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        <title>Exaudi, Managergehälter</title>
        <description>Der 6. Sonntag nach Ostern heißt Exaudi, auf Deutsch Höre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen habe ich in mich hinein gehört und habe versucht, mich an jegliche Aussagen in der Bibel zu erinnern, nach denen man Managergehälter beschränken sollte. Mir fallen keine ein. Im Gegenteil in seinem Gleichnis vom anvertrauten Geld (Mt 25, 14-30) ist es gerade der erfolgreich wirtschaftende Diener, den Jesus als Beispiel für gottgefälliges Leben heranzieht. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1240</link>
        <lastBuildDate>Fri, 05 Sep 2008 07:19:28 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Rudolf Starosta</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1240</link>
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            <title>Kommentar #4</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1240#kommentar5004</link>
            <description>Liebe Genossen,

danke für die Kommentare. Ich stimme dem Tenor zu, dass Jesus und Managergehälter nicht so richtig zusammenpassen. Als Christ kann ich sagen: „Geld ist nicht so wichtig!“. Als SPD-Mitglied muss ich denken: “Wo kommt das Geld her, wo geht es hin. Hat der Empfänger des Geldes seine Steuern bezahlt? Lässt sich der Geldfluss mit unserer demokratischen Grundordnung vereinbaren?“
 
Was mich selbst angeht, kann ich sagen, dass ich in einer Firma gearbeitet habe, in der der Vorstandsvorsitzende rund 150-mal mehr „Bezüge“ bekommen hat als ich. Wenn ich allerdings der unternehmensinternen Kommunikation entnahm, dass er wieder irgendeinen Deal abgeschlossen hatte, der ich weiß nicht wie viele Millionen Euro in die Kassen der Firma spülte, dann freute ich mich, da auch mein Arbeitsplatz dadurch gesichert war. Stand heute ist, dass ich doch gekündigt habe, aber das ist ein anderer Blogeintrag :-)  .

Jesus war in ein für mich nicht nachvollziehbares religiöses und politisches Geflecht eingespannt. Es gab römisches Bürgerrecht und gleichzeitig gab es rechtlose Sklaven. Seine Heimat war von der Supermacht der damaligen Zeit besetzt. Am ehesten können vermutlich Genossen aus den neuen Ländern beschreiben, wie das ist, wenn man sich fremdbestimmt fühlt. Viele Umstände, wo wir heute sagen, wir müssen Widerstand organisieren, wo sich Bürgerinitiativen bilden, waren für Jesus vermutlich im wahrsten Sinne des Wortes Gott gegeben. Andererseits muss er noch viel krasser als wir heute in Deutschland gesehen haben, dass Menschen quasi auf der Straße verhungern während andere im Reichtum schwelgen.

Wie auch immer, in diesem Umfeld kam er zu dem Schluss: „So wichtig ist Geld nicht. Gib den Armen und Bedürftigen. Mache das Geld nicht zu Deinem Gott.“ 

Nicht alle Steuerzahler zahlen die Steuern, die sie zahlen müssten. Schaue ich mich im privaten Umfeld um, nehme ich wahr, dass auch Nicht-Spitzenverdiener versuchen, Steuergesetze zu umgehen. Selbst sogenannte alteingesessene, seriöse Firmen bieten mehr oder weniger offen an, auf die „Märchensteuer“ zu verzichten. Was ich sagen wollte ist, dass ein steuerehrlicher Spitzenverdiener sehr viel Geld in die Staatskasse einzahlt. Davon bin ich überzeugt, auch wenn Ihr mir nachweist, dass es je nach Berechnungsformel BürgerInnen gibt, die anteilig viel mehr zahlen. Solche Missstände müssen wir aufdecken und dagegen vorgehen, sie sind meines Erachtens nicht „absichtlich“ in unser Steuerrecht eingebaut.

Mit solidarischen Grüßen,
Rudi</description>
            <author>Rudolf Starosta</author>
            <pubDate>Tue, 13 May 2008 18:08:20 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1240#kommentar4841</link>
            <description>Vom christlichen Standpunkt aus ist die Sache wohl eindeutig.
Der christlichen Lehre sind Enteignungen und &quot;Neiddebatten&quot; ja eher fremd, da sie auf das Leben nach dem Tod ausgerichtet ist. &quot;Der Manager&quot; oder &quot;Der Reiche&quot; soll ja von sich aus erkennen, dass Geld nicht alles ist.

Politik sollte allerdings für das Diesseits gemacht werden, die Richtlinienkompetenz im Jenseits liegt dann bei ... sonstwem (oder auch nicht).

Aber das ist ja hier nicht Thema...

Beste Grüße,
Sascha</description>
            <author>Sascha Voß</author>
            <pubDate>Mon, 05 May 2008 18:47:21 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1240#kommentar4835</link>
            <description>&quot;Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist&quot;

mehr braucht es eigentlich nicht, um die Bibel als das zu erkennen, was sie wirklich ist. Aber da stehen noch viel schlimmere Sachen, die &quot;Gott&quot; gesagt haben soll.

Und noch ein kleiner Tipp - es gibt keinen Einkommensmillionär, der in Deutschland die Hälfte seines Einkommes als Steuer abführt. Einfach mal ein bischen nachlesen.

Der Durchschnittsverdiener zahlt jedoch mehr als die Hälfte seines Einkommens in Form von Steuern und Sozialabgaben.

Im Land von Wilhelm Busch sterben die Märchenerzähler nicht aus. Und obwohl im Namen Christi in der ganzen Welt gemordet wurde und wird, sitzen die Geknechteten weiter im Beichtstuhl und füllen die Säckel der Rotberockten. ;-)</description>
            <author>Peter Weigelt</author>
            <pubDate>Mon, 05 May 2008 09:38:21 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1240#kommentar4826</link>
            <description>Du schreibst von den wenigen &quot;Spitzenverdienern&quot;. Das ist richtig, solange sie Spitzenleistungen erbringen. Wie sieht es aus, wenn sie Weltfirmen an die Wand fahren, tausende um Arbeit und Brot bringen, für diese grandiose Leistung mit millionen Abfindungen in Ehren ausscheiden?
Auch dafür gibt es in der Bibel die Rechtfertigung, das Beispiel vom &quot; Ungetreuen Verwalter&quot;! Du brauchst nicht in der Bibel nach Rechtfertigungen suchen, ausser du brauchst sie um jedes Versagen in unserer Partei, ( Ute Vogt ), zum Erfolg zu machen.       Franz</description>
            <author>Franz Frick</author>
            <pubDate>Sun, 04 May 2008 19:22:47 +0100</pubDate>
        </item>
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