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        <title>Gedanken zum womöglichem Ausschluss von Herrn Clement</title>
        <description>Gerade erfahre ich in den Medien, dass Wolfgang Clement nun tatsächlich aus der Partei ausgeschlossen werden soll. Ich stimme der Kommentatorin in der &quot;Aktuellen Stunde&quot; des WDR zu, die meint, dass sei eine tragische Entscheidung und trage zur weiteren Selbstzerfleischung in der SPD, und damit zum weiteren Abwärtstrend bei, außerdem habe die Partei, statt dass Thema im Sommerloch verschwinden zu lassen, es zu einem wahrhaft unnnötigem Sommertheater gemacht. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1633</link>
        <lastBuildDate>Thu, 08 Jan 2009 01:26:59 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Daniel Leitner</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1633</link>
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            <title>Kommentar #4</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1633#kommentar10396</link>
            <description>Man kann lange um Positionen streiten und das ist auch sehr gut, aber irgendwann ist Schluss, wenn Kandidaten und Wahlprogramm stehen und der Wahlkampf losgeht, darf es nur noch eine Stoßrichtung geben.

Nichts rechtfertigt einen Nicht-Wahl bzw. Gegen-Wahl Aufruf. 
Ein solcher ist nicht nur eine Aktion gegen die unbeliebte Linie, sondern ein Schlag ins Gesicht für alle Wahlkämpfer.

Und gerade als herausgehobenes Mitglied der Partei hat er eine Verantwortung, hinter der seine Meinung auch mal zurückstehen muss. Wenn er mit der Richtung der Partei in einem Wahlkampf nicht zufrieden ist, hat er es versäumt, im Vorfeld die Mitglieder zu überzeugen und kann nach dem Wahlkampf jeden Widerstand mobilisieren. Aber während des Wahlkampfes querzuschießen ist unerträglich.

Sollte Wolfgang Clement sich dazu bekennen, diesen Fehler gemacht zu haben und sich bei den Wahlkämpfern und Wahlkämpferinnen in Hessen entschuldigt, sollte die Schiedskommission den Ausschluß nicht vollziehen. (Ja, ich weiß auch, dass Clement wußte, was er tat; ja, ich bin zu weichherzig; ja, ich würde ihn TROTZDEM nicht rauswerfen.)

Diese Entschuldigung darf außerdem kein Kotau gegenüber der Parteilinken sein und kein Abrücken von seiner Meinung oder Position sondern ausschließlich eine Entschuldigung für den Zeitpunkt und ggf. die Formulierung.</description>
            <author>Sascha Voß</author>
            <pubDate>Fri, 01 Aug 2008 07:13:18 +0100</pubDate>
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            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1633#kommentar10389</link>
            <description>Mit grosser Bestuerzung habe ich vom bevorstehenden Parteiausschluss Wolfgang Clements gehoert. Es ist ungeheuerlich, wie meine Partei mit einem verdienstvollen Mitglied umgeht.

Sollte der Beschluss Clements vollzogen werden, ist die SPD nicht mehr meine politische Heimat und ich werde austreten. Ich habe niemals gedacht, dass es soweit kommt!

Clement hat sich 38 Jahre für die SPD eingesetzt hat - diese Behandlung ist ist unangemessen. Es ist unglaublich, wie schlecht es in Teilen der SPD um Meinungsfreiheit und Toleranz bestellt ist.

Die Wahlen werden immer noch in der Mitte der Gesellschaft gewonnen. Mit Schroeder und Clement wurde die SPD zweimal (1998 und 2002) staerkste Fraktion im Bundestag und hat dies 2005 nur knapp verpasst.

Diese Mitte - einschliesslich mir, nach 25 Jahren Parteimitgliedschaft - wendet sich mit Grausen ab.</description>
            <author>Robert Holmer</author>
            <pubDate>Fri, 01 Aug 2008 04:21:03 +0100</pubDate>
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            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1633#kommentar10326</link>
            <description>Clement wurde nicht ausgeschlossen weil er seine Meinung gesagt hat, sondern weil er dazu aufgerufen hat die SPD in Hessen nicht zu wählen. Im Unterbezirk Diepholz (Bezirk Hannover) wurde Detlev von Larcher (lange Zeit für die SPD im Bundestag und lange Zeit Sprecher des Frankfurter Kreises) aus der SPD ausgeschlossen weil er in einem Leserbrief an die FAZ zur Wahl der Linken in Hessen und Niedersachsen aufrief, um der SPD von links druck zu machen.</description>
            <author>Thomas Bohn</author>
            <pubDate>Thu, 31 Jul 2008 23:20:10 +0100</pubDate>
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            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1633#kommentar10251</link>
            <description>Kann es sein das , die SPD durch ihre undiezplieniertheit wie Clemens mit Hessen umgegangen ist , und er das nicht mal zugibt einen fehler gemacht zu haben , und durch den warscheinlichen ausschluss ,egal wie das ausgehen wird , das abwandern der SPD Mittglieder zu den linken und den grünen verstärken wird so das die Spd bald hinter der FDP liegen bleibt , schade um die älteste Partei Deutschlands . Mittlerweile ist das nicht mehr mit anzusehn wie die SPD ihren scharm Verliert . 

Ihr müst entlich zusammen wieder für die sache einstehn .
PS: War bei der Schröder Wahlen noch ein überzeugter SPD Wähler das fällt mir immer schwerer, da das klar Profil fehlt.

Gruß aus dem Schwöbenländle</description>
            <author>Rainer Grempels</author>
            <pubDate>Thu, 31 Jul 2008 19:54:48 +0100</pubDate>
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