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        <title>Abschwung? Aufschwung?</title>
        <description>Spannend die Nachrichten (Quelle: dlf) heute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die jährliche Inflationsrate in der Eurozone lag im Juli bei vier Prozent. Das teilte das Europäische Statistikamt in Luxemburg mit. [...] In Deutschland lag der Preisanstieg im Juli im Jahresvergleich bei 3,5 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ging das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu den ersten drei Monaten um 0,5 Prozent zurück. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1719</link>
        <lastBuildDate>Wed, 07 Jan 2009 23:05:00 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Thorsten Scheffner</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1719</link>
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            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1719#kommentar11687</link>
            <description>Man sollte mal cool die Steuerbelastungen in Deutschland mit denen in anderen Europäischen Ländern vergleichen.

Unternehmensverbände und ihre befreundeten Parteien und Massenmedien fordern unentwegt eine Senkung der vermeintlich hohen Steuerlast in der Bundesrepublik. Sie wäre im internationalen Vergleich zu hoch, Leistungsträger werden in der Bundesrepublik durch die zu hohe Steuerlast benachteiligt und Leistung würde sich hier nicht mehr lohnen.

Bei der Steuerquote liegt Deutschland mit 22,0% gemessen am BIP gegenüber seinen Nachbarländern im unteren Drittel. Die Lohn- und Einkommensteuer erbringt nicht einmal ein Drittel des gesamten Steueraufkommens. An der Spitze liegt die Umsatzsteuer mit einem Anteil von rd. 34 Prozent. Was ist von der Aussage des BDI zu halten: „Das Zehntel der Steuerpflichtigen mit einem Jahreseinkommen von über 64.000 Euro schultert gut die halbe Lohn- und Einkommensteuerlast“?

Antworten dazu in einem Beitrag von Wolfgang Kühn von der Arbeitgruppe Alternative Wirtschaftspoltik [PDF - 88 KB]
http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m1708.pdf

Steuerbelastung der Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen bei 21%. Deutschland weit unter dem EU-Durchschnitt.

Es gibt auch interessante Artikel im SPIEGEL! Wolfgang Reuter berichtet im Spiegel 46/2004 vom 8. November über eine aktuelle Studie der EU-Kommission. Danach liegt die effektive Steuerbelastung aus Unternehmertätigkeit und Vermögen in Deutschland bei nur 21%, während sie in den Mitgliedstaaten zwischen 28 und 32% schwankt. Aufgrund der steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten bei uns bezahle etwa die Deutsche Bank bei einem Steueraufwand von 3,2 Milliarden Euro nur noch 400 Millionen an den Fiskus, die Steuerquote betrage also gerade noch 11%, bei DaimlerChrysler lag sie von 1997 - 2002 gar nur bei 9%. Im „Steuerparadies“ (Lorenz Jarass) Deutschland werde sogar noch die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland steuerlich gefördert. So zahlten die Auslandstöchter seit 1999 , dank einer Regelung der rot-grünen Regierung, von den nach Deutschland transferierten Gewinnen nur 2% an den Fiskus und zudem könnten die verlagernden Firmen fast alle Ausgaben, vor allem auch Schuldzinsen mit den hier erzielten Gewinnen verrechnen und steuerlich abziehen.

Danke, SPD!

gruss
Frank Kolb</description>
            <author>Frank Kolb</author>
            <pubDate>Thu, 14 Aug 2008 18:48:06 +0100</pubDate>
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