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        <title>Der 20. Juli - Ein Tag, an den erinnert werden sollte</title>
        <description>Heute jährt sich zum 64 Male der Jahrestag des gescheiterten Hitler-Attentates vom 20. Juli 1944. Da dies ein für die deutsche Geschichte nicht unwesentliches Ereignis war, möchte ich mit ein paar Sätzen darauf eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewertung des Attentates vom 20. Juli 1944 ist auch heute noch nicht abschließend geklärt. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597</link>
        <lastBuildDate>Fri, 05 Dec 2008 11:32:44 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Christoph Brodhun</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597</link>
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            <title>Kommentar #9</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7711</link>
            <description>Natürlich sollte erinnert werden, aber es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Leute um Staufenberg diese Regime über 10 Jahre unterstütz haben und auch teilweise Verbrechen begannen haben.

Ich erinnere mich lieber an so gruppen wie die Weiße Rose, die Edelweiss Piraten oder die zahlreichen GenossInnen die Widerstand geleistet haben.</description>
            <author>Simon Geiß</author>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2008 15:10:42 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Kommentar #8</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7702</link>
            <description>Am faschistischem Gedankengut gemessen sind die Attentäter keinen Deut besser als der, den sie zu töten trachteten.

Es ist unglaublich, dass nach diesen Menschen heute noch Kasernen und Strassen benannt werden. Von der Geschichtsklitterung ganz zu schweigen.

Wenn man dann noch bedenkt, wie mit tatsächlichen Widerständlertn in dieser Republik umgegangen wurde, dann könnte ich k.....</description>
            <author>Peter Weigelt</author>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2008 10:03:41 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #7</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7701</link>
            <description>Dass es eine Schande wäre keinen Wiederstand mehr leisten zu können habe ich nie gesagt...
Meines Wissens wollte der Kreis um Stauffenberg den Krieg im Westen beenden, gegen Sowjetrussland jedoch aufrecht erhalten.</description>
            <author>Pascal Andernacht</author>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2008 09:57:42 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #6</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7700</link>
            <description>Aus &quot;Verlorene Siege&quot; von Erich von Manstein, Seite 318

&quot;(Es genügt) zu sagen, dass ich als Oberbefehlshaber an der Front den Gedanken an einen Staatsstreich im Kriege nicht in Erwägung ziehen zu dürfen geglaubt habe, weil er meines Erachtens zum alsbaldigen Zusammenbruch der Front und wahrscheinlich zm Chaos in Deutschland geführt haben würde.&quot;

Ganz zu schweigen davon, dass Göring testamentarisch immer noch Hitlers Nachfolger gewesen wäre und der Regierungsapparat bei weitem noch in Takt blieb, und SS wie SA, und wahrscheinlich auch Teile des Heeres, zum Gegenschlag in der Lage gewesen wären, da der Kreis um Stauffenberg keinerlei militärischen Rückhalt hatte. Beispiel wäre das Wachbattaillion, welches den Regierungsbezirk abriegeln sollte.

Aber wie gesagt, selbst die Außenpolitischen Bedingungen für einen Erfolg waren nicht gegeben.

Aber wir wollen ja nicht allzusehr an diesem bedeutenden Ereigniss rütteln... Dass überhaupt jemand was versucht hat, dass jemand die Lage ändern wollte, verdient unser aller Respekt.</description>
            <author>Pascal Andernacht</author>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2008 09:59:07 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #5</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7699</link>
            <description>Es wäre keine Schande gewesen, wenn das Miltär keinen Widerstand mehr hätte leisten können. Der Krieg hätte möglicherweise ein Ende gefunden und Millionen hätten weiterleben können.

Eine provosorische Reichsregierung hatte auch nicht vor den Krieg fortzuführen. Sie wollten ja kapitulieren.</description>
            <author>Christoph Brodhun</author>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2008 09:54:41 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #4</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7698</link>
            <description>Naja,wäre das Attentat geglückt, so hätte man die Front nicht halten können, da man Truppen htte abziehen müssen um das Landesinnere zu sichern.
Ich möchte hier auf Feldmarschall von Manstein verweisen.</description>
            <author>Pascal Andernacht</author>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2008 09:39:35 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7668</link>
            <description>&quot;Den k[ä]mpfenden Truppen derartig in den Rücken zu fallen...&quot;

Oh, mit dieser Aussage wäre ich vorsichtig.</description>
            <author>Christoph Brodhun</author>
            <pubDate>Sun, 20 Jul 2008 20:35:26 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7660</link>
            <description>Trotz meiner positiven Einstellung zum Thema möchte ich doch noch ein paar nachdenklich stimmende Themen ansprechen:

Der Kreis um Stauffenberg hatte sich erst gegen das Regime gewandt, als der Krieg als verloren zu gelten hatte. Es geschah nicht aufgrund der Verfolgung von Minderheiten, deren &quot;Vernichtung&quot; o.ä. sondern vielmehr, weil die Regierung militärisch nicht leistete was sie erwarteten.

Desweiteren nahm u.a. Henning von Treschkow, Ia der Heeresgruppe Mitte, an illegalen Handlungen im Rahme seiner Tätigkeit als Beauftragter für die Partisanenbekämpfung im Rückraume der Gruppe teil (Verbrannte Erde, Exekutionen (obwohl diese eigentlich Kriegsrechtlich in Ordnung waren) teil und billigte auch durch seine Unterschriften die Maßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung.

Wäre das Attentat geglückt, so hätte das noch weitaus schlimmere Folgen für Deutschland gehabt, als ohne es. Die Lage an der Front, vorallem im Osten, war sehr kritisch. Ein Staatsstreich in einer solchen Situation ist und war untragbar - aus militärischer Sicht. Den kmpfenden Truppen derartig in den Rücken zu fallen...

Und auch das Bekenntnis der Alliierten, nur eine bedingungslose Kapitulation anzunehmen, sagt schon aus, dass auch eine neue Regierung keinen Frieden schaffen könne als auf diesem Wege. Aber selbst die Verschwörer wollten nur Hitler und sein Regime beseitigen, den Krieg jedoch fortführen.


Trotz allem verdient die Tat Respekt.
Grüße,
Pascal</description>
            <author>Pascal Andernacht</author>
            <pubDate>Sun, 20 Jul 2008 16:47:09 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1597#kommentar7652</link>
            <description>Lieber Christopher,
ich gebe Dir überwiegend recht in Deiner Beurteilung.
Was mich seit vielen Jahren umtreibt, ist der &quot;Bohei&quot;, der ausgerechnet um die dieses eine Attentat gemacht wird. Da finden Staatsakte statt, da will man Rekruten vereidigen usw. Kurz, da wird das Militär glorifiziert und für mich ist das immer noch der versuch, aus Mitschuldigen Unschuldige zu machen. Die Zerstörung der Weimarer Republik wurde im Wesentlichen von den Reichen und dem Hochadel, die um ihre &quot;gesellschaftliche Stellung&quot; bangten getragen. Da Adel und Militär häufig praktisch in Personalunion zu finden war, gilt nach wie vor die These, dass die Generäle davon ausgingen, dass man den &quot;Gefreiten&quot; schon unter Kontrolle behalten würde. 
Ich wünschte mir, es würden symbolhafte Handlungen der Staatsführung am Todestag der Mitglieder der &quot;weißen Rose&quot; stattfinden statt am 20. Juli.</description>
            <author>Peter Nowack</author>
            <pubDate>Sun, 20 Jul 2008 13:50:49 +0100</pubDate>
        </item>
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