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        <title>Die Bahn als Wirtschaftsunternehmen</title>
        <description>Staatseigene Betriebe sind etwas ganz schlechtes. Sagen die Vertreter des Neoliberalismus. Am besten hält sich der Staat aus allem raus und kümmert sich - quasi als Nachtwächter - nur um das Notwendigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik nimmt diesen Ball gern auf und privatisiert was das Zeug hält: Zuletzt verkaufte die Stadt Hamburg 49 % der Hamburger Hafen und Logistik AG. Im übrigen ein hochprofitables Unternehmen - die privaten Investoren freuen sich. ...</description>
        <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1760</link>
        <lastBuildDate>Wed, 07 Jan 2009 21:20:15 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Foto: Thorsten Scheffner</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1760</link>
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            <title>Kommentar #6</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1760#kommentar12691</link>
            <description>Worin soll denn bitte die Innovation im Postbereich bestehen?

Da kommt heute 3 mal die Post und die Austräger bekommen dafür weniger als früher ein Postbeamter.

Das ist Innovativ? - ich lach mich ... - nein da möchte man Schläger rausholen und draufhauen.

Schau euch doch in England um. Da tragen die Eisenbahner nunmehr die vierte Uniform. Und was hat sich innovativ geändert?

In Neuseeland haben sie die Bahn wieder verstaatlicht - da scheint es noch ein Paar Gescheite zu geben.

Selbstverständlich gab es früher ein Problem bei so genannten Staatsunternehmen, weil man keine gescheite Bilanz und Buchführung machte - oder noch Schlimmer einen Topf zugeteilt bekam, der ausgegeben werden mußte.

Aber das will doch niemand! Und private Unternehmen werden von den gleichen Leuten geleitet wie Kommunale Unternehmen. Mit einem wichtigen Unterschied - Es muß kein Zins für die Kapitalgeber erwirtschaftet werden. Es muß aber ein Ertrag erwirtschaftet werden, mit dem motwendige Investionen machbar sind.

Hinzu kommt, das die öffentliche Kontrolle bei Staatsunternehmen wesentlich besser gestaltet werden könnte. Selbstverständlich läßt sich niemand gerne in die Karten schauen, aber genau darauf kommt es an.

Und gute Arbeit besser zu bezahlen ist doch auch erklärtes Ziel der neuen Tarife im Öffentlichen Dienst - das schafft dann den nötigen Anreiz - da ist allerdings noch vieles im Argen. ;-)</description>
            <author>Peter Weigelt</author>
            <pubDate>Fri, 10 Oct 2008 12:16:51 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #5</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1760#kommentar11805</link>
            <description>Stichwort wäre &quot;Laissez-faire-Liberalismus&quot;:

Wirtschaftlichkeit ist per se nichts schlechtes, oft ganz im Gegenteil. Wirtschaftlichkeit bedeutet nämlich auch, optimales, modernes Material einzusetzen, daß weniger Energie und Resourcen verbraucht. Für ein Staatsunternehmen gibt es diesen Drang zur Resourcenschonung nur bedingt (d.h. nur dann wenn er politisch gewollt ist und er konkurriert gleichzeitig mit anderen Lobbyinteressen innerhalb des Staatsunternehmens), da die Preisfindung künstlich erfolgt.

Beispiel: http://www.welt.de/wirtschaft/arti2316809/Schweden_testet_Bombardiers_Oeko-Zug.html

Ein Staatsunternehmen, daß die gleiche Effizienz an den Tag läge wie ein Privatunternehmen, dagegen wäre ja auch gar nichts einzuwenden. Das bräuchte dann auch nicht mal ein Monopol, da es sich ja auf dem Markt gegen die Konkurrenz behaupten könnte.

Funktioniert nur leider in der Realität äußerst selten. Bis dahin könnte sich der Ordoliberalismus tatsächlich als Königsweg herausstellen: Konkurrenz auch auf der Schiene ermöglichen, aber im Rahmen strenger gesetzlicher Vorgaben (hypothetisches Beispiel: wer die lukrative Rennstrecke A bedienen will, muß auch Kleinstadt B anbinden, Wartungsvorschriften etc.).</description>
            <author>Martin</author>
            <pubDate>Tue, 19 Aug 2008 11:56:30 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #4</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1760#kommentar11804</link>
            <description>Stichwort wäre &quot;Laissez-faire-Liberalismus&quot;:

Wirtschaftlichkeit ist per se nichts schlechtes, oft ganz im Gegenteil. Wirtschaftlichkeit bedeutet nämlich auch, optimales, modernes Material einzusetzen, daß weniger Energie und Resourcen verbraucht. Für ein Staatsunternehmen gibt es diesen Drang zur Resourcenschonung nur bedingt (d.h. nur dann wenn er politisch gewollt ist und er konkurriert gleichzeitig mit anderen Lobbyinteressen innerhalb des Staatsunternehmens), da die Preisfindung künstlich erfolgt.

Beispiel: http://www.welt.de/wirtschaft/arti2316809/Schweden_testet_Bombardiers_Oeko-Zug.html

Ein Staatsunternehmen, daß die gleiche Effizienz an den Tag läge wie ein Privatunternehmen, dagegen wäre ja auch gar nichts einzuwenden. Das bräuchte dann auch nicht mal ein Monopol, da es sich ja auf dem Markt gegen die Konkurrenz behaupten könnte.</description>
            <author>Martin</author>
            <pubDate>Tue, 19 Aug 2008 11:56:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #3</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1760#kommentar11802</link>
            <description>&quot;Ein staatliches Unternehmen muss keine Gewinne machen - aber es ist auch keine Schande, wenn es denn Gewinne macht.&quot;

Das ist eben das Gefährliche an Staatsunternehmen. Auf die Wirtschaftlichkeit kann getrost gepfiffen werden, das Geld kommt ja zur Not aus dem großen Steuertopf und muss nur entsprechend verteilt werden.</description>
            <author>Pascal Korz</author>
            <pubDate>Tue, 19 Aug 2008 11:28:15 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #2</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1760#kommentar11801</link>
            <description>Du hast recht - mein Fehler :-)</description>
            <author>Thorsten Scheffner</author>
            <pubDate>Tue, 19 Aug 2008 10:45:04 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kommentar #1</title>
            <link>http://www.meinespd.net/weblogs/beitrag/1760#kommentar11800</link>
            <description>Der Eingangskommentar stimmt nicht. Die eigentliche Lehre des Neoliberalismus (sowie der deutschen Ausprägung des Ordoliberalismus bzw. der sozialen Marktwirtschaft) sieht sehr wohl stärkere staatliche Eingriffe vor, wenn es sein muss. Den Nachtwächterstaat haben andere propagiert - über hundert Jahre zuvor.</description>
            <author>Christoph Brodhun</author>
            <pubDate>Tue, 19 Aug 2008 10:26:15 +0100</pubDate>
        </item>
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