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        <title>Die Quittung</title>
        <description>Das Politikverständnis mancher so genannter SPD-Linker im so genannten Dewes-Lager in Thüringen lässt stark zu wünschen übrig. Ich bin es leid, wenn SPD-Politiker in verantwortlicher Position in öffentlichen Äußerungen suggerieren, dass Wahlen von Einzelpersonen abgesprochen werden, dass Delegierte Marionetten sind und dass sie selbst mit ihrer &quot;absolut&quot; richtigen Meinung nicht gehört werden. Demokratie funktioniert so nicht. Ihre Sprache entlarvt. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1446</link>
        <lastBuildDate>Thu, 08 Jan 2009 01:19:36 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Hagen Frey</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1446</link>
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            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1446#kommentar11544</link>
            <description>Die Kommentare des Herrn Peter Weigelt sind hier nicht erwünscht und wurden deshalb &quot;verbannt&quot; nach http://www.meinespd.net/weblogs/blog/1692 &lt;vbg&gt;</description>
            <author>Hagen Frey</author>
            <pubDate>Tue, 12 Aug 2008 20:23:24 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1446#kommentar5825</link>
            <description>zu Stephan:
1. In jeder Organisation kann ein Vorsitzender nur erfolgreich seine Ziele erreichen, wenn er einen loyalen Vorstand hinter ich weiß.
2. Christoph will Ministerpräsident werden, ohne wenn und aber.
3. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber es ist zu schaffen, wenn alle Mitglieder der SPD-Thüringen ihn unterstützen.
4. Nicht Christoph hat die Partei gespalten - es war Richard.

Welche Vorstellungen hast Du, wie das &quot;unterliegende Drittel&quot; mitgenommen werden möchte und mitgenommen werden kann? Wäre es nicht erstmal notwendig, dass die Anhänger des Urwahlverlierers das Ergebnis der Urwahl akzeptieren:
1. Christoph Matschie ist der Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten und
2. Eine Koalition mit der Linkspartei wird es nur unter einer sozialdemokratischen Führung geben.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass sich manch Dewes-Anhänger jetzt in die innere Parteiemigration begibt und abwartet, dass das Wahlergebnis entsprechend schlecht ist, um dann wieder aufzutrumpfen. Das kann nicht funktionieren, es zerstört die SPD in Thüringen. Es liegt an den ehemaligen Dewes-Anhängern, das Ergebnis der Urwahl zu akzeptieren, sich einzubringen und das ehrgeizige Wahlziel zu erreichen, in Thüringen eine bessere Politik für die Menschen zu machen, als es Althaus mit seiner CDU in den letzten Jahren getan hat. Es ist die Bringeschuld des &quot;unterliegende Drittel&quot;, die Gräben zuzuschütten, die sie aufgerissen haben. Sich in die Schmollecke zu stellen, nützt nur den Ramelows und Mohrings.

Aber auch im &quot;Matschielager&quot; muss sich bis in die hintersten Winkel die Erkenntnis durchsetzen, dass wir nur gemeinsam als einige und starke Partei die Wahlen gewinnen können.

Wenn auch in einem anderen Zusammenhang, so sind die letztens geäußerten Worte vom SPD-Vorsitzenden Schleswig-Holsteins, Ralf Stegner, auch in Thüringen richtig: &quot;Jeder, der in der SPD Dinge tut, die der politischen Konkurrenz nützen, ist nicht mehr ganz bei Trost.&quot;</description>
            <author>Hagen Frey</author>
            <pubDate>Mon, 23 Jun 2008 05:11:31 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1446#kommentar5667</link>
            <description>Dieser Landesparteitag ist für Christoph Segen und zugleich Fluch: Ein Segen, weil er nun seinen von ihm schon immer geforderten &quot;100%-ig loyalen Vorstand&quot; hat - Fluch, weil er und seine ihm Vertrauten dazu verdammt sind, erfolgreich zu sein. Christoph muss nun Ministerpräsident werden, muss für die SPD mindestens 25% plus X holen und gleichzeitig mindestens zweitstärkste Partei sein. Eben diese hohen Ziele rücken in noch weitere Ferne, wenn es die Partei nicht schafft, das Unterliegende Drittel mitzunehmen.
Ob und in wieweit der jetzt eingeschlagene Weg erfolgreich sein wird, werden schon die Kommunalwahlen zeigen. Denn in diesen als Testwahlen für das Land bezeichneten Abstimmungen, muss die SPD ihre Mandatszahlen mindestens verdoppeln in manchen Gebieten überhaupt erstmal wieder in die kommunalen Vertretungen einziehen.
Nicht ganz einfach, wenn kommunale Spitzenpolitiker auf Stadt- und Gemeindeebene als Hoffnung und Neuanfang verkauft werden sollen, aber im Land von der eigenen Partei demontiert werden.
Sollte die SPD im kommenden Wahljahr wieder nur dritte oder gar nur vierte (die FDP ließ verkünden die SPD als drittstärkste Fraktion ablösen zu wollen...) Macht werden, muss sich die Partei fragen, ob sie personell weiterhin so aufgestellt bleiben will und welche Rolle sie zukünftig in einer sich veränderten Parteienlandschaft einnehmen will.</description>
            <author>Stephan Kunze</author>
            <pubDate>Sat, 14 Jun 2008 10:38:26 +0100</pubDate>
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