundesländern ein generelles Tempolimit auf den Autobahnen in ganz Deutschland durchzusetzen. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1116</link>
        <lastBuildDate>Fri, 05 Dec 2008 13:21:29 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Sebastian Finsel</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1116</link>
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            <title>Kommentar #4</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1116#kommentar4391</link>
            <description>So so, es ist &quot;der deutsche Michel&quot; der immer alles regulieren und im Zweifelsfall verbieten will. Martin, in so mancher Sache stimme ich dir in diesem Punkt sogar zu. In diesem kann ich es nicht. Denn dann wären ja Franzosen, Italiener, Österreicher etc. auch alle von diesem &quot;deutschen Wesen&quot; infiziert. Dort gibt es Tempolimits schon lange. Wie im allergrößten Teil aller europäischen Länder... alles &quot;deutsche Mentalität&quot; dort?

(-&gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Tempolimit#Europa)

In einer anderen Sache habe ich einen Fehler gemacht, nämlich den, auf deine Argumentation einzugehen. Hat der Herr Minister aus Bremen mit angefangen. Ich selbst vertrete ja eigentlich auch die Meinung, das der Klimaeffekt eines Tempolimits eher klein, aber vor allem auch sekundär ist. Volkswirtschaftlich hingegen macht ein Tempolimit Sinn, dazu verweise ich dich gerne nach:  
-&gt; http://www.mir.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2239.de/studie_tempolimit.pdf
-&gt; http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/117

Zur Atomkraftdiskussion:
In Sachen Treibhausgasen ist die Atomkraft sicherlich besser als Kohle und Gas. Gar keine Frage. Deshalb ist ein sofortiger Atomausstieg auch sicherlich keine sonderlich sinnvolle Forderung. Mittelfristig, so wie jetzt geplant, hingegen ist der Ausstieg sinnvoll und machbar. Und als Übergangsträger sind ein paar moderne Fossilbrennstoffkraftwerke allemal besser als neue AKW. Schon allein wegen der Atommüllproblematik. Und weil Atombrennstoff ja nun auch nicht endlos vorhanden ist.
Im übrigen: In den letzten Jahren sind wir dank Vattenfall etc. schon mit 3-4 zusätzlich unplanmäßig abgeschalteten AKW zurechtgekommen. Sind die Lichter ausgegangen?

Wirtschaftlich ist ohne hohe staatliche Subventionen im übrigen die Atomkraft schon lange nicht mehr zu betreiben. 

Und am meisten CO2 ließe sich wiederum nicht bei den Kraftwerken, sondern im Straßenverkehr einsparen...

Ein paar abschließende Worte zum Thema Einschränkungen und Verbote: Die bezeichnest du pauschal als &quot;nicht sozial, sondern unsinnig.&quot;

Ich sehe das schon etwas differenzierter. Klar gibt es viele Dinge, die mensch besser nicht über Verbote regelt. Wenn es aber konkret darum geht, Menschen zu schützen, dann widerspreche ich dir. Vermutlich einfach ein Unterschied in der persönlichen Einstellung - was ja nichts schlimmes ist :-)</description>
            <author>Sebastian Finsel</author>
            <pubDate>Fri, 11 Apr 2008 07:17:17 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1116#kommentar4390</link>
            <description>Ad 1.) Fakten

Die Tatsache, daß variable Tempolimits besser befolgt werden, ist in unzähligen Studien belegt. Meine Behauptung, daß die Akzeptanz von Verkehrsbeeinflussungsanlagen größer ist als die für bedingungslose Tempolimits, ist somit faktisch korrekt.

Ad 2.) Atomkraft

Das ist wieder mal eristische Dialektik. Ich habe nie behauptet, daß die Aufbereitung von Uran 100%ig CO2-neutral wäre, insofern ist es unsinnig, einer Aussage zu widersprechen, die ich nie getroffen habe. Ist übrigens die Herstellung von Solarzellen auch nicht. Daß Uran sowohl Kohle- als auch Gaskraftwerke in der CO2-Bilanz schlägt ist allerdings ebenfalls faktisch korrekt. 

In Relation ist die Einsparung allerdings sehr wohl relevant. Ca. 40% aller deutschen CO2-Emissionen kommen aus Kraftwerken. Atomstrom erzeugt nur einen Bruchteil der CO2-Emissionen von Kohle. Da kannst du die &lt;1% Einsparung bei Autos durch Tempolimit noch so als &quot;immerhin etwas&quot; loben, es ist Vera....lberung der Allgemeinheit: Publikumswirksam, aber bringt nix.

Ad 3.) &quot;Nazi&quot;-Vergleiche.

Ich entschuldige mich in aller Form für den geschmacklosen Vergleich. Ebenso möchte ich mich entschuldigen für meine Mitstaatsbürger, die nunmal leider tatsächlich größtenteils kleine Neider und Denunzianten sind. So ist der deutsche Michel halt. Die Ideologie der Unfreiheit und Bevormundung ist hierzulande immer schon in Mode gewesen. Der eigentliche Gedanke der Linken, dem Menschen vermittels der Gesellschaft die Möglichkeit zur Entfaltung seiner persönlichen Fähigkeiten zu geben, ist leider hierzulande bestensfalls eine Randnotiz.

Ad 5.) Du bist gegen das Tempolimit.

Ja. Einschränkungen und Verbote, nur um der Bevormundung willen sind nicht sozial, sondern unsinnig.

Ad 6.) Quellen

Gegenvorschlag: Nenn mir eine Quelle, die besagt, daß Uran vergleichbar CO2-intensiv wären wie Kohle und Gas. Da kann ich Dich nämlich garantiert anhand Deiner eigenen Quellen widerlegen und muß mir nicht vorwerfen lassen, daß meine Quellen &quot;umstritten&quot; wären, bloß weil sie einen wissenschaftlichen und keinen ideologischen Hintergrund haben.

Und versteh mein Eintreten für Kernenergie nicht als Kritik an erneuerbaren Energien, die brauchen wir dringend. Nur bis es grundlastfähige Windparks gibt (da gibt es ein paar sehr interessante Ansätze z.B. in Richtung Drucklufterzeugung / - speicherung) und bis Windkraftanlagen älterer Generationen gegen größere, moderne Alternative ausgetauscht / nachgerüstet sind, vergehen noch ein paar Jahre. 

Fazit: Der Atomausstieg war ein Riesenfehler. Stattdessen hätte man eine neue Generation Kernkraftwerke bauen und stattdessen aus der Kohle aussteigen sollen.</description>
            <author>Martin</author>
            <pubDate>Fri, 11 Apr 2008 01:59:25 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1116#kommentar4388</link>
            <description>Was für dich FAKT ist entspricht einfach nicht der Realität. Aber ich kenne deine Sorte: Immer schön die eigene Meinung ohne weitere Beweise als Fakten darstellen. 

Ich habe, auch in diesem Blog, Fakten präsentiert, etwa eine Studie des Landes Brandenburg zum Tempolimit.

Aber zum Detail:

Martin schreibt:
&quot;Tempolimit für weniger CO2. Super. Super schwachsinnig. Unter einem Prozent Einsparung.&quot;

Immerhin.

Weiter schreibt er: &quot;Zum Vergleich: Durch Isolierung und moderne Heiztechnik ließe sich ein Vielfaches an Energie einsparen. Und wer es mit dem CO2 ernst meint, kommt um eine neue Generation Kernkraftwerke auch in Deutschland nun wirklich nicht umhin.&quot;

Klar, wir brauchen auch Isolierung und moderne Technik. Schließt das ein Tempolimit wechselseitig aus? Ich glaube nicht.

Was die Kernkraft angeht: das ist wissenschaftlicher Unsinn. Atomkraft ist ebenfalls in ihrer Gesamtheit nicht CO2-Neutral. Wer glaubt, das Atomkraft das Klima rettet, der irrt.

Weiter schrieb &quot;Martin&quot;: Die Forderung nach einem generellen Tempolimit ist vor allem Ausdruck deutscher Blockwartmentalität. Nicht mehr.

Ich verbitte mir diesen Nazivergleich. Andererseits ist mensch diese &quot;freundliche&quot; Diskussionsweise von dir ja schon gewohnt.

Letztlich schreibt Martin: &quot;P.S.: Was den Sicherheitsaspekt betrifft: Auch das spricht gegen ein generelles Tempolimit. Verkehrsbeeinflussungsanlagen, sprich: variable Tempolimits je nach Wetter und Verkehrsdichte haben eine weit höhere Akzeptanz und werden besser befolgt. FAKT.&quot;

So? Die Studie des Landes Brandenburg hat eine deutliche Reduzierung der Unfallhäufigkeit bei 120km/h Tempolimit festgestellt. Meßfehler, oder was?

Du bist gegen das Tempolimit. Das ist dein gutes Recht, und ich respektiere das. Aber bitte stelle nicht als Fakt dar, was lediglich deine Meinung ist. Oder belege sie mit Quellen.</description>
            <author>Sebastian Finsel</author>
            <pubDate>Thu, 10 Apr 2008 20:22:28 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1116#kommentar4387</link>
            <description>Bleibt zu hoffen, das Bremen sich als kleines Bundesland damit durchsetzen kann...

Tempolimit für weniger CO2. Super. Super schwachsinnig. Unter einem Prozent Einsparung. 

Zum Vergleich: Durch Isolierung und moderne Heiztechnik ließe sich ein Vielfaches an Energie einsparen. Und wer es mit dem CO2 ernst meint, kommt um eine neue Generation Kernkraftwerke auch in Deutschland nun wirklich nicht umhin.

Die Forderung nach einem generellen Tempolimit ist vor allem Ausdruck deutscher Blockwartmentalität. Nicht mehr.

P.S.: Was den Sicherheitsaspekt betrifft: Auch das spricht gegen ein generelles Tempolimit. Verkehrsbeeinflussungsanlagen, sprich: variable Tempolimits je nach Wetter und Verkehrsdichte haben eine weit höhere Akzeptanz und werden besser befolgt. FAKT.</description>
            <author>Martin</author>
            <pubDate>Thu, 10 Apr 2008 20:07:54 +0100</pubDate>
        </item>
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